Tchibo Fernglas

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salamango

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Hallo Freunde,
von Tchibo gibts ein Taschenfernglas von TCM. Es ist ein 10*25. Ist spritzwasser geschützt. Es kostet im Laden 10,99 Euro und in Tchibo seite 9,99 Euro. Wie gut sind die Qualität von diese preisklasse?
Danke für ihre Antworten.
 
Ich hab auch so'n Ding. Ist aber von Aldi/Lidl, nicht von Tchibo (10x25, gleiche Preisklasse). Also ich bin nicht umsonst nach einem neuen Fernglas am suchen! Ich würde sagen: ziemlich ungeeignet für Astronomie... Erwarte nicht zu viel davon.
 
Ah Ja, ich habe vergessen zu schreiben. Es ist für Naturbeobachtungen und Vögelbeobachtungen. Nicht für Astronomie. Natürlich für Astronomie reicht es nicht.
 
Habe ich das nicht schonmal irgendwo gelesen? www.ASTRONOMIE.de. Aber naja, ich habe auch so ein Gläschen. Etwas Besonderes ist es nicht. Aber dafür schön klein, leicht und handlich. Mit einem Zeiss kann man viel besser und schärfer sehen. Ich mein, mit 9 € kannst du ja keinen großen Fehler machen. Und wenn du bis jetzt nur große Gläser hast...
 
Hi...

Ich habe mit so ein Teil beim Media-Markt für 6,99Euro gezogen.
Die optischen Achsen sind total verstellt, und außer ein paar Plastikschrauben an den Okularen besteht keine Justiermöglichkeit.
Das Bild ist total flau und voll mit Reflexen.
Man kann das Glas allerdings leicht in die Tasche stecken und es ist in vielen Fällen besser als garnichts...und wenn es mal verlorengeht ist es auch nicht schlimm drum...

Grüße,

Bernd

 
Hallo !
Ich habe das gleiche fernglas und benutze es auch für die astronomie (soweit es geht). Bin eigentlich zufrieden mit dem glas (Verarbeitung ,einblick ...) natürlich bekommt man auch noch bessere gläser aber nicht zu dem preis . ich würde es mir wieder holen und wenn es dir nicht gefällt kannst du es ja wieder zurück geben.
MFG Timo
 
Hallo Salamango,

ich glaub ich hab's jetzt schon mindestens 10mal hier geschrieben, aber es scheint noch nicht bis in die Köpfe
gedrungen zu sein: ein Kaufhaus-Fernglas kauft man prinzipiell nur nach (zumindest oberflächlichem) Test,
ohne Durchgucken zu kaufen ist absolut nicht vernünftig. Nach meiner Erfahrung sind mindestens 1/3 ziemlich
unbrauchbar, aber man kann es oft nicht vorhersagen.
Wichtig: wenn's geht die "Rotvergütung" meiden (bringt zwar am Sternenhimmel etwas mehr Schärfe durch
Wegfiltern des Farbfehlers, aber kostet zuviel Licht und macht bei Tag einen abscheulichen Grünstich).
Fokussiertrieb: muß absolut sauber laufen. Linkes Auge mit Mitteltrieb fokussieren, dann rechtes Auge mit
Dioptrieneinstellung (meist drehen am rechten Okular) auch scharf stellen, dann mal in die Ferne und zurück-
stellen: noch scharf? Wenn nicht, verstellt sich das Glas beim Fokussieren und taugt nichts.
Einblick/Gesichtsfeld: viele Kaufhausgläser haben einen schlechten Einblick (müßt ihr das Auge an die Gummi-
fassung des Okulars pressen und seht trotzdem nur einen Ausschnitt des Gesichtsfeldes), andere ein zu kleines
Gesichtsfeld (so 100m auf 1000 bei einem 10x25 oder 120m bei einem 8x20 sollten es schon sein, sonst habt ihr
"Tunnelblick").
Den Schärfetest (Schrift, wie klein geht noch? Beide Augen scharf zu bekommen?) und den Test auf gute Einstellung
der beiden Rohre zueinander (verschmelzen beide Bilder SOFORT ohne anzustrengen? Wenn nicht Finger weg!)
macht ja wohl sowieso jeder.
FAlls ein Halogen-Spotlight irgendwo hängt, könnt ihr noch Reflexe testen: von so 60° daneben langsam bis fast
drauf schwnken - die meisten Billigst-Gläser werden da irgendwo Reflexe zeigen.

Lasst alles liegen, was euch im Laden nicht voll überzeugt und probiert immer mindestens 2-3 Stück desselben Glases.
Wenn alle 3 nichts taugen, taugt das Modell nichts, wenn ein gutes dabei ist, ist die Fertigungstoleranz schlecht.
Auch ein Kaufhausglas KANN GUT SEIN FÜR SEIN GELD, wenn ihr es nicht gut findet (auch wenn ihr nichts davon
versteht) TAUGT ES WIRKLICH NICHTS. Und kauft auf keinen Fall nach Prüfen eines geöffneten Pakets dann ein
anderes Glas im noch geschlossenen Paket!

Gruß
 
Hallo Herr Hanz und realit.
Danke für ihre Tipps. Besonders beim Herr Hanz danke ich für so eine Beitrag. Beim Tchibo werde ich die vorgeschlagenen Tests machen.
Und Herr Hanz, beim Plus Fernglas steht 101m/1000m Sehfeld. Auf jeden fall diese kriterium ist gefüllt. Mal sehen schärfetest und Reflexe und Kontrast wie aussieht. Ich werde es euch Berichten. Von meine weise natürlich. Ich bin kein profis wie euch oder wie Herr Frank Schäfer und Herr Walter E. Schön.
Mit freundlichem Grüßen
 
Hallo Hanz,

na Du hast aber "gehobene" Ansprüche an das Sehfeld der Taschenferngläser. Deine Anforderungen von 100m/1000m beim 10x25 und 120m/1000m beim 8x20 erfüllen ja nicht mal die Spitzenprodukte von Zeiss/Leica/Swarovski - und diese (trotzdem <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ) sehr guten Gläser kosten locker zwischen 400,- und 600,-EUR <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Schade, dass selbst diese klasse Gläser nichts für Dich sind, da deren Gesichtsfelder bei maximal 95m beim 10x25 und 117m beim 8x20 liegen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Na - dann schmeiss ich jetzt mein Zeiss Viktory in die Mülltonne und kaufe mir jetzt das Ding von Plus,hat es doch 101m Sehfeld gegen 95m beim Zeiss <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Gruss:
Thomas
 
Hallo salamango,

mit etwa 10,-EUR kann man zwar eigentlich wirklich keinen grösseren Fehler machen. Aber für ein möglicherweise völlig unbrauchbares Glas, bei dem man wahrscheinlich beim Beobachten nach wenigen Minuten Kopfschmerzen bekommt ist selbst diesen Minibetrag nicht wert.
Solche Gläser werden im allgemeinen für das schnelle Geld der jeweiligen Handelsketten auf den Markt geworfen. Die Leute kaufen es dann anscheinend auch mit dem Gedanken, dass man für 10,-EUR keinen Fehler machen kann. Für die Handelsketten scheint die Rechnung auch aufzugehen, ansonsten würden solche Teile ja nicht ständig angeboten. Aber wenn das Glas dann nach 2-3 Beobachtungstagen wegen mangelnder Qualität auf Dauer in der Schublade liegen bleibt, weil man sich die Augen daran verrenkt, dann ist es doch ein schlechtes Geschäft für den Käufer. Für ein brauchbares Glas muss man natürlich deutlich mehr Geld hinlegen, jedoch macht einem so ein Teil möglicherweise jahrzehntelang Freude. Wenn man die Anschaffungskosten dann mal auf die Beobachtungszeit umrechnet, dann schneidet selbst ein Glas für 400,-EUR über die jahrzehntelange Lebensdauer kostenmässig besser ab, als ein Billigstglas, das nach 2-3 Beobachtungen dauerhaft verschwindet. Im letzteren Fall hast du für insgesamt vielleicht 3 Stunden durchgucken etwa 10,- bezahlt, macht dann 3,33EUR/Stunde beobachten. Ein gutes Glas macht jedoch wahrscheinlich min. 20 Jahre und länger immer wieder Spass. Selbst wenn man in der Woche lediglich eine halbe Stunde hindurch schaut, dann kämen bereits nach 10 Jahren rechnerisch 260 (genussvolle!) Beobachtungsstunden zusammen. Dann hätte man für die Beobachtungsstunde selbst bei einem sehr teuren Spitzenglas weniger bezahlt als bei einem Billigstglas. Und nach 10 Jahren ist ein gutes Fernglas bei entsprechender Behandlung noch lange nicht kaputt!

Nun muss man natürlich keine 400,-EUR für so ein Glas ausgeben - es gibt auch für weit weniger Geld Brauchbares zu kaufen, aber 10,-EUR für die Tonne wären mit zu schade.


Gruss:
Thomas
 
Hallo Freunde,
Ich habe Tchibo Fernglas heute probiert.
Ist eine Katastrophe. Ich habe überall im Okular weiße blitze oder irgend etwas gesehen. Ich habe eine Wand geguckt die 100 Meter entfernt ist, und die Sonne habe ich vor mir genommen. Immer diese weiße dinge. Keine ahnung was das ist. Ich habe mein Lidl Fernglas zum vergleich mitgenommen. Tchibo Fernglas zeigt viel dunkler als meine Lidl Ferglas. Und die Beobachtungskomfort ist sehr schlecht. Besonders ich habe schwierigkeit gehabt beim scharfstellen.
Ich dachte ich kann Geld sparen und trotzdem gut Naturbeobachten. Aber wie ihr geschriben haben,
ihr habt recht wie Herr Thomas_Be und Herr Hanz.
Diese vergleich ist sehr interessant Herr Thomas_Be. Ich werde es mir merken. Danke.
Mit freundlichem Grüßen
 
Hallo salamango,

die "Blitze" werden wohl Reflexe sein die von der schlechten oder fehlenden Vergütung oder/und anderen Konstruktionsmängeln herrühren. Dass das Bild in diesem Glas dunkler ist, als in dem grösseren (10x50?) Lidl ist allerdings normal. Die Helligkeit des Bildes wird in erster Linie durch den Durchmesser der Objektivlinse bestimmt. Je grösser diese Linse ist, umso mehr Licht kann das Glas einsammeln und umso heller wird das Bild. Das ist einfach Physik.

Wenn sich das Tschiboding nicht mal richtig scharf stellen lässt, dann scheint es ja wirklich sehr übel zu sein.

Allerdings sind diese Minigläser alle (sogar die teuren) nicht jedermanns Sache, da die kleinen Okulare sehr genau vor den Augen zentriert werden müssen. Ansonsten trifft das bei diesen Gläsern im allgemeinen nur 2,5mm dicke austretende Lichtbündel (die sogenannte Austrittspupille) nicht mittig die Pupille des Betrachters, was sofort zu einer Abschattung des Gesichtsfeldes führt. Selbst gute Taschengläser dieser Grösse erfordern ein wenig Übung in der Handhabung. Bei schlechten Taschenferngläsern wird man jedoch auch mit der besten Übung keinen Erfolg haben. Die kleinen Gläser der 10x25 und 8x20-Kategorie sind immer eine etwas "empfindliche" Sache. Wenn dein neues Fernglas nicht unbedingt so klein sein muss, dann schau Dich doch mal nach einem etwas grössern Glas um - etwa so die Grössenordnung 8x30. Da ist das Preis/Leistungsverhältnis meiner Ansicht nach manchmal besser.

Gruss:
Thomas
 
Hallo Thomas,

Glückwunsch zu Deinem Victory - ist sicher ein gutes Glas obwohl ich mit meinem Leitz 10x25 (95m = "so
um 100") sehr zufrieden bin und es nicht "gegen so ein häßliches" Zeiss tauschen würde.

Ich würde es übrigens auch keinem Kind zu den Pfadfindern mitgeben - oder empfiehlst Du das? Also komm
mal ruhig etwas runter von Deinem hohen Roß und mach Dir die Mühe durch solche "Billigteile" auch mal
durchzuschauen, wenn Du hier über sowas mitsprechen willst. Ich selbst habe meinen beiden Kindern
nämlich solche gekauft - und im direkten Vergleich mit meinem Leitz ist zwar klar, daß das besser ist, aber
ich hab 2 solche Gläser ausgesucht, die nicht schlecht, sondern für den Zweck brauchbar sind. Natürlich gibt es
auch viele völlig unbrauchbare. Deshalb habe ich ja oben die Punkte beschrieben, auf die es ankommt.
Ich jedenfalls ziehe ein vorhandenes ProMarkt 10x25 beim Tiere beobachten oder Geländespiel dem
Traum von einem Zeiss deutlich vor. Und Galileo hatte lange nichts so gutes oder Kepler.

Also Klartext: bevor Du solche krausen Vorurteile von Dir gibst, wie Du es tust, und zwischen 95 und 101m
auf 1000 einen echten Unterschied konstruierst (sind etwa 2,5° scheinbares Sehfeld oder 0,25° reales)
guck erst mal durch so etwa 20-30 Gläser durch. Und Zeiss, Leica, Nikon und Swaro haben sich's bei den
kleinen Gläsern zwar einfach gemacht, aber von Minolta gibt es ein PocketActiva mit echtem WW!

Denk außerdem vielleicht mal dran, daß wir hier auch viele Schüler im Forum haben, für die Astronomie mit einfachem
Gerät über Geburtstagswünsche angesagt ist - natürlich schenkst Du Deinen Kindern und deren Freunden da
mindestens ein Zeiss Victory (falls Du überhaupt welche hast).

Nichts für ungut, aber falls Du im Preissegment unter 50€ was besseres kennst, kannst Du es ja hier posten.

Gruß
 
Nochmal Hallo Thomas,

der Durchmesser der Objektivlinse ist nur ein Faktor bei der wahrgenommenen Helligkeit des Glases. Ohne
etwas über die Qualität der Optik zu sagen, ergeben Eintrittspupille/Vergrößerung (= sogenannte Austrittspupille)
einen Faktor bei der Helligkeit. Der Unterschied zwischen Eintrittspupille und Objektivdurchmesser kann durch
Blenden oder in den Strahlengang stehende Teile zustande kommen (Lidl 10x50 z.B. ist auf ca. 40mm abgeblendet,
Canon 10x30 IS hat größere Linsen als 30mm).

Also als Maß für die Helligkeit lieber den Durchmesser der Austrittspupille messen (der helle runde Fleck, der hinter
dem Okular zu schweben scheint und dessen Abstand zum Okular auch gleich die "Brillenträgertauglichkeit"
(so etwa >15mm) kennzeichnet. Als weitere Faktoren kommen dann Qualität der Vergütung ("Lichtdurchlaß")
und bei Porroprismen deren Material BK7 oder BaK4 in den Helligkeitseindruck sowie bei der Wahrnehmung
der Kontrast (bei hohem Kontrast wirkt auch ein dunkleres Glas noch recht hell - siehe Canon 10x30 IS).

Gruß
 
Ups... habe ich da in ein Wespennest gestochen? Sorry, war nicht meine Absicht. Mein kleines Victory (habe wirklich eines <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ) ist neben einem "normalen" Mittelklasse 10x50 von Vixen bislang mein einziges Fernglas. Für mehr langt mein Geld eigentlich auch nicht... Na, mal sehen - da mein Urlaub dieses Jahr ausfällt, bleibt vielleicht Geld über für was Feines <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

Es ging aber hier zunächst um Minigläser in der Preislage von etwa 10,-EUR, und unter Diesen dürfte es schwierig sein, überhaupt etwas auch nur ansatzweise brauchbares zu finden. Das hat sich ja beim heutigen Test von "Salamango" auch bestätigt. Es sei denn, man hat wahnsinniges Glück und erwischt ein Exemplar wo die Serienstreung einen dicken Ausreisser nach oben macht. Allerdings muss es auch nicht unbedingt ein 400,-EUR-Teil sein - wie ich ja auch bereits schrieb.

Wie aber preiswertere Gläser an ein so grosses Gesichtsfeld kommen können, ist mir etwas unverständlich. Kann doch aus physikalischen Gründen eigentlich nur durch Inkaufnahme von anderen Qualitätsverlusten (Randschärfe) gehen. Lasse mich da aber gerne eines besseren belehren.

Das die Austrittspupille nur ein Faktor bei der Bildhelligkeit ist, stimmt natürlich. Da aber der Vergleich zwischen dem Lidel 10x50 und dem Tschibo 10x25 gezogen wurde, konnte man schon etwas vereinfachter an die Ursachenforschung gehen. Jedoch im Nachhinein betrachtet scheint der Grund des deutlich dunkleren Bildes beim Tschibo 10x25 gegenüber dem Lidl 10x50 wohl doch eher an der sehr schlechten Qualität des 10x25 gelegen zu haben. Im Eifer des Gefechtes habe ich nicht berücksichtigt, dass "Salamango" den Test ja offenbar bei Sonnenlicht gemacht hat. Bei dieser Helligkeit beträgt die menschliche Pupille auch nur etwa 2,5mm (wie die AP des Tschibo), so dass die grössere AP des Lidl bei Tageslicht von der Iris des Auges abgeblendet wird und somit kaum für das hellere Bild verantwortlich sein kann. Nun - Asche über mein Haupt und nicht immer alles so bitter Ernst nehmen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Viele Grüsse:
Thomas
 
Hallo Thomas,

wollte Dich nicht "fertigmachen", sondern nur zu verstehen geben, daß es auch unter 50€ noch ernstzunehmende
Ferngläser gibt für Leute, die sich kein Zeiss/Leitz/Swarowski leisten können oder wollen. Wenn Du das mal
astronomisch sehen willst, könnte man vielleicht sagen: für die ersten 50 Messiers reicht ein 10x50 Lidl gut zum Finden
(zum Beobachten braucht man dann eh ein Teleskop), für die nächsten 20-30 braucht man dann guten Himmel
und für die letzten 30-40 endlich guten Himmel und ein besseres Fernglas (wobei da ein Tento 20x60 auf Stativ
meine bisher beste Idee ist). <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
So gesehen braucht man ein Zeiss Leica oder so nur für den Genuß - und das ist gut so. Ich muß mir ja auch keinen
Original-van Gogh ins Zimmer hängen, obwohl gegen den die Reproduktionen wirklich nur ein schaler Abklatsch sind.
Und wer mit einem Lidl angefangen hat, kann die Vorteile der "Topklasse" wahrscheinlich sogar eher schätzen.
Und wer sich da für ein Fernglas entscheiden will hat's schwer: Zeiss Victory normal oder FL, Leica Trino- oder Ultravid
oder Canon IS 15 oder 18x50? Pupille 7 oder 5 oder 4? Da hat er's gut, wenn er an den billigen schon gelernt hat,
um was es geht und schickt auch für 500-700€ ein sehr mäßiges Minox zurück.

Gruß und nimm's nicht krumm - fast jedes Fernglas hat seinen Himmel (und die anderen werden verbastelt).

PS: größeres Gesichtsfeld: geht einfach über kürzere Objektiv- und Okularbrennweite, gibt aber dann halt
unbequemeren Einblick wenn nicht bessere Okulare genommen werden statt der üblichen Retro-Kellner.
Und schärfer wirds auch mit Triplett-Objektiven statt Achromaten. Alles eine Frage der Abstimmung.
Im Prinzip sind die Brennweiten bei Taschengläsern schon kürzer, also eigentlich sogar WW einfacher!
 
Plus Taschenfernglas

Ich ging heute in Plus um mir einen günstigen Taschenglas zu kaufen.Ich dachte,man kann mit einem Glas für 8,99 nichts falsch machen.Denkste!Man kann!Ich habe 3 Gläser getestet.
Wenn ich kurz beschreiben sollte,hätte ich geschrieben:
Ich habe noch nie noch ein schlechteres Glas gesehen!
Zwischen dem Plusglas und meinem russischen 7x35 liegen die Welten!(Das ist natürlich kein fairer Vergleich,aber es geht um einen Bezugspunkt um die Bildqualität zu beschreiben)
Sehr milchiges konstrastarmes und besonders unscharfes Bild.Deutliche Verzeichnung am Rande.Mitteltriebrad mit sehr viel Spiel.Dejustiert sind die Gläser auch.Man hat zwar kein Doppelbild,aber Versatz war um 1° festzustellen.Ich hatte Probleme die Beide Bilder einigermassen gleichzeitig scharfzustellen.Wenn man es ein mal geschaft hat,hatte man es wieder verloren sobald man das Glas auf ein näheres oder weiteres Objekt eingestellt hat.Lidl-bino habe ich auch vor ein Paar Wochen angeschaut.Das hat zwar mehr Reflexe,aber ein besseres und schärferes Bild mit mehr Kontrast.Alle (oder fast alle) Linsen vom Plusglas sind mit einer sehr hellen blauen Vergütung versehen (Lidl hatte rote Vergütung am Objektiv und gar keine an den Okularen.Vielleicht deswegen mehr Reflexe)
Das Gesichtsfeld ist gar nicht so klein.Ich habe kleineres für so ein Taschenglas erwartet.Nur bei der Bildqualität hilft das wenig.Besonders fehlende Schärfe und Unmengen vom Streulicht (habe beim Gegenlicht ausprobiert) haben mich sehr gestört.Die 9 € sind zwar nicht viel,und für das Geld in Ordnung,aber kaufen würde ich es nicht.Dafür sind meine Augen zu schade.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Thomas,

wg. "gehobene Ansprüche an das Sehfeld der Taschenferngläser": Es muß ja nicht immer die High Society der Fernglasbauer sein - bei mir tut ein 8x20-Gläschen Dienst, das hat 126m GF, und wiegt grad 170g(!). Optisch und mechanisch ist es nicht schlecht (Vollmetall), und es läßt sich sogar der Dioptrienausgleich arretieren. Wo es sowas gibt? Irgendwer <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> hat "Eschenbach Farlux" draufgedruckt, aber diese Nürnberger haben das ja auf alles mögliche fernöstliche drucken lassen.
Nur der ehemalige Preis, der liegt auch noch in einer ganz anderen Klasse als hier im Thread relevant ...

Beste Grüsse+cs,
Dietmar

P.S. @alle: Hier liegen auch noch drei Billiggläschen herum, zwei davon sogar ohne die schreckliche Rot"vergütung" - aber so richtig im Einsatz ist keins davon gelandet. Billig kann eben oft auch zu teuer sein ...
 
Re: Plus Taschenfernglas

Hallo,

@realit: dem kann ich nur zustimmen! Ich hatte das Plus-Glas auch in der Hand. Der erste Eindruck ist vielversprechend: wertiges Gehäuse, kein Rotauge, sondern eine echte Blauvergütung... doch der Durchblick ist absolut ernüchternd! Für die unscharfe Matsche und das sehr große Spiel des Mitteltriebs ist jeder Euro zu schade. Da schaut man sich besser auf einem Trödelmarkt um, vielleicht findet sich da ein älteres gut erhaltenes Glas. Aber immer genau prüfen, denn bei meinem letzten Trödelmarktbesuch gab es neben vielen China-Rotaugen auch einige alte Gläser mit Metallgehäuse, die aber sämtlich total dejustiert und damit unbrauchbar waren.
 
Re: Plus Taschenfernglas

ist schon schwer, was brauchbares zu finden - zum Beipiel hatte Lidl die letzten 2 Jahre nur Schrott bei
Taschengläsern, das von Aldi ging dagegen, hatte aber Rot"verschlechterung" . Was mir ganz gut gefiel
war vor 3 Wochen bei Karstadt ein 12x30 für 25€ - schöne grüne MC auf den Objektiven und gut scharf,
(natürlich Reflexe) aber halt kein Taschenglas mehr (zu lang und breit und schwer).
Naja - jedes Fernglas hat, wie bekannt, seinen Hammel.

Gruß
 
Re: Plus Taschenfernglas

Hallo zusammen,
Kennt jemand dieses Fernglas? Soll für 19 Euro gar nicht so schlecht sein! In der Beschreibung steht: "Voll Multivergütet auf allen Glasflächen"!!
Dann bestimmt eine ernsthaftere Konkurrenz für Tchibo, Aldi & Co
CS,
Gabriel
 
Re: Plus Taschenfernglas

Schönen Tag!

Die Optik des TS ist wirklich nicht schlecht.
Massiver Schwachpunkt ist die Mechanik!!

Bei den Aldi und Tschibi ist es umgekehrt: miese Optik, mechanisch gut.

Eine Kreuzung zwischen denen und der Preis von 19 Euri wäre aus meiner Sicht eine Sensation!!

Alexander
 
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