Sichtbarkeit der Planeten in den nächsten Jahren

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fbastro

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Hallo zusammen,

ich habe mir heute einmal für meinen Standort (Ostwestfalen) die Sichtbarkeitsbedingungen von Mars, Jupiter und Saturn jeweils zur Opposition für die nächsten Jahre herausgesucht und graphisch dargestellt. Eventuell könnte es ja für den ein oder anderen ebenfalls interessant sein. Ist für andere Standorte jetzt nicht 100%tig zutreffend, gibt allerdings einen guten Eindruck über die kommenden (schlechten) Beobachtungsbedingungen hier in Mitteleuropa. Grundlage der Berechnung ist UTC (wenn man mit MEZ oder MESZ rechnet, könnte die Opposition in Einzelfällen auch auf den nächsten Tag fallen). Die Höhe über dem Horizont gilt immer für die Kulmination des Planeten am Oppositionstag.

Was sagen uns diese Grafiken? Es wir echt grausam :(

Hier der Link: http://www.frankbrandl.com/htm/articles.htm

Für Hinweise bzw. Anmerkungen bin ich dankbar.

CS

Frank
 
Hallo Bocian,

oh sorry, ich kannte Deinen Thread nicht :blush: Hätte ich mir einen Tag Arbeit sparen können, ich habe die Daten nämlich alle "händisch" aus den Ephemeriden herausgesucht ...

Gruß

Frank
 
Hallo,

danke euch beiden für die Mühe mit den aussagekräftigen Diagrammen. Da bin ich ja froh, dass ich südlichsten Bundesland Österreichs wohne ;) .
Naja, wird wohl Zeit in einen ADC zu investieren. Wobei der gegen das schlechte Seeing bei niedriger Horizonthöhe auch nix anrichten kann.

LG Michael
 
Hallo Michael,

ja, großer Standortvorteil :)

Wir sollten es so wie Damian Peach machen, der ist nämlich gerade wieder auf Barbados und nimmt fleißig den Jupiter auf...

Gruß

Frank
 
Zitat von Bocian:
Es wäre besser, wenn man in südlicheren Breiten leben oder beobachten könnte.
Stimmt. :)

Nicht nur dass die Gestirne höher stehen,
es ist auch öfter schönes Wetter und v.a. nicht so kalt. :schwitz:


Aber auch ohne südlichen Wohnort kann ich das "Klagen" nur bedingt nachvollziehen.
Astronomie ist nun halt mal so, es gibt diverse Zyklen, die mal länger und mal kürzer dauern.

Mars hat nun mal seinen 18-jährigen Zyklus, und die Periheloppi ist IMMER recht südlich.
Aber danach gibt's dann noch 'ne gute weiter nördlich, diesmal im Jahr 2020, also "demnächst".
Die letzte war 2005, also hier kann man eher sagen "Ende der Durststrecke ist nah."

Jupiter ist 6 Jahre lang gut und 6 Jahre schlecht.
Also Zyklen die man "durchhalten" kann.
Und die Monde gehen immer.

Saturn ist etwas zäher mit seinen 30 Jahren Umlaufzeit.
Aber auch den kann jeder im Laufe seines Lebens ausführlich bewundern.

Stellt euch vor ihr wolltet Pluto beobachten, da ist Klagen angebracht.

Oder Merkur. Der hat die dumme Angewohnheit, dass seine Aphel-Elongationen
immer mit einer flachen Ekliptik zusammenfallen (Nordhalbkugel).

Also vielleicht die Sonne, die ist alle 11 Jahre "gut", aber das dann eher nur kurz.

Oder eben den Mond, der gibt jeden Monat für ne Woche was her. :)
(Bzw. zweimal für Morgenmenschen.)

Und schönes Wetter ist meist wichtiger.
Wer JEDE Gelegenheit nutzt :pfeif:
wird auch mal das Ausnahmeseeing trotz geringer Horizonthöhe erwischen.

Und dass die Astronomen auf der Südhalbkugel diverse Vorteile haben,
gilt immer, nicht nur die näxten Jahre. Mars, Merkur, Milchstrasse...

Sonnige Grüsse vom MittelMeerDobservatorio :cool:
Thorsten
 
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