"Weihnachtswünsche"

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Re: Ist die Mittelklasse wirklich nutzlos?

Hendrik,

das 8x32 Minox, das ich letztes Jahr getestet hatte, litt nicht nur unter Streulicht, sondern war im Gegensatz zum gleichzeitig gestesteten Leica 8x32 Trinovid auch nicht in Lage, Sterne wirklich punktförmig abzubilden.
Dafür konnte es in der Dämmerung erstaunlich lange mit größeren Gläsern halbwegs mithalten. Die Testberichte in Jagdzeitschriften sollte man immer mit Vorsicht genießen. Die Ergebnisse sind ähnlich wie in gewissen Autozeitschriften oft vorhersagbar und haben manchmal nur sehr bedingt etwas mit der Realität zu tun. Blätter mal ein paar Ausgaben durch und schau, wer da so Anzeigenkunde ist...

Ansonsten kenne ich das 7x42 Minox nicht und es ist ganz richtig, wenn Du Dir ein eigenes Bild machst. Berichte dann doch hier einmal über Deine weiteren Erfahrungen.

Steve
 
Re: Ist die Mittelklasse wirklich nutzlos?

Hallo Holger,

wegen fehlender Phasenkorrektur oder Mehrfachverguetung, und das sind Features, mit denen ein Fernglas der Mittelklasse heute normalerweise antritt.

Phasenkorrektur ist nicht gleich Phasenkorrektur und Mehrfachverguetung ist nicht gleich Mehrfachverguetung, das wissen wir beide und nicht nur wir. Gerade bei den Mittelklasse-Dachkantgläsern gibt es einige, die gegen ein älteres Zeiss oder Leica in Punkto Bildqualität nicht gut aussehen. Aber so alte Gläser habe ich auch nicht. Die ältesten sind natürlich Porros (Zeiss Jena und Docter) und das älteste Dachkant ist ein Dialyt 7x42 BGAT*P* (Baujahr 1999). Noch ältere würde ich auch nicht empfehlen, weil ich sie nicht aus eigener Anschauung kenne.

Zugegebenermaßen habe ich auch "Museumsstücke", die ich eher selten benutze, nämlich ein Zeiss Jena Octarem und zwei Beck Tordalks 11x80 und 22x80. Das sind schon fast Liebhaberstücke, bei denen aber das von Dir Gesagte voll zu trifft. Dem Octarem fehlt's ein bischen an Kontrast, Transmission und Schärfe. Wenn das Licht noch nicht ganz da ist oder langsam weggeht bereitet das Glas keine große Freude und bei den Becks vermißt man natürlich das Multicoating. Ich hatte mal kurze Zeit ein Minox 15x56 ED, das ich an einem großen See bei der Vogelbeobachtung gegen die Becks verglichen habe und das über Wochen und bei unterschiedlichsten Lichtverhältnissen (Herbst/Winter). Die beiden Tordalks habe ich immer noch, das Minox nicht mehr. Ersetzt habe ich dann das Minox durch ein gebrauchtes Docter Nobilem 15x60 (für ganz kleines Geld), das meinem Minox optisch haushoch überlegen ist (Reflexe, Kontrast, Farbränder).

Nun bin ich niemand, der reihenweise Ferngläser einfach so testet. Meine Empfehlungen, wenn mich jemand fragt, haben nicht zuletzt auch den Hintergrund, dass ich mich zweimal (aus Unerfahrenheit oder meinetwegen auch Dummheit) richtig "verkauft" habe. Das war, neben dem erwähnten Minox, das ich noch halbwegs akzeptabel wiederverkaufen konnte, auch ein Steiner 10x42 Rocky S (gekauft für ca. 1400 DM - ich hab es noch). Form und Haptik finde ich fantastisch (immer noch, es ist leicht und wie in meine Hand konstruiert) - es müßte halt nur eine Zeiss oder Leica Optik haben und ein bischen mehr scheinbares Sehfeld.

Walter
 
Re: Ist die Mittelklasse wirklich nutzlos?

Meine Empfehlungen, wenn mich jemand fragt, haben nicht zuletzt auch den Hintergrund, dass ich mich zweimal (aus Unerfahrenheit oder meinetwegen auch Dummheit) richtig "verkauft" habe. Das war, neben dem erwähnten Minox, das ich noch halbwegs akzeptabel wiederverkaufen konnte, auch ein Steiner 10x42 Rocky S (gekauft für ca. 1400 DM - ich hab es noch) ..

