Spiegellagerung

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felix333

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Hallo,
ich bin am Planen für einen Selbstbaunewton,
und finde auf vielen Seiten immer wieder den Satz:"...der Spiegel ruht auf den Endpunkten von drei Alu Dreiecken,die frei beweglich auf den Justierschrauben liegen...".Nun meine Frage,was ist mit "frei beweglich" denn gemeint? bzw. wie konstruiert man dies?
Vielleicht kann mir jemand helfen?
Danke
Felix
 
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Hallo Felix,

noch keine Antwort - gut dann versuch ich's mal:
Der Zweck einer Spiegelzelle ist es, den Spiegel so zu lagern, dass er sich möglichst wenig verbiegt. Deshalb lagert man den Spiegel so auf mehreren Punkten, dass jeder Punkt das gleiche Gewicht trägt. Bei 3 Punkten ist das automatisch so, da 3 Punkte eine Ebene defineren; bei 6 Punkten sind 3x je 2 Punkte über eine Wippe verbunden, so dass sich das Gewicht gleichmäßig verteilt. Bei 9 Punkten nimmt man 3 Dreiecke, die jeweils auf ihrem Schwerpunkt gelagert werden und um diesen Schwerpunkt frei in der Höhe beweglich sein müssen. Also die Position der Punkte auf der Rückseite des Spiegels ist fest, in der Höhe müssen sie beweglich sein.

Wieviele Auflagepunkte du brauchst und wie die Geometrie aussehen muss, kannst du am besten mit PLOP ausrechnen: http://www.davidlewistoronto.com/plop/

Am besten du guckst dir mal ein paar Beispiele von Spiegelzellen an, wie z.B. diese hier: http://www.woitala.de/ATM/atm.html
 
Hallo,

Was die Dreiecke sind, weißt du ja jetzt spätestens. nehmen wir als Beispiel eine 9-Punkt-Lagerung: Du hast nun 3 Dreiecke, auf deren Oberseite 3 Auflagepunkte (z.B. Filz) aufgebracht sind. Durch die Mitte der Dreicke kommt nun eine Bohrung, durch welche eine Schraube die Dreiecke mit dem Rahmen verbindet. Damit sich der Spiegel nun an das Dreieck anpassen kann (bzw. eher das Dreieck an den Spiegel...), muss es etwas kippeln können. Dazu muss das Durchgangsloch in dem Dreicke etwas größer sein als die Schraube. Wie löst man nun das Problem, daß der Spiegel die Dreiecke runterdrückt und sich auf die Schraube legt? Und dabei soll ja auch noch ein Anpassen der Dreiecke gewährleistet sein... : GANZ EINFACH: Mit entsprechend konditionierten O-Ringen: Die fungieren einerseits als Distanzstück, andererseits sind sie aber so flexibel, daß sich die Dreiecke kippeln lassen und an den Spiegel anpassen.
 
Hallo Schicko

Ich bin ebenfalls dabei, ein Dobson (Bestand) selbst umzubauen. Bei der Frage der Spiegelzelle bin ich ebenfalls gedenklich. Ich habe mir Plob heruntergaladen. Kannst du mir víelleicht etwas weiterhelfen, da ich das spezifische Englisch "noch" nicht kann. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smirk.gif" alt="" />
Die Daten des Spiegels sind 280 mm
Stärke (muß noch genau messen) etwa 30 mm
Brennweite 1260 mm
Fangspiegel ca 60 mm

Danke
Robert
 
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