Sky-Watcher 114/500mm...

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binoviewer

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moin leute,

bin gerade auf der suche nach einem
ultraleichten, kompakten und vor allem
farbreinen richfieldgerät, das auch
am planeten die wichtigsten details zeigt.

ein APO scheidet preislich aus.

bleibt ein kurzbauender newton.

hier gibts anscheinend ja nur den 114/500er
von Sky-Watcher, der einen ausreichend
dimensionierten fangspiegel und einen
parabolisierten hauptspiegel haben soll,
im gegensatz zum altbekannten Pluto/s.

habe hier im forum bereits rumgesucht,
aber praktisch nichts gefunden. anscheinend
hat kaum jemand dieses teil.

mich würde interessieren, ob jemand bereits
praktische erfahrungen mit dem gerät hat,
was die optik detailmäßig an den planeten
hergibt und wie genau sich das teil justieren
läßt.

montieren würde ich es auf einer EQ-1 tischmonti.
für vergrößerungen bis etwa 120fach sollte das
ausreichen.

bin für jegliche tips dankbar, oder kennt vielleicht
jemand eine alternative?

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Vielleicht wären der Astroscan oder das ähnliche billigere Teil von Bushell noch eine Alternative?
 
ja, der astroscan wäre eine denkbare alternative
von der qualität der optik und auch von seiten
der handlichkeit und dem gewicht.

einziger nachteil ist der fix eingebaute und
nicht justierbare hauptspiegel, da hab ich
ein ungutes gefühl dabei.

der preis kommt mir auch etwas hoch vor.
299,- wären noch ok, aber 399,- sind mir für
das kleine baby doch zuviel.

hast du selbst erfahrungen mit dem teil?

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Leider kenne ich alle genannten Teleskope nur vom Hochglanzpapier. Aber ich bilde mir ein hier in einem Forum kürzlich einen Erfahrungsbericht über den Astroscan gelesen zu haben. Vielleicht hilft ja die Suchfunktion. Oder der Betreffende *freund meldet sich selbst noch. In SuW gabs auch mal einen, allerdings meiner Meinung nach nur wenig informativen Bericht. Das war glaube ich im 2001- Jahrgang.
 

Hallo, Thomas,

bin gerade auf der suche nach einem
ultraleichten, kompakten und vor allem
farbreinen richfieldgerät, das auch
am planeten die wichtigsten details zeigt.

ein APO scheidet preislich aus.

bleibt ein kurzbauender newton.

hier gibts anscheinend ja nur den 114/500er
von Sky-Watcher, der einen ausreichend
dimensionierten fangspiegel und einen
parabolisierten hauptspiegel haben soll,
im gegensatz zum altbekannten Pluto/s.

Interessant, daß Du das erwähnst, genau dieselben Gedanken habe ich mir auch gemacht. Insbesondere, da der 114/500 preislich sehr günstig ist.

habe hier im forum bereits rumgesucht,
aber praktisch nichts gefunden. anscheinend
hat kaum jemand dieses teil.

Ich vermute, das kommt daher, daß das Gerät noch recht neu ist und bis vor kurzem eh nicht lieferbar war.

mich würde interessieren, ob jemand bereits
praktische erfahrungen mit dem gerät hat,
was die optik detailmäßig an den planeten
hergibt und wie genau sich das teil justieren
läßt.

Genau das würde mich auch interessieren. Am Telefon sagte mir Wolfi etwas von "zarte Ansätze von Parabolisierung", aber beobachtet hat er mit dem Teil wohl auch noch nicht.

bin für jegliche tips dankbar, oder kennt vielleicht
jemand eine alternative?

Eigentlich nicht. Die ganzen katadioptrischen Teile haben keinen guten Ruf. Es wird wohl irgendjemand die 100 FRZ für einen Tubus ausgeben müssen und dann berichten.

Ciao, Gernot
 
Moin Tom!

Vor etwa einem halben Jahr stand ich vor derselben Frage wie Du. Ich war kurz
davor, mir diesen neuen 114/500er Newton zu holen, vor allem wegen des parabolisieten
Hauptspiegels. Was mich dann doch gehindert hat, war eben der 32 mm-Fangspiegel.
Zwei Pluto/S habe ich bis dato bereits besessen, die Bildqualität hat mich seinerzeit
nicht überzeugt. Wenn man sich mal die Mühe macht und die Angaben des Herstellers über-
prüft, stellt man fest, daß beim Pluto/S die Systembrennweite nur 450 mm beträgt und
aufgrund der Dimensionen der Anbauteile - besonders der hohe OAZ - ein 32 mm-FS
den Hauptspiegel nicht vollständig ausleuchtet. Einzig die Pluto/S-Variante mit
40 mm-FS ist dazu in der Lage. Das ergibt aber wiederum eine Obstruktion von satten
35% - nicht jedermanns Sache im visuellen Bereich. Hohe Vergrößerungen für Planeten
sind damit jedenfalls nicht drin.

