Was spricht für ein gutes 10x50?

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blue_scape

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Hallo,

die Frage mag etwas seltsam erscheinen, darum umreiße ich erstmal das "Problem". Zu meinem Meade 10x50, mit dem ich viel beobachtet habe, gesellte sich an Weihnachten ein Nikon 8x40. Bei einem ersten Test stellte ich fest, dass das Nikon fast die Grenzgröße des 10x50 erreicht.

Ursprünglich hatte ich nun überlegt, mir ein neues und besseres 10x50 zuzulegen (vielleicht 100 bis 150 Euro), da das Gewinde für die Fernglashalterung herausgebrochen ist. Da mich nun das 8x40 bei einmal Durchgucken in Sachen Grenzgröße überrascht hat, spiele ich jetzt mit dem Gedanken mir gleich ein 60-er oder eventuell sogar 70-er-Glas zu holen.

Was würdet ihr tun? Ich meine, ich hab bis jetzt nur auf die schwächsten Sterne im Fernglas geachtet, aber was ist etwa mit der Auflösung und anderen Punkten? Lange Rede, kurzer Sinn: Soll ich beim Aufbau meines Fernglaszoos nochmal bei 10x50 einen Stopp einlegen? Darum interessieren mich eure Vergleiche zwischen 8x40 und 10x50. Es ist tatsächlich mit der Frage vergleichbar, ob ich mich vom 8" auf 10" steigern soll oder doch gleich 12" nehmen soll.

Gruß - Nico
 
Hallo Nico,

wenn Du ohnehin mit Stativ arbeitest, dann kannst Du die 10x50 Klasse überspringen und gleich ein grösseres Fernglas draufpacken. Ein ordentliches 8x40 ist ideal für den freihändigen Gebrauch, das 10x50 würde wegen der Vergrösserung etwas mehr auflösen, freihändig aber auch mehr zittern. Ich empfehle immer, etwas zu sparen, und ein Fernglas mit abgewinkelten Okularen aufs Stativ zu setzen, der Gewinn an Komfort ist enorm.

Viele Grüsse,
Holger
 
hallo Nico,

ich wollte eins das ein wenig mehr bringt als ein 10x50 und bin ganz glücklich mit dem Celestron Skymaster 12x60 (gibts meinen Bericht hier)
Das Ding ist echt ok, kostet nicht viel, und bringt deutlich mehr als ein 10x50. Auch im SuW Vergleich konnte es punkten. Damit soltest du eine schöne Ergänzung zum 8x40 haben, die freihändig noch geht.

lg Tommy
 
Hallo Nico,

ich bin vor längerer Zeit diesen Weg gegangen. Mein gutes Zeiss 10x50 zeigt mit bei Freihandbeobachtung ebenfalls nie mher als ein entsprechendes 8x40. Die Grenzgrößen- und Vergrößerungsvorteile des 10x50 werden durch die Handunruhe schlichtweg "aufgefressen" und die Beobachtung mit 8x40 oder 8x42 gestaltet sich einfach angenehmer.
Optimal für mich war ein 8,5x44, das Swift Audubon ED, mein(!) Wunschfernglas für die Zukunft.

Das Zeiss lag nur noch rum, das gute Glas machte keinen Spass mehr.
Ich habe es dann verkauft und mein derzeit größtes Glas ist ein 11,3x80 welches ich für kurze Scans (mit Mühe) noch freihändig nutze, ansonsten mit Schulterstütze (grenzwertig).
Eigentlich gehört Alles ab spätestend 10x50 konseqent auf ein Stativ (oder bildstabilisiert), folglich ist auch meine Empfehlung für Dich, diese Größe zu überspringen und über das 8x40 ein stativgestütztes Großfernglas zu setzen.

