aro
Aktives Mitglied
Teleskop: Celestron Nexstar 127 SLT
Okulare: Skywatcher SP32mm, Scopos 18mm/65°SGF, Skywatcher SP12.5mm
Filter: Seben CLR
Literatur: Polaris Drehbare Sternkarte, Deep Sky Reiseführer
Ort: heim. Terrasse, Region D'dorf
Zeit: 17.09.2012, 2055-2250 MESZ
Grenzgröße (fst): ca. 4,5mag
--
Eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet, dass der Abend sich zum "Sternenstaunen" eignet. Gegen 2030 riss die Bewölkung etwas auf, so dass ich doch einen Versuch machen wollte. Vielleicht konnte ich ja mal wieder einen Blick auf meine Sommerfavoriten M13, M27 und M57 werfen...
Angefangen habe ich auch genau damit: M13 zeigte sich im 18er als diffuser Fleck mit "körniger" Struktur. Im 12.5er war diese Struktur im Außenbereich als Ansammlung von Einzelsternen erkennbar, so dass man etwas in den Haufen "eintauchen" konnte. Höhere Vergrößerungen brachten kein besseres Bild.
Ein Schwenk zu M92, der zwar auch schön aber kleiner und etwas blasser war als M13 - also Schwenk zurück.
Zum Fokussieren habe ich übrigens hellere Sterne wie z.B. Arktur oder Altair genutzt und habe erst dann die gesuchten Objekte angefahren. Ist dann nicht so fummelig mit der Fokussierung (die Montierung schwingt halt schon beim Fokussieren und bei schwächeren Sternen treff ich den Fokus nicht so ohne weiteres.).
Mittlerweile waren nur noch lockere Wolkenfelder am Himmel, so dass ich mit Unterbrechungen den Süd und Westhimmel bis hinunter zu ca. 15-20° Höhe erreichen konnte.
Als nächstes wieder das 18er rein und rüber zum Ringnebel M57. Die Montierung surrt und schnurrt und voilà: Ein rundes Scheibchen mit etwas dunklerer Mitte im Okular.
Das Seben CLR brachte noch etwas mehr Kontrast, so dass ich die dunklere Mitte des Rings etwas besser sehen konnte.
Direkt auf den Hantelnebel M27 gewechselt (eins meiner DS-Lieblingsobjekte). Auch dieser zeichnete sich mit dem Seben CLR besser vor dem Hintergrund ab - nicht viel, aber immerhin etwas. Die Hantelform war auch erkennbar. Wunderschön anzusehen und faszinierend, wenn man bedenkt, dass man da einen "explodierten Stern" sieht.
So, jetzt war Zeit was Neues auszuprobieren: Also Filter erst mal runter und Schwenk zum Saturnnebel NGC7009. Zuerst sah ich nur Sterne im 18er Okular aber einer wirkte unscharf. Bingo. Der CLR hob dieses Scheibchen noch mehr hervor. Von der "Saturn-Form" habe ich leider nichts erkennen können, weil eine höhere Vergrößerung als die 83fach mit dem 18er keinen Gewinn an Bildqualität brachte. Dafür hat der MAK dann doch zu wenig Öffnung. ;(
Jetzt mal wieder was Bildfüllenderes im 32er. Schwenk zu NGC7209 und NGC7243. Diese beiden OS waren jetzt nicht die Erfüllung, sind vielleicht doch eher Fernglasobjekte oder für geringere Vergrößerungen als die 47-fach, die ich mit dem 32er SP habe. NGC7209 war damit aber dennoch "ganz nett": Ein, zwei Dutzend hellere und eine ganze Menge lichtschwacher Sterne, die einen "nebligen" Hintergrund ergaben.
Zum Abschluss noch einmal Albireo: Der ist definitiv ein Highlight und auch im 5" MAK wunderschön: Der Farbkontrast hat schon was! Jetzt aber: Zeit fürs Bett.
