Spinne im Okular

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Hallo Mario, ach ja, noch kurz zur Spiegelauflage: Der 16er (4cm dick) liegt auf neun Punkten auf. Er wird nicht mit einem Band gehalten (auch das soll zu Astigmatismus führen bei größeren Durchmessern). Meiner stößt nur an zwei dicke Stahlkugellager an, die sich mitdrehen, wenn der Hauptspiegel von unten geregelt wird. Ich sehe nicht, wo Verspannung entstehen könnte.

Gruß Rolf
 
Hi Rolf,
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[...] unter recht gutem Himmel sollte das aber für eine ordentliche Optik ein
Kinderspiel sein; wie gesagt, schon im 300er Dobson hab' ich das in direkter
Sicht gesehen - ein schönes feines Haar eben.
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So ein Seeing habe ich hier nur ganz ganz selten und selbst dann frage
ich mich, ob ich da mit 9.25" und Kollimation^2 und nachhaltigstem Starren tatsächlich
Andeutungen der Enke gesehen habe, oder ob nicht der Wunsch Vater des Gedankens war.
Aber das will nix heißen - ich bin eh' ein blindes Huhn ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Vielleicht sollte ich mir wirklich mal ein Bino leihen, daß scheint noch mal ein schöner
Ruck zu sein.
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Nun aber zum Inox für die Spinne: Die Astrofreaks aus der hiesigen Szene betrachten
die Verwendung von Inox als einen erheblichen Fortschritt im Vergleich zum mattschwarzem
Aufstrich. Damit soll die Wärmeabstrahlung reduziert werden.
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Die vermuten also Warmluftschlieren von der Spinne als Quelle für eine Bildverschlechterung?
Das ist das erste mal das ich von sowas höre.
Gibt's da irgendwelche Fakten die so eine Auswirkung belegen, oder ist das eher so ein
Fall von "sicher ist sicher, man weiß ja nie".

Das ist schon ein Kreuz mit den Patentrezepten des Teleskop-Selbstbaus (seufz):
Erst verinnerliche Ich die Weisheit - Streulicht unterdrücken um jeden Preis
(Velour + Mattlack wo nur geht) und jetzt kommst Du mir da und erzählst, mit einer
funkelnden Inoxspinne mitten im Strahlengang gibt's auch keinen Ärger.
Da kenn' sich noch einer aus ...
Hast Du mal einen Link, wo man so eine Spinne bewundern kann?
Gruß,
Mario
 
Spinnenglanz

Hallo Mario,

du kannst es ja ausprobieren und wenn das Streulicht nerft schwarz einbrennlackieren oder anodisieren.

Bei einem Sternfreund aus Neunkirchen-Seelscheid (du weist schon wer <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> ) habe ich gesehen,daß er den Sekundärspiegel auf der Rückseite wegen der geringeren Infrarotabstrahlung mit Alufolie verkleidet hat.

Die Spinne war aber schwarz.

Da muß man wohl zwischen den beiden übeln Abstrahlung und Streulicht wählen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

MfG,Karsten

 
Hallo Mario, wenn Du natürlich im diesigen Nordengland beobachtest, dann ist mit Encke wohl nicht viel los. Das ist hier im Westen von Paris sicher besser, und noch sicherer ist das seeing in den Alpen . Da hab' ich nämlich im 300er Encke in direkter Sicht locker (!) gesehen. Bei mir wie gesagt, hat sich Encke vor einigen Tagen im 400er in momentaner Ruhe gezeigt.
Nun glaub' nicht, das sei Jägerlatein - es wäre ja nun zu blöd, sich in die eigene Tasche zu lügen - wozu auch?
Das mit dem Inox für die Spinne kannst Du theoretisch hier nachlesen: http:// astrosurf.com/altaz/effetthermique.htm

