TS SWM oder Planetary HR?

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humanversuch

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Hallo,

ich habe ein 8" f/6 Dobson von Skywatcher und überlege, welche Okulare es für mich werden sollen.
Wegen der vielen Posts dieses Thema betreffend habe ich mich für folgende Brennweiten entschieden:

2":
32mm Übersicht

1.25":
4 mm (Planetenbeobachtung wenn mal top seeing sein sollte)
6 mm (Planeten, Mond)
15 mm (Nebel)

Bei den 6mm und 15 mm habe ich oft die TS SWM (64 Euro) und TS Planetary HR (74 Euro) als Empfehlung fernab der 300 Euro Klasse gelesen. Die 250/300 Euro Teile (Vixen LVW, Pentax XL) kann ich mir jedoch nicht leisten. Auch Baader Hyperion übersteigt mit 130 Euro mein Budget.
Ich konnte jedoch keinen Vergleich der beiden TS Serien hier in der Forensuche oder bei Google ausmachen.
Wenn ich die Herstellerdaten vergleiche, spricht das sGF eher für die günstigere SWM Serie oder bewerte ich das sGF zu hoch?

Kann man mit beiden gleich scharf/ detailreich Planeten (Jupiter, Saturn, Mars) betrachten (der eine Name Planetary irritiert mich als Laien)?

Hat das eine ggü. dem jeweils anderen aus eurer Sicht echte Vor-/Nachteile, die nicht aus den Herstellerverkaufsdaten hervorgehen? Subjektive Eindrücke sind mir willkommen und ergänzen mein Gesamtbild.

Habt ihr ggf. noch eine Alternative in der bis max. 100 Euro Klasse (Skywatcher Ultrawide, Explore Scientific habe ich schon gelesen)?

Zur Info: Ich (Gelegenheitsbrillenträger) habe bislang nur Celestron Omni Okulare (alle soweit ich weiß Plössl, 6mm, 10mm, 25mm, 32mm 1.25").
Mein jetziges 6mm zwingt mich leider zum häufigen Nachführen (nur 50/55 grad sGF) und beim 32mm stört mich, dass man kaum den Kopf bewegen darf, da sonst das Bild schwarz ist, was wohl am schlechten Augenabstand liegt?).

Grüße aus dem Westerwald

Jens
 
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Generell sind die Planetarys höherwertiger was sich in erster Linie an der verbesserten Randschärfe bemerkbar macht. In dieser Hinsicht ist zB. das 20mm SWA ziemlich schlecht. Bei 6mm Brennweite ist der Unterschied wahrscheinlich nicht mehr so bedeutend, aber da ich nur das Planetary persönlich kenne kann ich das nicht mit Gewissheit sagen. Das größere Feld des SWA ist natürlich schon ein Vorteil, würde ich aber nicht überbewerten. Am besten beide zuschicken lassen und vergleichen. Das 6er Planetary habe ich selbst und kann es jedenfalls empfehlen. Was besseres in der Preisklasse unter 100€ ist mir nicht bekannt.
 
Hallo Jens,

ich habe ein TS-SW15 und ein 8mm Planetary und bin damit sehr zufrieden. Das 15mm Okular hatte ich mir gebraucht gekauft und die Leistung hat mich positiv überrascht.
Das 8mm Planetary kann ich auch noch bei nicht so guten Bedingungen einsetzen. 6mm würde bestimmt auch noch oft gehen aber 4mm ist wahrscheinlich kritisch. Das würde ich erst einmal hinten anstellen.

Mir hatte vorher im niedriegen Bereich ein 6,3mm Plössl nicht gereicht. Der Einblick dicht an der winzigen Augenlinse und das scheinbare Gesichtsfeld sehr dürftig.
Das sieht beim 8mm Planetary ganz anders aus. Große Augenlinse, angenehmer Einblick und das Gesichtsfeld beim Mond eine wahre Freude.

Ich kenne in dem Bereich nicht die TS-SW Okulare aber nach Recherge im Internet kam ich zu meiner Entscheidung bei 15mm das TS-SW15 zu nehmen und im niedrigen Bereich das Planetary.

Gruß,
Holger
 
Danke für Eure Meinungen. Ich werde dann auch zum Planetary schwenken.
Das 4mm steht übrigens tatsächlich erst ganz zum Schluss an. Die Kirsche auf der Sahnehaube, demnächst.

Gruß

Jens
 
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Hallo Kollegen,

ich würde mir das TSWM 15 mm anschauen und mir dazu eine gescheite Barlow holen. Mit entsprechender Adaption kann man den Zoom-Effekt nutzen.

Z.B. gibt es die Düring-Barlow auch als einzelnes Element.

