Unterstützungshilfe für Astroneuling

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Acidfood

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Hallo zusammen,

ich heiße Christian bin 36 Jahre alt wohne im südlichen Brandenburg und brauche, wie viele andere User vor mir auch schon, von den Profis einige Unterstützung.

Seid dem Astronomieunterricht in unserer Schule und einem wirklich gutem Physiklehrer der mit einfachen Mitteln uns die Sonne mit ihrem Sonnenflecken auf einen Projektionsspiegel zeigte, sowie unzählige Augustabende an denen man planlos am Boden lag und in unsere Galaxie schaute und dabei unzählige Sternenschnuppen zählte hat mich die Umgebung um unseren Planeten nicht mehr losgelassen.

Aufgrund eines anderen recht kostspieligen Hobbys und dem damals noch wirklich hohen Kostenfaktor für Astronomische Geräte habe ich es immer gelassen mich ernsthaft damit auseinander zu setzen.

Soweit Vorrede und Vorstellung meiner Person.

Ich habe folgendes Teleskop in die nähere Auswahl gezogen.

Skywatcher N 200/1000 auf HEQ-5 Link
Ich denke das die HEQ5 Montierung auch einen Autoguidanschluss besitzt. Ansonsten könnt Ihr mich gerne eines besseren belehren.

Ich kann mir aber genau so gut auch vorstellen etwas kleiner anzufangen möchte aber später nicht unnütze viel Geld für eine neue Montierung ausgeben. Sie sollte später einen guten Hauptspiegel sowie ein Leitrohr tragen können wenn ich wirklich von der Astrophotographie nicht mehr los kommen sollte.

Beobachten möchte ich eigentlich alles am Himmel von Planeten bis Deep Sky.

Eigentlich bin ich schon seit 2-3 Wochen am lesen hier und habe schon viele hilfreiche Tips sammeln können.
Zum einen, dass ich in einer sehr guten Beobachtungsgegend (21,3-21,4) wohne für Flachlandverhältnisse und das einige tolle Vereine und Sternenwarten in meiner Gegend sind.

Diese hier ist nur ca. 70 km von meinem Wohnort der Nord-Östlich davon liegt entfernt. Link

Was für mich jetzt noch eine wichtige Kaufentscheidung ist, wäre die Wahl der zusätzlich oder richtig notwendigen Okulare und Filter.

Welche sind zwingend notwendig, auf welche kann man am Anfang verzichten. Hierbei müssen es auch nicht wieder gleich die besten für über 2oo Euro pro Okular sein.

Einen guten Überblick über das Gesichtsfeld im Okular konnte ich mir Hier verschaffen, aber letztendlich trotzdem nicht wirklich entscheiden.

Ich bitte um Hilfe. Sicher werdet Ihr mir jetzt sagen das man die Okulare schon auf das Teleskop abstimmen sollte und die beigelegten Okulare bei meinem oben verlinkten Teleskop nicht wirklich gut sind und vielleicht gleich im Angebot gegen bessere zu Tauschen wären.

Wenn ich dann den Himmel und das finden von Objekten behersche möchte ich später gerne mit meiner guten Spiegelreflexkamera auch Fotos vom gesehenen abbilden.

Wie Anfangs gesagt bin ich ein begeisterter Astrofan der sich langsam steigern möchte, aber auch nicht mit reinen Planetenbeobachten beginnen möchte. Sicherlich gibt es viele Anfragen an Euch so wie meine, aber es wäre schön wenn ihr mir meine Kaufentscheidung vereinfacht und mich vor einem eventuellen Fehlkauf dadurch verschont. Es ist und bleibt ja trotzdem ein recht anspruchsvolles und auch kostspieliges Hobby wenn man es ernsthaft weiter Verfolgt.

Mein Kostenrahmen wird für das erste Basisset nicht über 1300 Euro liegen, für spätere Zusatzanschaffungen in Richtung Astrofotographie ist dann sicher auch wieder Geld da.

MfG viel Dank und CS Christian

Ps: @Admin, vielen Dank für das schnelle Freischalten meines Accounts trotz Penetranten nachhacken.
 
