Anette_Aslan
Aktives Mitglied
liebes Sternenvolk,
bei diesen Tropennächten mit 23 Grad C. und fast 99% Luftfeuchte in messerdicker Luftschichtung kann kein Mensch schlafen, beim besten Willen nicht. Mich trieb es also trotz ätzender Müdigkeit hinaus, bevor ich die Matratze walze, roll ich lieber den 10ner Dob ausm Schuppen und schwirre ab in den kühlen WEltraum.
So gegen 23:20h jagt aus dem zenitalen Schwan eine Schnuppe, die Zikaden singen ihre Liebeslieder, damit nächstes Jahr noch mehr Zikaden singen können..........ich mache die Magnituden aus, sehe vom Ursa Minor nur die beiden Hauptsterne Beta und Gamma und weiter nichts....die Milchstrasse ist nur zu erahnen... ich geb der ganzen Angelegenheit eine 4,0.....der Schweiss rinnt von der Stirn...doch ich mache weiter, nützt ja alles nichts.
Ich schwimme hoch zur Leier und M57 zeigt sich langweilig matt, auch bei 250 mal keine Kontraste.
Will mich am M11 trösten, dem Wildentenhaufen, der schon recht tief in der Horizontsuppe steht und wie eine Priese Salz aussieht, die gerade im kochenden Wasser am untertauchen ist...nichts da mit Diamanten auf schwarzem Samt. Ich frage mich bei all der Trübnis, ob es einer schafft, den Isländern Teleskope zu verkaufen.?..war neulich da und Sterne kann man im Sommer total vergessen, gibts einfach nicht!!!!!!!!!!!!! Traumatisch war das!!!!!!...obwohl, wenn die dann die irre langen Winternächte haben, können die einmal in 24h ja doch alle Sterne sehen, oder? Hm, ich nehm das Trauma zurück.....
Albireo ein echter Trost, den zeigte ich neulich ein paar Kindern, denen man bei abnehmenden Vollmond und frühen noch allzu hellen Nächten als kleines Wunder darbieten kann, die wollten dann ausser Mond noch mehr sehen aber was in Gottes Namen soll man denen in einer Lichtsuppe denn als Highlight zeigen?
Wenn Objekte haargenau im Zenit stehen, macht das Beobachten kaum Spass ob der fürchterlichen VErrenkungen, selbst am Dobson
erspart man sich unter diesen Umständen nicht diese Stellungen.
Mit dem O-III am 32iger Weitwinkel in zwei Zoll bekam ich den Cirrus und den STurmvogel rein, recht trübe, aber immerhin....erstaunlicherweise sogar noch den 6891 als wuseliges Fleckchen.....gegen 24h wurde alles zur Qual.
Da denken ganz Unbedarfte: ach wie schön, die Sterne, ein klarer Himmel, kein Wölkchen trübt das Firmament...von wegen...wenn das Teleskop zum U-Boot wird.
Schiff ahoi aus trüben Atmosphären von einer euphorisch getrübten Anette
bei diesen Tropennächten mit 23 Grad C. und fast 99% Luftfeuchte in messerdicker Luftschichtung kann kein Mensch schlafen, beim besten Willen nicht. Mich trieb es also trotz ätzender Müdigkeit hinaus, bevor ich die Matratze walze, roll ich lieber den 10ner Dob ausm Schuppen und schwirre ab in den kühlen WEltraum.
So gegen 23:20h jagt aus dem zenitalen Schwan eine Schnuppe, die Zikaden singen ihre Liebeslieder, damit nächstes Jahr noch mehr Zikaden singen können..........ich mache die Magnituden aus, sehe vom Ursa Minor nur die beiden Hauptsterne Beta und Gamma und weiter nichts....die Milchstrasse ist nur zu erahnen... ich geb der ganzen Angelegenheit eine 4,0.....der Schweiss rinnt von der Stirn...doch ich mache weiter, nützt ja alles nichts.
Ich schwimme hoch zur Leier und M57 zeigt sich langweilig matt, auch bei 250 mal keine Kontraste.
Will mich am M11 trösten, dem Wildentenhaufen, der schon recht tief in der Horizontsuppe steht und wie eine Priese Salz aussieht, die gerade im kochenden Wasser am untertauchen ist...nichts da mit Diamanten auf schwarzem Samt. Ich frage mich bei all der Trübnis, ob es einer schafft, den Isländern Teleskope zu verkaufen.?..war neulich da und Sterne kann man im Sommer total vergessen, gibts einfach nicht!!!!!!!!!!!!! Traumatisch war das!!!!!!...obwohl, wenn die dann die irre langen Winternächte haben, können die einmal in 24h ja doch alle Sterne sehen, oder? Hm, ich nehm das Trauma zurück.....
Albireo ein echter Trost, den zeigte ich neulich ein paar Kindern, denen man bei abnehmenden Vollmond und frühen noch allzu hellen Nächten als kleines Wunder darbieten kann, die wollten dann ausser Mond noch mehr sehen aber was in Gottes Namen soll man denen in einer Lichtsuppe denn als Highlight zeigen?
Wenn Objekte haargenau im Zenit stehen, macht das Beobachten kaum Spass ob der fürchterlichen VErrenkungen, selbst am Dobson
erspart man sich unter diesen Umständen nicht diese Stellungen.
Mit dem O-III am 32iger Weitwinkel in zwei Zoll bekam ich den Cirrus und den STurmvogel rein, recht trübe, aber immerhin....erstaunlicherweise sogar noch den 6891 als wuseliges Fleckchen.....gegen 24h wurde alles zur Qual.
Da denken ganz Unbedarfte: ach wie schön, die Sterne, ein klarer Himmel, kein Wölkchen trübt das Firmament...von wegen...wenn das Teleskop zum U-Boot wird.
Schiff ahoi aus trüben Atmosphären von einer euphorisch getrübten Anette