Welches 100 mm 90° Fernglas?

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Zitat von Amin:
Ich muss nochmal nachhaken, was die Tagbeobachtung mit Gläser über 80mm angeht.
Was bisher nicht angesprochen wurde, ist die Luftunruhe, die sich mit der Größe des Durchmessers der Linsen weiter verstärkt. Zumal man bei Tagbeobachtung auch noch mehr in der Horizontalen beobachtet wird. Ausgerechnet dort, bei der sich die aufsteigende Wärme deutlicher auf die Luftunruhe auswirkt. Ich weiß nicht, ob man sich das unbedingt antun möchte, und sich gleichzeitig bei hohen Vergrößerungen im Vergleich zum Feldstecher das reinste "Flimmerschauspiel" ins Haus holt. Mir wäre das einfach zu unschön, wenn ich mir das Flimmern vergrößern würde. Deshalb sehe ich in der Praxis bei der Tagbeobachtung keinen wirklichen Sinn, mehr als 80mm Linsendurchmesser zu benutzen.


Grüße, Amin

Ich habe an der Ostsee einige Abendbeobachtungen von Tieren gemacht. Da war die Luft schon wieder vergleichsweise ruhig, und die hohe Dämmerungsleistung mit den 24 mm Panoptics kam zum Tragen. Außerdem habe ich tagsüber mit dem Glas auf ca. 600 m eine 1,2 cm hohe Schrift auf einem Schild lesen können, als die Luft gerade besonders ruhig war. Die meisten hier haben ja mehrere Ferngläser. Unter bestimmten Bedingungen sehe ich 100 mm im Vorteil gegenüber 80 mm. Ansonsten nimmt man eben ein anderes Gerät.

CS SteVe
 
Hallo SteVe,

ich krame mal den thread hervor. Ich konnte jetzt sowohl Rima Birt als auch Rima Hadley bei 82-fach sehen. Rima Birt allerdings erst, nachdem ich diese mit dem TV85 mit höherer Vergrößerung "vorgefühlt" hatte.
 
Hallo Jochen,

das klingt gut! Leider habe ich bislang die Doppelmontierung meines APM neben dem C8 auf der Az-EQ5 noch nicht realisiert. Deswegen habe ich den Mond in dieser Phase nur mit dem C8 und Binoviewer angesehen. Dabei war Rima Birt natürlich sehr auffällig und sprang regelrecht ins Auge. Die angewandte Vergrößerung lag dabei über 200x. Gerne hätte ich den Vergleich mit meinem APM gehabt. Nächstes Mal!

CS
SteVe
 
Zitat von janapier:
Zur Auflösung des Wellenform-optimierten APM 100 ED Apo 45° bei Tagbeobachtungen: Das folgende Schild wurde an einem Abend mit außergewöhnlich ruhiger Bodenluftschicht aus 560 m Entfernung (GPS-Messung) mit den Vergrößerungen 157x (Pentax XW 3.5) und 220x (Nagler T6 2.5) beobachtet.

Hallo Steve,

Nach dem mehrfachen Optimieren bei Wellenform kann davon ausgegangen werden, dass Dein APM 100 ED die optisch machbaren Grenzen eines f/5.5 Zweilinsers nun voll ausreizt. In dem Zusammenhang würde mich interessieren, was mit so einem leistungsoptimierten System am Nachthimmel an Doppelstern-Auflösung machbar ist und was nicht. Auch wenn es natürlich nicht die Hauptdomäne, bzw. nicht der "bestimmungsgemässe Gebrauch" des APM 100 ist - Hast Du testweise mal Versuche mit Doppelsterntrennungen im Grenzbereich gemacht? Und wie schaut der Sterntest bei 157x bzw. 220x aus?

Gruss,
Stephan


 
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