Teleskop für einen Einsteiger

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conrad112

Mitglied
Ich will mir ein Teleskop kaufen für den Einstieg. Ich habe bis jetzt nur mit Feldstecher den Sternenhimmel beobachtet.
Planeten, aber auch Nebel und Galaxien will ich beobachten.
Welches Teleskop ist hier der gute Mittelweg ????
Was würdet Ihr von einem Meade STARFINDER 8 Äquatorial halten???
Bin Anfänger und wäre für jeden Tip dankbar
Grüßle Sepp
 
Hi!
Also bei teleskopen gibt es keinen Mittelweg sondern eigentlich nur die Devise mehr Öffnung mehr Öffnung mehr Öffnung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> .
Der starfinder ist schon ein gerät der etwas mehr gehobenen Klasse (ist es der bei ebay? Habe ich auch schon in Beobachtung). Es ist bestimmt ein gutes gerät, wenn du dir hundertprozentig sicher bist, dass du dieses Hobby weiterführen wirst. Es kann unter Umständen sein, dass du enttäuscht bist und dan viel Geld in den sand setzt. Versuche erst mal mit einem kleineren gerät was zu gucken!!

Wenn du mit so einem gerät immer noch sicher bist, dass du das Hobby weiterführen willst, kanst du dir ja was größeres kaufen.
Du solltest dir auch bewusst sein, dass man die nebel auch in diesem 8" gerät nur bedingt in Farbe sehen kann. Ber wie gesagt, wenn du dir sicher bist, dass diu dieses Hobby weitermachen willst, dann ist dieses Gerät bestimmt gut geeignet.
MfG Michael
 
Hallo,

schau einfach mal durch das Forum. Hier findest Du sehr viele Info`s zu dieser Frage. Z.B. hier Link

Es stellen sich sehr viele Fragen vor dem Kauf. Wahrscheinlich die wichtigsten sind : Wieviel willst Du ausgeben und hast Du schon einmal durch ein Fernrohr beobachtet. Vor dem Kauf solltest Du unbedingt diverse unterschiedliche Geräte in der Praxis sehen.

NightSky - Zeitschrift von Amateuren für Amateure

Grüße, Christoph Lohuis.

 
Hallo Sepp,
ich denke mal, die beste Adresse für dich ist http://www.astronomie.de/gad/ , unser Vereinsverzeichnis, oder unser Forum Treffpunkt.
Du solltest Kontakt mit anderen Sternfreunden aufnehmen, dir alles direkt ansehen, direkt mit anderen Sternfreunden mal zum Beobachten gehen.
Du gibst als Wohnort an BW, nun BW ist groß, aber da gibt es sicher eine Möglichkeit in deiner Nähe.
Wenn du nicht unbedingt fotografieren willst solltest du dir auf jeden Fall mal einen Dobson näher ansehen. Für das visuelle Beobachten hat der doch einige Vorteile.
 
Hallo
Komme aus dem Raum Nürtingen bei Stuttgart.
Welche Vorteile haben den die Dobson???
Kann ich da irgendwann auch mal eine motorisierte Nachführung anbringen???
Danke im voraus für das Bemühen

Gruß Sepp
 
Hallo!

Die Dobsons haben den Vorteil, dass Du aufgrund des Fehlens komplizierterer Feinmechanik sehr viele Teleskop für´s Geld bekommst, anders als bei den parallaktisch montierten Modellen, bei denen viel Geld in der Montierung steckt.
Mein Dobson ist das ja eine Holzbox.
Der Aufbau geht zudem sehr schnell vonstatten, was sich aber aufgrund des nötigen Auskühlens des Teleskopes wieder relativiert.

Im allgemeinen kannst Du den Tubus eines Dobsons auch später auf eine motorisierte Montierung bauen, mit der Du nachführen kannst.
(Nebenbei: Man kann auch parallaktische Montierungen mit der Hand nachführen, das ist billiger. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> )

Wenn Du letzteres tatsächlich vorhast, würde ich Dir einen 8"-Dobson empfehlen, denn einen 10er später parallaktisch montieren zu wollen, ist ein relativ teuer, da die Monti den 10er Tubus, der um die 15kg wiegt, sicher und ruhig tragen muss.

Ganz zu schweigen von dem Spaß, einen 10-Zoll-Tubus im Dunklen auf eine Montierung zu hieven... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> ich habe einen 8"-Tubus (von einem Ex-Dobson) auf einer parallaktischen Monti, und muss sagen, dass es vom Gewicht her unpraktisch genug ist.
Größer muss nicht sein.