Hallo Christian,
willkommen im Forum.
Da warst Du ja schon fleißig...
Dein Link nach Herzberg zeigt schon in die richtige Richtung.
Jetzt beginnt wieder die Zeit der Teleskoptreffen - u.a. am Ende des Monats im Harz.
Sowas solltest Du mal mitmachen und Deine Entscheidung bis dahin vertagen. Da gibts richtig viel zu sehen, zu lernen und an Zusammenhängen zu verstehen.

Nur so viel: Okulare sind seeeehr subjektiv und ein 200/1000 halte ich auf der HEQ-5 fotografisch für falsch dimensioniert. Entweder Monti größer oder Rohr kleiner.

Um Deinen Himmel beneide ich Dich.
 
Hallo Christian,

einen 8" f/5 Newton mit knapp 9kg Gewicht würde ich fotografisch keiner HEQ5 mehr antun wollen. Es kämen ja noch Kamera etc. dazu. Eine HEQ5 mit 3x5kg Gegengewichten sieht nicht nur überladen aus, sie ist es auch.

Achtung: bei dem von Dir verlinkten Angebot handelt es sich um den Skywatcher Newton, der nicht über die 1:10 Fokusieruntersetzung verfügt.

Fotografisch würde ich auf eine HEQ5 eher nur einen 6" f/5 setzen.

Wenn es 8" sein sollen, was ich für's Visuelle gegenüber 6" auf jeden Fall bevorzugen würde, sollte es schon eine EQ6 sein, wenn mit den 8" auch fotografiert werden soll.
Eine EQ6 SynTrek (also ohne Goto) kostet knapp EUR 900,- und verfügt über einen Autoguiding-Port (ST4-Eingang direkt an der Montierung, hat die HEQ5 auch).

Bei einem parallaktisch aufgesetzten Newton solltest Du bedenken, daß sich die Position des Okularauszugs mitdreht, wenn das Teleskop über den Himmel geschwenkt wird. Also müssen die Schellen gelöst und der Tubus gedreht werden, um überhaupt noch durch den Auszug gucken zu können. Beim Lösen der Schellen kann es passieren, daß der Tubus durchrutscht und z.B. der Okularauszug an die Schellen knallt, wenn man nicht aufpaßt. Allzu viel Kraft sollte man am montierten Teleskop auch nicht aufwenden, da sonst die Schnecken und Zahnräder in der Montierung Schaden nehmen.

Ob ein Skywatcher Newton bzgl. Fotografie der Bringer ist, kann ich nicht beurteilen. Zum Fotografieren gibt es sicher bessere (aber auch teurere) Newtons, wie die aber wiederum visuell abschneiden, kann ich auch nicht beurteilen. Es bleibt wohl ein Kompromiss, wenn es bei einem Gerät für Beides bleiben soll. Dazu wissen andere aber sicher mehr zu schreiben.

Bzgl. der Okulare kannst Du das einfach aussitzen, also von vornherein keine teureren kaufen, sondern erstmal durch einfachere, auch gerne gebrauchte (quasi kein Verlust beim Verkauf bei Nichtgefallen) durchgucken und später aufrüsten. Die einfacheren, gebrauchten kosten am Ende nur Porto und bringen Erfahrung und sichtbare Erfolgserlebnisse beim Aufrüsten.

Gruß
Markus
 
Hallo Christian,

bei Deiner Gegend ist der 8"er auf HEQ5 visuel eine gute und noch transportable Idee. Aber für´s spätere Fotografieren solltest Du über ein 2. kleineres Teleskop nachdenken.

Entweder max. 6" f=4,5 oder ein kurzbrennweitiger Refraktor auf die HEQ5. Denn zum einen sind lange Brennweiten für einen Anfänger sehr schwer zu beherrschen bei der Nachführung und andererseits belastet das notwendige Gewicht von Kamera, Leitrohr oder Off-Axis Guider + Guidingcam die Montierung zusätzlich.

Mein Tipp: die Montierung gleich so dimensionieren, daß sie das Teleskop für´s visuelle Spechteln locker trägt und das fotografische Geraffel darf zusammen nur 3/4 von dessen Gewicht wiegen.

