Unter Gemsen und Murmeltieren: 2 Nächte, 1800 m

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Gelöschte Mitglieder 487

Hallo zusammen!

Die im folgenden beschriebenen Nächte waren leider komplett wolkenlos, sodass es jetzt etwas lang wird :biggrin:

Prolog

Zum 4./5.9. und 5./6.9. wollte ich mit dem 12“er auf dem Nebelhorn im Allgäu verbringen – am Stück auf dem Berg auf ca. 1900 m mit grandiosem Bergpanorama. Man hätte meinen können, ich hätte schon 2 durchmachte Nächte hinter mir gehabt, denn: mit der S-Bahn in München unterwegs musste ich an einer Station umsteigen, habe es aber geschafft, eine S-Bahn zu nehmen, welche genau eine Station vorher abbiegt und sonstwohin fährt. Ergo: Letzte Seilbahn nicht mehr erreichbar. Was nun? Da gabs nur eins: Wendelstein! Näher dran, mit 1800 m fast genauso hoch, und: sogar etwas niedrigere Luftfeuchte prognostiziert (im Schnitt ca. 15% weniger als auf dem Nebelhorn).
Spätestens auf dem Wendelstein selbst verflog der restliche Ärger über das verpasste ursprüngliche Ziel. Bereits in der Seilbahn emporschwebend zeigte sich eine Schichtung in der Atmosphäre, die Gutes versprach...

Nachdem ich den üblichen wendeltreppenartigen Aufstieg von 100 Höhenmetern am Fels hinter mich gebracht habe (hier wurde mir dieses mal klar, woher der Name „Wendel“stein kommen könnte, peilte ich meinen mittlerweile lieb gewonnenen Platz an:

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/thumb/11ec2c-1378564113.jpg

Die Bedingungen

Auf dem Berg stellte ich fest, ich sitze eigentlich in einem Flugzeug, aus einem Seitenfenster blickend:

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/thumb/245868-1378476706.jpg

Eine prägnant abgegrenzte Schicht, wo alles an Siff mehr oder weniger plötzlich abreißt und da drüber nur noch strahlendes Blau zulässt. Ich ließ mich dazu hinreißen vor mich hinzuflüstern: „wenn das so bleibt, wird’s „übel“... Vom Pfeifen einiger Murmeltiere begleitet, die, wie ich feststelle hier v.a. spätnachmittags aktiv sind, baute ich auf, genoss die außergewöhnliche Sicht und sonnte mich in Vorfreude auf eine augenscheinliche Bombennacht.

Die Stimmung und Himmelsqualität zu beschreiben überlasse ich im Folgenden den Bildern:


Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/thumb/2a9cc0-1378475221.jpg Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/thumb/1614c0-1378475653.jpg Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/thumb/937fda-1378477442.jpg

Noch nie habe ich dieses Phänomen so wahrgenommen, umso glücklicher bin ich mit diesem Bild des Erdschattens:

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/thumb/2e5ee5-1378476331.jpg


Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/thumb/81baa7-1378478974.jpg

Angesagt waren 60% Luftfeuchte für die Nacht, ich hatte in der Nacht das Gefühl, das könnte durchaus weniger sein – tags darauf erfuhr ich, es waren 37%...

Was steht an

Also: im Gegensatz zur letzten Nacht im „Tiefland“ auf 800 m beste Voraussetzungen für die Jagd auf schwache Galaxien, die ich mir erst selbst in den SkyAtlas 2.000 einzeichnen musste, die wunderschöne aber schwache Arp 273, ultraflache spindelförmige Galaxien aus dem RFGC Katalog (Revised Flat Galaxy Catalogue)- edge-on-Galaxien von besonders niedrigem Breite/Länge-Verhältnis, sprich rasiermesserscharfe feine Striche.

Diese Galaxien befanden sich praktisch ausnahmslos im Bereich des später aufgehenden Pegasus und dem Dreieck, sodass das übrige Programm, d.h. Der erste Teil der Nacht übrig war für z. B. Den Cheeseburger-Nebel NGC 7026 (PN) am Kopf des Schwans, einen widerholten Versuch an diesem variablen Nebel im Cepheus: GM 1-29 (siehe nochmals Bericht von Nico: http://zauberdersterne.wordpress.com/2013/08/05/junger-exot-im-12-zoller-gyulbudaghian-magakian-1-29/) und zuallererst, solange noch hoch genug stehend, der Test, ob ich die schwache Gx IC 4617 bei M 13 sichten kann.

Vorgeschmack

Doch noch war es nicht komplett dunkel. Die Venus ging gerade unter. Man sah der Venus fast keine Extinktion an, sie war knapp über dem Horizont immer noch sehr hell. Sie näherte sich einer fernen Bergspitze. Näherte sich und näherte sich, näherte sich weiter... Klick! Verschwunden. Abrupt. Ohne schwächer zu werden – einfach weg. Wie auf Knopfdruck. Wow. Das habe ich noch nie erlebt.

