Sicherheitsschrauben

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tuo42

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Hallo zusammen,

da sich der Bau der Gartensternwarte so langsam auf die Zielgerade begiebt, kommen natürlich jetzt die Details auf den Projektplan, u.a. natürlich auch: Diebstahlschutz.

Die Gartensternwarte steht ca. drei Kilometer von meinem Wohnhaus entfernt, etwas abgelegen. Das Grundstück ist zwar eingezäunt, aber "wer rein will, kommt immer rein".

Die Sternwarte selbst wird via UMTS-Router soweit eingerichtet, daß ich idealerweise auf dem Handy alarmiert werden, wenn bspw. die Alarmanlage dort auslöst.

Nun möchte ich jedoch auch ein paar mechanische Vorrichtungen treffen, daß es zumindest nicht zu einfach ist, sich dort zu bedienen. Die Teleskope sollen dort permanent montiert sein.

Die verwendeten Rohrschellen bekomme ich mit einem handelsüblichen Schloß so verriegelt, daß sie nicht ohne weiteres geöffnet werden können.

Nun bleiben zwei Punkte: Haltering der Prismenklemme und Halterung des Montierungskopfes.

Meine Idee war nun, die von Hand bedienbaren Schrauben am Prismenblock sowie die Schrauben, welche den Montierung mit dem Stativ verbinden (EQ8) durch Sicherheitsschrauben zu ersetzen, welche nicht mit jedem Imbusschlüssel geöffnet werden können. So würde insg. ein über 80 Kilogramm schweres "Trumm" entstehen (die Gegengewichte entfernt), was so schnell niemand aus Jux und Dollerei mal wegträgt.

Hat jemand hiermit Erfahrung in positive oder negative RIchtung? Evtl. sogar Empfehlungen, welche Art von Schrauben sich idealerweise eignet?

Oder macht man sich da zuviel Gedanken drüber?

Okulare und Kameras werden in der Warte nicht gelagert, der Rechner plus Display dort wird zwar mit Kensington-Schloss gesichert, ist für mich aber auch verschmerzbar, bzw. sogar hoffentlich der Honeypot für lange Finger, nach dem Motto "was Mühe ich mich an dem komischen Ding ab, wo ich gar nicht weiß, was es ist, wenn ich einen Rechner mitschleppen kann".

Ich bin über alle Erfahrungen und Meinungen dankbar :)

gruß

Ulrik
 
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Hallo Ulrik,

meine Erfahrungen mit Garteneinbrüchen derer ich schon drei hatte ist.
Es gibt zwei Gruppen die einbrechen möchten.
1. Profis die nach verwertbaren Utensilien schauen.
In Gartenhütten oder ähnlichem sind dies Generatoren und Motorbetriebene Gartengeräte. Elektroschrott und Krimmes wie Grills Gartenbänke usw. bleiben liegen.
Sie brechen effektiv ein und lassen sich nicht von irgendwelchen Schlössern abschrecken.
2. Jugendliche und Chaoten.
Die schauen was sie mitnehmen können und durchwühlen alles.
Sie brechen auch fast alles auf und verursachen dabei grossen Schaden.
Alles was ein Schloss hat ist interessant und selbst vermeintlich uninteressante Dinge werden mitgenommen nur um sie dann in den Acker zu schmeissen weil man doch lieber die Flasche Whisky in der Hand hält als irgend etwas mitzuschleppen.
Diese Einbrecher werden dir wahrscheinlich das Teleskop beschädigen und die Montierung zu zweit oder dritt herunterreissen um zu sehen obs geht.
Versteh mich nicht falsch, aber ich bin dazu übergegangen mini Futtelschlösser überall einzubauen nur zur Kontrolle ob jemand drin war und die Versicherung zu bedienen.
Denn verhindern kann man nichts, nur die Jugendlichen dazu bewegen noch mehr zu vernichten.

Die einzige Lösung Einbrecher effektiv am Einbruch zu hindern oder behindern ist eine wirklich einbruchsichere Hütte und eine Alarmanlage bei der auch wirklich flott jemand auftaucht. Denn das wird gerne getestet :(
 
Hallo Jadran,

das sind die Erfahrungswerte, die ich brauche.

Direkt neben dem Grundstück ist eine frühere Gärtnerei, deren Besitzer jedoch in Rente ist. Seither vermietet er die Gewächshallen als Unterstand für PKWs, Reise/Wohnmobile etc.

Er hat auf dem gesamten Grundstück - aus Erfahrung - überall Bewegungsmelder mit Lichtstrahler installiert, und mir auch gleich geraten bzw. angeboten, das gleiche bei der Hütte zu machen. Da er dort wohnt, reagiert er sofort auf Alarmanlage/Lärm und dann entsprechend auf das Licht.

Meine Hoffnung ist ja wirlich am ehesten, daß ein Einbrecher froh über dem Computer ist und von dannen zieht.

Jugendliche kann ich nicht ausschließen, jedoch wird die Hütte von allen von einem Weg aus sichtbaren Seiten komplett mit Brennholz zugestellt, sprich man wird von außen nicht sehen, daß dort eine Hütte ist, es sieht einfach wie eine typische Brennholzarche aus.

Vielleicht langt wirklich der Alarm plus Bewegungsmelder.

Eine Versicherung werde ich dort glaube ich nicht bekommen.

danke und Gruß

Ulrik
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Ulrik,

also ich würde es doch auch mit einer Versicherung versuchen. Meine Sternwarte auf der Alm ist ca. 55km von meinem Wohnort entfernt. Es gibt ein paar Häuser in der Nachbarschaft, sind aber auch zu weit entfernt um etwas zu bemerken wenn etwas passieren sollte.

Ich hab die ganze Sache meinem Versicherungsmakler übergeben und dann wurde die ganze Hütte mit Inhalt als Almhütte versichert. Mit allem "Drum und Dran"..... ich weiss natürlich nicht ob das auch bei euch in Deutschland so funktionieren könnte......
Die Versicherungsprämie ist auch nicht sehr hoch.

Beste Grüße,

Wolfgang
 
Ja das mit der Versicherung sollte funktionieren.
Wenn du die Hütte mit Alarm ausstattest und ausserdem der Nachbar alarmiert wird sollte die Police auch bezahlbar sein.
Wichtig ist es die Dinge als das zu versichern was sie sind denn sonst könntest du im Schadensfall Probleme bekommen zu erklären warum in einer Gartenhütte teures Astronomie Equipment gelagert wird.
Aber es ist ja auch möglich das du nie in der Verlegenheit kommst das jemand einbricht.
Also gut absichern dann mit lautem Alarm damit der Nachbar ebenfalls alarmiert wird und gut versichern dann solltest du ruhig schlafen können.

 
Hallo Wolfgang, hallo Jadran,

dann werde ich mal bei meiner Versicherung vorstellig :)

Danke für die Tipps!

gruß

Ulrik
 
Hi Ulrik,

einen Tipp noch.....mach gleich eine Inventarliste für den Versicherungsmenschen. Fotos, Beschreibung der Geräte, derzeitiger Wert ist auch gut.

Beste Grüße,

Wolfgang
 
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