Ein 2. Teleskop kaufst Dir irgendwann sowiso, ne 2. (fototauglichere) Monti eher net ;)

Zu den notwendigen Filtern:
Du brauchst (sofort) nen Graufilter für den Mond (nimm 2", den Graufilter kannst dann in die Reduzierhülse einschrauben und auch mit 1 1/4" Okularen nutzen)

Die anderen Filter schaffst Dir an, wenn Du Dich ein bissy am Himmel auskennst und die Objekte findest, bei denen sie was bringen ;)

Mit dem Newton kannst auch Sonnenbeobachtung machen, einfach aus Baaderfolie und Pappe einen Filter basteln. :super:

Geh unbedingt zu nem Teleskoptreffen, guck dort die Größe der Teleskope an, frag tagsüber die Besitzer nach den Vor- und Nachteilen ihrer Instrumente und guck nachts durch. Laß Dir zeigen, wie man richtig einnordet, wie man das Polsucherfernrohr einstellt und frag nach den verwendeten Okularen. Und erst dann loslegen mit dem Kauf eines eigenen Teleskopes.

Such direkten Kontakt zu Vereinen und Sternwarten in Deiner Nähe. Du hast es viel leichter, wenn Dir jemand bei den ersten Schritten visuell und auch fotografisch beisteht...



 
Hallo Fee,

Denn zum einen sind lange Brennweiten für einen Anfänger sehr schwer zu beherrschen bei der Nachführung...
ach ne, nicht schon wieder. Solange das Teleskop zur Montierung und der Rest auch paßt, spielt es überhaupt keine Rolle, ob man mit kurzer oder langer Brennweite in die Astrofotografie einsteigt. Die Frage ist, was man bevorzugt ablichten will. Sind es z.B. größere Nebel und offene Sternhaufen, braucht es die kürzere Brennweite, sind es eher Galaxien, Kugelsternhaufen und planetarische Nebel, braucht es die längere Brennweite.
Das Seeing muß dann auch noch mitspielen, darauf hat aber weder der Anfänger noch der Experte einen Einfluß.

Schon z.B. M17 (Omeganebel) ist fast zu klein für 820mm Brennweite auf meiner HEQ5. Und die meisten Kugelsternhaufen auch. Und 820mm ist noch keine sonderlich kurze Brennweite.

Was genau muß man denn an der langen Brennweite bzgl. Nachführung beherrschen? Kann man das etwa an der kurzen Brennweite üben?
Das einzige, was einem einen Streich spielen kann, ist doch das Equipment oder das Seeing. Bzgl. Equipment kann man recherchieren, bzgl. Seeing hat man keine Chance.

Gruß
Markus
 
Hi Markus,

ach ne, nicht schon wieder. Solange das Teleskop zur Montierung und der Rest auch paßt, spielt es überhaupt keine Rolle, ob man mit kurzer oder langer Brennweite in die Astrofotografie einsteigt.

das, was Du salopp als "der Rest" bezeichnest, ist der Knackpunkt. Bei kurzen Brennweiten machen sich Aufstellfehler (Polhöhe, Einnordung) weniger deutlich als Bildfelddrehung bemerkbar.

Ein Anfänger hat erfahrungsgemäß Probleme mit der korrekten Aufstellung für´s Fotografieren. Das muß man wie alles andere auch erstmal in der Theorie verstehen, lernen und üben.

Was genau muß man denn an der langen Brennweite bzgl. Nachführung beherrschen? Kann man das etwa an der kurzen Brennweite üben?

Es ist leichter, den Umgang mit dem ganzen Fotogeraffel (Leitrohr ausrichten, Leitstern für Guidingcam finden, Kameraeinstellungen, Guidingeinstellungen) bei kurzen Brennweiten und moderaten Belichtungszeiten auszutesten und ein bissy zu üben, als sofort mit den anspruchsvollsten Objekten zu beginnen. Mit kurzen Brennweiten ist das Seeing nicht ganz so kritisch, man kann in 1 Nacht auch mal 2 hellere Objekte auf´s Korn nehmen und hat schneller ein Erfolgserlebnis.