Los gehts

Es war praktisch windstill und 13 Grad mild. Sowie es richtig dunkel war, peilte ich M 13 an mit dem Versuch, IC 4617 zu sichten. Kürzlich meinte ich eine 16m-Gx aufblitzen zu sehen und wurde von Werner animiert, einmal diese 15m2-Gx zu versuchen. Im Vorfeld habe ich mir eine Skizze angefertigt, auf der im wesentlichen die Position der Gx in Bezug auf zwei markante nebeneinander stehende 12mag-Sternchen markiert ist. Bei der Beobachtung fertigte ich eine Skizze an, welche eine Arte Raute aus 14mag-sternchen zeigt (inkl. Kennzeichnung der schwächsten und des hellsten). Mit 200fach bis gut 300fach ging ich zu Werke. Dass Seeing spielte hervorragend mit! Sehr klein und schwach nahm ich eine minimalst längliche Aufhellung war und zeichnete diese in Relation zu den Sternchen ein. Abgleich mit wikisky: Bingo!

M 13 erschien darüber hinaus gespickt von viiiielen kleinen Sternen, die ruhig vor sich hinstrahlten. Es zeichnete sich ein sehr gutes Seeing ab. Ich hatte noch nie den Zentralstern im Ringnebel gesehen. Ich wagte einen Versuch, welcher eine halbe Stunde andauerte. Ich meinte in einem Augenblick, ihn bei 340fach gesehen zu haben. Aber dieser Augenblick verschwand im Nichts. Aber so nah dran an einer eindeutigen Sichtung war ich bisher nie. Das Problem mit dem Dob ist i.d.R. Die fehlende Nachführung – kaum meint man was zu sehen, muss man schon nachschubsen... weg ist das sich gerade erst herausschälende Detail...

Es ging weiter mit einem Objekt, mit dem ich bisher nicht zurecht kam, da ich mich in der Umgebung nicht zurechtfand. Dem habe ich Abhilfe geschaffen und kann vermelden: Der veränderliche Nebel im Cepheus GM 1-29 zeigte sich als gleichmäßiges rundliches schwaches Fleckchen von geschätzten 14mag. Ich habe mit 200fach draufgehalten. Es war nicht allzu schwer, aber auch nicht gerade ins Auge springend. Indirektes Sehen war ohnehin angesagt. Könnte vielleicht auch mit 10“ gehen. Extremisten können sich bei herausragenden Bedingungen ja mal mit 8“ versuchen ;-)

Ich hatte zwar vor der Beobachtungsnacht bzw. während der Dämmerung meinen Magen versorgt, doch hatte ich jetzt Bock auf einen Cheeseburger. Wie ein Cheeseburger im Schwan in einem Restaurant ausschaut, mag ich mir nicht so recht vorstellen, aber im Okular war das eine Granate. Ich rechnete mit einem eher schwachen Fizzelchen, weil man eher selten von dem Objekt hört. Denkste. Klein aber OHO! Das Seeing war einfach gut. Der planetarische Nebel NGC 7026 war verdammt hell, ich griff direkt zum 4,7er Ethos nach dem Auffinden. Es zeigt sich wirklich sehr deutlich die Zweiteilung des Nebels, dessen Hälften unterschiedlich breit waren. Gut erkennbar auch schwache auslaufende Nebelpartien von etwa der gleichen Länge wie die Breite des hellen Nebelhauptteils selbst – nach links und rechts in Längsrichtung zur Teilung-ähnlich wie die Ohren bei M 27. Zentralstern habe ich keinen gesehen. Dafür hätte man wohl noch mehr vergrößern müssen und nach meinem Empfinden auch können. Soviel zum Thema, mehr als gut 300fach geht nicht am 12“er... Auf dem Berg sieht das eben mitunter anders aus!

Vor der Galaxienjagd schaute ich auf die Karte, was da gerade so kulminiert. Ich fand den planetarischen Nebel NGC 6309 als Ziel und wurde positiv überrascht. Recht hell und mit einer interessanten Struktur, die wie eine Einschnürung daherkam, die Form selbst war oval und etwas irregulär. Ein helleres Sternchen steht dicht daneben, was den brillianten Eindruck des Objekts verstärkte. Ein Tip wie ich finde. Ich besuchte noch ein halbes Dutzend mir unbekannte Kugelsternhaufen, wovon ich NGC 6366 am interessantesten fand: groß und schwach, aber mit einigen hellen Vordergrundsternen machen das ganze zu einem attraktiven Ziel.

