Tchibo bzw. Eduscho Spektiv

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Hi

nein, da es eine für Atrobeobachtung sehr schlechte Vergütunt hat
 
Hallo Leo,

ich will hier sehr vorsichtig sein, da ich selber Anfänger bin, aber das "ANGEBOT" ist gar nicht so toll, auch preislich nicht. Da gibt es schon bessere Angebote. Abgesehen davon, wie mein Vorgänger schon erklärte, die "billig"-Spektive eignen sich nur um ein bißchen in der Gegend zu gucken und dann am besten bei Sonnenschein.
Ich will hier keine Werbung machen, aber schau mal im Internet nach Spektiven oder Maksutovs mit Multivergütung. Es gibt auch schöne "Reise"-Refraktoren, wenn man etwas mobiles haben will. Wichtig jedoch, da werden mir auch die Profis recht geben, sind die Okulare!

Gruß Markus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" />
 
Hi,

danke für eure schnellen und hilfreichen Antworten.
Habe somit nicht 100 € beim Fenster rausgeschmissen ;-)

Liebe Grüsse
Leo
 
Hi Leo,
diese billigen Rotvergütungen (Vergütung ist schon zu viel gesagt)schlucken sehr viel Licht und
das ist bei Astro das Hauptproblem, vor dem zu erweartenden Tunnelblick, den Reflexen an hellen Objekten,
der miesen Okularqualität und den zu erwartenden Mängeln bei der Stabilität von Montierung und Stativ.
fraglich auch, ob der volle Linsendurchmesser genutzt wird und wie groß die Frontlinse überhaupt ist.
Tagsüber wird man wohl was sehen, ich würde aber nicht gerade eine natürliche Farbwiedergabe und
hohe Randschärfe erwarten.
Für jeden, der das Teil schon gekauft hat. Aufrichtig <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pftroest.gif" alt="" />
CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat denn jemand das Ding mal ausprobiert? Hier wird ja bislang nur spekuliert, wenn ich das richtig interpretiere.
Fakt ist ja, daß 90,- für ein 90mm Spektiv mit Zoomokular, 45°-Einblick, Stativ und Tasche wirklich nicht sooo viel Geld ist.

Ich erinnere mich jedenfalls noch gut, als ich vor knapp 40 Jährchen meinen ersten Blick zum Himmel hatte: durch einen elend langen 40mm-Einlinsen-Papprohr-Refraktor aus der Schule, den ich mir über's Wochenende nach Hause nehmen durfte. Damit sah ich die Plejaden und den Saturn und war angefressen!

So betrachtet finde ich das Kaffee-Angebot gar nicht übel. Wenn man später mehr will, bitte, es gibt ja heute praktisch alles. Dann kann das Spektiv immer noch als preiswerter Reise-Gucker (Diebstahlgefahr) dienen oder man kann die Kinder happy machen, die dann ihr eigenes Fernrohr haben dürfen.

Gruss - Martin
 
Hallo,

mich würde auch mal ein Erfahrungsbericht interessieren. Denn 90mm Öffnung sind
ja nun wirklich interessant für DeepSky auf Reisen. Das Planeten nicht viel bringen
mit dem Ding sollte klar sein, aber für Planeten brauche ich auch nicht reisen, die kommen
alle brav vor meiner Haustür vorbei <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> . Ich habe auch mit einem 60mm Quelle Refraktor
der üblen Sorte angefangen, bei dem bei 60x eigentlich Schluß war, weil es 1. die Optik
und 2. das Stativ nicht zuließ höher zu vergrößern. Und das Ding war doppelt so teuer. Wenn
dieses Spielzeug bei 60x noch schöne Bilder liefert und nicht wie ein Lämmerschwanz wackelt und
noch einigermaßen dosierbar zu bewegen ist, dann ist es sein Geld schon Wert. Ein Bericht würde
mich da schon interessieren.
 
Hi Martin und Antonius

ich habe davon abgeraten, weil ich aus persönlicher Erfahrung mit der Art von Vergütung (rotschimmernd) sehr schlechte Erfahrung gemacht habe.
Reflexion von Sternen, sogar Halo-Erscheinungen waren damit überhaupt keine Seltenheit und der Spass ging damit einfach verloren.
Sicher sind 90mm keine schlechte Öffnung. Damit kann man schon sehr viel sehen und hätte seinen heiden Spass, aber es kann wahrscheinlich auch so werden, dass sich die Reflexion mit mehr Öffnung sogar noch potenziell verschlimmert.

Am Tag und in der Dämmerung finde ich, geht es, denn diese Rotverfärbung wirkt sich positiv auf den blauen Hintergrund am Horizont aus, vielleicht filtert es auch UV-Licht...
 
Moin zusammen!

Ich habe es in einem gleichlautenden Thread beim Astrotreff.de schon geschrieben:

Es wird ein Sichtfeld von 26 m auf 1000 m bei 30facher Vergrößerung angegeben. Das entspricht gerade mal knapp 1,5° Gesichtsfeld am Himmel bzw. einem Oku mit 45° scheinbarem Gesichtsfeld. Das nenne ich nicht "DeepSky-Feeling", sondern "Blick durch die Klorolle", sorry! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Zweitens: Eine Rotvergütung schluckt (nach eigenen Erfahrungen) gut eine Größenklasse am Sternenhimmel. Was dann noch durch die Linse kommt, verliert an den vermutlich schlecht vergüteten Prismen noch mehr Licht.

Weiterhin ist noch offen, ob die Prismen so groß bemessen sind, auch die volle Öffnung zu nutzen, oder ob eine Vignettierung am Rand vorliegt.
 
Hallo allerseits!
Kurz mal zu dem angebotenen Spektiv bei Tschibo:
Ich habe mir das Ding mal testhalber gekauft (wozu gibt es sonst 14 Tage Rückgaberecht?!?) hier dazu mein Erfahrungsbericht:
1. Das Spektiv:
Wie schon erwähnt, Rot vergütet, Bei Tage sehr gutes Bild! Aber wen interessiert das in diesem Forum, also.... das gute Stück ins Auto gepackt und ab ins Feld! Das mitgelieferte Stativ ist eine Zumutung! Leichter Wind von der Seite und man sieht überhaupt nix mehr! Hyper Wackelig! Da kann man auch Freihändig halten. Das Spektiv selber Schluckt aufgrund der Vergütung sehr viel Licht! 90 mm Öffnung hören sich gut an, aber das Sammelvermögen wird durch die schlechte Optik zunichte gemacht. Zu guter letzthabe ich mal den Mond ins Visier genommen, Extrem verwackelt Aufgrund des Seitenwindes...!!!! Ausserdem lässt sich das Spektiv nicht wirklich gut scharf stellen, was wohl einfach an der zu schwergängigen Fokussierung liegt!
Fazit:
für Jäger und Spanner vielleicht interessant, aber nicht zu gebrauchen für Astronomische Zwecke!
 
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