was leichtes?

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Flowol
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Flowol

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Hallo. Ich brings gleich auf den Punkt.
Kann mir mal jemand ein schönes Himmelsobjekt empfehlen, das leicht zu erkennen ist?(wenns geht nicht der jupiter <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> )

fileicht im Süden, denn dann giebt es nicht zu viel Streulicht.es sollte auch nicht zu klein sein, eben etwas vür anfänger

danke im voraus
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Flowoll
 
Moin

also im Süden und wenn es dunkel ist (Mitternacht und später) - da sehe ich im Moment nur den Mond. Und genau der macht sicher viele Objekte unsichtbar.
Sonst sehe ich in der Nähe noch M13 im Herkules. Der Mond macht halt alles kaputt der Sommer ist aber sowieso nicht so toll durch die kurzen Nächte.


PS: was hast du gegen Jupiter? Der ist doch noch recht gross und Hell. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Hi Flowol
Ich könnte dir den Doppelstern Albireo wärmstens empfehlen. Dem macht das Mondlicht nichts aus und ist in jedem Fernrohr wunderbar anzusehen. Albireo findest du im Sternbild Schwan. Im Internet kannst du dir sicherlich jede menge Aufsuchkarten ausdrucken bzw Stern merken und dann suchen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Ansonsten würde ich auf Antares seinen Vorschlag hören. Es geght nichts über gemeinsames Beobachten. Viel Spass weiterhin und viele Beobachtungserfolge, Matze
 
Den Mond hab ich mir schon sehr oft angeschaut.
Ich dachte mehr an ein messier
oder einen Doppelstern.


Wie stark muss die vergrößerung vür m13 sein?
 
Hallo zusammen.
Die Vergrößerung ist dabei nicht das Entscheidende. Sie sollte nur nicht zu hoch sein, da meiner Meinung nach sonst die Wirkung verloren geht. Mit welcher Optik gehst Du denn auf Spechteltour? M13 ist einer der hellsten Kugelsternhaufen mit 5,7 mag und kann bereits mit einem Feldstecher bei gutem Himmel als schummriges Fleckchen gesehen werden. Ab 6 oder besser 8 Zoll wird es dann natürlich interessanter, da man bis ins Zentrum hinein auflösen kann. Ich persönlich schaue gern mit meinem 8 Zöller bei ca. 100 facher Vergrößerung.
 
Hi JDF,
warum nur so wenig? So nutzt Du noch nicht mal das Auflösungsvernmögen Deines Teleskops aus. In normalen DS-Nächten kannst Du M13 mit einer Vergrößerung entsprechend der Apertur des Teleskops beobachten - teilweise auch mehr.
Sprich 4" mit 100fach, 8" 200fach und 12" 300fach.
CS
 
Hallo Antares.
Die Sache ist die:
Ich finde es schöner, wenn ich den Kugelsternhaufen als Ganzes in der Leere des Raumes anstatt nur als Ausschnitt sehe.
Ausserdem betrachte ich M13 nicht ausschließlich mit 8 mm sondern fahre natürlich nach alter Speers-Waler Manier bis auf 5mm hoch. Dann bin ich schon bei 160. Mehr möchte ich dem Ganzen aber nicht zumuten. Der Stadthimmel macht mir da vorallem einen Strich durch die Rechnung. Mir ist auch noch nicht aufgefallen, dass bei 8 mm M13 nicht so aufgelöst erscheint wie bei 5 mm. Der einzige Effekt den ich dadurch habe ist eine Ausschnittsvergrößerung.
 
Gerade M13 hoch zu vergrößern (wie schon hier empfohlen) ist nach meiner Erfahrung sehr reizvoll, da der Haufen nicht ganz so kompakt ist und auch im Kernbereich mit 6-Zöllern aufwärts und mit 150-200x vollständig aufgelöst werden kann; da zeigen sich verschiedene "dunkle Straßen" im Kern und im Halo einige "Doppelsterne", was man mit geringer Vergrößerung nicht sieht.
Ich habe bei gutem seeing im 8" SCT M13, M5, M15, M92 etc. schon sehr schön bis 222x beobachten können.
 