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Hallo Walter,

das Problem mit diesem mittleren Preissektor ist halt, dass sich dort auch immer wieder eine "Moechtegern-Edelmarke" einschleicht, die von der Leistung eher im unteren Feld anzusiedeln ist, dieses Manko aber durch einen hohen Preis verschleiert. Ein typischer Trick dabei ist das Verwenden eines kleinen Sehfeldes. Wenn z.B. ein 10x50 mit einem 5 Grad Sehfeld daherkommt, dann ist das mehr als verdaechtig, denn selbst ein kompaktes 10x50 koennte doch von den Prismen her locker 6 Grad durchlassen. Man nehme ein simples chinesisches Fernglas mit viel Streulicht und schlechter Randschaerfe, blende ueberall ab, und verkaufe es dann als leistungsfaehiges Geraet. Nachdem aus der Raupe der Schmetterling geworden ist, steht dann in der Jaegerzeitung etwas von guter Randschaerfe und wenig Streulicht, und irgendwo in den Kenndaten steht ja auch das kleine Sehfeld, das aber schnell ueberlesen wird und oft auch keine Punktabzuege bekommt. Allerdings: Die Verguetung kann man mit solchen Tricks nicht besser hinzaubern. Da hat man ploetzlich ein teures 'Hochleistungsfernglas' und wundert sich ueber das Feuerwerk an Geisterbildern bei Gegenlicht. Hier kommt die wahre Herkunft des Fernglases ans Tageslicht.

Ein gutes Fernglas erkennt man u.a. daran, dass dessen Leistungswerte gut balanciert sind. Je nach Preissektor kann es mehr oder weniger perfekt sein, aber dieses Niveau an Perfektion sollte alle Aspekte des Fernglases gleichermassen betreffen. Dazu gehoert in der mittleren Preisklasse auch ein ordentliches Sehfeld. Wer extrem abblendet, hat etwas zu verbergen, weil er unfaehig ist, ein entsprechendes Okular zu bauen und sich um Streulichtunterdrueckung zu bemuehen. Damit qualifiziert er sich fuer den unteren Leistungssektor, und dort gehoeren einige Marken, trotz ihres hohen Preises und klingenden Namens, dann auch hin.

Es ist wirklich leicht moeglich, sich einen Fehlgriff zu leisten. Zum Glueck bleibt das ja nicht lange unbemerkt, und Du hast ja selbst Konsequenzen gezogen und Dein Minox schon wieder verkauft. Ehrlich gesagt habe ich schon sehr oft durch Steiner Glaeser geschaut (weil die in jedem Kaufhaus herumstehen) und nie hat mich eines davon ueberzeugt. Die billigen Nikon Action, die daneben standen, gefielen mir besser. Um sicher zu gehen, wuerdest Du daher einem Anfaenger lieber gleich die High End Klasse empfehlen, und das kann ich auch nachvollziehen. Aber es gibt auch in der Mittelklasse Marken, bei denen man keine Tricksereien erwarten muss, und dazu gehoeren Docter, die besseren Nikons, die Porros von Fujinon, Miyauchi, in Amerika die besseren Geraete von Swift (japanische Fernglaeser mit solider Leistung), die besseren Osteuropaeer (IOR-SA Rumaenien), und sogar schon ein paar der guten Chinesen (wenn auch im unteren Bereich der Mittelklasse), die man hier bei den allseits bekannten Astro Haendlern findet. Keines davon ist billig, und je nach Preis sind sie mehr oder weniger weit von der Spitze entfernt, aber zumindest fair, man bekommt etwas fuer sein Geld. Hier im Forum sind wir ja alle fleissig dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen, auch wenn es dabei unterschiedliche Ansichten geben kann.

Gruss,
Holger
 
Re: Ist die Mittelklasse wirklich nutzlos?

Hallo Hendrik!