Der Pegasus und Nachbarn haben sich schon ziemlich weit hochgeschwungen. Es ging los. Die Zeit der Galaxiespindeln ist angebrochen:

UGC 1281 (14m5): sehr groß aber sehr schwach, mit Nähe zu hellem Stern aber ein Hingucker
NGC 100 (13m3) machte einen eher breiten Eindruck
UGC 260 (14m5) bildet Viereck mit drei 10m-Sternchen

NGC 973 (13m0), sehr sehenswert, da mit zwei weiteren Gx (IC 1815, PGC 213029) in einem Feld und nahe von 7m5 hellem Sternchen, an auf Photos schönem Staubband nicht zu denken; die PGC ist in Redshift mit 16m2 gelistet, die Angaben sind aber erfahrungsgemäß zu pessimistisch bei Redshift (ca. halbe Größenklasse zu schwach angegeben). Diese PGC ist mir nur als mögliche Gx aufgefallen und habe sie skizziert. Sehr schwach, mit Fragezeichen in der Skizze und hinterher verifiziert als solche.
Die nahegelegene NGC 1060 habe ich in diesem Zuge auch besucht und festgestellt, dass hier ein kleiner Galaxienhaufen besteht – ob real oder zufällig, weiß ich gerade nicht. Jedenfalls erblickte ich etwa 4 Galaxien dicht beieinander, habe mich nicht allzu sehr drauf konzentriert.

UGC 2082 (13m2), PGC 9925 (14m9 laut Redshift) mit im Feld, schwach; insgesamt nix Bemerkenswertes notiert, aber Nähe zu vier 10m-Sternchen macht Ensemble sehenswert

UGC 711 (14m0) nicht gefunden, dicht an 10m-Sternchen liegend.

NGC 522 (14m0), sehr dünn, als lohnend markiert nach der Sichtung

Irgendwoher habe ich mir noch eine Hickson-Gruppe um NGC 192 (12m6) im Walfisch zurechtgelegt: HCG 7. Ohne zu wissen, wieviel Gx diese Gruppe hat, habe ich einfach mal drauflosgezeichnet, was ich sehe. Vier Galaxien habe ich gezeichnet. Im Nachhinein abgeglichen stimmen diese exakt mit einer Karte überein. Die Gruppe besteht aus genau vieren – alle habe ich gesehen! Dies sind NGC 192,196,197,201. NGC 197 ist die schwächste und von mir mit „sehr, sehr schwach“ notiert, obwohl in Redshift fasts eine ganze Größenklasse heller als 196 angegeben. Dass 197 die schwächste ist, finde ich im Netz bestätigt (z. b. Bei Reiner Vogel). Also immer selbst probieren, nicht zwingend auf Kartenangaben verlassen!

Arp 273 war dran. Die hatte ich schon länger auf der Liste, aber stets nach hinten geschoben weil erst mal wohl zu schwach usw. In Anbetracht der schon als bezaubernd zu bezeichnenden kürzlichen Aufnahme vom Capella-Observatory wurde der Plan neu geweckt und schnell beschlossen: die schnapp ich mir! Ich peile das Gebiet an, welches ich in meiner Karte markiert habe und machte zwei hellere Sternchen (9 und 10 mag) aus, welche von einem schwachen Glimmen begleitet wurden. Ich vergrößerte mit dem 8er Ethos auf 200fach um mehr Klarheit zu bekommen, da das Gefundene schon ziemlich fizzelig war. Man sollte wirklich Mut zur Vergrößerung zeigen und häufiger auch an schwachen Objekten mal versuchen, ob per Vergrößerung noch was rausholen ist …
Ich fertigte eine Skizze an, ohne ein Photo, Formen, Ausrichtung oder irgendwas im Kopf zu haben. Die digital nachgezeichnete Skizze:

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/thumb/a65908-1378562401.jpg

Ein Abgleich mit Photos zeigte erneut, dass ich in dieser Nacht erfolgreich war. Ich kann es heut noch kaum fassen, dass ich endlich mal finde was ich suche und nicht nur erfolglos herumstochere wie desöfteren die letzte Zeit. Juhu – die schöne Arp habe ich also geknackt! Was mich nur irritiert, ist dass ich einen der hellen Sterne als Doppelstern gezeichnet habe. Alles andere passt: die Orientierung der beiden Galaxien zu den Sternen haut wunderbar hin. Wer weiß, was da durcheinander geraten ist. Ich bin mir aber zu 99% sicher, richtig gewesen zu sein.

