Warum sind die 80 ED's und PST so Teuer geworden??

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astrofan

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Ich kann das alles nicht mehr nachvollziehen??
Warum sind z.B.die 80'ziger Skywatcher ED's heute sogar Gebraucht und neu wesentlich teurer als vor 10 Jahren als Neu ??
Bei den Coronado PST ist das eben so.
Damals PST original aus USA so um die 600€ , heute aus Billigland China fast 1000€ ??

Ok- Angebot und Nachfrage, aber woher kommt dieser preisliche Umkehrprozess wirklich zu Stande??
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Astrofan,

allgemeine Inflation, allgemine Preiserhöhungen, Abwertung EUR gegenüber US-Dollar. Das Gleiche passiert gerade in UK - das Pfund wertet ab, die ersten Astrohändler müssen die Preise erhöhen.

Gruß

Der Micha
 
Hallo zusammen,
man darf denke ich auch nicht vergessen, dass es selbst bei China- Produkten Qualitätsverbesserungen gab - und die kosten nun einmal Geld, denn hir sind besser bezahlte Fachleute gefragt.
Zudem nehme ich an, dass die Chinaproduktion zunächst mit marginalen Gewinnspannen ins Rennen ging, um erst einmal den Markt zu erobern. Das ist jetzt gelungen und dan kann man denn auch den Gewinn verbessern durch Preiserhöhung, zumal es der chinesischen Wirtschaft und auch Umwelt heuer nicht wirklich gut geht.
Vielleicht ist es gut so, denn dann könnten auch wieder europäische und russische Hersteller wieder eher punkten.

Viele Grüße, clear skies (auch ohne neuen ED oder PST ;) )
Carsten
 
Hallo Micha,

wenn ich richtig rechne, sollten Einfuhren aus UK infolge der Pfundabwertung eigentlich billiger werden.
Da die Briten aber ebenfalls aus anderen Ländern importieren müssen, gleicht sich das wieder aus.
Natürlich nimmt man infolge von Währungsschwankungen immer gerne für den Importeur positive Effekte mit und erhöht die Preise entsprechend. Merkt ja im Prinzip keiner.

Grüße
Dieter
 
Ich stelle mir gerade vor, was diese Geräte erst kosten würden, wenn sie in Deutschland hergestellt werden. Ich finde, das ist Jammern auf hohem Niveau! Wir sollten wirklich dankbar sein, dass so günstig ist!
Man sollte sich einmal fragen, wie wenig chinesische Facharbeiter daran verdienen bzw. zu welchen Stundenlöhnen und unter welchen Bedingungen! Ich glaube nicht, das Deutsche unter chinesischen Bedingungen gern arbeiten möchten! Außerdem, an dem Produkt verdienen noch viele weitere Hände, bis es letztendlich bei uns zu kaufen ist.
 
Zitat von Amin:
Ich stelle mir gerade vor, was diese Geräte erst kosten würden, wenn sie in Deutschland hergestellt werden.

Wenn man die Preise von einem chinesischen No-Name-Fernglas mit einem aus deutscher Produktion von Zeiss oder Leica vergleicht, kann man sich recht schnell ausrechnen, was ein 80 mm Apo oder 6" Newton kosten würden.

Ich sage nur: Die Hobbyastronomieszene würde am Boden liegen, weil sich kaum noch einer ein Teleskop leisten könnte oder wollte.

Gruß

Carsten
 
Hallo,

Preise einer Noname Optik mit einem Higendprodukt zu vergleichen ist allerdings auch nicht fair.

Ein 120er Apo aus Japan, mit vergleichbaren Lohnkosten, ist "kaum" teuerer (TSA120, 4300€) als ein ein ähnlicher Apo aus China (Esprit120, 3000€).

Oder der FS60 zu 750€, im Vergleich zum TSAPO60 zu 620€.

Beim Zubehöhr langt der Japaner dann wohl richtig zu, aber da lasse ich auch gerne günster was in Deutschland drehen.

Viele Grüsse
Matthias
 
Hallo in die Runde,

die Waren aus Cina kosten heute mehr und man bekommt für das Geld auch mittlerweile mehr. Wenn ich mich an die ersten Cinakracher, ob Montierung oder Optik, erinnere, da gab es schon ordentlichen Pfusch.
Mitlerweile laufen die Dinge im Verkauf gut, und man dreht an der Preischraube um maximalen Gewinn zu machen. Das ist normal, solange es ausreichend Käufer gibt.

Die einbrechende Astroszene ohne Chinaprodukte sehe ich nicht. Das ist recht weit hergeholt.
Seit Jahren wird der Markt durchkommerzilisiert und ich wundere mich, wieviele Menschen ihr Brot damit verdienen, oder verdienen wollen.
Ich glaube auch, das die Szene bei weitem nicht so groß ist wie angenommen. Da gibt es ein ständiges kommen und gehen, aber die Menschen, die das Hobby über Jahre betreiben, sind wahrscheinlich zahlenmäßig gar nicht so üppig.
Und gerade bei vielen der aktivsten in der Szene geht es um Purismus, um Eigenbauten und eben nicht um big Money.

Gruß
Thomas
 
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