Geh' auch mal auf: http://astrosurf.com/altaz Dort siehst Du, dass es keine Spinner sind, die so etwas vertreten.
Noch etwas: Mit dem Bino hat man das Gefühl, den Himmel neu zu entdecken. Für feinste Details einfach unschlagbar; hier geht's zum Teil um Sehen und Nichtsehen.
So, ich geh' jetzt mal raus und schau mir den Vollmond an und begutachte die spikes. Gruß Rolf
 
Hi Rolf
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Nun glaub' nicht, das sei Jägerlatein - es wäre ja nun zu blöd, sich in die
eigene Tasche zu lügen - wozu auch?
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Um Gottes Willen, das will ich dir auch nicht unterstellen. Ich muß nur für meine
Person ehrlich zugeben, ich persönlich hab' die Enke noch nie so gesehen, daß ich
mir diese Kerbe guten Gewissens in den Colt machen konnte. Manchmal hatte ich fast
geglaubt "ups, war doch noch was ?", aber so richtig "klar gesehen" hab' ich sie
bisher nie. Na das wird schon noch ...

Kurz zur Inoxspinne:
Also die Buben haben also tatsächlich experimentell gemessen, daß die Spinne -2,7° unter
die Lufttemperatur abkühlt. Interessant, das hätt' ich nicht gedacht.
Die daraus resultierenden kreuzförmigen Kaltluftzylinder um die Spinenbeine
sollem dann die Bildqualität herabsetzten.
Aja.
Nun abwegig ist das ja nicht, aber trotzdem muß ich das jetzt erst mal verdauen.
Die Argumentation warum allerdings keine Reflexionen auftreten sollen, scheint
mir dazu allerdings etwas konstruiert ( http://astrosurf.com/altaz/effetthermique_e.htm ):

> Les surfaces polies ne vont elles pas donner lieu à des reflets nuisibles?
> Pour voir que cette crainte est vaine, considérons d'abord l'observation
> au foyer Cassegrain: comme les lames sont parallèles à l'axe optique, d'un
> point du champ pris à quelque distance de l'axe on aperçoit une image du
> ciel par réflexion très oblique sur les lames. Cette image a une brillance
> peu inférieure à celle du ciel lui même; elle apparaît sous un angle solide
> très petit par comparaison avec l'ouverture supérieure du télescope; en
> conséquence, l'éclairement du plan focal ne subit qu'un accroissement
> insignifiant. On a d'autant moins à regretter que le facteur de réflexion
> des meilleurs vernis est loin d'être nul sous une incidence rasante.
> Passons au foyer newtonien; l'?il placé au foyer peut apercevoir par réflexion
> sur les lames une certaine région intérieure de la partie haute du tube:
> cette région devra être noircie.

Mit genau dem gleichen Argument (streifender Einfall von Licht nahestehender Objekte
am Rand und knapp außerhalb des Bildfeldes) bin ich vom Nutzen von Blenden/Velour
auf der Tubuswand überzeugt worden.
Das will ich also erst mal gesehen haben, bevor ich glaube, das eine polierte Spinne keine
Reflexionsprobleme macht. Da bin ich zur Abwechslung mal konservativ.
Trotzdem: Alternativ könnte man sich vorstellen eloxiertes Aluminium in die Spinne zu
verbauen. Das ist im Sichtbaren ein Absorber und im IR (so hört man <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ) ein guter
Reflektor. Da könnte man zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen.
Interessante Sache jedenfalls, man müßte seine Faulheit mal ab und an überwinden und
halt mal öfter schauen, was die Franzosen da so zusammenkochen. Ziemlich interessant.
Mario
 
Hallo Mario, dass Du mit Deinem 9-Zolltubus Probleme hast, Encke eindeutig auszumachen, wundert mich nicht. Mir geht das mit dem TSC 225 ganauso. Man glaubt immer, haarscharf (im wahren Sinne des Wortes) dran zu sein, jedoch ist eine dauerhafte Beobachtung quasi unmöglich. Bei größeren Öffnungen und gutem seeing aber ist ein feines Haar deutlich auszumachen, wenn nur das seeing gut ist. Auch glaube ich, dass ein erstklassischer Newtonspiegel unter sehr gutem seeing feinste Details besser liefert als ein noch so guter Schmidt/Cassegrain.

