Override
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Hallo alle,
die gestrige Nacht war fast noch besser, schade dass ich nur auf der Dachterrasse saß; es war trotzdem wieder mal überwältigend...
Um ca. 23 Uhr ging ich raus.
Warm und etwas weniger feucht, zu Beginn noch ein paar Schleierwolken, es wurde jedoch besser. Grenzgröße konnte ich nicht bestimmen, da der kleine Bär zu stark vom Schein der Laterne aufgehellt war und ich für den Zenitbereich keine Karte zur Hand hatte (im Karkoschka sind ja nur verschieden dicke Punkte, die machen die Sache nicht einfach..). Aber ich schätze wieder um die 5.6 vielleicht sogar noch mehr.
Meine anfangs geplante Galaxienjagd musste schon bald dem Zufall weichen. Nach dem kurzen Blick auf Jupiter schwenkte ich den Dobson rein zufällig hoch, und blätterte im Karkoschka. Als ich dann wieder durchsah, fand sich ein nebliger Fleck in der Mitte. Was ist das, dachte ich? Also höher vergrößert und siehe da, ein Kugelsternhaufen. Ich musste mich erst im Sternbild Schlangenträger zurechtfinden, dank Karkoschka kein Problem, es war M12.
Also gleich noch M10 angeschaut, beide waren einigermaßen aufgelöst aber sternarm.
Nun wieder der Komet, er war aber schlechter auszumachen als am Tag zuvor, wahrscheinlich Zirren im weg; im Laufe der Nacht hab ich ihn dann eh vergessen..
Wie es der Zufall will, hielt ich mit dem Fernglas in die Gegend um Schütze, dieser wanderte über den Bäumen entlang..
Da fiel mir westlich von gamma Sgr was nebliges und ein paar Sterne auf. Also den Dob darauf ausgerichtet und ich fand einen Sternhaufen und einen kleinen Nebelfleck. Laut Karkoschka sollte dies M8 gewesen sein, die Beschreibung kann ich aber nicht nachvollziehen, keine Strukturen; Da aber steht: Sternhaufen NGC 6530 im Ostteil, und sich dieser im Okular rechts neben dem Fleck befand, muss es eigentlich M8 gewesen sein.
Trotzdem wurde ich neugierig und lenkte auf M28, aber nur schwer aufzulösen.
Besser war da M22, wirklich lohnend
und natürlich aufgelöst.
Da sich in dieser Gegend so viele Nebel befinden hielt ich nach dem Trifid Ausschau, aber Fehlanzeige. Ein Nebelfilter wäre wohl hilfreich.
Dann wanderte ich weiter nördlich Richtung M17. Wieder tat ich mich schwer, bis ich einen großen Nebelfleck fand. Ich meine jedoch es war M24, die Größe und Helligkeit sprachen dafür
Also lies ich es gut sein in der Gegend und sah mir wieder M57 und M27 an. Genialer Anblick, die Hantel gefällt mir
Natürlich durfte auch M13 nicht fehlen, immer wieder faszinierend und bei 200fach eine Wucht.
Schließlich versuchte ich das Schild aufzufinden. War nicht gerade schwierig und ich hatte M11 im Okular. Gigantisch
vor allem der 8m Stern im Zentrum ist sehr markant.
Ich probierte mich nun wieder in der Gegend um alpha Cyg, jedoch wars wieder nix mit NGC7000. Ich weiß auch nicht, wie ich in dem Sternenmeer einen Nebel ausmachen soll
Allerdings konnte ich zwei dunkle "Wolken" ausmachen, waren das etwa Staubwolken??
Mittlerweile wurde es halb zwei, die Milchstraße wölbte sich schön über mich und Cassiopeia kletterte leicht über das Dach (ich habe nach Norden eingeschränkte Sicht).
Also dobste ich in der Gegend etwas rum, bis ich wieder einen Haufen fand, alles ungeplant
. Ein Blick in den Karkoschka verriet mir, es war M52, sehr schön 
Dann sah ich noch das Sternbild Delphin und wollte wissen, ob es da was zu sehen gab. Laut Karkoschka nicht, nur einen Doppelstern (gamma), diesen trennte ich dann noch und war vollends zufrieden.
