Tobyas M
Aktives Mitglied
Hallo,
heute hat ja die Mondsichel mitten am Tag die Venus bedeckt. Sowas hab ich am 9. November 2023 bereits beobachtet. Damals mit mehr Elongation zur Sonne und dickerer Mondsichel, aber dafür mit reichlich Schleierwolken. Heute war das Wetter fast völlig klar. Am Morgen waren Regulus, Venus und der Mond am Osthimmel zu sehen. Gestern früh stand der Mond noch zwischen Venus und Jupiter. Da ich aber unterwegs war, hab ich wieder we 2023 das alte 2,5"-Refraktorfernrohr mitgenommen. Mit f/15 hat sich das für den blassen Mond am Taghimmel schon öfter qualifiziert. So etwas nach 13 Uhr hab ich das ganze hinter Bäumen an einem Feldweg bei Ingolstadt aufgebaut. Die Sonne war so verdeckt. Das war mir wichtig. Danach mit dem Auge rumgeguckt, bis ich recht schnell die Mondsichel tatsächlich gefunden habe, dann war auch die Venus sichtbar - ohne Hilfsmittel das ist ja nicht schwer bei der wenn man weiß, wo man hinsehen muss. Ein bisschen hat es aber dann doch gedauert, bis Mond und Venus klar im Okular zu sehen waren.... Dann konnte man in den folgenden 40 Minuten ansehen, wie der Mond an die Venus heranrückte. Um 14:11 Uhr war dann die Bedeckung. Trotz des grauenhaftem Seeing davor war dann diese recht schön zu sehen. Da wurden die Bedingungen besser, sowohl das Seeing als auch die Transparenz. Man konnte beobachten, wie die helle Venus hinter dem Mondhorizont nach und nach versank. So ganz leicht wie ein fremder Sonnenuntergang. Um 15:26 Uhr war dann der Austritt, aber wenige Minuten davor kamen Cirren und es wurde generell dunstiger mit mehr Streulicht. Soll heißen, der Mond verschwand einfach. Den Austritt der Venus hinterm Mond konnte ich dann nicht sehen leider. Venus wäre sicherlich hell genug, aber man wusste ja nicht mehr wohin man schauen soll...
Hoffe, der Bericht gefällt ein wenig.
Hier noch die Konstellation vom Morgenhimmel und zwei freihändige Handyfotos durchs Teleskop.



CS Tobias
heute hat ja die Mondsichel mitten am Tag die Venus bedeckt. Sowas hab ich am 9. November 2023 bereits beobachtet. Damals mit mehr Elongation zur Sonne und dickerer Mondsichel, aber dafür mit reichlich Schleierwolken. Heute war das Wetter fast völlig klar. Am Morgen waren Regulus, Venus und der Mond am Osthimmel zu sehen. Gestern früh stand der Mond noch zwischen Venus und Jupiter. Da ich aber unterwegs war, hab ich wieder we 2023 das alte 2,5"-Refraktorfernrohr mitgenommen. Mit f/15 hat sich das für den blassen Mond am Taghimmel schon öfter qualifiziert. So etwas nach 13 Uhr hab ich das ganze hinter Bäumen an einem Feldweg bei Ingolstadt aufgebaut. Die Sonne war so verdeckt. Das war mir wichtig. Danach mit dem Auge rumgeguckt, bis ich recht schnell die Mondsichel tatsächlich gefunden habe, dann war auch die Venus sichtbar - ohne Hilfsmittel das ist ja nicht schwer bei der wenn man weiß, wo man hinsehen muss. Ein bisschen hat es aber dann doch gedauert, bis Mond und Venus klar im Okular zu sehen waren.... Dann konnte man in den folgenden 40 Minuten ansehen, wie der Mond an die Venus heranrückte. Um 14:11 Uhr war dann die Bedeckung. Trotz des grauenhaftem Seeing davor war dann diese recht schön zu sehen. Da wurden die Bedingungen besser, sowohl das Seeing als auch die Transparenz. Man konnte beobachten, wie die helle Venus hinter dem Mondhorizont nach und nach versank. So ganz leicht wie ein fremder Sonnenuntergang. Um 15:26 Uhr war dann der Austritt, aber wenige Minuten davor kamen Cirren und es wurde generell dunstiger mit mehr Streulicht. Soll heißen, der Mond verschwand einfach. Den Austritt der Venus hinterm Mond konnte ich dann nicht sehen leider. Venus wäre sicherlich hell genug, aber man wusste ja nicht mehr wohin man schauen soll...
Hoffe, der Bericht gefällt ein wenig.
Hier noch die Konstellation vom Morgenhimmel und zwei freihändige Handyfotos durchs Teleskop.



CS Tobias