Vixen Ascot 10 x 30

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clearskies

Mitglied
Hallo,

hat jemand Erfahrung mit dem Fernglas Vixen, Ascot, 10 x 30; für Erfahrungsberichte wäre ich dankbar;

Gruss
 
Hm, ein Ascot 10x30 gibt es nicht, höchstens die Varianten 8x32 oder 10x40 oder 10x25 oder 10x23. Kann ich weiterhelfen?

Stefan Korth
Vixen Europe
 
...wo ich gerade jemanden von Vixen Europe im Forum sehe:
Hallo Herr Korth:

Habe gerade von Vehrenberg ein Ultima 7x42 gekauft. Insgesamt ein schönes Glas, wenn das Einblickverhalten nicht wäre <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" />

Bei allen meinen sonstigen Gläsern (Zeiss West, Zeiss Ost, Leica, TS-Großglas) habe ich mit oder ohne Brille keinerlei Probleme. Nur beim Ultima habe ich mit ausgeklappten Gummiaugenmuscheln ohne Brille massives "kidney-beaning". Klappe ich die Augenmuscheln ein und beobachte mit Brille, bin ich eigentlich nur am rumprobieren, bis ich einen klaren Einblick habe. Werde mal die Augenmuscheln komplett entfernen, um den Augenabstand zu minimieren, vielleicht hilft es was.

Ist Ihnen dieses Problem bekannt? Gibt es evtl. kürzere Augenmuscheln oder andere Lösungen?

Danke für Ihre Antwort!

carpe noctem

Matthias Hampe
 
Hallo,

das kann ich so nicht bestätigen. Bei meinem Ultima 8x56 kann ich als Brillenträger mit umgeklappten Augenmuscheln das GF voll und ohne Blackouts überblicken. Vielleicht ist es nur bei dem 7x42 so?

Grüße
Andreas


 
Hallo Matthias,
Ein ähnliches Problem hatte ich beim Fernglas Vixen Foresta 8x42. Beim Betrachten ohne Fernglas und wenn ich das ganze Gesichtsfeld überblicken wollte, trat das berühmte "Kidney beaning" auf (Je nachdem wie ich das Fernglas ans Auge setzte, wurden Teile des Bildes grau, als würde jemand vors Fernglas treten und ein Teil des Bildes mit der Hand verdecken). Wenn ich das Fernglas etwas weiter vom Auge entfernt hielt, so dass ich die Gummiaugenmuscheln nicht mehr berührte, dann trat das kidney-beaning nicht mehr auf. Dafür konnte ich nicht mehr das ganze Gesichtsfeld übersehen. Das kidney-beaning trat mit heruntergedrehten Augenmuscheln und mit Brille nicht mehr auf, dafür konnte ich wieder nur ein Teil des Gesichtsfeldes sehen. Vielleicht hängt dieser Effekt mit dem großen Gesichtsfeld dieses Glases von 70° zusammen.

CS,
Gabriel
 
Ich habe mir einmal eines unserer 7x42-Gläser genommen und etwas experimentiert. Tagsüber sehe ich ohne Brille auch einen Abschattungseffekt (bei meinem Glas ist der allerdings nicht bohnenförmig), der umso größer ist je näher ich das Glas an´s Auge halte. Mit aufgesetzter Brille habe ich überhaupt keine Problem. Beobachte ich während der Dämmerung, dann sehe ich auch ohne Brille keine Abschattung mehr.
Die Augenmuscheln zu entfernen bringt überhaupt nichts, im Gegenteil, die Abschattungen werden noch größer. Warum das? Nun, das Ultima 7x42 besitzt mit 25mm Pupillenabstand einen ungewöhnlich großen Augenabstand. Je näher man sich an das Okular bewegt, umso weniger wird das volle Strahlenbündel des Gesichtsfeldes erfasst.
Nehme ich wiederum ein Ultima 8x42, dann ist meiner Meinung das Einblickverhalten tagsüber angenehmer. Meine Schlussfolgerung: Wer ein Glas hauptsächlich für die Dämmerungs- oder Nachtbeobachtung sucht, der kann ohne Bedenken das Ultima 7x42 nehmen. Wer aber auch oft tagsüber beobachtet, der sollte eher das Ultima 8x42 verwenden.
Ich hoffe, ich habe weitergeholfen.

Stefan Korth
#############
 
Hallo Herr Kordt,

ich hatte mal davon gehört; die Kombination 10 x 30 fand ich ganz interessant; Dank für Ihren Hinweis,

Gruss
 
Danke für Ihre Nachricht.

Laut Datenblatt

http://www.vehrenberg.de/frmset_fernglaeser.html

haben jedoch sowohl das 7x42 als auch das 8x42 20 mm Pupillenabstand. Tatsächlich ist es mir gestern gelungen, mit Brille bei eingeklappten Augenmuscheln ein abschattungsfreies Bild zu erhalten, wenn ich das Glas wenige Millimeter von der Brille entfernt halte. Werde mir daher die ausgeklappte Augenmuschel für Beobachtung mit Brille etwas kürzen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> . Ich hoffe, das hilft.

carpe noctem
Matthias
 
Off Topic

Hi Matthias,

also ich hoffe das Du wenigsten den Kometen Gestern gesehen hast. Wolfgang war trotz meiner Gutwetterwarnung im Bett, unvollstellbar!!!!

