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Hallo alle,
wieder mal ein Bericht von mir, komme gerade von einer gemütlichen guten Stunde Jagd auf Sternhaufen herein.
Wie so oft kühlte der 8"er Dobson ca 1,5h auf der Dachterrasse aus, bevor ich mich gegen 20 Uhr dazugesellte.
Ich dachte, jemand hatte Scheinwerfer eingeschaltet - aber nein, es war der Mond; noch gut versteckt hinterm Hausdach. Aber es war hell, sehr hell, vielleicht neblig? Vielleicht auch nur der Mond, auf jeden Fall streute sich sein Licht sehr stark.
Die Bedingungen folglich sehr schlecht, Sternbilder nur mit den hellsten Sternen zu erkennen (erleichtert aber die Orientierung etwas, solange man nicht schwächere Sterne zum Zurechtfinden hernimmt). In UMi fst ~4,1m...Windstill, Temperatur 0°
Vorgenommen hab ich mir (inspiriert vom heute eingetroffenen Deep-Sky Reiseführer
: NGC 2420 in Gem, alpha Gem, NGC 2169 in Ori, NGC 2281 in Aur sowie NGC 1502 Cam, also alles offene Sternhaufen.
Angefangen habe ich mit alpha Gem, ein Dreifachstern, unspektakulär. Die Hauptkomponenten schwer zu trennen, sie "vermischten" sich doch recht deutlich, waren aber als Doppelsterne auszumachen, der schwächere dritte etwas abseits auch noch sichtbar.
Dann gings los, ich dobste in den Fuhrmann, fast im Zenit. NGC 2281 sollte mit 5m,4 machbar sein. Ich fand ihn auf halber Strecke zwischen alpha Gem und beta Aur.
Allerdings wenig beeindruckend, es fehlte das "Funkeln" oder Glänzen der Sterne, das der Mond schluckte. Die beschriebenen "Pärchen" fand ich inmitten etwa 10 helleren Sternen im Zentrum. Nach Norden (oder Süden, mit den Richtungen hab ichs nicht so...) erstreckte sich noch eine V-förmige Formation, weiß nicht ob die noch zum Haufen gehört.
Dann gings zu NGC 1502 in Cam. Unbekanntes Teil, auch von der "Kaskade" dort hab ich noch nix gehört. Nach einigem Suchen fand ich den Haufen jedoch eindeutig, der 6m-Doppelstern ist nicht zu übersehen. Überhaupt besitzt der Haufen viele Doppelsterne, wie es scheint. Er wirkt konzentriert. Ich beobachtete ihn durchs 30mm 2" Okular und verfolgte anschließend auch die Kaskade
Sehr schön.
Nun ging ich zurück zu den Zwillingen und versuchte NGC 2420 zu finden, aber es blieb beim Versuch.
Der Haufen soff ab, außerdem fehlten mir Sterne zur Orientierung, Pollux und Kastor waren sichtbar, daneben noch gamma und das wars auch schon... Naja, ein ander Mal dann
Mittlerweile kroch der Mond langsam ums Hausdach, hellte meinen Standort immer mehr auf, so dass ich bald Zeitung lesen konnte.
Aber es war ja schon das letzte Objekt für heute an der Reihe:
NGC 2169, die himmlische 37 im Orion
Leicht zu finden auf etwa 1/2 Strecke zwischen gamma Gem und dem Dach des Orions (Cr 69, gerade noch sichtbar bei den Verhältnissen).
Im Okular zeigte sich mir dann unverkennbar eine 37, auf dem Kopf stand sie. Ich fands faszinierend, bei 150x ein sehr schöner Anblick. Ein gelungener Abschluss eines kurzen Ausflugs in die Welt der Sternhaufen.
Das wars wohl wieder für eine Weile, hoffen wir auf gutes Wetter wenn der Mond wieder weg ist...
wieder mal ein Bericht von mir, komme gerade von einer gemütlichen guten Stunde Jagd auf Sternhaufen herein.
Wie so oft kühlte der 8"er Dobson ca 1,5h auf der Dachterrasse aus, bevor ich mich gegen 20 Uhr dazugesellte.
Ich dachte, jemand hatte Scheinwerfer eingeschaltet - aber nein, es war der Mond; noch gut versteckt hinterm Hausdach. Aber es war hell, sehr hell, vielleicht neblig? Vielleicht auch nur der Mond, auf jeden Fall streute sich sein Licht sehr stark.
Die Bedingungen folglich sehr schlecht, Sternbilder nur mit den hellsten Sternen zu erkennen (erleichtert aber die Orientierung etwas, solange man nicht schwächere Sterne zum Zurechtfinden hernimmt). In UMi fst ~4,1m...Windstill, Temperatur 0°
Vorgenommen hab ich mir (inspiriert vom heute eingetroffenen Deep-Sky Reiseführer
Angefangen habe ich mit alpha Gem, ein Dreifachstern, unspektakulär. Die Hauptkomponenten schwer zu trennen, sie "vermischten" sich doch recht deutlich, waren aber als Doppelsterne auszumachen, der schwächere dritte etwas abseits auch noch sichtbar.
Dann gings los, ich dobste in den Fuhrmann, fast im Zenit. NGC 2281 sollte mit 5m,4 machbar sein. Ich fand ihn auf halber Strecke zwischen alpha Gem und beta Aur.
Allerdings wenig beeindruckend, es fehlte das "Funkeln" oder Glänzen der Sterne, das der Mond schluckte. Die beschriebenen "Pärchen" fand ich inmitten etwa 10 helleren Sternen im Zentrum. Nach Norden (oder Süden, mit den Richtungen hab ichs nicht so...) erstreckte sich noch eine V-förmige Formation, weiß nicht ob die noch zum Haufen gehört.
Dann gings zu NGC 1502 in Cam. Unbekanntes Teil, auch von der "Kaskade" dort hab ich noch nix gehört. Nach einigem Suchen fand ich den Haufen jedoch eindeutig, der 6m-Doppelstern ist nicht zu übersehen. Überhaupt besitzt der Haufen viele Doppelsterne, wie es scheint. Er wirkt konzentriert. Ich beobachtete ihn durchs 30mm 2" Okular und verfolgte anschließend auch die Kaskade
Nun ging ich zurück zu den Zwillingen und versuchte NGC 2420 zu finden, aber es blieb beim Versuch.
Der Haufen soff ab, außerdem fehlten mir Sterne zur Orientierung, Pollux und Kastor waren sichtbar, daneben noch gamma und das wars auch schon... Naja, ein ander Mal dann
Mittlerweile kroch der Mond langsam ums Hausdach, hellte meinen Standort immer mehr auf, so dass ich bald Zeitung lesen konnte.
Aber es war ja schon das letzte Objekt für heute an der Reihe:
NGC 2169, die himmlische 37 im Orion
Leicht zu finden auf etwa 1/2 Strecke zwischen gamma Gem und dem Dach des Orions (Cr 69, gerade noch sichtbar bei den Verhältnissen).
Im Okular zeigte sich mir dann unverkennbar eine 37, auf dem Kopf stand sie. Ich fands faszinierend, bei 150x ein sehr schöner Anblick. Ein gelungener Abschluss eines kurzen Ausflugs in die Welt der Sternhaufen.
Das wars wohl wieder für eine Weile, hoffen wir auf gutes Wetter wenn der Mond wieder weg ist...
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