Sonnenfinsternis in Oer-Erkenschwick v. 12.08.26

Thomas_Wahl

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..... moinse Leute .....,


auch ich war nicht untätig, hier an meinem Standort zu versuchen, die partielle Sonnenfinsternis festzuhalten, guckt Ihr Anlage:

Noch zur Mittagszeit vorvorgestern, hatte ich noch echte Bauchschmerzen, denn der Himmel zeigte sich reichl. mit Schleierwolken u. Cirren verseucht.

Überraschend u. umso erfreulicher, klarte es dann passend zum Schauspiel auf, dies mit einem recht brauchbaren Seeing u. Tranzparenz des Himmels, was ich bei der geringen Horizonthöhe gar nicht erwartet hatte.

Generell war geplant, mit einem Refraktor SW 100/500 + Baader Q-Turret Barlow, sowie einem aufgesetzten D-ERF 70mm und der PST-Comb, mit der ASI183MM Pro, die partielle Sonnenfinsternis Sonne im H-Alpha-Licht (Wasserstofflinie), zu dokumentieren.

Aufgrund der geringen Horizonthöhe v. rd. nur 6,7° im Nordwesten, zur max. Bedeckungszeit (rd. 88%), war ich gezwungen, das Ereignis, vom einem Büroraum im Obergeschoss, durchs geöffnete Fenster zu verfolgen.


Zu den Bildern:

Es wurden alle 3 Min. eine Videosequenz v 1.000 Bildern aufgenommen, wobei die Hochgeschwindigkeitskamera je. 25 Bilder pro Sekunde aufgenommen hat, um letztendl. das Seeing einzufrieren. Aus den Videoströmen wurden dann jeweils die besten Bilder (16%) zum aufaddieren verwendet.

Bild 1:
Entstand rd. 4 min. nach dem Kontakt um 19:17h;

Bild 2:
Ein echtes Highlight ….. so ein Glück gehört einfach dazu, 19:28h;

Bild 3:
19:43h

Bild 4:
19:58h

Bild 5:
Maximum 20:11h

Bild 6:
20:21h

Bild 7:
Ha ….., nochmal Glück gehabt, 20:30h

Bild:
Um ca. 20:32h, tauchte dann die Sonne mit dem Mond in die nachbarl. Dächer …..



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Ist das der gleiche Flieger und wie hast Du herausbekommen, welcher Flieger war das!?
Hallo Thomas,

das kann nicht der selbe Flieger gewesen sein, bei mir ist er 7 Minuten vor Deiner Zeit von "oben" ins Sichtfeld eingedrungen und schon nach wenigen Sekunden unten wieder raus. Du bis etwas nordöstlich von mir, das kann aber nur eine seitliche Verschiebung verursachen. Meiner war also schon seit 7 Minuten auch aus Deiner Sicht abgetaucht, als Deine Aufnahme entstand.

Auf https://www.flightradar24.com/ kannst Du unten rechts in der Leiste auf "Playback" gehen und Datum und Uhrzeit (auf 5 Minuten genau) einstellen. Pausiere auf jeden Fall den Zeitverlauf mit dem entsprechenden Button. Genauere Uhrzeit geht dann nur noch vorsichtig über den Slider unten. Versuche die Uhrzeit so genau wie möglich einzustellen, so dass sie möglichst innerhalb des Zeitfensters von Ein- und Austritt in Deinen Aufnahmen liegt. Bestimme den Azimutwinkel der Sonne zu diesem Zeitpunkt (von Deinem Standort aus) und male entweder in die Karte von Flightradar24 (Screenshot!) oder in Google Maps oder einem anderen Kartenprogramm einen Strahl von Deinem Beobachtungsplatz mit diesem Azimutwinkel ein. Notfalls tuts auch ein Geodreieck am Bildschirm. Dann kannst Du abschätzen, welcher Flieger in Deiner Sichtlinie war. Es sollte natürlich ein zweistrahliges Düsenflugzeug sein. ;-) Evtl. kannst Du noch über die reale Flügelspannweite und Entfernung ausrechnen, wie groß der Winkeldurchmesser aus Deiner Sicht wäre und das mit der Sonne in Relation setzen. Die Sonne hat ca. 31,5 Bogenminuten Durchmesser. So kann man in etwas abschätzen, dass man nicht komplett daneben liegt.

Mein Flugzeug war eine Boeing 777-F mit 64 m Spannweite, erscheint aber auch deutlich größer auf meinen Bildern als Dein Flieger. Sie befand sich bei der Aufnahme nordöstlich von Xanten kurz vorm Rhein in ca. 50 km Entfernung. Entweder hast Du ein kleineres Flugzeug erwischt oder es war schon deutlich weiter entfernt, schwierig zu sagen.

Viel Erfolg!
Marcus
 
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