C2001/Q4 Neat war ab 22:00 Uhr MESZ leicht mit dem 10x50 FG in ca. 25° Höhe über Westen auffindbar von Prokyon ausgehen. Obwohl da nur ca. ein 1m Himmel war, war der Komet mit ca. Vollmonddurchmesser der Koma und 1° Schweif recht deutlich im Glas sichtbar. Momentan wandert er weiter nördlich durch den Krebs.

Was macht das neue Scope, Heisenzwerg? Hoffentlich klappts noch zum Venusdurchgang am 8.6.

Gruß

Lothar
 
Hallo Astrofreunde,
habe von Vehrenberg das Vixen Foresta 10x42 sehr günstig
erstanden und konnte es gestern das erste Mal am Dämmerungshimmel testen. Die mechanische Verarbeitung ist sehr gut, das Glas erweckt einen sehr stabilen Eindruck. Der Einblick war ok nachdem ich die Gummimuscheln ganz herausgedreht habe. Das Gesichtsfeld ist bis auf ca. 85% sehr schön definiert (Sterne sind absolut punktförmig), danach akzeptabel . Jupiter war als winziges Scheibchen mit 2 Monden zu erkennen, Venus in Phase (Bei 10facher Vergrößerung kann ich zumindest das Fernglas definitiv nicht ruhig genug halten). Bei Dämmerung (großer Wagen Kastensterne gerade freisichtig erkennbar) konnte ich bereits einige der Krippensterne im Krebs erkennen. Erster Eindruck: Für den Preis ein absoluter Glückskauf.
 
Hallo Andreas,

du hast das Ultima also noch bekommen? Jetzt fehlt aber noch ein kleiner Bericht. Wie gefällt dir das Gläsle?

Ansonsten bei 8x32 und 10x42 Ultima keine Kidneybean-Effekte weder mit noch ohne Brille.

Gruß

Steve
 
Vixen Ultima 8x56 Kurzbericht

Hallo Steve,

ich hatte es nicht vergessen. Da ich das Fernglas trotz allen Lobes wieder verkaufen will, wollte ich den Bericht einfach unterschlagen, da dieser wie Werbung für den Verkauf aussehen könnte. Der Verkaufsgrund ist mein chronischer Geldmangel für eine geplante Neuanschaffung.

Also, das Glas ist äußerlich sehr, sehr schön. Ich dürft jetzt alle mal herzlich lachen, ich finde es hat irgendwie weibliche Formen. Das geringe Gewicht, die klassische, schwarze Kunstlederarmierung und die gute Ergonomie der Tuben lässt es perfekt in den Händen liegen. Wenn man es zum ersten mal sieht, glaubt man an ein 42ger oder ein 50ger Glas, so schlank und zierlich wirkt es. Auch an einem Porroglas ist das äußere Desing also durchaus variabel!

Nun zum optischen; leider hat sich seit dem ATT noch kein Stern hier blicken lassen, deswegen kann ich auch keine echte Astroperformance beschreiben.

1. Randschärfe
Das Glas ist absolut randscharf, thats it

2. Gesichtsfeld
Ziemlich klein (107/1.000, das sind ungefähr 50°) ein wirkliches Manko. Das Weitwinkelseherlebnis gehört für mich bei der Freihandbeobachtung mit dem Fernglas einfach dazu.

3. Brillenträgertauglichkeit
Uneingeschränkt gegeben, keine Blackouts.

4. Sonstiges
Das Glas macht ein sehr helles und brilliantes Bild am Tage. Zu Reflexen, Mittenschärfe und Farbreinheit kann ich leider noch nichts sagen, ich habe das weder an der Laterne noch am Stern getestet. Auf dem ATT hatte ich das Vixen Ultima 9x63 in der Hand, auch dieses ist sehr klein und handlich, kein Vergleich mit dem 10x60 Chinaglas.

Die dunkelgrüne Vergütung mach einen guten Eindruck, die Spiegelungen sind gering.

Viele Grüße
Andreas




 
6x32 + 10x32/War: Vixen Ascot 10 x 30

10x30 ist für Himmelsbeobachtung natürlich weniger interessant, aber wo wir schon einmal bei Gläsern mit 10facher Vergrößerung sind: Alternativ gibt es da bei uns das Foresta 10x32 - ist allerdings ein Glas mit Dachkantprismen.
Mir persönlich (als Himmelsbeobachter) ist da das 6x32 lieber, weil man ein großes Feld (8°), große Austrittspupille und ruhiges Beobachten genießen kann.

Schöne Grüße,

Stefan Korth
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Alles klar. Nun, bei den Angaben bezüglich der Augenabstände habe ich mich auf die Daten meiner japanischen Kollegen verlassen...

Wie auch immer, allzeit gute Bino-Sicht!

Stefan Korth
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