Vixen Ultima 8x56 Kurzbericht
Hallo Steve,
ich hatte es nicht vergessen. Da ich das Fernglas trotz allen Lobes wieder verkaufen will, wollte ich den Bericht einfach unterschlagen, da dieser wie Werbung für den Verkauf aussehen könnte. Der Verkaufsgrund ist mein chronischer Geldmangel für eine geplante Neuanschaffung.
Also, das Glas ist äußerlich sehr, sehr schön. Ich dürft jetzt alle mal herzlich lachen, ich finde es hat irgendwie weibliche Formen. Das geringe Gewicht, die klassische, schwarze Kunstlederarmierung und die gute Ergonomie der Tuben lässt es perfekt in den Händen liegen. Wenn man es zum ersten mal sieht, glaubt man an ein 42ger oder ein 50ger Glas, so schlank und zierlich wirkt es. Auch an einem Porroglas ist das äußere Desing also durchaus variabel!
Nun zum optischen; leider hat sich seit dem ATT noch kein Stern hier blicken lassen, deswegen kann ich auch keine echte Astroperformance beschreiben.
1. Randschärfe
Das Glas ist absolut randscharf, thats it
2. Gesichtsfeld
Ziemlich klein (107/1.000, das sind ungefähr 50°) ein wirkliches Manko. Das Weitwinkelseherlebnis gehört für mich bei der Freihandbeobachtung mit dem Fernglas einfach dazu.
3. Brillenträgertauglichkeit
Uneingeschränkt gegeben, keine Blackouts.
4. Sonstiges
Das Glas macht ein sehr helles und brilliantes Bild am Tage. Zu Reflexen, Mittenschärfe und Farbreinheit kann ich leider noch nichts sagen, ich habe das weder an der Laterne noch am Stern getestet. Auf dem ATT hatte ich das Vixen Ultima 9x63 in der Hand, auch dieses ist sehr klein und handlich, kein Vergleich mit dem 10x60 Chinaglas.
Die dunkelgrüne Vergütung mach einen guten Eindruck, die Spiegelungen sind gering.
Viele Grüße
Andreas