janapier
Aktives Mitglied
r
Ich habe an der Ostsee einige Abendbeobachtungen von Tieren gemacht. Da war die Luft schon wieder vergleichsweise ruhig, und die hohe Dämmerungsleistung mit den 24 mm Panoptics kam zum Tragen. Außerdem habe ich tagsüber mit dem Glas auf ca. 600 m eine 1,2 cm hohe Schrift auf einem Schild lesen können, als die Luft gerade besonders ruhig war. Die meisten hier haben ja mehrere Ferngläser. Unter bestimmten Bedingungen sehe ich 100 mm im Vorteil gegenüber 80 mm. Ansonsten nimmt man eben ein anderes Gerät.
CS SteVe
Zitat von Amin:Ich muss nochmal nachhaken, was die Tagbeobachtung mit Gläser über 80mm angeht.
Was bisher nicht angesprochen wurde, ist die Luftunruhe, die sich mit der Größe des Durchmessers der Linsen weiter verstärkt. Zumal man bei Tagbeobachtung auch noch mehr in der Horizontalen beobachtet wird. Ausgerechnet dort, bei der sich die aufsteigende Wärme deutlicher auf die Luftunruhe auswirkt. Ich weiß nicht, ob man sich das unbedingt antun möchte, und sich gleichzeitig bei hohen Vergrößerungen im Vergleich zum Feldstecher das reinste "Flimmerschauspiel" ins Haus holt. Mir wäre das einfach zu unschön, wenn ich mir das Flimmern vergrößern würde. Deshalb sehe ich in der Praxis bei der Tagbeobachtung keinen wirklichen Sinn, mehr als 80mm Linsendurchmesser zu benutzen.
Grüße, Amin
Ich habe an der Ostsee einige Abendbeobachtungen von Tieren gemacht. Da war die Luft schon wieder vergleichsweise ruhig, und die hohe Dämmerungsleistung mit den 24 mm Panoptics kam zum Tragen. Außerdem habe ich tagsüber mit dem Glas auf ca. 600 m eine 1,2 cm hohe Schrift auf einem Schild lesen können, als die Luft gerade besonders ruhig war. Die meisten hier haben ja mehrere Ferngläser. Unter bestimmten Bedingungen sehe ich 100 mm im Vorteil gegenüber 80 mm. Ansonsten nimmt man eben ein anderes Gerät.
CS SteVe