BirgitKremer
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Liebe Sternenfreunde!
Kein wirklicher Beobachtungsbericht! Ich kopier einfach eine mail rein, die ich gerade ueber die Albireoliste schickte, die von astronomischen Enttaeuschungen aber auch grossen Freuden berichtet! Un die ich mit allen Sternenguckern teilen moechte!
Ein wunderschoener Heiligabend auf der ASS, mit nur einem Schoenheitsfehler. Aber was fuer ein einer!
Denn stellt Euch vor, Juergen von der ASN rief gestern abend an und erzaehlte mir, dass er eine entsetzliche Bescherung gehabt habe, und zwar mit dem neuen Selbstschliff 10" fuer seinen besten Freund. Nun, dieser Freund hatte ja in seiner Freude den Spiegel umarmen wollen und dabei ging ja ein Niesser los. Spiegel musste also gesaeubert werden und wie immer zum Spiegelreinigen, griff Juergen gestern zu Isapropanol. Gross, riesig gross war sein Entsetzen, als sich die Beschichtung sofort loeste!:-(((((( Man hatte in England wohl die befestigende Quarzschicht (?) vergessen aufzutragen, obwohl sie natuerlich schriftlich vereinbart war. Armer Juergen! Der Spiegel soll nun in D´land neu aluminisiert werden, aber ich konnte seine Enttaeuschung mehr als gut nachempfinden! Da gibt er sich monatelang solche Muehe und dann sowas...!
Juergen ist ja momentan ohne Internetanschluss, kann Euch die Geschichte also selber nicht erzaehlen, deshalb tu ich´s, denn ich weiss, dass Ihr mit ihm fuehlt und geteilter Schmerz ist ja halber Schmerz!
Jetzt aber zur geteilten Freude, denn ueber der ASS riss gestern der Himmel auf! Unter meinen lieben Gaesten ein verwandtes kolumbianisches Ehepaar und auch Tarek, Sohn meiner besten Freundin, 19 Jahre alt. Elisa und Mauricio hatten schonmal mit mir auf den Mond geguckt, Tarek jedoch noch nie. Neugierig beaeugte er Karolinchen und Walentina, die ja hier unten im Eingang bzw. im Wohnzimmer stehen. Und nach dem Essen, viel Erzaehlen, froehlichen andalusischen Weihnachtsliedern und der Bescherung hielt er es wohl nicht mehr aus!
"Birgit, kann man durch Deine Teleskope den Saturnring sehen?"
Als ich bejate und ein Blick nach draussen bewies, dass der Himmel sternenklar war, hielt Mauricio, Tarek und mich nix mehr!
) Kurz nach Mitternacht stand Karolinchen draussen vor der Tuer und badete sich im Licht des abnehmenden Mondes und einiger nicht weit genug entfernter Strassenlaternen.
Ich stellte Saturn zunaechst mal bei 36-fach ein und ueberliess den Herren das Okular! Ihre Freude und Begeisterung bedarf, denke ich, keiner Uebersetzung!
"Woooooow! Absolutamente genial! Alucinante! Qué maravilla!!!!"
Sie schubsten sich gegenseitig weg, wollten gucken, staunen und konnten sich ueberhaupt nicht losreissen, waehrend ich voellig begeistert ob ihrer Freude, immer wieder das Bild in die Okularmitte holte. Ich erklaerte ihnen natuerlich auch, dass der helle Punkt am rechten Bildfeldrand Titan sei und die beiden schwaecheren Punkte auch Saturnmonde seien. Dann schraubte ich die Vergroesserung in die Hoehe, leider nur bis 144 fach moeglich, denn das Planetenseeing war nicht berauschend. Dennoch reichte es fuer die Cassiniteilung und ich sagte ihnen, worauf sie achten muessten! Zwei glueckliche Maenner mehr auf diesem Planeten!
)) Die Ah´s und Oh´s und Begeisterungsstuerme waren grenzenlos!
Mauricio zeigte auf Sirius. "Ist das eventuell Jupiter?"
"Nein, Jupiter ist der dort!" Und ich zeigte auf den maechtigen Himmelsriesen!
