Verbesserung Okularpalette

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astrojan

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Hallo Forum,

zur Zeit überlege ich wie ich meine bestehende Okularpalette sinnvoll erweitern und vorallem verbessern könnte. Momentan nutze ich zur Deepsky und Planetenbeobachtung am 10" f/5 die folgenden Okulare:

- Meade Series 5000 SWA 28mm (gefällt mir sehr gut, scharf, großer Augenabstand, bequemer Einblick)
- Antares W70 25mm (eigentlich eher ein Reiseokular für meinen kleinen Dobson, ziemliche Randunschärfe an f/5)
- Speers Waler 13,4 mm (eigentlich gutes Okular, bin aber aber nie so richtig warm geworden damit)
- APM UWA 8mm (gefällt mir ebenfalls sehr gut, großer Augenabstand, sehr angenehmer Einblick, noch gute Randschärfe)
- HR Planetary in 6mm, 5mm, und 3,2mm (sehr solide Okulare für den Preis, aber - natürlich auch aufgrund der geringen AP - für mich etwas unruhiger Einblick)

Nun ist mir auch klar das man alle Okulare hier durch Televue und Co ersetzen und damit deutlich verbessern könnte. Da sind mir als Student jedoch etwas die Hände gebunden ;)

Verbessern möchte ich mich eigentlich vorallem im unteren Brennweitenbereich. Ich dachte an ein Vixen LVW 5mm (wegen dem Augenabstand), hat jemand Erfahrungen mit diesem Okular? Überzeugend an f/5? Auch könnte ich es mir vorstellen, ein weiteres APM UWA in 5mm zu kaufen da sie recht günstig sind und ich mit dem 8er gute Erfahrungen gemacht haben.
Ausserdem habe ich kurz mit dem Gedanken gespielt ein Televue 3-6mm Zoom anzuschaffen, und damit alle Planetary zu ersetzen. Was dagegen spricht ist der Preis, der geringe Augenabstand, und 50° Gesichtsfeld und Tunnelblick am Dobson stell ich mir auch nicht so prickelnd vor.

Was würdet ihr vorschlagen? Wie kann ich mich am sinnvollsten verbessern?

Grüße,

Jan
 
Hallo Jan,

die erste gute und dabei noch "vergleichsweise" günstige Möglichkeit das i.d.T. ziemlich pöpelige W70 auszutauschen wäre ein 22mm LVW, perfekte Randschärfe an f/5 allerdings "nur" 65° - gibts auch des öfteren mal auf dem Gebrauchtmarkt für unter 150€

Das mit dem Speers Waler kann ich von hier aus nicht nachvollziehen, bin seit Jahren sehr glücklich mit dem 14er der alten Serie, aber Okulare sind halt eine oft subjektive Angelegenheit.

Die Planetary könntest du durch ein Zoom allesamt ersetzen, bei *entfernt* gibt es für kleines Geld das Planetary als Zoomokular, das bei gleichbleibender Qualität und Gesichtsfeld alles von 3-6,5mm abdeckt, mit dem bin ich auch sehr zufrieden - Man muss sich halt mit dem Planetarygesichtsfeld arrangieren (aber das hast du ja anscheinend bisher getan). Wenn es etwas mehr Geld sein darf, dann schau mal auf eben jener Seite nach dem verzoomten Lacerta UWA, kenne ich auch von einem Kollegen, das wäre MEINE nächste Aufrüstung.

Viele Grüße Benny
 
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Hallo Benny,

danke für deine Einschätzung!

Vom 22mm LVW habe ich bisher wirklich nur gutes gehört, soll wirklich ein tolles Okular sein. Ich Frage mich jedoch ob es mir soviel Fortschritt bringt, da es (sowohl von der AP als auch von der Vergrößerung) sehr nah am 28er Meade dran ist mit das mir ja sehr gut gefällt. Gegenüber dem W70 natürlich ein riesen Sprung, aber das werde ich für den 130/650 Reisedobson wohl sowieso behalten, da es günstig und leicht ist (der Skywatcher Konstruktion mit den ausziehbaren Stangen sollte man keine schweren Okulare zumuten).

Die Möglichkeiten des Zoomsets sind natürlich sehr interessant. Hast du das 7er Planetary und kommst damit auf den Bereich von 6,5 bis 3 mm? Werde ich mir auf jeden Fall genauer anschauen!

Sind die Leistungsunterschiede der Okulare in diesem Bereich deutlich oder erhoffe ich mir einen zu deutlichen Gewinn der Abbildungsleistung? Kann das mal jemand annähernd in Prozent des maximal Möglichen beziffern?

Die Erfahrungsberichte die ich gelesen habe vermitteln mir momentan folgenden Eindruck im Bereich um 5mm: Noname 40%, Planetary 75%, Hyperion vielleicht 82%, LVW 85%, Nagler oder Pentax XW 93%, Ethos 98% und wenns dann um absolute Minimaldetails für Planeten geht muss ein Top-Ortho her? Geht der Eindruck in die richtige Richtung?
Mir geht es hier nicht um einzelne Prozentwerte, interessant wäre für mich eher zu wissen ob es sich lohnt in die - neu - 240€ teuren LVW investiere wenn es geringfügig weniger Leistung für 100€ bei den Hyperions gibt. Natürlich ist das auch nochmal bei jeder Brennweite verschieden und kann so nicht auf die ganze jeweilige Reihe umgemünzt werden.

Jan
 
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Hallo Jan,

der Unterschied zum 28er ist sicherlich nicht riesig, bei mir kommt danach halt gleich ein 32mm WA, die Schärfe ist es halt, die mich immer wieder zu dem Okular greifen lässt.

Ja m.W. ist das Grundokular das 7mm. Dazu habe ich noch einen zusätzlichen Distanzring, das entscheidet dann ob ich bei 3mm lande oder eben noch darunter bei ungefähr 2,6 2,7mm.

In Sachen Orthos kann ich leider nichts berichten, hatte ich nie eins. Deine Prozentangaben kommen schon recht gut hin, allerdings finde ich, daß das Hyperion zu hoch angesetzt ist, das Feld ist besser als das Planetary und wirklich unscharf ist es auch nicht, aber da fehlt mir zwischen Nagler und Hyperion in jedem Fall noch das Speers Waler mit einer merklich besseren Schärfe und natürlich auch viel mehr Feld als die Hyperions! Wenn du Nagler beo 93% einordnest würde ich die Speers bei 89% einsortieren.

Viele Grüße Benny
 
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