CS
*entfernt*




 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Nico,

die Freihandbeobachtung ist wohl eine sehr sehr individuelle Geschichte. Ich habe mir vor kurzem das von Günther erwähnte Swift ED 8.5x44 gegönnt. Im direkten Vergleich mit einem 10x50 Docter habe ich gemerkt, dass für mich(!) selbst am Tage 10x50 keinen Sinn mehr machen - das Zittern ist bei mir zu groß und das Bild kein Genuss mehr. Das Swift machte da den entscheidenden Unterschied und ist, nebenbei gesagt, einfach ein klasse Glas.
Als "Großfernglas" benutze ich ein Miyauchi 15x60 und in der Kombination mit dem Swift bin ich nun vollends zufrieden.
Folglich empfehle auch ich Dir in Kombination mit Deinem 8x40 ein größeres Glas auf einem Stativ oder, um bei Deinem Vergleich zu bleiben, nimm 12''.

Beste Grüße, Klaus
 
Hallo Günther und Klaus,

Freihandbeobachtung steht bei mir nicht zur Debatte, da ich sowieso nur mit Stativ am Fernglas sitze. Ich möchte nur abwägen, ob ich mir nun ein besseres 10x50 (sagen wir bis 300 Euro) holen soll, da ich mit dem 8x40 schon fast dorthin komme.

Gruß - Nico

 
Hallo Holger,

abgesehen davon, dass ich für ein Fernglas mit Winkeleinblick schon länger sparen müsste (Neiger und Stativ außerdem erforderlich), wäre es auch meine Wahl. Nur gibt es die normal erst ab 80mm. Deswegen schaue ich schon ein wenig nach dem 15x60 von Miyauchi, aber ob das noch etwas wird?

Danke auch für die anderen bisherigen Antworten.

Gruß - Nico
 
Hallo Nico,

auch wenn Du ausschließlich stativgestützt beobachtest sind die 8x40 Ferngläser meist weitwinkliger als die 10x50 Modelle und an Deiner Feststellung, dass der Grenzgrößen- Auflösungsgewinn nicht sonderlich groß ist hat Bestand.

Ab 12x?? wird der Gewinn mit Sicherheit deutlicher. Ob 12-15x als Zwischenstufe sein muss oder ob Du gleich auf ein komfortables Großfernglas mit Winkeleinblick sparst, diese Entscheidung wird Dir niemand abnehmen können.

Ich persönlich komme mit Geradsichtferngläsern und Stativ nur mühsam zurecht, scheue den Aufwand und sehe in der Summe auch keine Vorteile zu meinem 102/500er Richfieldrefraktor. Daher die "Krücke" mit dem Schulterstativ.

CS
*entfernt*
 
Hallo Nico,

ich habe ein 8x43 und ein 10x50. Das 8x43 habe ich als "Taschensternwarte" in Ergänzung zu meinen anderen Gläsern speziell für die Reise gekauft. Inzwischen beobachte ich aber auch zu Hause deutlich mehr mit dem 43er als mit dem 50er.

Der Unterschied zwischen den beiden Gläsern ist im direkten Vergleich natürlich sichtbar, vor kurzem detailliert getestet am Komenten Tuttle. Das Bild des 10x50 ist etwas brillianter und auch etwas heller, was wohl an den unterschiedlichen Bauweisen liegen mag. Ich würde aber als Besitzer eines 8x40 kein 10x50 kaufen, zumal bei Tagbeobachtung das kleinere Glas eher besser ist (subjektiver Eindruck).

Zu beachten ist auch, dass das 10x50 eigentlich aufs Stativ gehört und somit etwas "unspontaner" wird - da kann man gleich noch etwas draufsatteln und zum 70er greifen.

Grüße Klaus
 
Hallo Nico,

möchtest Du am Ende nur ein Fernglas nutzen?
Möchtest Du es hauptsächlich für Astrozwecke nutzen?

Falls ja, würde ich auf jeden Fall zu einem 10x50 oder 10x56 raten. Die höhere Vergrößerung bringt schon mal mehr Auflösung, als die eines 8x40 Glases. Nach Walter E. Schön errechnet sich die nutzbare Auflösung für Fernglaser mit einer AP von größer 2,3 wie folgt:

Auflösung (nutzbar) = Auflösung (theoretisch) · (AP : 2,3)

Es ergeben sich folgende Werte, die den Gewinn von 8x40 auf 10x50 verdeutlichen; ausschließlich die Fernglasvergrößerung limitiert das Auflösungsvermögen!:

