The One and Only Teleskop

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franzjs

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Mal zwischendurch eine Frage an alle Photonenfänger.
Wenn ihr euch für ein Teleskop entscheiden müsstet, was wäre dann euer Favorit ?
Ich glaub die Frage gab es sicher schon in ähnlicher Form hier im Forum, zumindest für die visuellen Sternbeobachter, aber durch die Zeit und mehr Erfahrung ändert sich oft mal die Prämisse.
Hintergrund der Frage : Ich möchte meinen 'Fuhrpark' etwas reduzieren, da ich einfach einige Teleskope kaum noch nutze.
Dazu kommt dann ein Anflug von Kaufrausch wenn neue Gerätschaften auftauchen, selbst im gesetzten Alter wenn man glaubt gegen solche Dinge immun zu werden. Da gibt es offenbar spezielle Gene, die das verhindern :unsure:

Bei mir hängt aktuell mehr oder weniger folgendes Inventar rum:
- SW Quattro 8s (800mm)
- Sharpstar 130 2.8HNT (365mm)
- WO GT71 (330mm)
- APM 107 (700/ 525mm)
- Tak Epsilon 160ED (530/800mm)

Wenn ich nach der Nutzung der letzten 12 Monaten bewerte dann bleibt klar der Tak.
Gehen müßte der WO und der APM.
Mein guter (weil stark modifizierter) Quattro kommt hin und wieder zum Einsatz. Da ich aber den 1.5x Extender für den Tak habe bin ich hier in der Brennweite redundant.
Auch der APM 107 kommt mit seinen 700mm in diese Nähe, ist viel langsamer, macht aber Top Sterne und ist mein erstes Teleskop mit einer gewissen emotionalen Bindung.
Der Sharpstar macht für mich die bessere Abbildung gegenüber dem WO und ist dabei deutlich schneller. Allerdings habe ich diesen Brennweitenbereich eigentlich schon ziemlich durch. Wäre evtl. zu überlegen ob einer von beiden noch als Reiseteleskop bleibt.
Kurzum, mit dem Epsilon 160ED kann ich für mich wirklich interessante Brennweiten und Felder abdecken. Hinzu kommt das er auch VF beherrscht und ich dann sogar ein Feld vergleichbar mit dem Sharpstar erreiche.
Also würde der Epsilon alle obigen Teleskope vereinen und das bei einen wirklich flotten Öffnungsverhältnis.
Wenn jetzt wieder mein Kauf-Gen zuschlägt dann würde ich mir einen Lacerta 200/800 Newton holen und den Tak nur noch bei 530mm einsetzen. Wenn dann noch Geld übrig ist vielleicht noch ein SQA55 für die ganz weiten Felder.
Ich hoffe ich langweile hier nicht mit meinen Gedankenspielen. Aber vermutlich geht es einigen genau so wie mir.
Was würdet also Ihr als den One and Only empfehlen ?

CS,
Franz
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin Franz,

ich kann dich da gut verstehen. Ich habe auch für unterschiedliche Brennweiten mehrere Teleskope gehabt. Mittlerweile besitze ich nur noch zwei den Lacerta 200/800 Newton und dazu ein Starizona Nexus Reducer um mehrere Brennweiten nutzen zu können, sowie einen RedCat 51/250mm.

Mein One and Only wäre dann auch der Lacerta 200/800 + GPU Korrektor für die 800mm Brennweite und den Starizona Redcuer um auf 600mm bei F3 zu kommen.
Quasi zwei Teleskop in einen und damit deckt man schon eine ganze Menge mit ab.

Beste Grüße aus Hamburg
Mathias
 
Hi Franz,
also ich respektiere echt die Leute, die nur ein / max 2 Teleskope haben.
In deinem Fall würde ich wohl auch zu dem Tak tendieren.
Das Beste Teleskop ist das, was man am meisten benutzt.

Ich habe auch schon reduziert und denke mal dass ich schon fast da angekommen bin wo ich hin wollte.
Allerdings sind es bei mir 5 Teleskop. 3 Stück zum fotografieren ( 245 mm / 450 mm und 1000 mm Brennweite )
Und 2 Stück zum gucken. ( 618 mm und 980 mm ) Wobei ich da noch überlege ob der große nicht weg gehen soll/kann.

Gruß
Jörg
 
Hi Franz,

nun mal im Ernst - der Epsi hat doch nadelfeine Sterne, mit Vollformat ordentliches (und auch nutzbares) Feld, ist sauschnell, und mit Extender auch gut für Galaxien o. Ä geeignet. 160mm Öffnung ist auch schon üppig für vieles, vor allem bei Langzeitbelichtung und dem hiesigen Seeing kommt da schon dicke Auflösung raus, auch im Vergleich zu größeren Brummern. Wenn man also auf High Res Lucky Imaging von Planeten und Co. verzichten kann, dann ist die Röhre photographisch schon sehr universell. Kleiner und portabler als ein guter, phototauglicher 6 Zoll Apo ist er auch, und *hat ja auch genug gekostet*.
Wenn ich mich ein für alle mal für ein Teleskop entscheiden müsste, wäre ein großer Epsi ganz vorne dabei. UND ICH HAB NICHTMAL EINEN. 🤣. Noch...

LG Michael
 
Hi Franz,
wenn ich reduzieren müsste, dann so, dass zwischen meinen Teleskopen grob Faktor zwei in der Brennweite liegt. Den eps hergeben - nope. Nach oben würde ich über ein 10“/F4-Newton nachdenken, da er in eine ähnliche Gewichtsklasse wie der eps fällt. Und nach unten abrunden mit ca. 350mm, idealerweise Vollformat-tauglich.

Die Idee mit dem SQA55 finde ich da sehr charmant, auch wenn ich ein Freund japanischer Teleskope bin (der neue FCT-65 ist ohne Reducer schon ein sehr feines, vollformattaugliches Teil, dessen Reducer ist gerade noch etwas durchwachsen).

LG Wolfgang
 
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