Ich bin gespannt, und hoffe auf einen Testbericht.
Ich selbst besitze ein Docter 10x50 Classic (=CZJ Dekarem) und seit neuestem das 8x42 B/CF, sowie noch einen 7x50 Pentax (alte Version mit 124m Sehrfeld).
Beinahe hätte ich das Classic verkauft, allerdings wollte es um 250€ keiner haben, weil es zwar wie neu ist und damals auch bei uns in Ö ca. 300€ gekostet hat, aber gottseidank muß ich fast sagen, habe ich es noch.
Es ist mein Lieblingsglas, obwohl leicht gelbstichig, gegenüber dem 8x42 scheinbar geringere Transmission (liegt wohl an den Prismen), das Abbild ist ganz einfach ein Hammer und "knallt" richtig in´s Auge.
Ich habe übrigens auch durch moderne Zeisse und Swarovskis geblickt, im direkten Vergleich zum Docter 8x42 konnte ich allerdings keines testen.
Dennoch bewerte ich es als sehr gutes Fernglas, aus meiner Sicht hat es schon ein paar schwächen, dijenige, die mich am Meisten stört ist der leichte Farbsaum an den Sehfeldrändern, und Frank Schäfer meinte, es habe eine geringere Transmission als die Hochpreisgläser (ich glaube mich zu erinnern im Vergleich zu seinem Victory), aber - für den Preis, für den ich es erstanden habe (401€) bin ich wiklich sehr zufrieden. Es macht am Tage und bei Nacht eine sehr gute Figur, ist robust, griffig, sehr gute Optik - und vor allem - es hat ein ergonomisches (für meine kleinen Hände) Design - das Wichtigste aber - die Optik ist sehr fein. Da kannst Du keinen Fehler machen.
Im Laden (Kettner) hatte ich einmal 3 Ferbgläser zum Vergleich, allerdings im Shoppingcenter - Nikon HG, LEICA Duovid, Swarovski EL (es waren 10-fach Gläser, das Leica umschaltbar auf 12x glaube ich - weiß nicht mehr so genau)...
Eindeutiger Sieger - der Swarovski, Optik und Haptik am Besten, Preis: 1600€. Nummer 2 der Leica, aber ein ziemlich schweres Trumm. Der Nikon ist - obwohl in derselben Klasse für mich wegen seines engen Sehfeldes abgefallen. Und da schließe ich mich den Meinungen von Holger und Frank an - lieber ein großes Sehfeld als ein Tunnel, durch den blickend Du nichts findest..... echt.
Deshalb liebe ich meinen Docter Classic so, auch wenn am Bildfeldrand die Sterne schon deutliche Striche sind, Du siehst ganz einfach das ganze Objekt Deiner Begierde, genauso wie Du einen schnell fliegenden Vogel oder einen laufenden Hasen rasch einfangen kannst.
Und da ist der 8x42 B/CF von Docter ebenso einsame Klasse.
Ich habe auch manchen Schrott, z.B. ein 8x32 Jenoptem (China-Plastikware) gekauft mit stattlichen 110m Sehfeld. Das Ding kannst Du einfach vergessen. Unbrauchbar.
Soweit nun mein Senf - bitte berichte über Deine Tests. Ich bin sehr gespannt....

Danke und CS
Hans
 
Gerüchte?

Ich habe auch manchen Schrott, z.B. ein 8x32 Jenoptem (China-Plastikware) gekauft mit stattlichen 110m Sehfeld.

Hallo Hans,

meinst Du wirklich "Jenoptem"? Oder ist es ein Fernglas mit ähnlich klingendem Label aus jüngeren Tagen? So entstehen Gerüchte und eines Tages liest man, die kleinen Jenoptem Gläser sind keine 8x30 sondern 8x32 Modelle, sie haben gar nicht 150m/1000m Sehfeld sondern nur 110m/1000m und sie wurden auch nicht in der DDR von CZJ gefertigt sondern aus China importiert <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> ...

Zum Docter 8x42 B/CF hast Du meine volle Zustimmung. Ein wirklich feines Glas und gar nicht mal soooooo teuer.

Viele Grüße, Frank.
 
Hallo Hendrik,

bei ebay wird ein neues Nikon 8x32 HG ab 527 Euro angeboten!
Es dürfte für unter 600 Euronen zu bekommen sein.
Der gleiche Händler bietet auch noch andere Nikon HGs (z. B. 10x32 HG und ein 8x42 HG).

Ich selbst habe dieses Fernglas und bin immer wieder begeistert! Für diesen Preis wirst Du wohl kaum eine bessere optische Leistung bekommen! Optisch ist es auf gleicher Ebene wie die aktuellen TOP-Gläser nur eben viel billiger. Zugegeben, es ist etwas größer und schwerer als diese, aber bei dem Preisunterschied kann man das gut verkraften (siehe auch die Beiträge von Walter E. Schön über die Nikon HGs).
Dass es nicht das neue HG-L ist stört nicht weiter, das es nur ca. 20 g schwerer als dieses ist.