Sitzt der Umgang mit der Technik, spricht nix gegen ambitioniertere Ziele. :)

 
Vielen Dank vorerst für Eure guten Ratschläge.

Besonders @ helly und Sternenfee123 sowie alle anderen.

Um das anfängliche Startkapital nicht gänzlich überzustrapazieren werde ich folgendes machen.

1. Zum Herzberger Teleskoptreffen fahren um mit den Profis direkt sprechen zu können und sich vieles zeigen zu lassen.

2. Vom Vorentschluss nicht wirklich abrücken und den 8" Skywatcher auf einer HEQ5 Montierung mit SkyScan im Auge behalten.

3. Mir von den Profis vor Ort verschiedene Okulare mit visuellen Ergebnis zeigen lassen.

4. Wenn später wirklich Astrofotographie wichtiger werden sollte über den Erwerb eines 6" nach zu denken.

5. Permanent hier dieses Forum nutzen, den der Informationsgehalt aus Erfahrung und Wissen ist hier sehr hoch.

6. Sich nicht blenden und verrückt machen zu lassen von den superschönen DeepSky Fotos auf diesem Forum, den dafür wird mein Equipment und hauptsächlich mein Wissen vorerst nicht reichen.
Dafür sind viele weitere Sachen notwendig, die sehrwohl ordentlich teuer sind und die man sich dann wirklich später anschaffen wird wenn man dann auch bereit ist dafür das nötige Geld auszugeben. (CCD Kamera, hochwertige Montierung, spezial Okulare...)

So das ich für meinen Teil denke mit einem 8" Skywatcher auf einer HEQ5 SkyScan Montierung für den Anfang ganz gut ausgestattet zu sein um den nächtlich Abendhimmel sehr gut zu erforschen und für mich zu entdecken. Den wie viele schon sagten der Himmel ist ziehmlich sw, nur über lange Belichtungszeiten entstehen farbige Flächen (Galaxien, Nebel...) Für den Anfang reichen mir diese SW Flächen denke ich ganz gut aus.

Gruß Christian
 
Hallo Fee,

Zitat von Sternenfee123:
ach ne, nicht schon wieder. Solange das Teleskop zur Montierung und der Rest auch paßt, spielt es überhaupt keine Rolle, ob man mit kurzer oder langer Brennweite in die Astrofotografie einsteigt.
das, was Du salopp als "der Rest" bezeichnest, ist der Knackpunkt. Bei kurzen Brennweiten machen sich Aufstellfehler (Polhöhe, Einnordung) weniger deutlich als Bildfelddrehung bemerkbar.
hier irrst Du. Der Aufstellungsfehler macht sich bei kurzer Brennweite genauso in der Bildfelddrehung bemerkbar, wie bei langer Brennweite. Siehe http://astronomy.meta.org/forum/polhoehe_anhang.html unter b).

Es ist leichter, den Umgang mit dem ganzen Fotogeraffel (Leitrohr ausrichten, Leitstern für Guidingcam finden, Kameraeinstellungen, Guidingeinstellungen) bei kurzen Brennweiten und moderaten Belichtungszeiten auszutesten und ein bissy zu üben, als sofort mit den anspruchsvollsten Objekten zu beginnen.
Die "anspruchsvollsten" Objekte lassen wir mal außen vor.
Mir geht es hier um Brennweiten von vielleicht 400mm (kurz) bis vielleicht 1500mm (lang) (was ja schon 50% länger als die angesagten 1000mm ist) bei um die f/5. Die Belichtungszeiten bleiben die gleichen, egal welche Brennweite. Die Brennweite fließt nicht in die Bildfelddrehung ein, der Aufstellungsfehler ist hier also egal. Einen Leitstern findet man bei f/5 und g'scheiter Guiding-Cam auch immer. Und die Leitrohrausrichtung oder OAG-Benutzung finde ich nicht brennweitenabhängig. Entweder das Leitrohr zielt ungefähr in die Bildmitte oder es tut es nicht. Entweder es sitzt alles fest oder man hat ungeeignetes Wackelequipment.

Mit den Guidingeinstellungen der kurzen Brennweite kann ich womöglich nichts an der langen Brennweite anfangen und umgekehrt. Erfahrung und Lerneffekt trifft auch hier nicht zu. Ich fang' jeweils bei Null an.