Ein Kumpel hier hat mal die mattschwarzen Spinnenarme eines 460er Dobsons mit Alupapier belegt und eine bemerkbare Steigerung des Kontrasts ausgemacht. Es ist schon mal den Versuch wert, das zu machen, da es ja quasi in drei Minuten gemacht ist.
Probieren geht halt' über Studieren. Es gibt ja auch eine Debatte um das Einhängen des Primärspiegels in eine dicke Schlaufe. Auch das soll bei größeren Durchmessern zu Astigmatismus führen. So manche für ideal gehaltene Lösung kann trotzdem verbessert werden. Insofern sollte ein gewisser Konservatismus einen nicht davon abhalten, immer wieder nach besseren Lösungen zu suchen.
Gruß Rolf

 
Encke im Okular

Hallo Rolf,
also jetzt mußte ich mich doch aus purer Neugier erst mal auf die Suche
machen, was Du da für einen Fuhrpark hast (300er Dobs, 400er Dobs, der Tak ...)
und mit wem ich da eigentlich rede. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Aha, ich nehme mal an, der 400er mit dem Du die Enke geknackt hast, ist dieses
inzwischen offensichtlich vollendete Objekt der Begierde:
Link zur Grafik: http://rolf-arcan.avos.org/images/T-400c.jpg
Da sag' ich nur - wow - der ist aber auch ein Prachtstück!
Die Spinne hast Du natürlich im Schatten versteckt ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Nun hast Du das Wort "[zensiert]glatter Spiegel" fallenlassen. Was ist denn da für ein
Spiegelchen drin - selbstgeschliffen?

Übrigens, auch die Fotos von Jupiter und Saturn mit dem Tak sind klasse,
Hut ab, da kann man ja wirklich nur annehmen, daß dieser Rat:
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[...] dass Du mit Deinem 9-Zolltubus Probleme hast, Encke eindeutig auszumachen,
wundert mich nicht. Mir geht das mit dem TSC 225 ganauso. Man glaubt immer, haarscharf
(im wahren Sinne des Wortes) dran zu sein, jedoch ist eine dauerhafte Beobachtung
quasi unmöglich.
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aus berufenem Munde kommt. Wenn Du das mit deiner Erfahrung mit dem 9er Tak das nicht packst,
dann schau' ich mit dem Durchschnitts-C9 wahrscheinlich in Sachen Encke buchstäblich in die Röhre.
Für ein befriedigendes Erlebnis dieser Art ist wohl dann doch noch eine größere Kalliberklasse
angesagt. Da komm ich aber bisher nur gelegentlich dran und wenn - machen wir uns nix vor - dann
regnet's hier eh'... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Na ja, aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

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So manche für ideal gehaltene Lösung kann trotzdem verbessert werden. Insofern sollte ein
gewisser Konservatismus einen nicht davon abhalten, immer wieder nach besseren Lösungen zu suchen.
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Ja das stimmt schon, aber das wirkliche Problem ist halt die Vergleichbarkeit solcher "kleiner"
Verbesserungen bei visueller Beobachtung. Ein direkter Vergleich (Rohr A mit, Rohr B ohne, Rohr A mit, ...)
ist ja oft nicht möglich. Und ob's dann besser/schlechter/gleich ist, entzieht sich ja leider oft
dem objektiven Nachweis und kann dann schnell zum Ratespiel und schließlich zur Glaubensfrage werden.
Das merkt man dann immer ganz schön, wenn die Weisheiten zweier Szenegrößen auch mal diametral
auseinandergehen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Alsdann,
Gruß,
Mario
 
Re: Encke im Okular

Für ein befriedigendes Erlebnis dieser Art ist wohl dann doch noch eine größere Kalliberklasse
angesagt.

nicht unbedingt größer. mit dem MN78 ist die encke-teilung
genauso wie von rolf beschrieben, eine hauchfeine
linie in den ansen.

hatte seit kauf des gerätes vor einem jahr aber erst zwei nächte,
in denen das möglich war. vergrößerung ca. 500fach.

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Re: Encke im Okular

Hallo Mario, am Ende Deines postings sagst Du, dass auch mal die "Weisheiten zweier Astrogrößen auseinandergehen" können - ich weiß nicht, auf wen Du hier anspielst oder auf welche Begebenheit; hatte aber selbst schon mal das Vegnügen, einer solchen Debatte über Strehlwerte etc. beizuwohnen -der Wolfgang Rohr hat das noch in guter Erinnerung...). Ich selbst bin aber meilenweit von solchen Diskussionen entfernt, da es mir eher um den ästhetischen Genuss geht, sowohl visuell als auch fotografisch. Fühle mich auch in keinster Weise angesprochen, wenn's um Glaubenskriege geht. Wenn die Inoxspinne durch eine andere Lösung vebessert wird, bin ich der Erste, der sie einbaut.. Deshalb geht mir auch die Debatte um die Linse oder den Spiegel so gegen den Strich, weil sie an den Bedürfnissen der Benutzer vorbeigeht.
Das Foto, das Du von meiner home page hier mal einfach so veröffentlichst, zeigt in der Tat den 400er, der in aller Bälde eine motorisierte Stundenachse bekommt. Freu' mich schon auf den Mars, der damit fotografiert werden soll. Das mit dem '[zensiert]glatt' kommt von dem board hier; der Wolfgang Rohr hat dazu schon Vieles gesagt. Dieser hier wurde eben solange poliert, bis er so war wie gewünscht. Ich wollte damit nicht nur deep sky beobachten sondern auch die Planeten. Hatte nämlich letztesJahr das Glück, mal durch einen 600er Dobson vergleichbarer Güte bei 1200fach (ja, richtig gehört...) Jupiter zu beobachten. Das hat mir die Schuhe ausgezogen - da waren sogar Details auf einem der vier Monde zu sehen. Sogar mit der Nachführung ging's gerade noch in drei Metern Höhe. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass auch sehr schnelle Spiegel für hohe Vergrößerungen gut sind, allerdings müssen sie '[zensiert]glatt' sein, und der Rest muss auch stimmen. Es gibt in deutschen Landen auch solche schönen Stücke, die von Amateuren gemacht werden (Stathis etc.).

Gruß Rolf
 
Hallo Rolf,
was ist bitte Inox, und was soll es bewirken?
Dank im Vorraus für die Info.
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> Grüße Peter.
 
Re: Encke im Okular

Hi Rolf,
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am Ende Deines postings sagst Du, dass auch mal die "Weisheiten zweier
Astrogrößen auseinandergehen" können - ich weiß nicht, auf wen Du hier
anspielst oder auf welche Begebenheit
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Da steckt eigentlich gar nichts so tiefschluerfendes dahinter: Kurz bevor ich die
Message geschrieben habe, war ich (angeregt durch deinen franz ATM Link) gerade
mal wieder am ueberlegen, welche thermischen Vor- und Nachteile denn die Truss
und die Volltubus Bauweise so haben. Tja und je mehr ich da recherchiere und
drueber nachdenke, desto weiter entferne ich mich da von einer klaren Antwort.
Ich wuerd's natuerlich gerne wie Du ganz undogmatisch halten und einfach die bessere
Loesung waehlen, nur welche ist die (und in welcher Wetterlage)? Ich habe mit beidem
schon beobachtet (leider in der Regel selten unter vergleichbaren Bedingungen), aber
- laesst man bei groesseren Kallibern mal den Faktor Transportabilitaet raus - mit
einem eindeutigem Votum tue ich mich da selber schwer und harte Fakten zur Sache
gibt's ganz vereinzelt ab und an mal.
So vieles ist Hoerensagen...
Trotzdem - deine undogmatische Einstellung bewahre dir mal, dass liest man gerne
weil vernuenftig ...
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Das mit dem '[zensiert]glatt' kommt von dem board hier; der Wolfgang Rohr hat dazu
schon Vieles gesagt.
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Ja stimmt, da bin ich einigermassen auf dem Laufenden, aber die Erfindung des
"[zensiert]glatt" Begriffes muss man neidlos dem Markus L. zugestehen. Das war damals
z.B. im Zusammenhang mit genau so ein Glaubenskrieg zur Rauheit von Spiegeln.
Lustig das der Begriff dann doch so haengenblieb.