Unterdes rief Tarek "Und das dort, ist das der grosse Wagen?"
"Das ist das Sternbild Orion, der Himmelsjaeger! Mit einem wunderschoenen Nebel, eine Geburtsstaette neuer Sterne! Der grosse Wagen ist der dort, der gerade da im Nordosten aufgeht!"
Staunend gingen die Blicke ueber den Himmel! Im Siebengestirn entdeckten Tareks junge Augen spielend leicht 6 Sterne, waehrend Mauricio nur auf fuenf kam und ohne Brille seh ich ja nur zwei!;*) Natuerlich haben wir auch die Pleyaden durchs Teleskop geguckt, der eine durch den Sucher, der andere gleichzeitig durchs Okular!
"Meine Guete! Welche Schoenheiten sich am Himmel verbergen!" Mauricio war einfach hin und weg!
Tarek durchloecherte mich unterdes mit Fragen, sog auf und fragte dann nach den Aequatorialbaendern Jupiters! Der Junge hat defintiv den Astrovirus in sich schlummern, der gestern wohl mit ganzer Vehemenz geweckt wurde!
- Jupiter musste noch ein klein wenig hoeher klettern, denn noch stoerte eine Baumspitze, also stellte ich - ja wen wohl? - natuerlich den doppelten Sternhaufen im Perseus ein! Auch M 35!
Originalton Tarek: "Das ist der absolute Hammer!"
Originalton Mauricio: "Weshalb reg ich mich eigentlich als Anlageberater manchmal so auf? Wir sind ja gar nix hier auf der Erde!"
Tarek: "Oh Mann! Warum leb ich nicht 2000 Jahre spaeter? Dann haetten wir bestimmt schon Kontakt zu dem Leben da draussen!" Und sein Blick ging gegen All mit einem froehlichen aber inbruenstigen Ruf "Hoert uns denn da niemand?"
Mauricio: "Jetzt versteh ich Deine Sternenguckerei, Birgit! Das ist nicht nur Aesthetik oder Wissenschaft pur, das ist Philosophie!"
Natuerlich stellte ich auch den Orionnebel ein! Beide waren hellauf begeistert, als sie die 4 Trapezsterne mit eigenen Augen sahen, von denen ich ihnen erzaehlt hatte!
ringring ... Tarek´s Mobiltelefon! Klar, die spanische Jugend plant nach dem familiaeren Heiligabend den Treffpunkt, um bis in die Puppen zu tanzen!
"Komm´ ne Stunde spaeter! Das hier ist total geil! Guck naemlich gerade Saturn und den Orionnebel!" Sprach´s und legte auf!
)
Wir sprachen ueber Entfernungen, von diesen schier unvorstellbaren Groessen des Alls ...!
"Kommt! Machen wir eine Reise zu unserer Nachbargalaxie Andromeda!"
Mauricio hatte das Konzept "andere Galaxie" nicht so klar.
"Ja verflixt, gehoeren etwa all diese Sternhaufen und Nebel zu unserer eigenen Galaxie?!"
Wenig spaeter schauten die beiden Maenner zum ersten Mal in ihrem Leben auf unseren Nachbarn im All, M 31. Es dauerte ein langes Weilchen, bis Tarek hervorbrachte "Das ist die groesste Emotion meines Lebens!" Mauricio nickte zunaechst stumm, um dann zu fluestern "Wer einmal durch so ein Teleskop geschaut hat, wird fortan viele irdischen Problemchen in einem anderen Licht sehen!"
Bei lauen Nachttemperaturen von 10º verloren wir uns nicht nur in den Weiten des Alls sondern auch in den Weiten unserer Seelen ....
Jupiter stand nun hoch genug. Und obwohl ich ihnen schon von den vier galileischen Monde erzaehlt hatte, koennen Worte auf diese Emotion wohl nicht vorbereiten! Leider erwischten wir keinen Schattenwurf, zwei Monde im Westen, die anderen beiden im Osten. Naehere Einzelheiten kann ich nicht beschreiben, denn ich kam ja kaum mal ans Okular!