8x40 = 7,1"
10x50 = 6,1"
10x56 = 6,1"

Ein weiterer Faktor ist die Dämmerungsleistung (nach Zeiss die Wurzel aus dem Produkt von Objektivdurchmesser und Vergrößerung): Ein 8x40 hat eine Dämmerungsleistung von 17,9, das 10x50 eine von 22,4 und das 10x56 schließlich 23,7. Das bedeutet, ein 10x56 bietet eine um 32 % bessere Dämmerungsleistung, als ein 8x40 Fernglas. Hierbei muss zwingend beachtet werden, dass die Dämmerungsleistung nur relevant wird, wenn die Austrittspupille optimal gewählt ist, also für Astro irgendwo zwischen 5 und 6, je nach Himmel.

Frank Schäfer bietet noch einen weiteren Index an, nämlich den nach Alan Adler, bei dem das Produkt aus Vergrößerung und der Wurzel des Objektivdurchmessers gebildet wird. Dieser Index betont stärker den Vergrößerungseinfluss auf die Astrotauglichkeit, was im Hinblick auf die steigende Auflösung auch sinnvoll ist, allerdings mmer noch in Abhängigkeit von der optimalen Austrittspupille, diese ist quasi Voraussetzung.

Man kann also eine Menge theoretischer Überlegungen zur Anschaffung eines Fernglases anstellen, ohne zu einem abschließenden Ergebnis zu gelangen. Ich persönlich würde an Deiner Stelle versuchen, einige Ferngläser in die Hand zu bekommen, um eine Entscheidung zu fällen. Denn alle Theorie ist grau, wenn man einmal durch ein Spitzenfernglas geschaut hat; Beispiel: Ein Swarovski 8,5x42 EL zeigt am Himmel genau so viel, wie ein TS 10x60, und das noch deutlich brillianter.

Ich habe mich eine zeitlang auch mit winkligen Großferngläsern beschäftigt. Besonders die etwas kleineren 60ger und 77ger Gläser von Miyauchi sind für Astrozwecke interessant. Am Ende habe ich mich aber gegen deren Verwendung entschieden, da diese ein Stativ und eine Montierung erfordern. Fernglasbeobachtung heißt für mich freihändige Beobachtung, also bis zu einem Gewicht von von etwa 1,0 bis 1,5 kg und einer Vergrößerung von 10-fach.

Zusammenfassung:

1. optimale Austrittspupille bestimmen
2. größtmögliches Fernglas ermitteln, welches freihändig benutzt werden kann
3. Kandidaten ermitteln
4. diese Ferngläser testen und dann entscheiden
dann entscheiden

Viele Grüße
Andreas
 
Ach, ich sehe gerade, dass Du nur mit Stativ beobachtest. Dann wäre natürlich ein 12x56 ideal. Ich habe gerade das Nikon Monarch 10x56 angeschafft und bin recht zufrieden; vielleicht wäre das 12x56 eine Möglichkeit für Dich.
 
Hallo,

da Du ja das 8x40 weiter behalten und verwenden willst, würde ich Dir auch ein "größeres" Fernglas als 10x50 empfehlen. Ich habe selbst derzeit 8x42 - 10x50 - 12x36 (Stabi) - 15/22x60 (Miyauchi 45°) für den Astro-Einsatz.

Das 8x42 ist das Reiseglas und für "nur mal schnell gucken". Das 12x36 ist dank Stabi auch ohne Stativ einsetzbar und das 15/22x60 auf Stativ einfach herrlich. Das 10x50 taucht hier nicht auf? Es wird ehrlich gesagt derzeit (seit ca. 1 Jahr) viel zu selten verwendet. Aber es ist ein Fujinon FMT-SX2 und deshalb bleibt es auch hier ... Neu kaufen würde ich mir diese Größe aber jetzt nicht, auch wenn 10x50 ein "gutes Maß" ist.

Zu Deinem 8x40 würde vllt. ein 15-20 x 60-80 gut passen. Ich hatte mal ein Tento 20x60, hervorragendes Fernglas.

Gruß
Adson
 
Hallo,

all zu viel kann ich nicht sagen, weil ich nur wenige Exemplare größerer Größen gesehen habe (Zeiss 15x60, Fujinon 15x60).

