Hallo,
Der Begriff "autoguiding" kommt aus der Astrofotografie. Da jede Montierung Ungenauigkeiten aufweist (z.B. den Schneckenfehler), werden Sterne bei längeren Belichtungszeiten verzerrt - zumindest dann, wenn man diese Ungenauigkeiten nicht ausgleicht.
Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Manuelles guiding: Man fotografiert durch das Hauptrohr und schaut gleichzeitig durch ein Leitrohr mit Fadenkreuzokular. Man sieht, ob ein eingestellter Stern von der Mitte des Fadenkreuzes abweicht und kann entsprechend ausgleichen - manuell.
2. Autoguding: Man schaut nicht selbst durchs Leitrohr, sondern befestigt daran ne CCD-Kamera (z.B. ne Webcam...). Diese, verbunden mit ner Schnittstelle an der Montierung oder via PC/Notebook, bemerkt die Ungenauigkeiten viel früher und gibt automatisch die Entsprechenden Kommandos, um die Abweichuneg auszugleichen.
Ich hoffe, das hat weitergeholfen.