Es ging weiter mit einer Galaxie, die im Beobachterbord schon mal diskutiert wurde und noch wird: NGC 7264, eine Spindel im Sternbild Eidechse. In dessen Nähe befindet sich eine weitere schwache Spindel wie in Redshift gesehen: PGC 68623 (14m9). Ich habe zwei äußerst widersprüchliche Skizzen angefertigt, die ich einfach nicht mehr zugeordnet bekomme. Ich habe definitiv auf der Suche nach den beiden eine richtig schöne Spindel gesehen und zwar vergleichsweise einfach. Die Sternkonstellation haut bei der einen Skizze offenbar gut hin, die Position der Gx aber wieder überhaupt nicht usw... Ich will es nicht kryptisch werden lassen und fasse zusammen: ich muss nochmal ran.

Es war an der Zeit, etwas Eindeutiges vor den Spiegel zu bekommen: NGC 891. Im 12mm-Okular war das Staubband indirekt schon sichtbar. 8mm-Ethos rein: Boah! Die Spindel erstreckte sich über fast das gesamte 0,5 Grad große Sehfeld, sie füllte dieses gut aus und ließ noch genügend Raum drumrum als Rahmen. Perfekt! Dass Staubband war bei dieser V sehr deutlich: man sollte bei diesem Objekt ruhig 2/3 der Öffnung als V-Faktor ansetzen. Es sah aus, als hätte ein Motorrad auf einem schmalen Weg mal kräftig gebremst... Da Staubband erinnerte mich an das Aussehen von dem Staubband bei M 31 bei niedriger Vergrößerung und gutem Himmel. Es war - aus meiner Erinnerung heraus - genauso breit wie das schmale Glimmen ober- und unterhalb. Schlichtweg ein traumhafter Anblick. Vor allem nach der Augenverleierei zuvor. Hier enden meine Aufzeichnungen für diese Nacht, aber ich habe natürlich noch das eine oder andere versucht bzw. einfach ein paar Standards genossen. Die Dämmerung war eh nicht mehr weit – es ist 5 Uhr geworden. Ich hatte erstmalig vor, ein wenig zu schlafen per Schlafsack. Viel Zeit blieb nicht, denn die Touristen standen schon in den Startlöchern und warteten auf die erste Berggondel... Flugs packte ich meine Sachen die herumlagen in den Rucksack, inklusive meiner Schuhe (ich nenne das fuchssichere Verstauung). Man sollte aus seinen Erfahrungen lernen – ich hatte keinen Bock, tagsdrauf ohne Schuhe oder dergleichen den Berg runter zu müssen. Ich hatte HIER zwar noch keinen Fuchs gesehen (einen Gipfel weiter schon), aber schon woanders lustige Erfahrungen machen müssen. Ein Fernsehbericht, wo ein ganzes Dorf seine Schuhe vermisst hat, war da auch nicht dem Schlaf förderlich (extra wegen den Schuhen bin ich nochmal aus dem Schlafsack raus, die hatte ich zunächst stehen lassen...).

Wie gut der Himmel war, mag folgendes Bild vom Morgen danach bezeugen:

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/thumb/3dddd5-1378478485.jpg

Mit dem Schlaf hats leider wieder mal nicht geklappt. Mehr Herumgewälze mit kalten Füßen als alles andere.

Interlude

Ich musste gegen 10 Uhr vor den fortwährend heranströmenden Touris fliehen und meine Sachen die 100 Höhenmeter vom Gipfel runterschaffen um diese im Auge zu behalten – in ein schattiges Eckchen bei der Wendelsteinterrasse abgestellt.
Ich schlug mir den Tag aber recht gut um die Ohren, z. B. mit einem Besuch in der Wendelsteinhöhle, wo es über das Jahr konstant 4 Grad sind. Somit gibt es auch an der tiefsten Stelle eine Kältefalle, wo noch Schnee liegt:

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/thumb/6b0e1e-1378561160.jpg

Danach gab´s ein gnaadenlos überteuertes Schnitzel mit Pommes. Die Currywurst-Variante wäre 4 Euro billiger gewesen – und da war die Soße schon dabei im Gegensatz zum Schnitzel (gut, ein läppisches Tütchen Mayo oder Ketchup war dabei, hätte aber ohne Zukauf weiterer Tütchen hinten wie vorn nicht gereicht). Und Salat dazu, um die Physiologie im Sinne der Wahrnehmung von feinen Details auf einem vernünftigen Stand zu halten ;)