Wenn Skywatcher die Maße vom Pluto/S übernommen hat und einzig den parabolischen
HS und dünne FS-Streben einbaut, bleibt immer noch das Problem mit dem etwas zu kleinen
32er FS. Da kommt es nicht drauf an, ob der Spiegel jetzt 450 mm (f/4) oder 500 mm (f/4,4)
hat - Öffnung wird in beiden Fällen verschenkt. So sehe ich das, nachdem ich mir die Geschichte
mit NEWT angeschaut habe.

Ich besitze jetzt einen 76/500 mm-Newton, den ich mir auf 1,25"-Zubehör umgebaut
habe. Das Gerät hat f/6,6 bei 3" - da fällt es nicht weiter auf, ob er HS nun spärisch ist oder nicht.
Er sammelt zwar etwas weniger Licht als der 114er, dafür gibt es ein brauchbares Bild bis
150fach und ist nicht so justieranfällig.
 
Hallo Tom,

ich kann Dir eine nicht ganz farbreine Alternative empfehlen, dafür justierunanfällig
weil Refraktor: Von APM Ludes habe ich diese Woche den 80/500mm Chinamann
Billigachromaten bekommen (E$179 inkl. Stativ). Der ist, ebenso wie der
130/2000mm Maksutov, von erstaunlich guter Qualität! Der Farbfehler am
Mond war bei V=200x ein blauer Farbsaum in der Breite, die der Krater Tycho
als Durchmesser hatte, also durchaus erträglich. Und keinerlei
Bildfehler, sphärisch 1/4 lambda oder evtl. sogar etwas besser, das konnte
ich wegen miesem Seeing nicht genau entscheiden. Aber die Detailfülle am Mond erinnerte
mich an den 130er Maks, hat echt Spaß gemacht. Jupiter und Saturn sahen
auch sehr gut aus, durchaus Details zu erkennen, bei Jupiter sogar etwas
mehr wie die Hauptwolkenstreifen. Und alles schön scharf.

Weniger schön ist der Okularauszug, der hat etwas Spiel beim Fokussieren,
es gibt etwas Bildshifting Marke SC.

Nach Ostern mache ich mal Vergleichsbeobachtungen mit meinem Lomo 80/488mm
Apo, ist sicher interessant, was dabei herauskommt.


Frohe Ostern, Gruß Coyote



Link zur Grafik: http://www.fh-furtwangen.de/~coyote/NET_IMAGES/scope.jpg
 
hallo gernot,

von den catadioptern lass ich auch lieber die finger.
ich kenne ein paar von den 114/1000ern, die sind,
um es gelinde auszudrücken, unter aller [zensiert].
dabei meine ich jene teile von Quelle und co.
mit dem fensterglas vorne drin.

vielleicht sind die neueren geräte, ohne fensterglas
und nur mit eingebauter barlow besser. aber farbe
bringt diese barlow anscheinend immer rein, das
stört mich. einen farbeimer hab ich außerdem schon
(120/600er refraktor).

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Hi Tom,

Ich hatte mir ähnliche Gedanken gemacht, allerdings mit dem Hauptinteresse an DeepSky-CCD-Fotografie. Unter anderem durch Tipps hier im Forum habe ich mich dann für genau diesen kleinen Newton entschieden und habe ihn letzte Woche bekommen.
Leider hatte ich erst einmal die Gelegenheit durch das Teil zu beobachten, aber für einen ersten Eindruck hats gereicht.
Die Verarbeitung ist für meinen Geschmack überraschend gut, der kleine macht einen richtig robusten Eindruck. Besonders die Hauptspiegeljustierung über größe Rändelschrauben mit eingebauten Federn ist klasse gelöst. Nach dem Justieren kann man mit Konterschrauben das ganze arretieren. Der Fangspiegel wird wie üblich von einer Zentralschraube und drei Justierschrauben gehalten.
Der Okularauszug ist aus natürlich aus Plastik mit dem typischen Klebefett, naja ok, er funktioniert...

