Utz
Aktives Mitglied
Moin und hallo,
gestern stand Kometenjagd auf dem Programm. Für den ersten Kandidaten (Kudo-Fujikawa) kam ich leider zu spät heim, noch an der Bushaltestelle auf der Heimfahrt konnte ich sehen, daß der Schwan schon den Kopf in den Sand (sprich hinter den Horizont) gesteckt hatte.
Blieb also C/2002 V1, leider in Mondnähe, leider auch Wolkenfetzen im Südwesten. Trotzdem: Mit "Rasenmähen" von der nächstgelegenen Ecke des Pegasus-Vierecks aus habe ich den Komenten gefunden (so gegen 20:45 Uhr). Recht blaß zwar, aber besser zu erkennen als damals Halley mit dem 76mm-Röhrli in der Nähe von Mainz.
Dabei habe ich im Nebelfleckchen des Kometen zwei helle Stellen gesehen. Habe ich jetzt geschielt, oder war das eine ein Stern, der durch die Koma hindurchgeschimmert hat?
Das "Rasenmähen" habe ich zuerst waagrecht probiert, ging nicht so toll, mit dem 40er Okular ist das Rohr schon etwas kopflastig, die gerade Bahn wird leicht ein Bogen abwärts. Daher habe ich schnell nochmal von vorn angefangen, diesmal in senkrechten Bahnen. Erfolg: siehe oben. Auch im 25er Okular blieb das Objekt ein Nebelfleckchen, in kürzeren Okularen hatte ich dann Probleme mit Scharfstellen und drinhalten - kann auch vom Zittern durch die Kälte gekommen sein.
Die Kälte und der eisige Wind haben mich dann schnell wieder heimgetrieben, nur ein kurzer Blick noch in den Orion-Nebel: So prächtig habe ich den im Herbst nicht dringehabt - der kurze Blick wurde dann doch ein paar Minuten länger, ich ein paar Teilstriche kälter.
Kudo-Fujikawa war (besser: wäre) heute früh drangewesen. Ging aber nicht wegen Wolken :-(
Verwendete Ausrüstung: 200/1200 Dobson mit Okularen GSO 40mm und SP 25mm (Komet), bzw. SP 25mm und P 9mm (M 42).
Beobachtungsort: Direkt hinterm Haus (etwa 49°30'N, 7°30'O)
Gute Nacht
Utz.
gestern stand Kometenjagd auf dem Programm. Für den ersten Kandidaten (Kudo-Fujikawa) kam ich leider zu spät heim, noch an der Bushaltestelle auf der Heimfahrt konnte ich sehen, daß der Schwan schon den Kopf in den Sand (sprich hinter den Horizont) gesteckt hatte.
Blieb also C/2002 V1, leider in Mondnähe, leider auch Wolkenfetzen im Südwesten. Trotzdem: Mit "Rasenmähen" von der nächstgelegenen Ecke des Pegasus-Vierecks aus habe ich den Komenten gefunden (so gegen 20:45 Uhr). Recht blaß zwar, aber besser zu erkennen als damals Halley mit dem 76mm-Röhrli in der Nähe von Mainz.
Dabei habe ich im Nebelfleckchen des Kometen zwei helle Stellen gesehen. Habe ich jetzt geschielt, oder war das eine ein Stern, der durch die Koma hindurchgeschimmert hat?
Das "Rasenmähen" habe ich zuerst waagrecht probiert, ging nicht so toll, mit dem 40er Okular ist das Rohr schon etwas kopflastig, die gerade Bahn wird leicht ein Bogen abwärts. Daher habe ich schnell nochmal von vorn angefangen, diesmal in senkrechten Bahnen. Erfolg: siehe oben. Auch im 25er Okular blieb das Objekt ein Nebelfleckchen, in kürzeren Okularen hatte ich dann Probleme mit Scharfstellen und drinhalten - kann auch vom Zittern durch die Kälte gekommen sein.
Die Kälte und der eisige Wind haben mich dann schnell wieder heimgetrieben, nur ein kurzer Blick noch in den Orion-Nebel: So prächtig habe ich den im Herbst nicht dringehabt - der kurze Blick wurde dann doch ein paar Minuten länger, ich ein paar Teilstriche kälter.
Kudo-Fujikawa war (besser: wäre) heute früh drangewesen. Ging aber nicht wegen Wolken :-(
Verwendete Ausrüstung: 200/1200 Dobson mit Okularen GSO 40mm und SP 25mm (Komet), bzw. SP 25mm und P 9mm (M 42).
Beobachtungsort: Direkt hinterm Haus (etwa 49°30'N, 7°30'O)
Gute Nacht
Utz.