Steifigkeit der Spiegelbox - Frage

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Nikita

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Hallo Dobson-Bauer,
ich hoffe, Ihr könnt mir praktisch weiterhelfen.
Es geht um die Spiegelbox für einen 400mm Spiegel, leider ein dicker Oschi mit zarten 24,9kg Gewicht. An Birke-Multiplex komme ich recht günstig heran, meine Zielsetzung ist es jedoch die Spiegelbox so leicht wie möglich zu gestalten.
Daher die Frage - welche Stärke Multiplex soll ich nehmen?
Reichen 6mm oder gehe ich auf 9mm oder 12mm oder gar noch höher. Als Stangen werden Carbonstangen verwendet, da gibt es keine Probleme. Das Ganze "lebt" zur Zeit in einem Vollalu-Käfig, sieht aber aus wie Hund und ist ob der Original-Spiegelzelle auch viel zu klobig und zu schwer (16,75kg). Der "Hut" steht schon, da gibt es keine Probleme, allerdings ist die Spiegelbox noch mein Problem.
Ich plane so 50x50x25cm, 18-Punkt-Auflage (bei 75mm Spiegeldicke wohl ausreichend) - da sollten - rein rechnerisch 6mm Birke Multiplex ausreichen, zumal ja die Stangen an den (verstärkten) Ecken der Box angebracht werden - und zwar über Augenschrauben.
Ist meine Vorstellung illusorisch bei 6mm oder machbar???
Wer hat es schon mit so einem schweren Spiegel probiert/realisiert und kann weiterhalfen???
Danke im Voraus

Nikita
 
Hallo Nikita

6 mm ist bei einer 50x50 Spiegelbox schon extrem dünn, au weia. Da reichen Verstärkungen in den Ecken alleine sicher nicht aus, um das Verwindungssteif zu machen.
Ich habe bei meinem 14" (und der wog nur 8 kg)für eine ebenfalls fast 50x50 Box 12 mm genommen und zusätzlich noch Versteifungen.

Grüße
Reiner
 
Hallo,
Es kommt etwas auf die Konstruktion an. Sorge dafür daß sich in den Ecken immer drei Platten treffen, dadurch kommen viele stabilisierende Ecken zustande. Also ein Kasten mit vier Seiten, eine Bodenplatte (an den notwendigen Stellen durchbrochen) und ein Deckel(natürlich auch durchbrochen). Der Deckel muß nicht die Box abschließen, sondern kann 10 cm unterhalb der Oberkante sein.
Dann verdoppelst du die Materialstärke an den freien Rändern, also oben rund rum und unten rund rum. Dann müßtest du sogar mit 8 mm auskommen.
Die Kanten kannst du auch noch mal mit Dreiecken verstärken.
Aber darunter würde ich mirch nicht einlassen.
Grüße Martin
 
Hallo Nikita,
25Kg ist eine Menge Holz, ich würde 12mm Stärke nehmen und die Ecken zusätzlich versteifen damit an die Stangenanschlüsse geschlossene Kraftdreiecke von der Spiegelzelle her kommen. Soviel Gewicht sparst du dabei auch nicht, ob du nun 9 oder 12mm nimmst. Einen Verstärkungsring wie von Marty beschrieben,so ca 8-10cm unterhalb der Oberkante ist auch ein Muss, sonst flattern deine Dekräder im Wind hin und her <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruß Roland
 
Hallo Marty, Roland & Reiner,
danke an alle für die Hilfe, werde es umzusetzen versuchen.
Grüsse
Nikita
 
Hallo,

falls die Dreiecke für die Hauptspiegelhalterung noch nicht vorhanden sind, wäre m. E zu überlegen ob nicht die vorgesehene 18-Punkt-Lagerung durch ein etwas einfacheres Design ersetzt werden sollte.
Für einen derart dicken „Oschi“ (7,5 cm) reicht nach PLOP bei dieser Größe auch locker eine Sechs-Punktlagerung des Hauptspiegels.
Der durch diese Sechs-Punktlagerung bedingte Oberflächenfehler beträgt nach PLOP bei 200 cm Brennweite, 7,5 cm Dicke und Verwendung eines 6,6 cm Fangspiegels ca. 10 Nanometer und ist auch bei sehr hohen Ansprüchen vernachlässigbar.
Vorteile gegenüber der 18-Punkt-Lagerung:
1. Weniger Arbeit und Kosten
2. Weniger Gewicht und flachere Bauweise (marginal)
3. Bei nach hinten offener Bauweise der Halterung
etwas schnellere Abkühlung des Spiegels.

CS

Roland Krebs
 
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