Uranus: Warum Brennweite so wichtig ist

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Canonist

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Hallo zusammen.
Am 28. November habe ich Uranus bei recht gutem Seeing aufnehmen können. Nach einem ersten Run mit Standardkonfiguration (C14, 2x Barlow, ADC) habe ich den Planeten dann auch noch mal rein fokal (und mit ADC) aufgenommen, um mal einen direkten Vergleich zu bekommen, was womit geht. Beide Serien mit IR-Pass, ohne dass sonst bei Uranus nichts an Albedo rauszuholen wäre.

Das Ergebnis im Tableau:

Link zur Grafik: http://www.diefotomaus.de/astro/Uranus_tab_281116.jpg

Sofort ist erkennbar, dass die kürzere Brennweite zu wenig Auflösung bei den mageren 3,6" bietet. Der Vorteil, den die deutlich schnellere Belichtungszeit und mehr frames in gleicher Zeit bieten, kann so nicht genutzt werden.
Es sollte mit der ASI224MC also schon etwa eine Brennweite bei ca. 8m sein, um sinnvoll etwas herausarbeiten zu können. In diesem Fall ist wegen des guten Seeings an diesem Abend andeutungsweise sogar schon das hellere Band zwischen den beiden Äquatorbändern zu erahnen, während im Fokusbild nicht einmal die Dunkelstrukturen in ihrer Form einsdeutig wiedergegeben werden können.

Fazit: Uranus mit langer Brennweite und nach jüngsten Erfahrungen mit Gain-Vollanschlag, damit viele frames sammeln, erscheint der erfolgversprechendste Weg.
CS
Rudolf
 
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