Ich habe den Newton frisch aus der Verpackung am Mond gegen einen Synta 70/700-Refraktor antreten lassen, mit ernüchterndem Ergebnis. Das Bild im Refraktor war einfach deutlich knackiger. Als Okulare kamen dabei ein 16mm Nagler T5 und ein 7mm Weitwinkel-Nikon zur Verwendung, Randunschärfe im Okular lasse ich also nicht gelten ;-) zur Ehrenrettung des Newtons muss ich dazusagen, dass er ziemlich dejustiert war, aber ob es reicht, mit ordentlicher Justage an die Bildqualität des Refraktors zu kommen...hmmm!

Wenn ich dazu komme, schaue ich mir heute nochmal mit frisch justiertem Gerät die Planeten an, vielleicht mache ich auch eine Webcamaufnahme, mal sehen...


Link zur Grafik: http://defiant.regio.net/~arne/forenpics/114-500_1.jpg

Link zur Grafik: http://defiant.regio.net/~arne/forenpics/114-500_2.jpg


leider nur ein erster Eindruck, ich hoffe er hilft Dir ein bisschen weiter...



Arne
_____________________________
http://drklahn.de.vu/astropix
 
hallo arne,

vielen dank für deinen bericht.

mir fällt auf, daß dein gerät drei dicke
fangspiegelstreben hat. sollen die neuen
nicht die vier dünnen streben haben?
vielleicht kann wolfi hier was dazu sagen.

der vergleich mit dem 70/700er refraktor
ist besonders interessant, diesen refraktor
hatte ich nämlich auch mal und genau solche
detailwiedergabe würde ich mir vom 114er erwarten.

bin schon sehr gespannt auf deinen test,
wenn das gerät justiert ist. kann mir schon
vorstellen, daß dadurch noch mehr detail zum
vorschein kommt.

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
hallo coyote,

der 80/500er wäre recht interessant.
allerdings, wenn ich meinen 120/600er
auf 80mm abblende, bleibt immer noch
ein störender farbfehler an jupiter,
saturn und mond.

vielleicht verwendet der 80/500er aber
bessere gläser und hat daher weniger
farbfehler, das wäre eine mögliche
erklärung.

werde mal den markus fragen, wie der
preis für den reinen OTA wäre.

ps. meinst du eigentlich genau 80/500
oder den 80/480 von GSO mit dem
2"-auszug?

vielen dank, tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
hallo winnie,

das bedeutet also, wenn beim neuen 114er
mit 32mm fangspiegel derselbe OAZ verwendet
wird wie beim alten pluto, dann haben wir
trotzdem wieder eine abschattung auf ca.
80mm tatsächlich genutzte öffnung.

da würde dann nur ein kurzbauender
OAZ aus dem schlamassel helfen, falls man
dann überhaupt in den fokus kommt.

eigentlich dachte ich, daß bei den neuen
modellen nun doch die ganze öffnung genutzt
wird.

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Hallo Tom,

ich habe gerade ein Bild an mein letztes Posting angehängt.
Es ist ein Scope mit genau 80/500mm Spezifikation, Firma unbekannt,
sitzt in China.

Das Gerät hat keine 2" Steckhülse, aber ein 2" SC-Gewinde vor der
Steckhülse. Da könnte man theoretisch einen 2" SC-Adapter einschrauben.
Allerdings verkraftet der OAZ das Gewicht nicht, mit dem 31mm Nagler
war er hoffnungslos überfordert. Ich habe noch einen alten Vixen-Auszug
im Schrank liegen und tausche den nach Ostern um.

An Saturn habe ich keine Farbe gesehen, am Jupiter nur einen ganz leichten
Hauch.


Gruß Coyote
 
aha, dann handelt es sich also um
einen weiteren hersteller aus china
und nicht um GSO. GSO sitzt ja eigentlich
auch in taiwan.

mit einem 40mm plössl käme man auf
3°50' gesichtsfeld, das ist ja schon
ganz nett.

mit 2" okus wären dann maximal ca. 5°20'
möglich, also eineinhalb grad mehr.

hmmm, wenn ich bedenke, daß das gerät
wärend der reise oft im kofferraum
liegt, da nehme ich lieber gar
keinen teuren 2"okus mit, wegen
der "entwendungsgefahr" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> und
begnüge mich mit den 3°50',
die ich mit einem billigen plössl bekomme.

trotzdem sind 2" natürlich immer eine
nette sache, man denke an ngc7000 plus
pelikan <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Servus, Arne.

Danke für die Fotos. Aber auch mir ist die Diskrepanz zwischen den Bilder und "neu! jetzt mit dünnen Fangspiegelstreben" aufgefallen. Das Teil ist wirklich neu?

