ansgar09
Aktives Mitglied
Stepahns Quintett mit 16 Zoll
Auf dem diesjährigen TAN hatte mir ein sehr netter Sternenfreund mit großem Dobson „the box“ gezeigt und nach dem Artikel in der Abenteuer Astronomie 10 Praxis/Stoyans Sky „Fünf auf einen Streich“ wollte ich mich auch an Galaxiengruppen mit wohlklingenden Namen versuchen. Meteoblue versprach ein knappes wolkenfreies Fenster zwischen Dämmerung und Mondaufgang, und so bin ich „auf den Taubensuhl“, ein Plateau auf 500m im Pfälzer Wald. Die Milchstrasse zeigte schon vielversprechend bis in den Adler hinunter. Aufgebaut den ES16“ – Wolken, ja das kenn ich schon. Wegen dem Wind verzichtete ich dann auch auf die Streulicht-Socke. Aber mit etwas Abwarten und Zeitvertreib an M33 (Staubband und NGC604) und M13 mit NGC 6207 wurde es dann klarer, mit einigen schnell ziehenden Wolken. Im Kepheus hatte ich noch NGC 6946 und NGC 6939 zur Kontrollbesuch vermerkt. Die Objekte des Astrofotos aus KW29 hatte ich aus Südfrankreich mit urlaubstauglichem Großfernglas bewundert. Auch hier wieder sehr schön, die Galaxie deutlich schwächer als der Sternhaufen (anders als im ADW), aber andeutungsweise eine Struktur.
Zu NGC7331 (deer lick group
wie passend, so im Wald...) mit 100x: einfaches Objekt, die Begleitgalaxien schon schwer, 2 - vielleicht drei zu sehen. Der kleine Schwenk nach Süden und bei 100x ist Stephans Quintett drin. Verblüffend einfach, aber doch nicht so wie ich dachte, den zwischen den Vordergrund Sternen war erst ein schwaches Glimmen erkennbar, aus dem sich bei längerer Betrachtung zuerst die Umrisse der Galaxiengruppe ergaben, dann, eng beieinander 2 Galaxien eindeutig sichtbar waren. Weitere Vergrößerung 12 – 9mm (SW), dann mit dem TV7mm brachten schließlich alle fünf zum Vorschein. Vielleicht sogar NGC7320 – drei helle Sterne weisen im Bogen den Weg. Begeistert verbrachte ich den Großteil der Zeit mit dem Quintett und der Deer Lick Group.
Die Sicht wurde schlechter und der Mond kündigte sich an... schnell mit OIII
Filter auf den Crescent Nebel, ganz einfach wenn man weiß wo, aber ohne Filter (bzw nur mit UHC) habe ich ihn nie im 10“ oder 16“ gefunden. Im 16er nach Filtertausch dann mit UHC und sogar ohne Filter zu sehen.
Dann weiter auf den Cirrusnebel, drei Segmente im OIII, aber blass, das habe ich besser gesehen.
Als ich dann im Taschenlampenlicht abbaute, sah ich dann auch den aufziehenden Bodennebel. An Fuchs und (Wild-)[zensiert] vorbei vorsichtig nach Haus. Es lohnt doch, das Rausfahren!
liebe Grüße und CS, Ansgar
Auf dem diesjährigen TAN hatte mir ein sehr netter Sternenfreund mit großem Dobson „the box“ gezeigt und nach dem Artikel in der Abenteuer Astronomie 10 Praxis/Stoyans Sky „Fünf auf einen Streich“ wollte ich mich auch an Galaxiengruppen mit wohlklingenden Namen versuchen. Meteoblue versprach ein knappes wolkenfreies Fenster zwischen Dämmerung und Mondaufgang, und so bin ich „auf den Taubensuhl“, ein Plateau auf 500m im Pfälzer Wald. Die Milchstrasse zeigte schon vielversprechend bis in den Adler hinunter. Aufgebaut den ES16“ – Wolken, ja das kenn ich schon. Wegen dem Wind verzichtete ich dann auch auf die Streulicht-Socke. Aber mit etwas Abwarten und Zeitvertreib an M33 (Staubband und NGC604) und M13 mit NGC 6207 wurde es dann klarer, mit einigen schnell ziehenden Wolken. Im Kepheus hatte ich noch NGC 6946 und NGC 6939 zur Kontrollbesuch vermerkt. Die Objekte des Astrofotos aus KW29 hatte ich aus Südfrankreich mit urlaubstauglichem Großfernglas bewundert. Auch hier wieder sehr schön, die Galaxie deutlich schwächer als der Sternhaufen (anders als im ADW), aber andeutungsweise eine Struktur.
Zu NGC7331 (deer lick group
Die Sicht wurde schlechter und der Mond kündigte sich an... schnell mit OIII
Filter auf den Crescent Nebel, ganz einfach wenn man weiß wo, aber ohne Filter (bzw nur mit UHC) habe ich ihn nie im 10“ oder 16“ gefunden. Im 16er nach Filtertausch dann mit UHC und sogar ohne Filter zu sehen.
Dann weiter auf den Cirrusnebel, drei Segmente im OIII, aber blass, das habe ich besser gesehen.
Als ich dann im Taschenlampenlicht abbaute, sah ich dann auch den aufziehenden Bodennebel. An Fuchs und (Wild-)[zensiert] vorbei vorsichtig nach Haus. Es lohnt doch, das Rausfahren!
liebe Grüße und CS, Ansgar
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: