@ ApiStar: Ich versteh den ganzen Aufwand nicht - wenn es blos um den Temperaturausdehnungskoeffizienz geht. Wenn Aluminium sich auf einem Meter Länge und pro Grad um 0,024 mm dehnt, merkt man das überhaupt oder redet man sich da etwas ein?
Zum f18-Monster: Und ich hatte gedacht, die Dinos wären schon ausgestorben... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Aber im Ernst: Durch die Fasern ist der Kunststoff danach ein hochanisotropes Material, ähnlich wie Holz. Das ganze Potential kann man eigentlich nur nutzen, wenn man durch FEM-Simulationen etwas über die beanspruchten Zonen im Bauteil weiß und gezielt den Werkstoff dort einsetzt. Das ist wohl für den Amateur kaum möglich. Also - wieder analog zum Holz - nimmt man eben "Sperrholz", das dann in jeder Richtung ganz leidliche Eigenschaften hat. Durch die Verwendung von hochwertigen Fasern, also z.B. Kohlenstofffasern, ist das Ergebnis dann dennoch recht ordentlich, wenn es um das Ziel Leichtbau geht. Der schöne Unterschied zum Holz liegt, wie schon gesagt wurde, in der Formbarkeit, die durch entsprechende Matten (es gibt unterschiedliche Webarten und Gelege), die je nach dem, wie häufig Kette Und Schuß sich kreuzen, auch gut über sphärische Flächen formbar sind.
Wie auch schon erwähnt wurde, braucht man dann einen Dorn, um den gewickelt wird (ist ja meist der Innendurchmesser angegeben...) und da sind den Längen eben Grenzen gesetzt.
Wenn das Gewicht nicht die erste Geige spielt kämen auch billigere Glasfasern in Betracht.
Wenn man sich dann nach einem entsprechenden Dorn umsieht, der sich nicht schon durch sein Eigengewicht durchbiegt (Abwasserrohre neigen dazu), und man dann für teuer Geld ein Metallrohr ergattert hat, kann man ja eigentlich auch gleich das Rohr nehmen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Hm, jetzt hab ich viel kluggesch...., aber die Patentlösung weiß ich immer noch nicht für das Monstrum.
Vielleicht noch eine Frage an die Laminierprofis: Läßt sich als Dorn auch ein recht kurzes Metall-Rohr nehmen, vielleicht einen Meter? Wenn man das dann überdreht, müßte das ja sogar recht genau hinzubekommen sein. Die Hafteigenschaften von Epoxidharzschichten untereinander ist doch sehr gut, dann müßte es doch möglich sein, immer nur einen Ring zu laminieren und diesen, wenn er ausgehärtet ist, dann einen halben Meter weiterschieben und dann überlappend den nächsten Ring ansetzen. Als Trennschicht zum Dorn gibt es doch solche spezielle Folie. Das wäre zwar zeitaufwändig, aber müßte doch funktionieren?!