Fazit:
------
Man sollte sich auch nicht scheuen, bei einzelnen Wolkenfeldern am Himmel das Teleskop rauszustellen - manchmal kommt es besser als man denkt. :/
Okulare: Skywatcher SP32mm, Scopos 18mm/65°SGF, Skywatcher SP12.5mm
Filter: Seben CLR
Literatur: Polaris Drehbare Sternkarte, Deep Sky Reiseführer
Ort: heim. Terrasse, Region D'dorf
Zeit: 17.09.2012, 2055-2250 MESZ
Grenzgröße (fst): ca. 4,5mag
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Eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet, dass der Abend sich zum "Sternenstaunen" eignet. Gegen 2030 riss die Bewölkung etwas auf, so dass ich doch einen Versuch machen wollte. Vielleicht konnte ich ja mal wieder einen Blick auf meine Sommerfavoriten M13, M27 und M57 werfen...
Angefangen habe ich auch genau damit: M13 zeigte sich im 18er als diffuser Fleck mit "körniger" Struktur. Im 12.5er war diese Struktur im Außenbereich als Ansammlung von Einzelsternen erkennbar, so dass man etwas in den Haufen "eintauchen" konnte. Höhere Vergrößerungen brachten kein besseres Bild.
Ein Schwenk zu M92, der zwar auch schön aber kleiner und etwas blasser war als M13 - also Schwenk zurück.
Zum Fokussieren habe ich übrigens hellere Sterne wie z.B. Arktur oder Altair genutzt und habe erst dann die gesuchten Objekte angefahren. Ist dann nicht so fummelig mit der Fokussierung (die Montierung schwingt halt schon beim Fokussieren und bei schwächeren Sternen treff ich den Fokus nicht so ohne weiteres.).
Mittlerweile waren nur noch lockere Wolkenfelder am Himmel, so dass ich mit Unterbrechungen den Süd und Westhimmel bis hinunter zu ca. 15-20° Höhe erreichen konnte.
Als nächstes wieder das 18er rein und rüber zum Ringnebel M57. Die Montierung surrt und schnurrt und voilà: Ein rundes Scheibchen mit etwas dunklerer Mitte im Okular.
Direkt auf den Hantelnebel M27 gewechselt (eins meiner DS-Lieblingsobjekte). Auch dieser zeichnete sich mit dem Seben CLR besser vor dem Hintergrund ab - nicht viel, aber immerhin etwas. Die Hantelform war auch erkennbar. Wunderschön anzusehen und faszinierend, wenn man bedenkt, dass man da einen "explodierten Stern" sieht.
So, jetzt war Zeit was Neues auszuprobieren: Also Filter erst mal runter und Schwenk zum Saturnnebel NGC7009. Zuerst sah ich nur Sterne im 18er Okular aber einer wirkte unscharf. Bingo. Der CLR hob dieses Scheibchen noch mehr hervor. Von der "Saturn-Form" habe ich leider nichts erkennen können, weil eine höhere Vergrößerung als die 83fach mit dem 18er keinen Gewinn an Bildqualität brachte. Dafür hat der MAK dann doch zu wenig Öffnung. ;(
Jetzt mal wieder was Bildfüllenderes im 32er. Schwenk zu NGC7209 und NGC7243. Diese beiden OS waren jetzt nicht die Erfüllung, sind vielleicht doch eher Fernglasobjekte oder für geringere Vergrößerungen als die 47-fach, die ich mit dem 32er SP habe. NGC7209 war damit aber dennoch "ganz nett": Ein, zwei Dutzend hellere und eine ganze Menge lichtschwacher Sterne, die einen "nebligen" Hintergrund ergaben.
Zum Abschluss noch einmal Albireo: Der ist definitiv ein Highlight und auch im 5" MAK wunderschön: Der Farbkontrast hat schon was! Jetzt aber: Zeit fürs Bett.
Fazit:
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Man sollte sich auch nicht scheuen, bei einzelnen Wolkenfeldern am Himmel das Teleskop rauszustellen - manchmal kommt es besser als man denkt. :/