Mit folgenden Adaptern:

http://www.teleskop-express.de/shop...Twist-Lock-Klemmung---selbst-zentrierend.html

Oder ähnliche. Teilweise schon im Zubehör des Amateurs vorhanden.

http://www.teleskop-express.de/shop...on-von-1-25--Filtern-an-2--Filtergewinde.html

Zur Aufnahme des Barlow-Elements.

http://www.teleskop-express.de/shop...gshuelse-M48x0-75-UND-Adapter-2--auf-M48.html

Oder kürzer.

Kann man sich ein universelles Zoom-Kit zusammenstellen, daß sehr komfortabel und vielseitig nutzbar ist. Und sich natürlich nicht nur auf die Düring-Barlow beschränkt. Z.B. auch mit der Q-Barlow oder der Hyperion-Barlow nutzbar ist.

Der Mehraufwand kompensiert sich im langfristigen Nutzen und in der Flexibilität.
CS,
Gerrit
 
Ist auch ein guter Tipp. Jetzt habe ich allerdings schon die 6mm Planetary bestellt.
Aber vielleicht komm ich trotzdem darauf zurück, denn ob ich langfristig mit 6mm und als nächstgrößere dann 15mm und 32mm glücklich werde, ohne weitere feinabstufungen weiß ich noch nicht. Hatte da auch schon an das Baader Hyperion Zoom 8-24 gedacht, aber das ist schon recht teuer und mich haben Kritiken abgeschreckt, dass der Zoommechanismus störungs-/verschleißanfällig sei. Vielleicht dann doch einzelne Okulare oder ggf Okular-Barlow-Kombis. Wobei ich bei einer Barlow wieder Angst hätte, mir die Okularqualität zu versauen (Linsenqualität, sGF, schlecht aufeinander abgestimmtes Material). Um das alles Beurteilen zu können, fehlt mir die Erfahrung =)
 
Mein Hyperion Zoom macht einen guten Eindruck, die negativen Aspekte beschränken sich auf zwei, wobei das Okular für einen nichts kann: Eine Augenmuschel hatte einen kleinen Riss, und bei einigen 1,25"-Auszügen von Skywatcher berührt es die Feststellschraube. Dafür bekommt man ein vielseitig einsetzbares Okular mit angenehmem Einblick ohne Blackouts oder mickrigem Augenabstand, relativ viel scheinbarem Gesichtsfeld (selbst bei 24 mm noch 50° wie bei einem Plössl) und guter optischer Qualität. Wem 8 mm zuviel sind, kann die passende Barlowlinse hinzukaufen (bzw. gleich als Set mitkaufen) oder eine andere anschaffen.

Als generelle Barlowlinse kann ich bei Bedarf eine ältere Vixen DX einsetzen, es gibt von mehreren Händlern unter ihrer Hausmarke und für unter 100 € eine fast komplett schwarze 2x-Barlow mit goldenem Ring im oberen Bereich, die ihr sehr nahe kommen.

Allerdings reicht mein Sortiment an Okularfestbrennweiten aus, um auf Barlowlinsen verzichten zu können.

Grüße

fquadrat
 
Ich habe mich jetzt doch auf mein ursprüngliche Linie (zurück)besinnt. Ich wollte anfänglich vor einigen Wochen -als alles anfing- ein vernünftiges Gelegenheitsgucker-Equipment und habe mir deshalb den Skywatcher 8" f/6 gekauft.

Dazu kam nun bereits, wie oben geschrieben, das 6mm Planetary, welches ich gestern am Halbmond mit viel Freude ausprobieren konnte.

Zusätzlich habe ich nach reiflicher Überlegung und vielen offenen Tabs am Browser nun das "schlechtere" aber deutlich günstigere Vixen SV 30mm 2" Übersichtsokular für 69 Euro, anstelle des doppelt so teuren 2" TS WA 32 gekauft.

Außerdem habe ich nun noch für 50 Euro eine 15mm Goldkante von Skywatcher (ziemlich baugleich mit TS, Omegon, Reese etc...) gekauft.

Die beim Teleskop beiliegenden noname 10mm und 25mm Super Plössl (falls es welche sind, es stand nur Super dran)sind gar nicht soooo schlecht, so dass sie mir für den jeweiligen Brennweitenbereich eigentlich reichen - ohne ersetzt werden zu müssen. Die 10-Euro-Teile fressen jedenfalls kein Brot und stören nicht in der Okularbox ;-)

Eure Tipps haben mir auf dem Weg zu diesen Entscheidungen sehr geholfen, weil ich auch eure Lösungen durchkalkuliert und einbezogen habe. Auch wenn ich mich gegen eure Vorschläge und das sicherlich höherwertige Material (Barlow bzw. Zoom) entschieden habe - danke!

Ich hoffe dass ich nun die Entscheidungen nicht bereue und mit dem 30mm Übersichtsokular sowie der 15mm Goldkante klar komme.

Grüße!

Jens
 
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