Hallo!
Wenn es wirklich die erste Nacht mit dem Teleskop draußen ist, dann würde ich von den genannten Objekten eher abraten, da sie alle eher im Grenzbereich des genannten Geräts liegen. Zumindest bei aufgehelltem Himmel, wie er bei uns typisch ist sind sie schwierig, wenn man sie nicht schon kennt. Versuche dich besser an Objekten, die möglichst leicht auffindbar sind. Also erstmal Mond und Jupiter angucken! Dann gehören Doppelsterne wie Alkor/Mizar, Albireo, Epsilon Lyrae zu den einfacheren Objekten, da man sie auch mit bloßem Auge schon gut lokalisieren kann. Auch helle Kugelsternhaufen wie M15, M13 oder M5 oder offene Sternhaufen wie M11,M39 oder den "Kleiderbügel" kann man versuchen. Man sollte aber nicht zu enttäuscht sein, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Anfangs habe ich nach einem Objekt schon mal eine Stunde und länger gesucht. Eine gute Aufsuchkarte ist außerdem Pflicht z.B. Karkoschka. Falls die Sicht zum Südhorizont gut ist, kann man auch mal im Schützen herumfahren. Neben der prächtigen Milchstraße ist hier die Chance groß auch mal einen Nebel oder Sternhaufen zu erwischen eventuell sogar ohne gezieltes Suchen. Grundsätzlich empfiehlt es sich mit kleiner Vergrößerung (=große Okularbrennweite) die Suche zu starten. Hat man ein Objekt erwischt, sollte man sich Zeit lassen und ruhig mal alle verfügbaren Vergrößerungen ausprobieren.
Viel Erfolg!
Florian