Aber das machte natuerlich ueberhaupt nichts! Ganz im Gegenteil! Gibt es etwas Schoeneres, als die eigene Begeisterung so wunderbar teilen zu koennen?! Tarekt tanzte nach Anblick der Aequatorialbaender um Karolinchen herum! Ringringring ... Anruf zu seinen Freunden, die bereits inner Disco waren! "Ich seh grade die Aequatorialbaender auf Jupiter!!! Und seine Monde! Und stell Dir vor, Birgit sagt, dass man auch einen Schattenwurf mitverfolgen kann! .... Okay, ich werde sie fragen!"
Nun, die Frage war, ob er nichtmal zusammen mit seinen Kumpels zum Sternegucken kommen koenne! Meine Antwort ist wohl leicht zu erraten!
Zuletzt dann der Mond!
Originalton Mauricio: "Mensch haben wir ein Glueck hier auf unserem Planeten!"
Originaton Tarek: "Boooh, guck Dir diese Krater an! Wahnsinn, was da so alles vom Himmel runterkommt und solche Einschlaege verursacht! Terminator? Birgit, was ist Terminator? Achso, wow, genial, schaut mal, da ist ne beleuchtete Bergspitze im Dunkel! Mensch, Birgit, das ist das schoenste aller Weihnachtsgeschenke!"
Ihr koennt mir nachfuehlen, wie sehr ich mich ueber diesen Satz freute, gelle?!
Der Mond hatte uns geblendet und wir bauten ab. Waehrend ich noch die Okulare einpackte, hoerte ich im Wohnzimmer schon, wie die Beiden Daniela und Elisa mit einem begeisterten Bericht von OH´s, Galaxien, Nebeln und Planeten ueberfielen. Meine Freundinnen lachten und freuten sich mit und versprachen, beim naechsten Mal doch die drei Schritte mit rauszugehen! Aber ungluecklich sahen sie, ob der verlorenen Himmelsreise, auch nicht aus, denn hatten sie sich doch wunderbar darueber unterhalten, wie es ihnen im Laufe der Jahre mit zunehmeder Reife und Erfahrung gelungen ist, das Leben als ein Geschenk zu geniessen und wie man erfolgreich nichtige Problemchen umgeht!
"Mir gelang das nicht ganz ohne himmlischen Beistand," zwinkerte Elisa "denn die Huerden grosser Probleme liessen mich reifen, aber ohne die Hilfe Gottes haette ich das manches Mal vielleicht nicht geschafft!" - Man konnte Tarek anmerken, dass er sich nur schweren Herzens von dieser Runde "aelterer Herrschaften" losriss...
...........
Ein wunderschoener Heiliger Abend!
Liebe Weihnachtsgruesse
Birgit
Kein wirklicher Beobachtungsbericht! Ich kopier einfach eine mail rein, die ich gerade ueber die Albireoliste schickte, die von astronomischen Enttaeuschungen aber auch grossen Freuden berichtet! Un die ich mit allen Sternenguckern teilen moechte!
Ein wunderschoener Heiligabend auf der ASS, mit nur einem Schoenheitsfehler. Aber was fuer ein einer!
Denn stellt Euch vor, Juergen von der ASN rief gestern abend an und erzaehlte mir, dass er eine entsetzliche Bescherung gehabt habe, und zwar mit dem neuen Selbstschliff 10" fuer seinen besten Freund. Nun, dieser Freund hatte ja in seiner Freude den Spiegel umarmen wollen und dabei ging ja ein Niesser los. Spiegel musste also gesaeubert werden und wie immer zum Spiegelreinigen, griff Juergen gestern zu Isapropanol. Gross, riesig gross war sein Entsetzen, als sich die Beschichtung sofort loeste!:-(((((( Man hatte in England wohl die befestigende Quarzschicht (?) vergessen aufzutragen, obwohl sie natuerlich schriftlich vereinbart war. Armer Juergen! Der Spiegel soll nun in D´land neu aluminisiert werden, aber ich konnte seine Enttaeuschung mehr als gut nachempfinden! Da gibt er sich monatelang solche Muehe und dann sowas...!