Ein Nikon Monarch würde ich dagegen nicht empfehlen. Es ist nicht besonders! Ich hatte es kürzlich im direkten Vergleich mit einem Nikon 8x20 HG und es ist wesentlich schlechter als dieses (Schärfe und Kontrast).

Bei gebrauchten Ferngläsern wäre ich auch vorsichtig wenn sie etwas älter als 5-10 Jahre sind.
Mein Bruder kaufte sich kürzlich ein Leica Trinovid 8x20 von 1978 (Auskunft von Leica über die Seriennummer). Dieses Fernglas war vom Steulicht her eine Katastrophe - es war schlechter als die heutigen Billigoptiken für ein Paar Euro.
Ich habe es selbst kaum geglaubt - aber es war wirklich so schlecht! Im Bezug auf die Vergütungen hat sich in diesen Jahren sehr viel getan!
 
Also das Minox 7x42 ist heute angekommen. Leider habe ich die anderen Gläser noch nicht zum Vergleich aber der allererste Eindruck ist wirklich gut was Verarbeitung etc. betrifft. Der zweite Eindruck, beim Blick aus dem Dachfenster mit Sonneneinstrahlung schräg von der Seite, war eher ernüchternt!
Das Bild wurde von hellen Reflexionen gestört je nachdem wie man das Glas ein wenig hin und her kippte mehr oder weniger.

Ich muss sagen das kann mein Olympus EXPS 8x42 genauso gut wenn nicht noch besser. Ich bin mal gespannt auf das Conquest und das Docter.
Weiß jemand ob Docter die Gläser wirklich in Deutschland herstellt oder ob sie aus Fernost kommen?
 
Re: Gerüchte?

Hallo,

meinst Du wirklich "Jenoptem"? Oder ist es ein Fernglas mit ähnlich klingendem Label aus jüngeren Tagen?
Ich denke, das ist eine Verwechslung von "Jenoptik" (Marke) mit "Jenoptem" (Typbezeichnung). Unter dem Markennamen "Jenoptik" habe ich schon jede Menge Billigschrott gesehen, allerdings soll es unter dem gleichen Namen auch schon mal was Hochwertiges gegeben haben.

"Jenoptem" hingegen ist AFAIK keine Marke, sondern eine Typbezeichnung (genauer: Serienbezeichnung) aus dem Hause CZJ, oder irre ich da?

CS,

Christof
 
>>>Weiß jemand ob Docter die Gläser wirklich in Deutschland herstellt oder ob sie aus Fernost kommen?

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Die BC/F Fernglaeser wurden von Docter berechnet und designed und werden (so glaube ich) in Japan gebaut. Mit den Zeiss Conquest duerfte es sich genauso verhalten. Leica baut seine M-Kameras in Portugal und Objektive in Kanada (wo die Fernglaeser montiert werden, weiss ich aber nicht). Meine gute alte Rollei 35 Kamera wurde (um 1975) nicht in Braunschweig, sondern in Singapur gebaut. Es ist im Endeffekt egal, wo ein Instrument gebaut wird, solange die Qualitaetskontrolle funktioniert.

Gruss,
Holger
 
Re: Gerüchte?

Hallo Christof,

ich denke, mit Deiner Einschätzung liegst Du richtig. Und ich vermute, Hans weiß auch sehr genau, dass Jenoptem und Jenoptik Gläser nicht unbedingt auf gleichem Niveau einzuordnen sind. Zumindest ist sein Docter Classic aus Eisfeld kein Jenoptik Glas sondern ein würdiger Nachfolger vom Jenoptem 10x50 <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> ...

Ist ja auch nicht einfach mit den verwirrenden Bezeichnungen. Da gab es Jenoptem's, es gibt Gläser von Jenoptic, dann gab es Gläser ausJena und ein Jenautik gab es auch mal <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />.

Frank.
 
Schon wieder Gerüchte?

Die BC/F Fernglaeser wurden von Docter berechnet und designed und werden (so glaube ich) in Japan gebaut. Mit den Zeiss Conquest duerfte es sich genauso verhalten ...