Neben Albireo, Jupiter und Mond ist momentan noch der Doppelstern Epsilon Lyrae zu empfehlen, da er im Sucher zusammen mit der sehr hellen Wega steht und doppelt auch schon mit kleinster Vergrößerung erscheint. Damit man ihn vierfach sieht, muss man aber schon einen guten Abend erwischen und höher vergrößern. Dann wären noch die recht hellen Kugelsternhaufen M5,M92,M3 zu nennen, wobei man diese erst nach M13 aufsuchen sollte, da M13 aufgrund der hellen Sterne in der Nähe leichter zu finden ist. Im Schlangenträger gibt es noch einige hübsche offene Sternhaufen wobei ich für den Anfang IC4665 empfehlen würde (wenige aber helle Sterne nahe Beta Oph hübsch bei sehr schwacher Vergrößerung). Aufsuchkarten für diese Objekte gibt es z.B. im Atlas für Himmelsbeobachter von Karkoschka. Aber auch in vielen anderen Einsteigerbüchern oder auf der Hallwag-Sternkarte sind die Objekte verzeichnet und sie sind in einer klaren Nacht ohne Vollmond auch alle im Feldstecher zu sehen.
Viel Erfolg beim Aufsuchen!
Gruß Florian
 
epsilon LYR ist als einfaches Beobachtungsobjekt zu empfehlen und gar nicht so schwer zu trennen.
Da epsilon 1 und epsilon 2 jeweils 2,4" Distanz haben, genügen bereits 7-8 cm Öffnung, 100-150x und gutes seeing, um die Komponenten zu trennen.
 
wo finde ich m 13 und diesen Doppelstern genau?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Also Epsilon Lyrae ist nicht so schwer zu finden. Jupiter ist offenbar ja schon bekannt. Zwischen Jupiter und Großem Bären/Großem Wagen steht ein recht heller gelblicher Stern (der hellste in dieser Gegend). Es ist Arktur der Hauptstern im Bärenhüter. Von diesem läßt man den Blick fast im rechten Winkel östlicher (nach links) wandern und hebt dabei den Kopf noch etwas mehr richtung Zenit. Dann sieht man einen etwa gleichhellen aber eher bläulich weiß leuchtenden Stern. Es ist der Stern Wega in der Leier. Der hellste in dieser Himmelsgegend. Die Leier selbst sieht wie eine Raute aus, die links unterhalb an Wega dranhängt. Jetzt muss man nur noch Wega in das Gesichtsfeld eines Fernglases oder des Sucherfernrohrs bringen und man erkennt knapp daneben zwei dicht zusammenstehende etwa gleichhelle Sterne am Gesichtsfeldrand. Das ist Epsilon Lyrae. In einem Teleskop bei höherer Vergrößerung (ca. 150x) kann man erkennen, dass die beiden Sterne nochmals doppelt sind. M13 steht im Sternbild Herkules, das zwischen dem Bärenhüter mit dem Stern Arktur und der Leier steht. Da es aber keine so hellen Sterne enthält, fürchte ich dass man es ohne Sternkarte oder Anleitung nur schwer erkennen wird, wenn man es noch nicht kennt. Deshalb wäre es sinnvoll sich ein Planetariumsprogramm für den Computer, eine drehbare Sternkarte oder einen Sternatlas zu besorgen. Das kann man als angehender Hobbyastronom ohnehin gut gebrauchen. Herkules sieht tatsächlich etwas wie ein Strichmännchen mit rechteckigem Körper aus. M13 steht knapp unterhalb der rechten oberen Ecke und erscheint im Fernglas oder Sucherfernrohr als kleiner verwaschener Fleck. Sollte es mit dem Auffinden allein nicht klappen, kann man mal in der Sternwarte in Klein-Winternheim vorbeischauen, die bei klarem Himmel immer am Donnerstag vor Neumond ab 22.00Uhr geöffnet wird. Dort kann man sich dann M13 zeigen lassen. Oder in der Mainzer Volkssternwarte auf dem Turm der Anne-Frank-Schule. Diese ist außerhalb der Schulferien immer freitags ab 18.30Uhr geöffnet. In astronomischer Literatur auch für Einsteiger kann man kostenlos in der Bücherei "Anna Seghers" nahe dem Mainzer Hauptbahnhof probeschmöckern.
Viel Erfolg
Gruß Florian
 
naja, so leicht hört sich es auch nih an, aber danke vür die beschreibung.
und wie finde ich m 13?
 
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