Juergen ist ja momentan ohne Internetanschluss, kann Euch die Geschichte also selber nicht erzaehlen, deshalb tu ich´s, denn ich weiss, dass Ihr mit ihm fuehlt und geteilter Schmerz ist ja halber Schmerz!
Jetzt aber zur geteilten Freude, denn ueber der ASS riss gestern der Himmel auf! Unter meinen lieben Gaesten ein verwandtes kolumbianisches Ehepaar und auch Tarek, Sohn meiner besten Freundin, 19 Jahre alt. Elisa und Mauricio hatten schonmal mit mir auf den Mond geguckt, Tarek jedoch noch nie. Neugierig beaeugte er Karolinchen und Walentina, die ja hier unten im Eingang bzw. im Wohnzimmer stehen. Und nach dem Essen, viel Erzaehlen, froehlichen andalusischen Weihnachtsliedern und der Bescherung hielt er es wohl nicht mehr aus!
"Birgit, kann man durch Deine Teleskope den Saturnring sehen?"
Als ich bejate und ein Blick nach draussen bewies, dass der Himmel sternenklar war, hielt Mauricio, Tarek und mich nix mehr!
Ich stellte Saturn zunaechst mal bei 36-fach ein und ueberliess den Herren das Okular! Ihre Freude und Begeisterung bedarf, denke ich, keiner Uebersetzung!
"Woooooow! Absolutamente genial! Alucinante! Qué maravilla!!!!"
Sie schubsten sich gegenseitig weg, wollten gucken, staunen und konnten sich ueberhaupt nicht losreissen, waehrend ich voellig begeistert ob ihrer Freude, immer wieder das Bild in die Okularmitte holte. Ich erklaerte ihnen natuerlich auch, dass der helle Punkt am rechten Bildfeldrand Titan sei und die beiden schwaecheren Punkte auch Saturnmonde seien. Dann schraubte ich die Vergroesserung in die Hoehe, leider nur bis 144 fach moeglich, denn das Planetenseeing war nicht berauschend. Dennoch reichte es fuer die Cassiniteilung und ich sagte ihnen, worauf sie achten muessten! Zwei glueckliche Maenner mehr auf diesem Planeten!
Mauricio zeigte auf Sirius. "Ist das eventuell Jupiter?"
"Nein, Jupiter ist der dort!" Und ich zeigte auf den maechtigen Himmelsriesen!
Unterdes rief Tarek "Und das dort, ist das der grosse Wagen?"
"Das ist das Sternbild Orion, der Himmelsjaeger! Mit einem wunderschoenen Nebel, eine Geburtsstaette neuer Sterne! Der grosse Wagen ist der dort, der gerade da im Nordosten aufgeht!"
Staunend gingen die Blicke ueber den Himmel! Im Siebengestirn entdeckten Tareks junge Augen spielend leicht 6 Sterne, waehrend Mauricio nur auf fuenf kam und ohne Brille seh ich ja nur zwei!;*) Natuerlich haben wir auch die Pleyaden durchs Teleskop geguckt, der eine durch den Sucher, der andere gleichzeitig durchs Okular!
"Meine Guete! Welche Schoenheiten sich am Himmel verbergen!" Mauricio war einfach hin und weg!
Tarek durchloecherte mich unterdes mit Fragen, sog auf und fragte dann nach den Aequatorialbaendern Jupiters! Der Junge hat defintiv den Astrovirus in sich schlummern, der gestern wohl mit ganzer Vehemenz geweckt wurde!
Originalton Tarek: "Das ist der absolute Hammer!"
Originalton Mauricio: "Weshalb reg ich mich eigentlich als Anlageberater manchmal so auf? Wir sind ja gar nix hier auf der Erde!"
Tarek: "Oh Mann! Warum leb ich nicht 2000 Jahre spaeter? Dann haetten wir bestimmt schon Kontakt zu dem Leben da draussen!" Und sein Blick ging gegen All mit einem froehlichen aber inbruenstigen Ruf "Hoert uns denn da niemand?"
Mauricio: "Jetzt versteh ich Deine Sternenguckerei, Birgit! Das ist nicht nur Aesthetik oder Wissenschaft pur, das ist Philosophie!"
