Hallo Micha,
Weil der Fangspiegel recht klein gehalten ist ( 30 mm)bringt er am Planeten einen ziemlich hohen Kontrast.
nein,das ist ein großer Irrtum!
Weil der Hauptspiegel gut parabolisiert ist bringt
der 150/1200er Newton gute Leistung am Planeten.
Die Oberfläöchenqualität ist es worauf es ankommt.
Sie bestimmt wieviel % der Energie im Beugungsscheibchen ankommt,
nach Abzug der unvermeidlichen Beugungsbedingten Verluste.
Auch die Oberflächenqualität des Fangspiegels ist wichtig,
sollte diese schlecht sein kann darunter die Abbildungsqualität
deutlich leiden.
Wenn du nun den Fangspiegel gegen den kleineren des Tschibo
tauscht kannst du dir folgende Probleme einhandeln:
a)Wenn dessen Oberflächenqualität schlecht ist
versaust du dir die Abbildung.
b)Wenn er zu klein ist verschenkst du Öffnung(!)
c)Wenn er recht klein ist must du schon auf der Achse
den Randbereich des Spiegels nutzen,dieser ist aber
immer das Problem des Planspiegels,die Kante neigt
dazu etwas (oder viel) abgesunken zu sein.
Also meiner Meinung nach lieber einen etwas größeren
guten Fangspiegel als einen mit zweifelhafter Qualität.
Die Auswirkung der Obstruktion wird im allgemeinen maßlos überschätzt.
Unnötig groß sollte sie natürlich auch nicht sein.
Ein voll ausgeleuchtetes Bildfeld von 10mm genügt visuell vollkommen.
Argh,ich sehe gerade daß dir Bino schon geantwortet hat
und im wesentlichen das gleiche schrieb <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" /> .
Ich hätte mir also die "Arbeit" sparen können...
Zu Bino MN-Vorschlag:
Das Teil ist sicher gut.
Wenn du aber einen richtig guten Spiegel erwischst
und dann den Newton noch optimierst (Veloursvolie,Lüfter,für den Winter eine Isoschicht)
dann kann er auf der Achse auch mit dem MN mithalten.
MfG,Karsten