Das, was man an der kurzen Brennweite üben und lernen kann, kann man genauso gut an der langen Brennweite üben und lernen. Wozu erst Geld für ein kurzbrennweitiges Equipment ausgeben, wenn man an der längeren Brennweite fotografieren möchte?

Wäre die Erfahrung an der kurzen Brennweite dieselbe wie an der langen, gäbe es keinen Unterschied und man könnte gleich mit der langen einsteigen.
Wäre die Erfahrung an der kurzen Brennweite dagegen nicht dieselbe wie an der langen, was würde sie einem an der langen nützen?

Das einzige, was ich als Frustfaktor längerer Brennnweiten, sehe, ist das Seeing. Daß ich mit einer kurzen Brennweite angefangen habe zu fotografieren, ändert aber am Seeing nix. Hier würde mir die gesamten Kurzbrennweitenerfahrung nichts bringen. Da hilft nur Standort wechseln oder besseres Seeing abwarten.
Alles andere definiert sich meiner Ansicht nach rein über das Equipment, mit einer adaptiven Optik dann in Grenzen sogar das Seeing. Um das geeignete Equipment auszuloten, sollte man keine eigene Erfahrung sammeln. Das kostet nur unnötig Geld.

Viele Grüße
Markus
 
Hallo

Ich besitze das 200/1000 Newton auf NEQ5, mittlerweile auch mit Goto

bitte unbedingt darauf achtes dass du mindestens das PDS kaufst, denn hier ist Fokuspunkt besser, Fangspiegel grösser und ein 1:10 Crayford-Auszug dabei. Vorteile für die Astrofotographie

Ich Fotographiere mit Eos 1000 und bald mit dem Mgen am Sucher. Die Eq5 trägt das ganze gerade noch, bei Wind ist baer Schluss mit Stabilität, ich hoffe der Mgen kann bei Windstille trotzdem perfekt Nachführen..


mfG Andy
 
Das ist aber mal ein wirklich guter Tip,

wenn alles dabei bleibt werde ich darauf achten.
Das HEQ trägt laut Herstelle 3 Kg mehr als das NEQ.
Ich denke damit hat man auch einiges an Stabilität dazugewonnen wenn bei Dir auf NEQ das System ohne großen Wind stabil steht. Wieviel Gegengewicht hast du angebaut?

Dann wird es wohl darauf hinauslaufen Klick mich

Wie lange ist eine Belichtung mit diesem System möglich ohne Leitrohr und was ist ein Mgen?

Welche Okulare, Filter benutzt Du?

Gruß Christian
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

Ja dass die HEQ etwas stärker ist als die N stimmt schon, aber ich denke trotzdem dass die N und Die H mit Kamera, Leitrohr und Guider am Limit oder fast am Limit sind und dann anfällig bei der Nachführung oder Stbilität sind. Also nicht zu viel Erwarten.

Natürlich bekommt man für den Preis ein Klasse Gerät.
Ich bin jedenfalls recht zufrieden mit dem Teil.

Genau das habe ich gemeint, die PDS Serie.

Okkulare habe ich 10 und 25 mm Skywatcher. Ein Omegon 5mm und ein 2" 38mm SWA von Omegon.

Gott seri Dank komme ich mit allen Gerätschaften in den Fokus, obwohl es nicht für Astrofotographie ausgelegt ist.


Mit gut eingestellen Motoren und SChnecken (spiel) kann ich ohne guiding 25-30 Sekunden Belichtenaber 10-20 % Auschuss an den Bildern. Einmal habe ich mit PEC Korrektur versucht und 60s Belichtet. Polachse fast Perfekt ausgerichtet konnte ich 29 von 45 Bildern verwenden. Also doch nicht so schlecht.

mfG Andy
 
Danke,

bleibt nur noch die Frage nach deinem Gegengewichten offen und was ist ein Mgen?

Gruß Christian

PS. Mano bei uns ist schon wieder voll schöner blauer Himmel, erste Sterne sind zu sehen und ich kann noch nicht schauen...
 