Star-Party-Feeling

Endlich näherte sich der Stundenzeiger der 5, sodass der Berg leer wurde. Ich buckelte wieder den Felsen hoch. Oben angekommen kam nach einer Weile jemand vorbei. Der halbwegs regelmäßige Spaziergang eines Astronomen vom Wendelstein. Und schau her: sogar einer, der selber hobbymäßig Sterne guckt! Es gab ein nettes Gespräch und Fachsimpeleien, die die vorfreude auf das HTT schürten. Wir kamen auf die öLuftfeuchte zu sprechen und er hatte für vergangene Nacht 37 Grad gemessen – ich war überrascht, dass dies entgegen der Prognose von 60% so niedrig war, aber wirklich überrascht dann doch wieder nicht, weil es wirklich knochentrocken war in der Nacht. Bei 60% hats zumindest direkt am Boden etwas Feuchte am Papier (meine Sternkartenkopien) – war auch nicht der Fall. Das Murmeltier pfiff pünktlich und bließ sozusagen zum Sturm: „Aufbauen für die Nacht!“ Hätte man es übersetzen können :-)

Die zweite Nacht

Diese Nacht wurde noch transparenter. Die Dämmerung war bei weitem nicht so beeindruckend und klar wie tags zuvor, aber die Nacht wurde seltsamerweise besser. Die Milchstraße kam noch brillanter heraus. Diese Nacht war gemütliches Genuss-Gucken angesagt. Die Horizontsicht war wieder mindestens gut. So hatte ich vor allem vor, gemäß der ausklingenden Sommer-Saison ein paar Nebel und neue Kugelhaufen gemütlich im Schützen anzusteuern. Da das Ganze sehr tief liegt und man sich ohne Beobachtungsstuhl normalerweise verrenken muss, war ich dankbar für einen Tisch, welcher an meinem Platz herumstand: Ich stellte den Dob oben drauf und konnte bequem fast aufrecht im Stehen beobachten!

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/thumb/2e2d50-1378562217.jpg

Beobachtet habe ich unter anderem folgende Kugelhaufen:

Ein Pärchen von Kugelhaufen in Gestalt von NGC 6528 und 6522 ist aufgrund derer unterschiedlicher Gestalt und Helligkeit recht hübsch, zumal beide bequem in das 8er Ethos passen. NGC 6522 mutet irregulär an und nicht kreisrund. Es liegt ein helleres Sternchen dicht am Haufen, was diesen Eindruck optisch noch verstärkt. Ein interessantes Ziel.
Noch interessanter finde ich NGC 6717, der sehr sehr klein ist, fast wie ein planetarischer Nebel... Ich sah vier Vordergrund(?)sterne. Hohe Vergrößerung von 200fach war angesagt! Das ganze liegt dicht neben einem hellen orange-rötlichen Stern. Ein überraschendes Exemplar – ungewöhnlich und brilliant!
NGC 6624 wirkte sehr hell und stark kondensiert, ich empfand diesen mit M 15 vergleichbar, wenngleich nicht ganz so stark verdichtet. Seltsam, das sowas keine M-Nummer hat.
Nicht neu, aber durch die tolle Transparenz wunderschön: M 22. Am schönsten fand ich ihn im 1,3 Grad großen Sehfeld des 26er Nagler, da hierin noch genügend Platz um den Haufen selbst war. Ein wirklich fetter Brocken – Omega Centauri des Nordens würde ich sagen. Ich meine, ihn noch nie so gut wie in dieser nacht gesehen zu haben. Einfach toll, obwohl das Seeing in dieser Nacht nicht ganz so gut war wie die Nacht zuvor. Aber selten kann man beides haben: gutes Seeing und Transparenz.... Zumindest war es praktisch windstill – und das auf einem Berg von 1800 m Höhe!

Ich stattete natürlich noch dem Lagunennebel und Trifidnebel einen Besuch ab. Der Trifidnebel war so gut strukturiert, dass ich in der nächsten Saison zum zeichenstift greifen werden muss. Im 12er Nagler am besten zu sehen. Aber Mit dem 8er Okular ging auch noch was!

Ich surfte anschließend quer. Die Dreiecksgalaxie muss immer herhalten im Zenit bei solchen Bedingungen – die Spiralstruktur sprang in Form von zwei markanten Armen ins Gesicht. Der Hantelnebel: diesen hatte ich letztens gezeichnet im 12er Nagler. Diese Zeichnung kann ich in die Tonne treten. Ich hatte nun mal das 8er Ethos genutzt und sofort sprangen Strukturen ins Auge und wurden deutlich, die im 12er aufgrund von Überstrahlung oder was auch immer einfach nicht so gut rauskamen. Zwar habe ich auch bei gutem Himmel von >6mag mit dem 8er Oku draufgehalten, aber nicht mit diesen Strukturen: Die Schwingen (Ränder der Ohren), die von den Enden ausgehen, waren recht schmal und gingen nicht in die Ohren über sondern setzen sich prägnant ab. Hellere Gebiete innerhalb des Nebels ließen sich schön als Struktur differenziert herausarbeiten, die innenliegenden Sterne kamen im 8er naturgemäß viel deutlicher als im 12mm-Okular heraus. Lange Rede, kurzer Sinn: mit Stift und Zettel in der Hand, muss ich da nochmal hin! In dieser Nacht hätte ich zwar einen Stift dabei gehabt, aber ich war einfach zu kaputt von vorangegangener Nacht für eine akribische Zeichnung.