Allerdings konnte ich eine ganze Weile lang ein 8x50 und ein 10x50 am Sternenhimmel vergleichen. Zu meinem Erstaunen zeigte das 10x50 immer effektiv mehr, auch wenn das Bild nicht so "schön ruhig" war. Hier aufgrund der subjektiv empfundenen größeren Bildruhe die Freihandgrenze knapp unterhalb von 10x anzulegen, und damit das seit Jahrzehnten gebräuchliche 10x50 von vorneherein auszuschließen, halte ich für etwas unangebracht. Zumindest wenn die Bildästhetik ein kleinwenig hinter das tatsächliche Wahrnehmungsvermögen zurückrücken darf (die Möglichkeit, ein Stativ oder eine sonstige stützende Hilfe zu verwenden einmal außen vor gelassen...)

Ich selbst werde mir bei der nächsten passenden Gelegenheit zum kürzlich angeschafften Trinovid 8x32 noch ein Docter Nobilem 10x50 holen (dieses Mal wird es ernst, das 10x50 Jenoptem ist verkauft...). Letzeres allerdings nicht als Ersatz für das praktische Tagglas, sondern als Ergänzung. Bei vorhandenem 8x40 wird es vermutlich etwas schwieriger...

Ciao,
Roland
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Roland,

das soll auch keine pauschale "Trendwende" werden.

Ich rate seit Jahren, sich solche Gläser, gerade wenn es um eine teure dauerhafte Anschaffung geht, live anzusehen und das persönlich "Richtige" zu wählen.

Mir ist 10x50 frei Hand zu viel, Nico eventuell auch (gut, er beobachtet dauerhaft stativgestützt) und wir stehen nicht alleine da.
Hinzu kommt noch alles was man sonst unter Haptik versteht, da gibt es auch bei nobelsten Marken den Fall, dass ein bestimmtes Glas einfach nicht in ein bestimmtes Gesicht passen will.
Der Auflösungs- und Vergrößerungsvorteil des 10x50 greift bei mit gegenüber einem gleichwertigen 8x40 nur so geringfügig, dass ich das entspanntere Beobachten vorziehe, bei 8,5x44 greift der Vorteil gar nicht mehr.
Einen kurzen Scan bekomme ich sogar mit dem 11,3x80 noch hin aber genußvolle Schwenks durch die Milchstraße, Langzeitbeobachtung (und darum geht es für mich bei Fernglasbeobachtung in erster Linie) geht schon mit 10x50 nicht mehr so recht.

Wenn ein gutes 8x40 vorhanden ist und der Wunsch nach "Mehr" da ist kann man auf jeden Fall darüber nachdenken, 10x50 auszulassen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo,

> Ich rate seit Jahren, sich solche Gläser, gerade wenn es
> um eine teure dauerhafte Anschaffung geht, live anzusehen
> und das persönlich "Richtige" zu wählen.

Meine volle Zustimmung hierzu.

> Wenn ein gutes 8x40 vorhanden ist und der Wunsch nach "Mehr"
> da ist kann man auf jeden Fall darüber nachdenken, 10x50
> auszulassen.

Auch da kann ich kaum widersprechen. Nicht umsonst überlegte ich ein paar Jahre lang hin und her. Ich selbst bin ein Freihand-Fernglasbeobachter. Als bestes "Orientierungsglas" und für nicht all zu lange Beobachtungen habe ich für mich selbst die Größe 10x50 auserkoren. Ich schaue damit aber nicht 2 Stunden am Stück. Wer das will, braucht zweifellos ein Stativ oder viel Ausdauer. Bei der ersteren Variante greift auch der Einwand mit dem Auslassen einer Größe.

Die ursprüngliche Frage war aber, ob ein 10x50 Sinn hat. Ja - je nach den persönlichen Vorlieben. ;)

Allerdings wurden da auch 100-150 EUR erwähnt...

Ciao,
Roland
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Roland,

volle Zustimmung.
Ich bringe es Mal auf den Punkt:
Auch ich würde lieber mit 10x50 Freihand schauen, geht aber nicht und dann ist es sehr sinnvoll, das einzusehen.