Mal schauen was die heutige Nacht bringt, ich hab ja den Vorteil nicht aufstehen zu müssen
Ich hoffe ich hab nicht zu ausführlich geschrieben, danke fürs Lesen.
die gestrige Nacht war fast noch besser, schade dass ich nur auf der Dachterrasse saß; es war trotzdem wieder mal überwältigend...
Um ca. 23 Uhr ging ich raus.
Warm und etwas weniger feucht, zu Beginn noch ein paar Schleierwolken, es wurde jedoch besser. Grenzgröße konnte ich nicht bestimmen, da der kleine Bär zu stark vom Schein der Laterne aufgehellt war und ich für den Zenitbereich keine Karte zur Hand hatte (im Karkoschka sind ja nur verschieden dicke Punkte, die machen die Sache nicht einfach..). Aber ich schätze wieder um die 5.6 vielleicht sogar noch mehr.
Meine anfangs geplante Galaxienjagd musste schon bald dem Zufall weichen. Nach dem kurzen Blick auf Jupiter schwenkte ich den Dobson rein zufällig hoch, und blätterte im Karkoschka. Als ich dann wieder durchsah, fand sich ein nebliger Fleck in der Mitte. Was ist das, dachte ich? Also höher vergrößert und siehe da, ein Kugelsternhaufen. Ich musste mich erst im Sternbild Schlangenträger zurechtfinden, dank Karkoschka kein Problem, es war M12.
Also gleich noch M10 angeschaut, beide waren einigermaßen aufgelöst aber sternarm.
Nun wieder der Komet, er war aber schlechter auszumachen als am Tag zuvor, wahrscheinlich Zirren im weg; im Laufe der Nacht hab ich ihn dann eh vergessen..
Wie es der Zufall will, hielt ich mit dem Fernglas in die Gegend um Schütze, dieser wanderte über den Bäumen entlang..
Da fiel mir westlich von gamma Sgr was nebliges und ein paar Sterne auf. Also den Dob darauf ausgerichtet und ich fand einen Sternhaufen und einen kleinen Nebelfleck. Laut Karkoschka sollte dies M8 gewesen sein, die Beschreibung kann ich aber nicht nachvollziehen, keine Strukturen; Da aber steht: Sternhaufen NGC 6530 im Ostteil, und sich dieser im Okular rechts neben dem Fleck befand, muss es eigentlich M8 gewesen sein.
Trotzdem wurde ich neugierig und lenkte auf M28, aber nur schwer aufzulösen.
Besser war da M22, wirklich lohnend
Da sich in dieser Gegend so viele Nebel befinden hielt ich nach dem Trifid Ausschau, aber Fehlanzeige. Ein Nebelfilter wäre wohl hilfreich.
Dann wanderte ich weiter nördlich Richtung M17. Wieder tat ich mich schwer, bis ich einen großen Nebelfleck fand. Ich meine jedoch es war M24, die Größe und Helligkeit sprachen dafür
Also lies ich es gut sein in der Gegend und sah mir wieder M57 und M27 an. Genialer Anblick, die Hantel gefällt mir
Natürlich durfte auch M13 nicht fehlen, immer wieder faszinierend und bei 200fach eine Wucht.
Schließlich versuchte ich das Schild aufzufinden. War nicht gerade schwierig und ich hatte M11 im Okular. Gigantisch
Ich probierte mich nun wieder in der Gegend um alpha Cyg, jedoch wars wieder nix mit NGC7000. Ich weiß auch nicht, wie ich in dem Sternenmeer einen Nebel ausmachen soll
Allerdings konnte ich zwei dunkle "Wolken" ausmachen, waren das etwa Staubwolken??
Mittlerweile wurde es halb zwei, die Milchstraße wölbte sich schön über mich und Cassiopeia kletterte leicht über das Dach (ich habe nach Norden eingeschränkte Sicht).
Also dobste ich in der Gegend etwas rum, bis ich wieder einen Haufen fand, alles ungeplant
Dann sah ich noch das Sternbild Delphin und wollte wissen, ob es da was zu sehen gab. Laut Karkoschka nicht, nur einen Doppelstern (gamma), diesen trennte ich dann noch und war vollends zufrieden.
Mal schauen was die heutige Nacht bringt, ich hab ja den Vorteil nicht aufstehen zu müssen
Ich hoffe ich hab nicht zu ausführlich geschrieben, danke fürs Lesen.