Teleskop für 9 Jährigen

Hallo

Ja zittern verleidet es, da gibt es ja dann stabilisierte und schon ist es nicht mehr so günstig,
Mir hat Fernglas nie Spaß gemacht zuviel gewackel das schon dein Scharfstellen behindert, das ist beim Einsteiger Wackemtemesnop schon schlimm, da hört das Wackeln irgendwie dann auf wenn man dann nach in 5 Fokusierversuchen a 30s mit dem Auge Berührungspunkte drüberschwebt, in der Hand zittert quasi immer.
Die Empfehlung möglich hat wenig auszugeben um wenn man doch nicht will ist fast programmierter Ausstieg. So wie Favrad fahren mit 20kg Eisenschwein ohne Schaltung.
Es ist ein Hobby, man muss auch Spaß finden, und ja nicht alle haben die gleichen Vorlieben .

Gruß Frank
 
Hallo,
ein wenig Senf dazu: zu Beginn der Bino-Beob. mit einem 7x50 baute mir mein Vater ein Stativ dazu. Es war mir von Anfang an klar, daß nur so eine ruhige Beob. gewährleistet war (Anfang der 60-iger Jahre).
Noch heute gilt der "alte Gedanke" mit größeren Binos und auch natürlich für jedes andere vis. Gerät, wie z.B. ein Spektiv.

Gruß Günther
 
Ich erinnere mich an meine Kindheit, mit 8..10 Jahren brannte bei mir das Astro-Fieber heiß und die Voraussetzungen waren damals im Vergleich zu heute denkbar schlecht. Womit habe ich beobachtet? Zuerst mit einem kuriosen Selbstbau-Fernrohr aus einem Optik-Bastelkasten, später mit Brillengläsern "optimiert", und dem vorhandenen 7x50 Fernglas meines Vaters, für das ich mir eine Art Stativ/Klemme gebastelt hatte, weil mir die Wackelei auf den Nerv ging. Später kam dann ein geliehenes 50/540 Selbstbaufernrohr dazu, welches zwar auf einer parallaktischen Montierung war, von mir aber eher azimutal auf einem Tischstativ genutzt wurde.

Meine Empfehlung daher ganz klar 1. Fernglas (falls vorhanden oder ggf. günstig zu bekommen, aber kein "Opernglas" aus dem Discounter-Angebot und 2. unter den eingang genannten zur Auswahl stehenden Geräten wäre meine Wahl wohl der 130 mm "Tisch-Dobson". Mehr geht dann immer, die Frage ist ja auch, ob/wie sich das vorhandene Interesse weiter entwickelt. Das heißt - aus meiner heutigen Sicht als Vater, Ü50 mit Lebenserfahrung - dass die Optik schon "Spass machen" sollte, um eben diesen nicht wg. schlechter "Technik" zu verlieren, andererseits aber auch kein optischer Overkill sein sollte, um nicht unnütz Geld zu verbrennen für ein Hobby, was vielleicht in 2..3 Jahren wieder komplett out ist.

Und abschließend noch eine Anmerkung zu diesem Satz: "Ziel ist es schon, dass der Junge regelmäßig sich mit dem Teleskop beschäftigt. Nur im Winter wird es wohl eher etwas seltener sein, ist mir dann doch zu kalt" - Dann verpasst Du/Ihr die beste Zeit des Jahres und wer das eine will, muss das andere mögen. Warme Klamotten (und vor allem Schuhe!) sind das A und O des begeisterten Amateur-Astronomen.
 
Habe letzte Woche nach intensiver Belesung auf diversen Plattformen das Olympus 8x40 S bestellt. Wie es der Zufall wollte, war es beim großen Fluss gerade im Angebot. Das Fernglas wurde gestern geliefert und ich habe es gleich mal heimlich ausprobiert und bin recht zufrieden.

Das 10x50 S stand noch zur Debatte. Da ich aber schon das 8x40 S recht schwer finde und das 10x50 S nochmal 150g mehr wiegt, habe ich mich für das etwas leichtere entschieden. Mein Sohn ist doch recht schmächtig und hat nicht gerade viel Kraft in den Armen, da machen die zusätzlichen 150g dann doch was aus. So kann er das 8x40 gut für Exkursionen tagsüber benutzen und wenn es dunkel ist mit einem zusätzlichen Stativ, welches ich mir noch besorgen muss, hantieren.

Hinzukommt, dass die Anschaffung eines Tisch-Dobson oder eines größeren Dobsons nicht aus der Welt ist. Wenn ich das ein Gutes gebraucht finde, dann würden sich die 2 Geräte ja gut ergänzen.
 
Hi Arosa,
was Du später noch brauchst ist ein Fernglashalter der in den Mittelsteg des FG eingeschraubt wird.
Achte darauf, dass er dünn ist. Dann paßt er für alle FG. Dürfte 10-15 EUR kosten.
Für den Buben braucht es kein zu hohes Stativ.
Angesichts des aktuellen Sale wäre das hier eine gute Idee:
CS
 
Hi Antares,

danke für den Link.

Wie groß sollte denn ein Stativ sein, wenn ich auch durchschauen möchte ohne extremst in die Knie gehen zu müssen?
Sohnemann ist knappe 1,30 m groß und ich 1,76m.
 
Hallo Arosa,

zu niedrige Stative machen keinen Spaß! Du willst ja nicht nur nicht in die Knie gehen, du willst ja auch noch oben schauen. Das heißt du musst stehend noch unter das ganz ausgezogene Stativ passen, damit dir deine Halswirbelsäule und Nackenmuskulatur nicht ganz schnell die Freundschaft kündigen. Für dich sollte also so 1,80m schon möglich sein.

Schaut euch für zuhause auch mal meinen "Rentner Fernglas Sessel" an, den ihr hier im Archiv des Forums findet. Der wurde jetzt von einem Sternfreund aus dem Forum nachgebaut; der ist echt begeistert.

CS Gerhard
 
Angesichts des aktuellen Sale wäre das hier eine gute Idee:
... oder ein hochwertiges gebrauchtes Stativ. (Mittlerweile ist immer irgendwo "Sale"*).

Es gibt zig qualitativ sehr gute Markenstative für kleine $$$ im Netz, teilweise neuwertig.

Warum muss es denn immer was Neues sein, wo doch schon so viel bereits Produziertes auf einen Zweitbesitzer wartet? :)


Schöne Grüße,
Urs


* schreibt man
sale im Deutschen eigentlich groß oder klein?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo in die Runde,

ich bin mit diesem Stativ sehr zufrieden:


Für mein 10x50 Fernglas ist es stabil genug, es ist super leicht und kompakt und lässt sich bis 1,85 m ausziehen.

IMG_1996.jpeg


Freundliche Grüße und viel Freude beim Beobachten!

Felix

P.S.:
Nach meiner Erfahrung ist der Einstieg mit einem Fernglas super! Jupitermonde, Andromedagalaxie, offene Sternhaufen… Damit hatte ich am Anfang mehrere Monate Freude, bevor ich mir ein Teleskop gekauft habe.
 
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