Gernot
 
Hallo Tom,

mit einem 40mm Plössl wirst Du maximal 3°32' Gesichtsfeld erreichen,
wenn man einen Feldblendendurchmesser von 29mm ansetzt (arctan 29/500).
Größer kann die Feldblende bei einem 1.25" Plössl nicht werden, da ja
noch Material für die Steckhülse bleiben muß. Aber das ist doch auch
schon ganz nett, denke ich.

Wenn Du nicht ausgerechnet in Wien hausen würdest, könnten wir ja mal
zusammen beobachten mit dem Ding. Aber von Wien bis zum Schwarzwald
sind schon einige Meilen. Evtl. schickt Markus Dir ein Exemplar zur
Ansicht zu?

Das mit dem im Auto liegen haben macht mir manchmal auch Bauchscmerzen,
wenn es sich um den kleinen Apo und die 2" Ausrüstung handelt. Deshalb
habe ich diesen Zweit-Reiserefraktor an Land gezogen.


Gruß Coyote
 
Hi Tom,

das neue Gerät ist leider wieder mit den drei Streben gekommen, hab die Werbung auch wieder entsprechend geändert, zumidest ist der winzige Fangspiegel (von früher) nicht mehr dabei und auch der Hauptspiegel ist von besserer Qualität.

Ich glaube, daß man die drei Streben verschmerzen kann, optisch hat das kleine Teil recht gut ausgeschaut, eine gewisse sphär. Aberation war natürlich dabei aber lang nicht so stark, wie bei einer reinen Sphäre.
Wolfi
 
Hallo Tom,

Ich bin seit Oktober 02 Besitzer eines solchen Stückes. Habe es bei TS erstanden und bin eigentlich sehr begeistert,vor allem was das Preis- Leistungsverhältnis betrifft. Ich betreibe es auf einer Dobson Monti, die ihrerseits auf ein Fotostativ geschraubt ist.

Möglich ist zum Beispiel ohne Mühe:
Saturn mit Cassini Teilung (allerdings nicht umlaufend), an M 13 sehe ich bei 166 X schon deutlich die ersten Einzelsterne,
M57 ist eindeutig ein Ring, und ist auch bei der Höchstvergrößerung noch leicht direkt zu sehen,
M97 ist bei 100X keine gleichmäßige Fläche mehr,
Epsilon Lyr zeigt schon alle 4 Komponenten,
auch alle drei Sterne von Castor sind deutlich da.

Neben M42 sind auch die drei Fuhrmannhaufen wunderschön etc,
einmal konnte ich auch den Rosettennebel als ganz zarten Hauch erkennen...

Das Teil ist mittels Laser schön zu justieren. Der OAZ ist nicht so hoch, wie bei dem Vorgänger von Tasco(mein Einstiegsrohr mit viel zu kleinem Fangsp.)Mit meinen Okus muß ich nur knapp 1cm ausfahren, um scharfzustellen!

Als leichtes zweitgerät finde ich es sehr fein. Hoffe daß ich helfen konnte!

CS und schöne Grüße nach Wien

Wolfgang
 
Hi nochmal,

Ok, ich habe den Newton mit dem Chesire justiert. Eine Sache hat mich dabei irritiert. Wenn ich durch das Auszugsrohr schaue sehe ich nicht den gesamten Hauptspiegel. Wenn ich das Auszugsrohr herausnehme, kann ich ihn vollständig sehen. Kann es sein, dass der Auszug vignettiert?
Dann war ich nochmal auf die Schnelle im Garten und habe den 114/500 gegen den 70/700 antreten lassen. Zuerst kam Castor an die Reihe. Beide Geräte hatten keine Probleme den 3.9" Doppelstern zu trennen. Beim Newton sind die intra-und extrafokalen Beugungsscheibchen sehr unterschiedlich, in Form einer recht starken sphärischen Abberation. Eine Seite (hab vergessen welche) zeigt eine fast homogene Scheibe, die andere einen sehr starken Ring ganz aussen und in der Mitte nahezu schwärze. Ich habe aber recht wenig Ahnung in der Deutung des Sterntests... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />

Danach habe ich mit beiden Geräten Saturn aufgenommen. Beim Refraktor benutzte ich eine 2x-Synta-Barlow, beim Newton die Synta-3x-Barlow um die Brennweitenunterschiede auszugleichen. Die Kamera war eine ToUcam-Pro.

