Systemfrage: Dobson oder Refraktor

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Hallo Robert,

so pauschal ist das alles nicht zu sagen, aber zumindest ein guter UHC oder O iii ist sehr oft ein Gewinn.

Ich wollte aber noch anmerken dass, wenn man schon ins Dunkle fährt, Handy und Laptop entweder ausgeschaltet oder stark abgedunkelt (rote Folie) gehören. Direkt draufschauen würde ich während der Deep Sky Session immer ungern.

VG
Klaus
 
Hallo Klaus,

ja, das stimmt, manche Objekte kann man "ohne" sogar gar nicht sehen. Und Dunkeladaption ist wichtiger als vieles anderes.
Aber wer noch nie was gesehen hat sollte nicht in den Irrglauben geführt werden, alles sähe man mit Filtern total top und ohne ist echt [zensiert]e...
Erstmal verstehen was man überhaupt kann.
Ich mach mal n Blog, gibt noch nicht genug ;)

Gruß
Robert
 
Hallo zusammen,

es geht immer irgendwas. Man muss sich halt mit den beobachteten Objekten an die Rahmenbedingungen anpassen. (z.B. intensive Planetenbeobachtung in weissen Nächten --> verträgt sich auch mit einem Bürojob) Ich habe jahrelang mit 12 - 25" beobachtet, die letzten ca. 30 Beobachten fast nur noch mit APO´s.

Da sieht man auch spürbar "weniger" im ggs. zu 12" oder mehr Zoll. Trotzdem finds ichs schöner. Dafür muss mal halt Abstriche in der Art und Anzahl der beobachtbaren Objekte machen.

Somit ist eine treffsichere Aussage was geht oder nicht meiner Erfahrung nach nur für das Equipment mit eigenem Standort und eigenen Augen möglich. Ich habe schon genug Beispiele erlebt, dass 5 Leute unterschiedlicher Erfahrungsgrade innerhalb von z.B. 15 Minunten unter gleichen Umständen ein Objekt betrachten und hier die ganze Bandbreite von Eindrücken (von "ah, da is ein Fleckchen" bis hin zu "ja da sind ja die Spiralarme") entsteht.

Tendenzen bzw. eine Orientierung kann man hier auf jeden Fall vermitteln, jedoch ist es meist schwer, Unterschiede konkret festzumachen oder unverückbare Aussagen zu machen.

Ich bezweifle, dass sich z.B. jemand anhand einer Beschreibung vorstellen kann, wie die Staubbänder der Andromeda oder der OC darin aussehen, wenn diejenige Person die Galaxie nur aus der Stadt kennt. Oder auch z.B. M33 unter schlechten oder gut bis sehr guten Bedigungen. Selber sehen und vor allem viel Beobachten und Ausprobieren (gerne in Gesellschaft oder mit Hilfe von erfahrenen Beobachtern) ist Trumph. Alleine die Entwicklung der eigenen "Sehfähigkeit" am Teleskop hat massive Auswirkung auf das Beobachten. Wenn ich z.B. an meine erste Beobachtung des Orionnebels vor gut 20 Jahren denke (welche sich einen nachhaltigsten Eindruck in meinen Gedanken verschafft hat) mit einer aktuellen Beobachtung mit gleichem Gerät vergleiche, gibts da himmelweite Unterschiede zugunsten der jetzigen Beobachtung.

CS

Matthias
 
Hallo Robert,

ach so meinst Du das. Hmmm, das hatte ich gar nicht auf dem Schirm.
Meine Ideen zum Thema erst mal verstehen was man tut, wie man überhaupt sucht und dann findet was man sehen möchte habe ich mal auf der HP unter

Suchen und Finden

zusammengefasst und da fange ich, eventuell zu kurz gedacht, gleich nit den Karten und dem Starhopping an.

Derzeit erarbeite ich mir gerade eine für mich neue Starhoppingmethode mit Rigel-Quickfinder + Winkelsucher mit beleuchtetem Fadenkreuzokular und exakt abgestimmten Karten. Das wird noch eingepflegt.

Nicht nur, aber speziell unter ganz üblen Bedingungen (unsere Bedingungen werden nun mal immer schlechter) ist auch GoTo oder Push-To ganz sicher ein sehr zu begrüßendes Hilfsmittel.

Du bis diesbezüglich (schlechte Bedingungen) erfahren. Wenn Du magst schau mal drüber und sag mir Deine Meinung, es gibt immer was zu verbessern.
Gerne auch über die Kontaktdaten der HP.

Gruß
*entfernt*

 
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