Epilog

Irgendwann war es dann 2 Uhr und ich selbst fix und alle. Schade bei diesem tollen Himmel, aber es half nix. Die Versuche, im Okular genauer nach Details zu schauen, wurden nur noch mit einem just auftretenden hinterhältigen Kopfschmerz quittiert. Das war´s.

Schlaf ist auch was schönes und GOTT SEI DANK! Hat es dieses mal zumindest 3 Stunden ganz gut geklappt. Ich wachte hin und wieder auf und blinzelte in die morgendliche Szenerie. Ich blieb liegen, bis die Sonne ungefähr 20 Grad über dem Horizont stand und baute nach einem Käsebrot und ein paar Müsli-Riegeln gemütlich ab. Ein paar Alpendohlen wollten auch frühstücken – waren aber zu spät dran und hauten wieder ab:

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/thumb/a94734-1378559039.jpg

Danach zeigten sich noch die anderen Einheimischen:

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/thumb/875350-1378567748.jpg

Der nette Kollege, der mich am Mittwoch Nachmittag hochgondelte, fuhr mich am morgendlichen Freitag auch wieder runter. Ein so nettes „Habe die Ehre“ habe ich noch nie zu hören bekommen :-)

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/thumb/830279-1378562821.jpg

Glaubt man den Wetterstatistiken, war es offenbar jede Nacht um ca. 20% weniger feucht und sehr wahrscheinlich transparenter als auf dem Nebelhorn – Glück im Unglück!

Ich glitt zufrieden Richtung Tal und kann nur sagen: Bis zum nächsten mal, Wendelstein!

Schöne Grüße und Clear Skies,

Norman

P.S. Meine Güte war das lang - habe ich jetzt Hunger!










 
Hallo Norman!
:respekt2: für diesen tollen Bericht. Du hast nicht nur meine Anerkennung sondern auch meinen Neid. Muß ja ein super Platz sein und ist noch dazu gar nicht so weit weg von mir....... :gutefrage:
Viele Grüße Raimund
 
Hallo Raimund - Danke Dir!

na dann nix wie rauf auf den Berg! Nur ein handlicheres Equipment bräuchtest Du da ;)

Beste Grüße
Norman
 
Hallo Norman,

da hast du wieder eine super geilen Bericht der letzten 2 Tage hingelegt. N100 und N891 hatte ich ja auch im OdW. im Okular mit dem 12mm T4 Nagler. Bei N100 gibt's da noch N99 und N213 in der Nähe, die wesentlich einfach als N100 zu fassen sind, weil nicht so lichtschwach sind.

Viele deiner Objekte habe ich noch nicht gesehen. Arp273 klingt aber sehr interessant und kommt auf die Liste.

Gruß
Lothar
 
Hallo Norman!
Ist doch kein Problem, den 12" auf den Buckel geschnallt und los geht es. lol
Gruss Raimund
 
Hallo Norman,

wieder mal ein sehr lebhafter Bericht mit vielen sonderbaren Objekten :) Ich freu mich schon immer mehr aufs HTT und ausgiebige Gespräche, sofern man Zeit hat. Ist ja teils recht stressig auf so einem Teleskoptreffen :D Und auch dein Bericht hat mich neugierig gemacht:

Zitat von Norman:
GM 1-29 zeigte sich als gleichmäßiges rundliches schwaches Fleckchen von geschätzten 14mag... Extremisten können sich bei herausragenden Bedingungen ja mal mit 8“ versuchen ;-)
Ich fühlte mich natürlich gleich angesprochen und machte mir eine Aufsuchkarte auf Papier, da leider meine Druckerpatrone leer ist. Von NGC7023 relativ einfach zu finden. Bei ca. 205x konnte ich indirekt ebenfalls eine sehr schwache, rundliche Aufhellung sehen, wobei ich schon ein Weilchen draufhalten musste. Ich skizzierte mir noch die Position und verglich zu Hause mit aktuelleren Fotos: Volltreffer. Aber alles andere als auffällig und ziemlich klein. Danke für den Tipp :super:

Gruß, Robert
 
Hallo Norman,

wie immer von dir ein sehr schöner Beobachtungsbericht! Das Bild mit dem Erdschatten finde ich besonders gut gelungen. Vielleicht muss ich mir mal die Mühe machen, auch etwas ausführlicher zu schreiben. Freut mich, dass dir die Sichtung von IC 4617 gelungen ist. Da hätte ich noch etwas anzubieten: IC 4277 bei M51...da du offenbar die Spindeln magst. :biggrin: Auch im 18" ein recht anspruchsvolles Objekt. Allerdings steht M51 aktuell schon ein wenig tief dafür.