Grüße
Thomas
 
Am Besten: Wenn Harald Schmidt aus nürtingen rasugekommen ist, wirst es auch du schaffen....
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />)
Also im Ernst: Fahre nach Stuttgart, nähre dich redlich an dem dortigen astronomischem Verein, oder aber pfeif auf alles, was dir dort gesagt werden könnte, und kauf das, was dein geldbeutel hergibt.
Das "Einsteigerteleskop" gibt es nicht, weil selbst der größte "Aufsteiger" ein fader Abklatsch von dem " was kreucht und fleucht" ist...
Versteht Du?
Szenario: Deine Oma schenkt dir 50000Euro, du kaufts bei meister ludes ein super tuper TMB apo und dan guckste durch: was siehste? nix! irgendwelche sternpunkte oder irgendwelches mehr oder weniger scharfes gewusel und das wars dann...
Verstehste?
Du siehst im Quelle Newton prinzipell auch nit mehr ( oder weniger)
Ist alles nur ein Spiel; pigmeade veruscht, herzstatfire zu reizen, damit bube quelle nicht mehr mithalten kann ...

mein einsteigerscope war mal ein BOB newton mit lächerlichen 114mm öffnung, der nach allerneusten kontrastdurchmesserberechungen doch nur 78mm wirklicheöffnung hätte, wenn ich nicht durch eine glas rotwein vor der beobachtung die effektive beobachtung nicht nocht auf sage und schreibe 54mm abgeblendet hätte.
und da meine frau mich noch da zu genau zu dem zeitpunkt eine wirklich überflüssige frage stellte, reduzierte sich der wahrgenommene und empfundene beobachtungsdurchemesser auf 3mm.
dann kannste gleich auf deine augen vertrauen....

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Klarinetto
 
Hallole,

kann mich da nur anschliessen aufgrund persoenlicher Erfahrungen mit einem GSO-Dobson von TS. Ein Dobson ist eben ultraschnell aufgestellt und mit mindestens 8 Zoll Oeffnung sieht man wirklich was. Viele Leute kaufen am Anfang fuer teures Geld ein Geraet, welches zwar gut ausschaut, wie z.B. die legendaere "Ossiroehre Telemator", die auch super ins Wohnzimmer passt, aber mit der man leider nichts sieht, weil die Wahrscheinlichkeit, dass ein Photon nach Millionen von Jahren diese Scherbe trifft, quadratisch mit dem Objektivdurchmesser abnimmt.
Ein Refraktor mit Oeffnung ueber 5 Zoll ist bei vernuenftiger Optik schlichtweg unbezahlbar, also nur etwas fuer die heutigen Rentner oder irgendwelche Spinner.
Bei den Spiegelteleskopen wuerde ich allerdings darauf achten, dass ich eine vom Haendler getestete Optik erhalte.
Beim Oeffnungsverhaeltnis finde ich f/6 am besten, da hier noch hervorragende Planetenbeobachtung moeglich ist. Das mit der Nachfuehrung ist am Anfang nicht so wichtig. Ich kann mit meinem Dobson die hellen Planeten bei sehr guten Bedingungen noch mit 400-fach beobachten. Man braucht dann aber wirklich null Wind und eine ruhige Hand.
Uebrigens keine Angst vor Optik aus Fernost. Ich arbeite selbst bei einer beruehmten Optikschmiede und weiss wie gut die Konkurenz aus Asien ist.
Komme uebrigens ebenfalls aus BW, genauer Oberkochen.

Gruss,

Tessar
 
Hallo!
Dobsons haben den Vorteil, dass du mehr Geld in die Optik steckst als in die montierung. Mein 8 Zoll-Tubus wiegt übrigens 9,5 kg und ist wesentlich handlicher als jede Paralaktische Montierung! Allerdings kann man mit einem Dobson nicht fotografieren (außer man packt den Tubus auf eine Palalaktische Montierung) Aber dafür bekommst du viel
Öffnung für dein Geld und macht das Preis/Leistuns(/Optik)- Verhältnis unschlagbar! Motrisiere Nachführung wird erst ab einer Vergrößerung von 250+ sinvoll oder fürs fotografieren.
Ober mit ein bissel übung kann man (visuell zumindest) auch bei vergrößerungen 350+ noch manuell nachführen(Einfach mal bei Tag ein paar Flugzeuge beobachten und Nachführen).

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
 
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