Super Sternenhimmel in DK

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cfjh

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Hi

ich war jetzt zwei Wochen in Dänemark. In der Nacht um den 1. September hatte ich eher zufällig den Himmel beobachtet und war überwältigt. Noch nie konnte ich so klar die Milchstraße sehen. Besonders in der Schwan-Region war der Himmel richtig hell, mit deutlich erkennbaren dunklen Bereichen (durch Nebel?). Bis tief in den Süden, wo mir dann der Himmel durch Bäume verdeckt wurde, konnte man das Band der Milchstraße sehen (mit einer Aufspaltung wie bei einer Schlangenzunge). Auch abseits der Michstraße waren unglaublich viele Sterne zu erkennen. Ich meinte sogar, mit bloßen Auge Chi+h und Andromeda erkennen zu können. Ich hatte aber keine Karten mit, konnte so nicht testen, ob noch weitere Objekte erkennbar waren.
Auch in der darauffolgenden Nacht war ein ähnlich guter Himmel,aber mit einzelnen Cumuluswolgen getrübt.

Schade, daß ich das Fernrohr nicht mit hatte <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

Jürgen
 
Hehe, manchmal könnte ich meinen, dass der Sternenhimmel überall besser ist als in Deutschland !
Aber ehrlich, um h+Chi und den Andromedanebel mit dem bloßen Auge zu sehen, braucht man ja nun nicht sooo einen guten Sternenhimmel... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Re: Super Sternenhimmel in DK und auf Föhr

Hallo,
ich war in der fraglichen Zeit auf Föhr, also knapp unterhalb der Grenze zu Dänemark.. In der Nacht vom 1. auf den 2. September erreichte die Grenzhelligkeit in Wyk/Südstrand, ohne direkt sichtbare Laternen, jedoch im bewohnten Areal, mit bloßem Auge 6,3mag fst oder auf der Bortle Skala eine 3 bis 4 (reichlich strukturierte Milchstrasse mit Teilungen, deutlich abgegrenzten Dunkelgebieten, über Cassiopeia, Perseus bis in den aufgehenden Fuhrmann rein..
M32 direkt, M33 knapp indirekt sichtbar, etliche Haufen in der Cassiopeia direkt sichtbar), obwohl Bortle die fst zu optimistisch abschätzt -das wären nach Bortle dann eher 6,5-6,8 magv gewesen.... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
Dazu noch die hier einzigartige saubere und staubfreie Luft, nach ein paar Regengüssen in den Vortagen, leider war's aber dadurch doch ziemlich rheumatisch feucht des Nachts..
Meine Auszählung eines Testfeldes ergab fst: 6,3-6,4magv.
Der NA-Nebel mit dem Pelikannebel und der Cirrusnebel waren im 10x50 Fernglas direkt sichtbar, im 102/660mm FH-Refraktor waren mit 25mm Okular und UHC sämtliche fotografisch sichtbaren Konturen des NGC 7000 (Nordamerika-Nebel) eindeutig auszumachen, mit einem Wort: Wie auf den Fotos....
Gleiches gilt fast für den Cirrusnebel, da Pickerings Triangular Wisp hart an der Grenze des Sichtbaren lag....für nen 4" Refraktor eine wirklich grenzseitige Sichtung...
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/showthreaded.php?Cat=&Board=beobavis&Number=95410&page=0&view=collapsed&sb=5&o=&fpart=1
 
Hi, Sirius, das ist gar nicht so abwegig, hab ich ja auch schon in Italien erleben dürfen - bei uns hier ist ja alles knapp und wird gekürzt und eingespart - nur künstliches Licht am Nachthimmel scheinbar nicht... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" /> Aber im Ernst, bei uns gibt es weitaus weniger dünnbesiedelte Gegenden als bei unseren Nachbarn, das macht sich bemerkbar <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> .
 
Ja stimmt. Ich war auch zu der Zeit in Dänemark und war ebenfalls total beeindruckt, so dass ich mich den restlichen Uraub total geärgert habe, dass ich mein Teleskop nicht dabei hatte.


Grüße Reiner
 
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Ich war letztes Jahr mal in den USA auf einer Farm mitten im Niemandsland...DER Sternenhimmel hat mich allerdings umgehauen... 7,0 Mag ist da normal.
 
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