Der Zentralstern in M57 ist meiner Meinung nach im 12" gar nicht so schwer. Bei gutem Seeing + einigermaßen guter Transparenz normalerweise kein Problem. Habe ich im 12" MN schon etliche Male gesehen. Allerdings ist es mir damit nicht gelungen, das 2. Sternchen innerhalb des Nebels andeutungsweise zu sichten, wie es mit 18" geht. Da macht sich halt doch die zusätzliche Lichtstärke bemerkbar. Stimme aber zu, dass Nachführung ein deutlicher Vorteil ist. Möchte ich bei Big Mama nicht mehr missen. ;) Du könnest es mal mit noch höherer Vergrößerung versuchen. Im 12" F4.5 habe ich meist ein 3mm Okular (knapp 460x) verwendet auch wenn es mit ca. 350x ebenfalls schon geht.

Was mich noch interessiert: Wie gut waren denn die Bedingungen nach Bortle, bzw. Grenzgröße freisichtig? Ich schaue mir meist die Sterne in UMi an, oder falls die Plejaden hoch stehen diese ebenfalls. Auch die freisichtige Erkennbarkeit von M33 hilft bei der Beurteilung.

P.S.: Du beobachtest sehr gerne in den Alpen. Da wäre doch mal das ITT etwas für dich, oder? Wenn das Wetter wie 2011 mitspielt...einfach nur geil!

Viele Grüße
Werner
 
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Hallo Lothar,

wie schon nebenan: Danke Dir :-)

Berichte mal, wenn Du die Arp probiert hast!

CS
Norman
 
Zitat von Norman:
Sehr interessant, dass du den Nebel sehen konntest. Schon witzig, vo einem Jahr ging es gerade eben mit 16"...
Ich glaube, dass liegt bei mir momentan an dem sehr "harten Training", da ich die letzten Nächte fast ausschließlich schwache bis sehr schwache Objekte beobachtet habe. Selbst Mirachs Geist (NGC404) hatte ich noch nie so hell in Erinnerung. Auch die Staubbänder in M31 waren überdeutlich zu sehen, ebenfalls das Staubband von NGC891. Vor einem Jahr wäre letzteres für mich unvorstellbar gewesen. Ich denke, dass ich mich in den knapp 2 Jahren, seitdem ich den 8"er habe, extrem entwickelt habe. Dafür fehlen mir noch einige Messier-Objekte :blush:

PS: Hast du schon die neuesten Infos zu NGC7264 im Nachbarthread gelesen :pfeif:
 
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Hallo Werner,

danke für Dein auführliches Feedback! Also die Grenzgröße habe ich schon eine Weile nciht mehr bestimmt, da ich Stimmen zur Unzuverläsigkeit der Karten gehört habe (die von der vds habe ich sonst genutzt). Die Stufe der Bortle-Skala ist auch unterschiedlich je nach Kriterium... gehe ich nach Grenzgröße die mit 32 cm Dob geht, bin ich bei Bortle 2-3, gehe ich nach den anderen Kriterien bei 3-4. Der Astronom, mit dem ich sprach meinte, den Gegenschein gesehen zu haben. Ich selbst habe nicht drauf geachtet. M 33 ging jedenfalls freisichtig, ob direkt weiß ich nicht, habe ich nicht getetstet. Meine Brille muss ich erneuern lassen, von daher auch nicht aussagekräftig, was mit bloßem Auge ging...

Schön, dass Dir der Erdschatten gefällt - ich finde den auch super.

Höher als 340 geht bei mir übrigens nicht, das 4,7er ist das höchstvergrößerndste Oku im Koffer. Mehr Vergrößerung würde auch mehr Wackelei bedeuten, daher bin ich mein 2.5er Nagler losgeworden.

IC 4277 - sicher?? du bist ja irre ;) Wenn ich die sehe, kann ich mich gleich an der Spiralstruktur an M 33 mit bloßem Auge versuchen... Zumindest würde ich das mal so mit blick auf die Photos vom M 51 mit der IC drauf so einschätzen...

Teleskoptreffen: die liegen halt zeitlich oft aufeinander. Das HTT ist einfach ein Treffen in der Heimat. Dahoam is dahoam ;-) Und das ITT ist autolos auch eher schlecht zu erreichen....Bei den Treffen kommt man zudem eh nicht zum allzu ausgiebigen Beobachten, da muss es nicht in die Alpen gehen.