Hallo Christian

Der Lacerta M-Gen ist der derzeit "beste" Stand-Alone Autoguider.
Es liegt vor allem daran das er einfach auf Anhieb funktioniert, dass erspart sehr viel Frust! Ausserdem ist er so empfindlich und präzise das sich fast mit allem Guiden läst, besonders beliebt ist das Guiden über einen Sucher. Ich hab schon oft gelesen das manche problemlos Optiken mit weit über 1m Brenweite nur durch einen 8x50 Sucher guiden. Ich selber habe ein 800mm f/4 Fotonewton und ein 70mm f/6 Leitrohr, meine Versuche mit einer DMK41 zu guiden sind immer wieder gescheitert, Stunden habe ich verschwendet mit den Einstellungen rumzuprobieren und es ist trotzdem nichts draus geworden. Dann habe ich einen M-Gen ausgeliehen und nur die Brennweite eingestellt, mehr nicht und schon hat es auf Anhieb funktioniert und schöne runde Sterne gegeben! Meine Meinung dazu ist also, will man Frustfrei in die Astrofotografie einsteigen sollte man sich umbedingt einen M-Gen zulegen!

Zur Montierung: Ich würde sagen für einen 8"er sollte es schon eine EQ6 sein, eine HEQ5 ist mit einem 8"er fotografisch einfach überladen.

Grüsse
Tobiasz
 
Hallo,

ja ich denke auch dass eine EQ6 fotographisch besser ist.

Gegengewichte habe ich die 2 Originalen die bei der neq5 dabei waren

mfG Andy
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
OK,

habe mir dazu jetzt mal einiges angesehen.

Dieses M-Gen kostet über 500 € und kann über den 9x50 Sucher betrieben werden. Also ist nicht zwangsläufig ein Leitfernrohr notwendig. Ergo weniger Gewicht auf der Montierung.

Die EQ6 würde ich gerne nehmen, fast Geschenkt bekommt man Sie ja leider nicht, deshalb denke ich das zum reinen lernen und Himmel kennenlernen die HEQ5 mit 200/1000 Spiegel, ausreichend sind.

Ein Nachrüsten mit M-Gen wenn ich wirklich in die Fotographie einsteigen möchte sollte die Montierung hinbekommen.

Zur Not ein kleineren 6" kaufen was Kostentechnisch günstiger ist als eine Montierung die 5 Kg mehr Gewicht aufnehmen kann.

Alternativ kann man später auch dazu übergehen seine HEQ5 zu verkaufen und eine EQ6 zu erwerben.

Ihr seid hier schon leider ein Stück zu weit, ich habe noch kein vernünftiges Teleskop, geschweige denn ein paar Objekte am Himmel erkundet und deshalb macht es zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn weiter über Sachen nachzudenken die noch gar nicht aktuell sind. Denn wenn es nur danach geht würde ich mir ne Sternwarte auf mein Grundstück setzen... :D

Ich denke vor Ort (bei Telekoptreffen, oder Sternwarten) sich einige Sachen anschauen und dann entscheiden ist vieleicht die beste Lösung für mein neues Hobby.

Ich trete bewust auf die bremsen sonst bekomme ich Ärger mit meiner besseren Hälfte, dass das anfänglich noch halbwegs kostentechnisch überschaubare Projekt ganz schnell den Rahmen sprengt, weil ich eigentlich der Typ bin der bei technischen Schnick Schnack gerne mal das bessere Teil nimmt als eventuell nur ein kleinwenig schlechteres Gerät mit geringeren Kosten. Getreu dem Motto was nix kostet taugt auch nix.

So sitze ich auch an einem Intel(R) Core(TM) i5-2500K Cpu @4.50 Ghz den ich im Januar gekauft habe obwohl es den Chip erst offiziel im März 2011 zu kaufen gab in Deutschland.

Deswegen will ich mich hier persönlich ein wenig selbst ausbremsen und erst einmal mit der einfachen Beobachtung beginnen um später in das Festhalten überzugehen. Wie Sternenfee 123 schon anmerkte "Ein 2. Teleskop kaufst Dir irgendwann sowiso"

In diesem Sinne CS Christian
 
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