Hallo Holger,

Bei den Zeiss Conquest Gläsern bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass sie nicht von Docter berechnet wurden und dass sie auch nicht in Japan gefertigt werden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />. Auf einem Conquest habe ich kürzlich gelesen: "Made by Carl Zeiss in Hungary". Liegt Ungarn in Japan? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" /> Bei Docter bin ich mir nicht so sicher. Auf dem Karton steht "FERNGLAS made in Germany". Vielleicht werden Teile der Optik aus Japan bezogen und die Ferngläser werden immer noch in Eisfeld gefertigt?

Frank.
 
Re: Schon wieder Gerüchte?

...Asche auf mein Haupt!
Natürlich meinte ich Jenoptik und habe in der Schnelle wiedereinmal verwechselt. Und Du hast recht Frank, mit dem ähnlich klingenden Namen bin ich denen auch auf den Leim gegangen, gottseidank habe ich nicht mehr als ca. 40 Euro bezahlt - und als Spielzeug für meinen Neffen ist es gut genug. Mittlerweile glaube ich hat es sowieso schon den Weg in den Müll gefunden.
Nein - ich hoffe, daß die Qualität bei Docter so bleibt, wie sie ist, eines Tages möchte ich mir ja noch einmal so ein 12.5mm 90° Sehfeld - Okular in der Astronomieausführung von denen leisten (vielleicht schon mal heuer zu Weihnachten, mal sehen, was Santa Claus darüber denkt).

Und - irgenwdanneinmal eine Legende erlegen, den 40x80 Aspectem.......

Also - Docter bleibt Docter - hoffentlich forever !

Danke für die Korrektur und CS
Hans
P.S.: Ich glaube, Zeiss baut das Diafun in Ungarn - da bin ich mir sogar ziemlich sicher, darüber einmal gelesen zu haben. Und - zu Holger - ich besitze eine Rollei 350SL mit einem 50mm Objektiv made by Rollei Singapore - es schlägt in Punkto Kontrast, Schärfe und Verzeichnungsfreiheit ein ebenfalls zur Verfügung stehendes 50mm f/1.8 Canon made in Japan um Längen! Es kommt wirklich drauf an, wie gewillt man als Hersteller offenbar ist Qualität zu produzieren und den Qualitätsstandard auch ordentlich zu halten - egal, wo gefertigt wird.
 
Re: Ist die Mittelklasse wirklich nutzlos?

Hallo,
lese gerade eben die emails. Darf dazu sagen, daß ich seit 1961 "Amateurastronomie" betreibe (damals war ich 14....)
Angefangen mit einem 7x50 BINO, (Beob. grundsätzlich mit Stativ). Später "Testinstrumente" wie z.B. 11x80, 20x80, 30x60 von Zeiss, Spektive von Optolyth (sehr gute Geräte !!!!!), eigene Geräte: 30x80 BINO seit 1988, und 25x100 BINO, schon über 10 Jahre (und seit 1998 12,5" Dobson, auf rockerbox mit 1524 mm Brennweite. Einsatzbereich sind die Veränderlichen Sterne. Hier in Bockenem (125 m ü. N.N.) am 4.8. 2005 mit bloßem auge 7mag gesehen (Kl. Bär) und mit dem Dobson bei 304fach Sterne bis 15mag !! Was will man mehr ??? (Die Nachschubserei im Dobson hat mich noch nie gestört, die entspr. Handhabung ist sehr einfach und das liebe ich daran !

Gruß
Günther Krisch
 
Re: Ist die Mittelklasse wirklich nutzlos?

Heute beim Büchsenmacher hat mich das Conquest wieder aus der Vitrine angelächelt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/blush.gif" alt="" />

Leider sind die bestellten Gläser immer noch nicht da, aber ich kann es kaum noch erwarten.
 
Re: Ist die Mittelklasse wirklich nutzlos?

Hallo Hendrik!

....gibt´s schon News? Ich denke, ich bin nicht der einzige,der gespannt wie ein Bogen auf Dein Feedback wartet.....
CS
Hans
 
Hallo Hendrik,

nochmals zur Erinnerung:

das neue Nikon 8x32 HG läuft morgen aus (ab 527 Euro)!

Also ich würde da mitbieten, wenn ich nicht schon ein 8x32 HG hätte! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
 
Ich habe bis jetzt das Conquest das Minox BR 8x42 BL und das Minox 7x42 zu hause liegen. Was mich ärgert ist daß das Docter 8x42 nicht lieferbar war und deswegen der direkte Vergleich noch nicht stattgefunden hat.
Ich hoffe das wird sich in den nächsten Tagen ändern;)
 
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