2011 zur ITT-Zeit war ich auf dem Gornergrat :pfeif: :biggrin:

Schöne grüße

Norman
 
Hallo Norman,

ja, IC 4277 ist sportlich. Das habe ich mit 12" nie versucht. Wie gesagt, auch mit 18" recht anspruchsvoll, aber bei guten Bedingungen machbar, aber etwas grenzwertig.

Den Gegenschein habe ich auf der Emberger Alm schon des öfteren gesehen. M33 mit direktem Sehen --> ich meine, da müsste man dann schon eher in die Sahara o.ä. um sicher zu sein. Mein Eindruck, welchen ich noch so im Gedächnis habe, ist freisichtig bei guter Transparenz indirekt kein großes Problem, vielleicht max. schon fast an der Schwelle zum direkten Sehen, aber da bin ich mir jetzt eher unsicher....

Klar, man beobachtet immer dort, wo man sich am besten fühlt. Die Emberger ist autolos übrigens kein Problem. Die sehr netten Wirtsleute holen Gäste auf Bedarf vom Bahnhof ab und bringen sie auch wieder hin. Erst einmal auf der Alm fehlt es an nichts. Mein Auto bewege ich manchmal 1 Woche lang nicht von der Stelle. ;)

Viele Grüße
Werner
 
Hallo Normen,

ich bin , wie immer, begeistert von deinen Berichten;-) und freue mich auf den Nächsten.
Wunderbar kurzweilig und aus dem Leben gegriffen und die Fotos untermalen das Ganze.

Ggruß und CS
Thomas

 
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Hallo Thomas,

freut mich zu hören/ zu lesen - Dankeschön! :)


@ Robert: ja, hab ich gelesen mit der Spindel.
Kein Grund zu erröten mit den Messiers, mit dem Dob hab ich auch noch nicht alle. Dafür mit dem 10x50 Fernglas :pfeif: :biggrin:

Hängt auch von der Horizontsicht ab die Geschichte.

Beste Grüße

Norman
 
Boah Norman,

das gibts doch nicht :D

Es gibt inwzwischen nur sehr wenige Berichte, die ich so gerne lese wie deine! Die Objekte, die Locations und immer wieder dieser Wille mit dem du da hingondelst (im wahrsten Sinne des Wortes), DAS finde ich wirklich bewundernswert - nach der elementaren Muskelarbeit und dem Stress der Anreise auch noch solchen tollen Beoabchtungen durchführen... ich muss aufhören, schwärme ja nur noch ;)

Vielen Dank fürs erneute Mitnehmen (irgendwann muss das auch mal physisch stattfinden) und die neuen Objektideen, mit denen deine Berichte immer gespickt sind.

Viele Grüße
Benny
 
Hi Benny! Auch hier nochmal besten Dank ;)

Schön, wenn die Arbeit die so ein Bericht macht, auch gewürdigt wird :-)

Ja wie schon gesagt, würde ich freuen, wenn wir mal was zusammen gestartet bekämen. Wenn Du längere Zeit in Bayern bist - Anfang November z. B. - da ruft die Inversionswetterlage! Deinen Dob kriegen wir auch noch irgendwie in die Nebelhorngondel :biggrin:

Schöne Grüße und hoffentlich bis bald mal
Norman



 
Norman, ich verbeuge mich!

Mit dem Ding da hoch.....ich verbeuge mich nochmals! Und klar: den Fleissigen ehrt reiche Ernte. Deine Beschreibung von NGC 891, die ich hier nur erahnen kann hat mich sehr fasziniert. Ach wie würd ich das nur gern mal auch erleben! Eine wirklich schöne Beobachtungstour wie sie genialer nicht mehr sein kann Norman....und gegen kalte Füsse hätte ich einen Tipp: ...also erstmal klar, da kommt kein Schlaf auf, niemals bei kalten Füssen....diese deshalb vor dem Schlafengehen in ein heisses Wasserbad mind. 10 min rein....warme Socken an und dann sollste mal sehen...ähem schöne Träume meine ich....

bleib uns gesund Norman und viele Grüsse von Anette
 
Hallo Anette - Dankeschön :)

Mit heißem Wasser auf dem Berg ist es eher schwierig ;-)

Beste Grüße
Norman
 
Hallo Norman,

Danke für den schönen Bericht!!!

Gruß
Christian
 
Hi Norman,

hier mein Bericht zu Arp273 (UGC1810 + UGC1813). Bedingungen: ~Bortle 4, Sichtung am 01.10. im Odw. Also die U1810 war relativ einfach sichtbar bei 189x im Dobson. Die U1813 konnte ich nicht sehen. Aber vielleicht hätte ich auf 300x rauf gehen sollen? Leider war an dem Abend das Seeing nicht so dolle. In der Nähe habe ich dann noch U1757 + U1772 mitgenommen.

Gruß
Lothar
 
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