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Das Foto, das Du von meiner home page hier mal einfach so veröffentlichst,
zeigt in der Tat den 400er, der in aller Bälde eine motorisierte Stundenachse
bekommt.
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Falls Du das als Faux pas auffasst, here my apologies...
Aber viel lieber wuerde ich da noch nachlegen: Schade dass man von dir im
Selbstbau-board nicht mehr liest (Wo ich als kleines Licht still und stumm mitlese),
denn ich glaube Du hast einiges mitzuteilen. Da bin ich mal ganz selbstlos, ein kurzer
Newton ist auf meiner Liste inzwischen ganz nach oben nachgerueckt.

Naja und zu deinem 600er Dobs Erlebnis kann ich nur eines sagen: Da wuerde ich besser gar nicht
erst durchschauen: Man waere fuer ein paar Wochen sehr gluecklich bis - tja, bis dann der
Entzug einsetzt und das grosse Zittern kommt. So ist das nun mal mit Drogen ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
So - ich geh' jetzt auch noch mal 'ne Runde gucken,
In diesem Sinne
Mario
 
Inox ?

Rostfreier Stahl mit - na ja, sagen wir mal reflektivem
Oberflaechenfinish. Daher geringe IR-Abstrahlung der Spinne.
Soll bewirken, dass sich die Spinne nicht wesentlich unter die
Umgebungstemp abkuehlt und somit auch die Luft drumherum
keine optisch aktive Kaltluftblase ausbildet, die die Wellenfront
verzieht.
Auf sowas muss man erst mal kommen ...
Mario
 
Hallo Peter, Inox ( Nirosta) ist doch ein gebräuchlicher Begriff, auch in Deutschland (dachte ich). Das ist nichts anderes als Edelstahl (nichtrostend, wie Edelstahl eben sein sollte). Gruß Rolf
 
Re: Inox ?

Hallo Mario, gut geantwortet. Muss Dir wirklich mal ein Lob für den hohen Informationsgehalt Deiner Antworten hier auf dem board (nicht nur zur Spinne) machen.

Gruß Rolf
 
Re: Encke im Okular

Hallo Mario, dass ich im Bastelerboard nicht viel schreibe, kommt daher, dass ich nicht selbst den Dobson gebaut habe. Das war ein Amateur, der sich für ein wenig Geld verdingt. Seine Ideen sind gut, und er ist ziemlich auf dem Laufenden. Allerdings hat er den 400er Dobson, so wie er auf dem Bild erscheint total vermurkst, da die Feinarbeit sehr zu wünschen übrig lässt. Das lief nur sehr schwergängig und kam auch nie zur Ruhe. Auch die Motorisierung war nur konzeptuell gut. Zur Endbearbeitung ist nun ein Feinmechaniker dran, der zu retten versucht, was noch geht. Ich war auch schon mal auf der Suche nach einem Superleichtdobson (dieser hier ist nämlich recht schwer), aber das wird alles recht teuer angeboten und ist auch nicht immer so, dass man da bis 800fach sauber nachführen kann. Ich hoffe, dass meiner mit der Stundenachsenmotorisierung bald den Mars so ablichten wird, dass es eine Freude wird.

Gruß Rolf
 
Status
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