Zwei beliebig ausgesuchte durchschnittliche Robilder:

Link zur Grafik: http://defiant.regio.net/~arne/forenpics/sat-comp_raw.jpg

25% von 500 Frames in Giotto gestackt:

Link zur Grafik: http://defiant.regio.net/~arne/forenpics/sat-comp_stacked.jpg

mit einer unscharfen Maske, Kontrast und Farbkorrektur bearbeitet:

Link zur Grafik: http://defiant.regio.net/~arne/forenpics/sat-comp_processed.jpg

Ok, die Bilder sind nicht wirklich gut, ich hatte mir ein wenig Cassiniteilung erhofft um die Unterschiede besser deutlich zu machen.
Meiner Meinung nach zeigt der Refraktor das kontrastreichere und schärfere Bild, Meine Anforderungen an ein Deep-Sky-Fotogerät sollte er aber ganz gut erfüllen...

Ich hoffe es hilft ein bisschen...

Arne
_____________________________
http://drklahn.de.vu/astropix
 
hallo arne,

danke vielmals für diesen hervorragenden vergleich!

den unterschied in der schärfe kann man anhand der
webcamaufnahmen sehr schön sehen. im refraktor
sind die kanten des planeten deutlich schärfer
abgebildet. da für mich auch die planeten sehr
wichtig sind, werde ich mich wohl doch für ein
kleines 4"-Mak entscheiden. dein bericht hat mir
sehr geholfen, vielen dank!

die sache mit dem okularauszug. der dürfte wohl doch
ein wenig vignettieren. wenn du das auge an der position
des okus hast und nicht der ganze hauptspiegel zu sehen
ist kann man von vignettierung ausgehen.

vielleicht gibt es ja eine möglichkeit den auszug
zu kürzen, falls sich das lohnt. kommt drauf an,
wieviel öffnung vignettiert wird.

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
hallo wolf,

herzlichen dank für deinen bericht!

auch durch deine erfahrungen tendiere ich
nun eher zu einem kleinen Mak, ein deepsky-
gerät hab ich ja schon.

ein kriterium wäre zb. die cassiniteilung, die
doch umlaufend sichtbar sein sollte.

die sphärische aberration dieser newtons, sowie
die vignettierung durch den OAZ verhindert das
aber anscheinend, denn rein von der öffnung
her sollte das kein problem sein.

als richfildgerät ist dieser newton sicher
ein nettes teil, als allrounder werde ich
aber mit einem Mak wohl mehr freude haben.

liebe grüße nach tirol, tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Hallo Tom,

Wahrsheinlich kann der Mak am Planeten mehr Details zeigen, bei DS wirds halt mit f/10 oder mehr schon recht finster!

Außerdem habe ich schon den Eindruck, daß bei meinem Newton mit 166X noch nicht die Obergrenze erreicht ist. Ich besitze keine Barlow (und will auch keine). Mein Oku-Satz ist abgestimmt auf ein ICS 10" Dobson, das demnächst fertig werden soll (sagt der Chef).

Das Skywatcherlein fand ich für 120 Euro recht günstig, zumal es für mich in erster Linie ein Übungsgerät im Umgang mit Dobsonmontierungen darstellen sollte. Nach den ersten Beobachtungserlebnissen war allerdings klar, daß ich es nicht mehr hergeben werde (mein Sohn ist 10 Jahre und kann es dann auch selbsständig benützen).

CS nach Wien und viel Spaß mit Deinem Nächsten Gerät!

Wolfgang
 
Re: Sky-Watcher 114/500mm oder Astroscan

Ich habe schon viel Erfahrung sammeln können mit der kleinen roten Blumenvase (von Birkmeier/Augsburg gekauft).
Vor vielen Jahren durfte ich mal auf dem ITV durchgucken eine Nacht lang und danach habe ich die Thermoskanne bestellt.Der kleine Dobson war ursprünglich nur für Flugreisen gedacht, aber ich habe mich selbst dabei ertappt,das ich ihn bei Wolkenlücken schnell mal auf den Balkon nehme und das C11 in der Ecke stehen bleibt.
Visuell komme ich bei Sternen auf 12,0 mag.
Mit dem 28mm Okular kommt man auf ein Gesichtsfeld von über 3 Grad - das ersetzt jeden Sucher.
Ein 4,8 Nagler wird bei Mond und Planeten eingesetzt, roter Fleck, Cassini-Teilung u.s.w.
Das der Hauptspiegel nicht justierbar ist ,war bisher kein Nachteil!!! Er hat trotz unsanfter Beförderung seine Lage nicht sichtbar verändert.
Zum Thema Peis:
Ein Fernglas mit dieser Auflösung und 105 mm Öffnung benötigt noch ein Stativ dazu und ist teurer und schwerer.
Vom Preis,Leistung und Gewichtsverhältnis gibt es leider keine Alternative zum Astroscan.
Weitere Fragen beantworte ich gerne.
Gruß

Jörg Meyer
 
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