Natuerlich stellte ich auch den Orionnebel ein! Beide waren hellauf begeistert, als sie die 4 Trapezsterne mit eigenen Augen sahen, von denen ich ihnen erzaehlt hatte!
ringring ... Tarek´s Mobiltelefon! Klar, die spanische Jugend plant nach dem familiaeren Heiligabend den Treffpunkt, um bis in die Puppen zu tanzen!
"Komm´ ne Stunde spaeter! Das hier ist total geil! Guck naemlich gerade Saturn und den Orionnebel!" Sprach´s und legte auf!
Wir sprachen ueber Entfernungen, von diesen schier unvorstellbaren Groessen des Alls ...!
"Kommt! Machen wir eine Reise zu unserer Nachbargalaxie Andromeda!"
Mauricio hatte das Konzept "andere Galaxie" nicht so klar.
"Ja verflixt, gehoeren etwa all diese Sternhaufen und Nebel zu unserer eigenen Galaxie?!"
Wenig spaeter schauten die beiden Maenner zum ersten Mal in ihrem Leben auf unseren Nachbarn im All, M 31. Es dauerte ein langes Weilchen, bis Tarek hervorbrachte "Das ist die groesste Emotion meines Lebens!" Mauricio nickte zunaechst stumm, um dann zu fluestern "Wer einmal durch so ein Teleskop geschaut hat, wird fortan viele irdischen Problemchen in einem anderen Licht sehen!"
Bei lauen Nachttemperaturen von 10º verloren wir uns nicht nur in den Weiten des Alls sondern auch in den Weiten unserer Seelen ....
Jupiter stand nun hoch genug. Und obwohl ich ihnen schon von den vier galileischen Monde erzaehlt hatte, koennen Worte auf diese Emotion wohl nicht vorbereiten! Leider erwischten wir keinen Schattenwurf, zwei Monde im Westen, die anderen beiden im Osten. Naehere Einzelheiten kann ich nicht beschreiben, denn ich kam ja kaum mal ans Okular!
Nun, die Frage war, ob er nichtmal zusammen mit seinen Kumpels zum Sternegucken kommen koenne! Meine Antwort ist wohl leicht zu erraten!
Zuletzt dann der Mond!
Originalton Mauricio: "Mensch haben wir ein Glueck hier auf unserem Planeten!"
Originaton Tarek: "Boooh, guck Dir diese Krater an! Wahnsinn, was da so alles vom Himmel runterkommt und solche Einschlaege verursacht! Terminator? Birgit, was ist Terminator? Achso, wow, genial, schaut mal, da ist ne beleuchtete Bergspitze im Dunkel! Mensch, Birgit, das ist das schoenste aller Weihnachtsgeschenke!"
Ihr koennt mir nachfuehlen, wie sehr ich mich ueber diesen Satz freute, gelle?!
Der Mond hatte uns geblendet und wir bauten ab. Waehrend ich noch die Okulare einpackte, hoerte ich im Wohnzimmer schon, wie die Beiden Daniela und Elisa mit einem begeisterten Bericht von OH´s, Galaxien, Nebeln und Planeten ueberfielen. Meine Freundinnen lachten und freuten sich mit und versprachen, beim naechsten Mal doch die drei Schritte mit rauszugehen! Aber ungluecklich sahen sie, ob der verlorenen Himmelsreise, auch nicht aus, denn hatten sie sich doch wunderbar darueber unterhalten, wie es ihnen im Laufe der Jahre mit zunehmeder Reife und Erfahrung gelungen ist, das Leben als ein Geschenk zu geniessen und wie man erfolgreich nichtige Problemchen umgeht!
"Mir gelang das nicht ganz ohne himmlischen Beistand," zwinkerte Elisa "denn die Huerden grosser Probleme liessen mich reifen, aber ohne die Hilfe Gottes haette ich das manches Mal vielleicht nicht geschafft!" - Man konnte Tarek anmerken, dass er sich nur schweren Herzens von dieser Runde "aelterer Herrschaften" losriss...
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Ein wunderschoener Heiliger Abend!
Liebe Weihnachtsgruesse
Birgit
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