Die Menschen sind halt unterschiedlich. Ich bin ein Klotz von 190 cm (daraus resultieren die Probleme mit wackligen und/oder teuren Stativen) und jenseits der 100 kg, aber das will nichts bedeuten. Ich kenne einen jungen Mann (max. 60 kg) der steht seelenruhig mit einem 12x60 oder war es sogar ein 15x70 und guckt und guckt. Er sieht auch die Details die drin sind, glaube mir ich habe ihn (verfänglich) gefragt.

"So is di Lebbe, kamma nix mache, muss ma gugge zu!" :/
CS
*entfernt*
 
Die Freihandbeobachtung spielt beim 10x50 immer eine Rolle. "Ich beobachte nur vom Stativ" ...wirklich? So ein Glas ist schnell zur Hand genommen für einen Blick aus dem Fenster oder vom Balkon.
Und da die frei Beobachtung so entspannt ist, lohnt es sich, die Techni zu verbessern: Fernglas vorn anfassen, gegen die STin drücken, sich selbst anlehnen, schräg hinstellen... Der gewinn ist beträchtlich.
 
Hallo,

ich denke, das Problem in diesem Thread besteht darin, dass wir als "Thema" eine allgemeine Frage haben, aber einen sehr speziellen Fall.

Grundsätzlich ist ein 10x50 meiner Meinung nach das beste Astro-Glas. Es ist universell verwendbar, bietet einen erheblichen Wahrnehmungsgewinn und ist mit Einschränkungen auch noch frei Hand zu benutzen. Deshalb spricht eigentlich alles dafür, sich ein gutes 10x50 zu kaufen.

Im konkreten Fall hat aber der Anfragende ein 8x40 und will nun für ~ 150 EUR etwas größeres. D.h. er kann sich außer dem vorhandenen 8x40 noch max. ein brauchbares Fernglas leisten. Und da wäre m.E. eben ein 20x60 durchaus ein interessantes Glas und auch für dieses Geld zu bekommen. Ein neues Bresser Saturn 20x60 kostet ~ 130 EUR und ist für diesen Preis durchaus akzeptabel. Einfach mal ausprobieren ...

Gruß
Adson
Adson

 
Ich habe selbst verschiedenen Gläser, u.a. 7x35, 8x40, 10x50 und 15x70.
Als letzt Komet Tuttle bei M33 stand, habe ich alle Gläser durchprobiert. Freihändig.
Für mich war dabei das sehr leichte (und preiswerte) TS 15x70 das optimale Fernglas. Tuttle und M33 waren aus der Hand sehr gut wahrnehmbar, weitaus besser als mit dem 10x50 Dekarem oder dem 8x40.
Klar, das 8x40 ergibt ein ruhigeres Bild, aber Komet Holmes war darin z.B. kaum noch zu erahnen und im 15x70 sowas von eindeutig zu erkennen und klar zum Hintergrund abgegrenzt.

Ich werde mir als nächstes einen Stativadapter für dieses 129€-Glas bauen....
 
Hi Nico!

Ich habe mir ein 10x50 gekauft, weil ich in erster Linie freihändig beobachten möchte. Wenn ich aber, wie Du, ein reiner Stativbeobachter wäre, würde ich mich nicht mit 10x50 aufhalten. Der Gewinn gegenüber einem guten 8x40 erscheint mir viel zu gering.

@ Korn/Roland: Warum hast Du denn Dein Jenoptem verkauft, warst Du damit unzufrieden? Das sollen doch eigentlich sehr schöne Gläser sein.

Viele Grüße

Tim
 
Hallo,

> @ Korn/Roland: Warum hast Du denn Dein Jenoptem verkauft, warst Du damit unzufrieden?

Nein, ich war nicht damit unzufrieden. Aber das gute muss besserem weichen, es wird ein Docter Nobilem 10x50 ins Haus kommen. ;)

Ciao,
Roland
 
Hallo Roland,

herzlichen Glückwunsch zu dem Nachfolge-Glas ... eine gute Wahl!

Gruß
Adson
 
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