Schnatze
Mitglied
Hallo Astrofreunde!
Kennt sich jemand mit Schwingungsverhalten von Betonsäulen aus?
Meine Gartensternwarte mit drehbarer GFK-Kuppel ist gerade fertig geworden und ich habe bei den ersten Beobachtungen feststellen müssen, dass es nach einer Erschütterung sage und schreibe 40 Sekunden dauert, bis die Schwingung abgeklungen ist und das Objekt im Gesichtsfeld nicht mehr wackelt.
Eine kurze Beschreibung zum Aufbau der Sternwarte:
Für das Säulenfundament habe ich ein Loch von 1m × 1m × 1m gegraben und mit Beton gefüllt. Als Säule habe ich Betonpflanzkübel mit ca. 50 cm Durchmesser übereinandergestapelt und mit Beton (und Eisenlegierung) aufgefüllt. Auf etwa 2,5m Höhe habe ich weitere kleinere Pflanzkübel (ca.30cm Durchm.) gestapelt (ca.1m hoch) und darauf ein 20er KG-Rohr gesetzt (weitere 50cm) und das Ganze mit Beton und Eisen gefüllt. In das KG-Rohr habe ich vier M12er Gewindestangen mit einbetoniert welche an der Halterung für die Skywatcher EQ6-Montierung geschraubt sind. Die Montierung wiederum trägt ein 12" F4 Newton.
Die Gesamthöhe der (abgestuften) Betonsäule beträgt ca. 4m. Sie hat an keiner Stelle Berührung mit dem zweigeschossigen Holzblockhaus. Auch habe ich darauf geachtet, dass die Säule und das Fundament vom gepflasterten Boden entkoppelt sind.
Dass eine gewisse Schwingung nicht zu vermeiden ist, war mir vorher schon klar, aber dass sie so extrem sein würde, hätte ich nicht gedacht. Wenn ich auf dem Holzboden normal laufe, werden keine Schwingungen übertragen. Sobald ich jedoch leicht stampfe fängt das Bild sofort an zu wackeln, trotz Entkoppelung.
Weiss jemand wo das Problem liegen könnte und vor allem kann man nachträglicj Massnahmen treffen um das Schwingungsverhalten deutlich zu reduzieren, ohne gleich die ganze Säule abreißen zu müssen?
Bin für jeden Tipp dankbar.
Sternfreundliche Grüsse
Kennt sich jemand mit Schwingungsverhalten von Betonsäulen aus?
Meine Gartensternwarte mit drehbarer GFK-Kuppel ist gerade fertig geworden und ich habe bei den ersten Beobachtungen feststellen müssen, dass es nach einer Erschütterung sage und schreibe 40 Sekunden dauert, bis die Schwingung abgeklungen ist und das Objekt im Gesichtsfeld nicht mehr wackelt.
Eine kurze Beschreibung zum Aufbau der Sternwarte:
Für das Säulenfundament habe ich ein Loch von 1m × 1m × 1m gegraben und mit Beton gefüllt. Als Säule habe ich Betonpflanzkübel mit ca. 50 cm Durchmesser übereinandergestapelt und mit Beton (und Eisenlegierung) aufgefüllt. Auf etwa 2,5m Höhe habe ich weitere kleinere Pflanzkübel (ca.30cm Durchm.) gestapelt (ca.1m hoch) und darauf ein 20er KG-Rohr gesetzt (weitere 50cm) und das Ganze mit Beton und Eisen gefüllt. In das KG-Rohr habe ich vier M12er Gewindestangen mit einbetoniert welche an der Halterung für die Skywatcher EQ6-Montierung geschraubt sind. Die Montierung wiederum trägt ein 12" F4 Newton.
Die Gesamthöhe der (abgestuften) Betonsäule beträgt ca. 4m. Sie hat an keiner Stelle Berührung mit dem zweigeschossigen Holzblockhaus. Auch habe ich darauf geachtet, dass die Säule und das Fundament vom gepflasterten Boden entkoppelt sind.
Dass eine gewisse Schwingung nicht zu vermeiden ist, war mir vorher schon klar, aber dass sie so extrem sein würde, hätte ich nicht gedacht. Wenn ich auf dem Holzboden normal laufe, werden keine Schwingungen übertragen. Sobald ich jedoch leicht stampfe fängt das Bild sofort an zu wackeln, trotz Entkoppelung.
Weiss jemand wo das Problem liegen könnte und vor allem kann man nachträglicj Massnahmen treffen um das Schwingungsverhalten deutlich zu reduzieren, ohne gleich die ganze Säule abreißen zu müssen?
Bin für jeden Tipp dankbar.
Sternfreundliche Grüsse