aro
Aktives Mitglied
Zeit: 10.02.2012, 18.00-22.00
Ort: eigene Terrasse, Großraum D'dorf
Temperatur: -4°C
Teleskop: Celestron Nexstar 127 SLT (MAK 127/1500)
verwendete Okulare: Skywatcher Super Plössl 32mm und 12.5mm; TS HR Planetary 7mm
verwendete Filter: TS UHC-L Filter
Was habe ich gesehen: Venus, Uranus, Jupiter, Mars, planetarische Nebel
Nachdem es heute den ganzen Tag so schön sonnig war, habe ich gegen 16.00 Uhr den MAK auf die Terrasse gestellt, damit er auskühlen kann.
Um kurz vor sechs dann schon einmal VENUS und URANUS für den Anfang. Die Phasengestalt von Venus konnte man sehr gut erkennen. Uranus war zwar nur ein kleines grünblaues Scheibchen aber heute stand er so nah an der Venus, dass beide ins Gesichtsfeld des 32mm SuperPlössl passten
Das macht das Aufsuchen leicht und ist ein schöner Anblick. Nach einer halben Stunde verschwand das Duo leider hinterm Nachbarhaus.
--- PAUSE ---
Um 2045 bin ich wieder raus. Diesmal galt es den GRF auf JUPITER zu beobachten. Im 12.5er SuperPlössl und im 7er HR Planetary war der GRF als helle, ovale Aussparung im südlichen Äquatorband gut zu erkennen. Die vier Galileischen Monde passten so gerade eben ins Gesichtsfeld des 7er.
Ich habe dann noch einmal mit einem Grünfilter im 12.5er probiert, fand hier jedoch, dass es keine signifikante Verbesserung des Kontrastes am GRF gab - ein wenig vielleicht.
Um die Wartezeit auf Mars zu überbrücken ein kurzer Abstecher zu M42 (32er SP, UHC-Filter) und M31. Außerdem habe ich mich an zwei planetarischen Nebeln erfreuen können: NGC2392 (Eskimonebel) und NGC7662 (blauer Schneeball). Beide waren im 32er SP als "verwaschene" Sterne zu sehen, im 12.5er SP mit UHC-Filter waren sie dann aber jeweils als kleine bläuliche Scheibchen zu sehen.
Um 22.00 Uhr ist MARS endlich hoch genug über den Nachbarhäusern vor dem Haus. Also Strom ab (auf der Terrasse nutze ich ein 230V-Netzteil für die Montierung) und den MAK samt Batteriepack nach vorne getragen. Schnell auf Mars ausgerichtet und WOW! Heute habe ich das erste Mal Strukturen auf der Oberfläche und die weiße Polkappe gesehen.
Mit dem Lidlscope hat's dafür (wenigstens bei mir) nie ganz gereicht.
Gegen 22.20 Uhr wurde es mir dann aber doch zu kalt. Vor dem Haus packte mich der leichte aber doch sehr frostige Wind. Also abgebaut und rein ins Warme!
Grüße,
Achim
Ort: eigene Terrasse, Großraum D'dorf
Temperatur: -4°C
Teleskop: Celestron Nexstar 127 SLT (MAK 127/1500)
verwendete Okulare: Skywatcher Super Plössl 32mm und 12.5mm; TS HR Planetary 7mm
verwendete Filter: TS UHC-L Filter
Was habe ich gesehen: Venus, Uranus, Jupiter, Mars, planetarische Nebel
Nachdem es heute den ganzen Tag so schön sonnig war, habe ich gegen 16.00 Uhr den MAK auf die Terrasse gestellt, damit er auskühlen kann.
Um kurz vor sechs dann schon einmal VENUS und URANUS für den Anfang. Die Phasengestalt von Venus konnte man sehr gut erkennen. Uranus war zwar nur ein kleines grünblaues Scheibchen aber heute stand er so nah an der Venus, dass beide ins Gesichtsfeld des 32mm SuperPlössl passten
Das macht das Aufsuchen leicht und ist ein schöner Anblick. Nach einer halben Stunde verschwand das Duo leider hinterm Nachbarhaus.
--- PAUSE ---
Um 2045 bin ich wieder raus. Diesmal galt es den GRF auf JUPITER zu beobachten. Im 12.5er SuperPlössl und im 7er HR Planetary war der GRF als helle, ovale Aussparung im südlichen Äquatorband gut zu erkennen. Die vier Galileischen Monde passten so gerade eben ins Gesichtsfeld des 7er.
Ich habe dann noch einmal mit einem Grünfilter im 12.5er probiert, fand hier jedoch, dass es keine signifikante Verbesserung des Kontrastes am GRF gab - ein wenig vielleicht.
Um die Wartezeit auf Mars zu überbrücken ein kurzer Abstecher zu M42 (32er SP, UHC-Filter) und M31. Außerdem habe ich mich an zwei planetarischen Nebeln erfreuen können: NGC2392 (Eskimonebel) und NGC7662 (blauer Schneeball). Beide waren im 32er SP als "verwaschene" Sterne zu sehen, im 12.5er SP mit UHC-Filter waren sie dann aber jeweils als kleine bläuliche Scheibchen zu sehen.
Um 22.00 Uhr ist MARS endlich hoch genug über den Nachbarhäusern vor dem Haus. Also Strom ab (auf der Terrasse nutze ich ein 230V-Netzteil für die Montierung) und den MAK samt Batteriepack nach vorne getragen. Schnell auf Mars ausgerichtet und WOW! Heute habe ich das erste Mal Strukturen auf der Oberfläche und die weiße Polkappe gesehen.
Gegen 22.20 Uhr wurde es mir dann aber doch zu kalt. Vor dem Haus packte mich der leichte aber doch sehr frostige Wind. Also abgebaut und rein ins Warme!
Grüße,
Achim