Unterschied 12" zu 16"oder 18"

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StefanNolte

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Hallo,
könnt ihr mir sagen was man beim Umstieg von 12" auf 16 oder 18" erwarten kann (Deep Sky in Farbe?) .
Ich habe einen 12" Eigenbau Gitterrohrdobson und überlege mir etwas noch größeres anzuschafen.
Wer hat Erfahrungen mit großen Dobsons (16",18")und kann ein wenig über Beobachtungen von bekanten Objekten berichten(Deep Sky ,Planeten)?
Wer hat Erfahrungen mit Herstellern und Händler von 16"-18" Spiegeln(Qualität,Lieferzeiten,Preis-Leistung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> )?
Hat schon jemand Erfahrungen mit den großen dünnen Spiegel <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> die "Wolfi" von Orion UK anbietet ?
Danke und Grüße
Stefan
 
Hallo Stefan!

Ich hatte selbst einen 12"f5 und bin dann auf einen 18"F4,5 umgestiegen. Mein Beobachtungskollege hat noch einen 12"f4, sodaß ich immer den Vergleich vor Augen habe.
Besonders bei Kugelsternhaufen ist der Unterschied eklatant. Galaxien gehen auch wesentlich besser, wobei je nach Objekt der Unterschied auch recht klein ist. Die Farben im Orion kommen auch besser zur Geltung, besonders der orange Rand beim grünen Zentrum. Ebenso sieht man mehr planetarische in Farbe. Bei Planeten rentiert sich die größere Öffnung zu 99% nicht (zumindest bei unserer Tiroler Luft). Ich bin jedenfalls immer froh, dass ich mit 18" und nicht mit 12" schaue.
Der Unterschied zwischen 18 und 16" ist marginal, ich würde mir nach heutigem Wissensstand eher einen 16"f4,5 bauen, da die Einblickshöhe im Zenith angenehmer ist.
Die Spiegeldicke würde ich so dünn wie möglich wählen und eine 18 oder 27-Punkt -Zelle bauen. Mein Spiegel hat 50mm und braucht schon recht lange zum antemperieren.
Die Anbieter kann ich nicht beurteilen (mein 18" stammt von Pegasus Optics, bezogen über Grab Astro Tech und ist recht gut), ich würde aber nach Möglichkeit ein Interferogramm machen lassen.

Grüße
Martin

 
Hallo Stefan,

ich würde auf 18" umsteigen, da wird der Unterschied wesentlich deutlicher, die Flächen verhalten sich bei 12,16 u 18" 1, 1.78, 2.25, die erreichbare Grenzgröße ca 14.57, 15.2, 15.45 mag. Von 12.5 auf 15" bei vergleichbarer optischer Qualität ist der Unterschied nicht allzu groß wie selbst schon feststellen konnte.

Gruß
Roland
 
Hi!
Ich bin sichern nicht der erfahrenste Amateur, aber ich
kenne den Vergleich 10" zu 20" und denke, daß nur der
große Sprung auf 18" oder darüber signifikant mehr bringt.
Allein schon die Lichtmenge, die ich in Birkis 20"er an
drei Gelegenheiten (insgesamt 3 Spechtelstunden) an Galaxien
und Nebeln vergleichen konnte, ist genial. Mein 10"er
würde ja reichen, aber es ist alles so verdammt duster und
bei 12mag ist Ende. Auch sind kaum je Strukturen zu erkennen.
Denk mal nach und laß Dir Zeit beim Forschen nach dem
größtmöglichen Gerät (f/4.0 ist ja kein Thema bei vielen
Okularen). Mit dem 20er kamen Blautöne in Galaxien gut
zur Geltung - aber meist blieb es bei den Graustufen.
Denk mal über 20"-22" nach in Leichtbauweise. Lieber einmal
im Leben so ein Lichtmonster - auch wenn das Geld dafür
sauer zusammengetragen werden muß.
 
Hallo ,
danke für die Antworten.
Ich denke das mir der große Sprung auf 18"oder 20" am meisten bringen wird , aber wie ist es mit den ganzen drum herum ( aufbauen, abbauen,transport,kosten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" /> )?
Gruß Stefan <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
 
aber wie ist es mit den ganzen drum herum ( aufbauen, abbauen,transport,kosten)?
tja, das ist halt die Kehrseite der Medallie <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" /> je größer der Spiegel, umso dicker die Oberarme und länger die Leiter <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
18" F/4.5 sollten aber noch von einer Person einigermassen zu händeln sein und passen als Gitterrohr zerlegt noch in einen PKW mit Heckklappe. Auch im Zenit brauchts höchstens zwei Stufen und der Aufbau ist in 10min inkl Kollimation zu schaffen. Allerdings kommt mit dem zwangsläufig hohen Öffnungsverhältnis nicht jedes Okular zurecht. Das größte mir bekannte "Einmannteleskop" ist der 24" F/4.1 Kyklopas von Stathis der nur 58 Kg auf die Waage bringt und noch in einen Kleinwagen passt. Meinen 15" F/5 Discovery transportiere ich übrigens unzerlegt im Kombi und ist in 3 min aufgebaut u kollimiert. Was die Kosten betrifft rentiert sich bei dem Kaliber der Selbstbau allemal, auch den Spiegel kann man nach 1-2 kleineren Übungsspiegeln selber herstellen.

Gruß und guten Rutsch
Roland
 
Die wichtigsten Dinge sind oben genannt. 18" und Leichtbauweise. Es bleiben da nur die Kosten. Ich find´s
immer wieder faszinierend, wenn jemand sagt: "Ach jo,
so ein Spiegelchen von 15" oder mehr kann jeder ..."
Ich bewundere die Fertigkeit.
Als Alternative kannst ja hier im Biete-Forum auf ein
Schnäppchen warten. Erst vor ein paar Wochen wurde ein
18,5er Discovery Gitterrohr lange Zeit angeboten.
 
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