Unterschied beim Spiegel spährisch und parabol

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Greenorb

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Hallo,

ist vielleicht eine blöde Frage, aber da nach reiflichen hin und her überlegen folgende Geräte in meine engere Auswahl gekommen sind bräuchte ich mal einen Tipp:

Skywatcher 150/1200 auf EQ 3-2 parab. Spiegel
Bresser Messier N-150 auf Mon2 (soll ähnlich eine EQ5 sein) mit sphärischem Spiegel.

Nun ist die Frage ob der Spiegelunterscheid bei der Brennweite bedeutender ist als die wesentlich stabilere Monti?

Was sagen denn die Experten?

Gruß,

Oliver
 
Hallo Oliver!

Dies ist sicherlich eine Streitfrage. Wählt man ein Gerät welches eine bessere Optik haben kann! oder eines von der man einen gewissen Qualitätsstandart erwarten dürfte und zugleich besser montiert ist.
Beide Geräte haben f8, was ich einem Anfänger in Punkto Justierfreundlichkeit gerne empfehlen kann. Die Frage ist nur ab welchem f zu sind 150mm Durchmesser beugungsbegrenzt. Da habe ich im Moment leider keine Tabelle zur Hand. (Die Beugungsbegrenztheit, oder annähernd diese kann man als ein Qualitätsmerkmal beschreiben welches man eventuell fordern kann oder wenn man sich in der Nähe befindet darauf verzichten.)
Folgender Hintergrund: Eine Kugeloberfläche ist relativ einfach herzustellen und wird meines Erachtens nach häufig in guter Qualität ausgeliefert. Eine Parabel in einem Spiegeloberfläche herzustellen, ist etwas schwieriger und hat schon so manchen verhunzten Spiegel herausgebracht bei dem sich dann ein Anfänger sicherlich wundern würde welches Bild da zustande kommt. Ich kenne die Qualitätsstreuung bei Bresser nicht und kann von daher dazu keine Aussage treffen.
Das einfachste wird sein wenn man sich bei 2 jeweils gut justierten Geräten die jeweiligen Bilder hoher Vergrößerung (z.B.: am Planeten) anzuschauen und dann zu entscheiden ob ein parabolisierter Spiegel den Aufpreis wert ist. Dies könnte man eventuell auf einem Teleskoptreffen tun.

Was den Aspekt der Montierung angeht: Bei den deepsky-brothers auf der hp gibt es eine Tabelle die einige Kombinationen auflistet und deren Stabilität beschreibt. Ich plädiere eigentlich grundsätzlich für etwas stabileres. (Es macht einfach viel mehr Spass.)
Das waren nur 2 Punkte die ich mal kurz ansprechen wollte. Da wird es bestimmt noch ein paar mehr Antworten geben, die ein bißchen mehr Klarheit bringen.

viele Grüße
Tobias
 
Hallo Oliver

Ein 150/1200 ist ein Planetennewton. Also hohe Vergrößerung. Damit sollte das Teleskop scharf abbilden und die Montierung nicht wackeln.
Der theoretische Strehl eines sphärischen 150/1200 Spiegels ist nach FigureXP 0,77. Wenn der Parabolspiegel gut parabolisiert ist, dann würde ich ihn bevorzugen, allerdings nicht auf einer wackeligen Montierung.
Warum nicht ein Gerät mit Parabolspiegel (Mein Favorit wäre hier GSO) mit einer stabileren Montierung ?
Ansonsten wäre evtl ein 130/1000er ein Option ?

Viele Grüße

Jürgen
 
Hi Oliver,
aus ganz anderen Gründen - vergiß EQ3 mit 150/1200 Newton.
Das wird viel zu wackelig, besonders im Hochvergrößerungsbereich, wo das Scope silbst, wenn es um Planeten geht seine Stärke haben sollte.
Für die f/8 Variante ist ob des Hebels für meine Begriffe GP Klasse vernünftig und für Forderer von Wackelfreiheit sogar noch größer nötig.

CS
 
@Juergen,

Naja, das würde dann wieder mein Limit von 400,00 Doppelmark übersteigen.

Ich liebäugel entweder mit dem SkyWatcher auf 'ner EQ5 oder aber dem SkyWatcher 8" Dobs.

Hört sich doof an, aber ich suche einen guten Kompromiss aus Leitung und transportabilität.

Erstmal nur zu reinen visuellen Beobachtung und halt mir einem Limit von max. 400 Ocken.

Gruß,
Oliver
 
Ein guter Parabolspiegel sollte es sein!

Hallo Oliver,

aus meiner Sicht wäre der 8" ICS Galaxy Dobson mit dem Zero Expansion Spiegel
sehr gut geeignet:

http://www.astro-markt.de/produkte.html#galaxy-d10

Sehr sinnvoll ist die Ausstattung. Das beiliegende Justierokular ermöglicht
es das Teleskop immer gut zu kollimieren, denn nur so bringt ein Newton seine
volle Leistung.

MfG,Karsten
 
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