Welches Holz für Stativselbstbau?

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

AstroCarsten

Aktives Mitglied
Guten Abend zusammen,

ich habe noch ein Stativ einer EQ-2, welches ich gerne mit Holz- statt mit Alubeinen bestücken würde, um die Schwingungen in den Griff zu bekommen (ein Berlenbach ist mir ne Spur zu teuer).

Welches Holz könnt ihr mir empfehlen, damit die neue Konstruktion möglichst schwingungsarm wird?

Meint ihr, man kann auch die Klemmungen der alten Beine verwenden oder sollte man lieber nur den Stativkopf behalten und den Rest erneuern?

Viele Grüße

Carsten
 
Hallo Carsten,
schau Dir ein Holzstativ an und baue es nach.
Ich habe ein Berlebach Stativ und kann nur sagen das Ding
hat Hand und Fuß ist gut durchdacht und funktionell.
Wenn mich nicht alles täuscht ist es aus Buchenholz.
Bei EBAY weden auch immer wieder Berlebach Stative versteigert
vielleicht findest Du dort was passendes.
Gruß
wspeer
 
Moin,

dem Mann kann geholfen werden.
Silvio Hertli hat eine komplette Anleitung verfasst: Anleitung
Ich hatte eine Zeit lang das Original von Silvio und kann sagen: Preis-Leistung sind unschlagbar gut!

Gruß & cs,

Jörg
 
Hi!

Berlebach verwendet Esche für die Stative. Und die Dinger sind ihr Geld wert.

Gruß,
Alex
 
Hallo Carsten,

ich habe mir ein Stativ aus stabverleimten Buchenholzleisten gebaut. Waren die einzigen Leisten (andere würden bei den Abmessungen Balken sagen ) die es auch in gerade gab...das ist der große Vorteil von nicht gewachsenen Hölzern, das Holz arbeitet viel weniger. Ist kein Leichtgewicht aber stabil.
Die Oberfläche habe ich mit einem Hartwachs imprägniert, ist von der Firma Osmo und heißt "High Solid", wird einfach aufgepinselt, ca. 24 Stunden einziehen lassen und dann mit Schleifvlies die Oberfläche abziehen, evtl zweimal wiederholen. Sieht gut aus, ist wasserfest und läßt sich im Bedarfsfall prima ausbessern.
Jetzt brauch ich nur noch eine entsprechend stabile Monti dann kann ich guten gewissens fragen:" Wackeln, was ist das"...

Viele Grüße Felix
 
Servus,

Berlebach, ein Hersteller anerkannt hochwertiger und -preisiger Stative, verwendet Esche. Da nach einer geeigneten Holzsorte gefragt wurde, ist das Posting alles andere als "sinnfrei".

Ich würde Buche empfehlen, weil es im Baumarkt erhältlich ist. Mein Buchestativ gibts hier:

http://rudolf-reiser.de/astro_atm_stativ.html

Viele Grüße,

Rudi
 
Eventuell wäre auch das "Woodmaster" interessant, siehe hier:

http://www.schlinzig.de/

Oben links klicken ...

Das Stativ von Silvio Hertli ist höhenverstellbar. Kommt also auch auf die Anforderungen an, transportabel ist ein Woodmaster auch.

Gruß
Adson
 
Zitat von dune:
Zitat von Kerste:
Das ist z.B. ein Audi A8 auch. Und nun rate mal warum die meisten keinen haben.

Hi!

Ich weiß nicht - mein Berlebach hat schon einige Autos überlebt... :/

Zitat von dune:
Außerdem schrieb der OP:
(ein Berlenbach ist mir ne Spur zu teuer).
Somit war Dein Posting relativ sinnfrei. :biggrin:

Gruß & cs,
Jörg
Ich hab mir mal die Materialkosten für den Buche-Eigenbau angeschaut, die Arbeitszeit überschlagen und bin in einer ähnlichen Preislage gelandet wie beim gekauften Stativ (was natürlich kein Argument ist, wenn man gerne bastelt).

Und weiter oben wurde spekuliert, Berlebach würde Buche nehmen, was halt falsch war und der Hauptgrund für das Posting.

Gruß,
Alex
 
N'abend,

{OT Geplänkel}
ich hatte jetzt eigentlich keinen Bock hier meine Formulierung auseinander zu pflücken. Zumal ich kein Freund von OT Postings bin, aber in diesem Fall selber damit angefangen hatte :biggrin:

Daher nur ganz kurz: Ich hätte zum zitierten Satz schreiben müssen: "Somit war der Satz vollständig sinnfrei"
Dein Posting enthielt ja die Information "Esche" weswegen ich auch schrieb relativ sinnfrei.
Jaja, man achte auf die Feinheiten. Wenn jetzt jemand meint dieses Thema noch weiter breit treten zu müssen können wir das gerne per PN oder im Smalltalk.
{/OT Geplänkel}



Nun zurück zum Thema:
Ein Berlebach Stativ kostet ab ca. € 190.-
Der Eigenbau von Silvio kostet lt. seiner Anleitung je nach Holz 25.- bis 60.-

Gruß & cs,

Jörg


 
Hallo zusammen,

am meisten lohnt sich der Selbstbau eines Statives in den höheren Gewichtsklassen, da steigen die Preise für gute Stative erheblich, während sich die Materialkosten beim Selbstbau vergleichsweise wenig ändern. Außerdem kann man sich das Stativ so bauen wie man es haben möchte, von Antiklook bis einfach nur massiv. Mein Buchenholzstativ hat ca. 80 Euro Materialkosten verursacht und trägt locker eine Person ohne nachzugeben wenn man zappelt. Auch zu zweit ohne zappeln absolut unnachgiebig. der Nachteil gegenüber den professionell gefertigten ist das recht hohe Gewicht, trägt aber auch zu sicherem Stand bei. Fertige Stative die so belastbar sind liegen bei mehreren hundert Euro, ich hab etwa 1 1/2 Tage wirkliche Arbeitszeit investiert, nicht am Stück sondern nebenbei wenn etwas Zeit war. Hat sich gelohnt.


Viele Grüße Felix
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Das Grundproblem beim Stativ ist ja immer, dass es - wenn es denn noch transportabel sein soll - oft im Transportzustand klein und leicht sein soll. Aber klein (viele Einzelteile, mehrstufige Füße) und leicht schließen sich nun mal mit stabil und schwingungsarm aus. Die besten Kompromisse in dieser Richtung kann man meiner Meinung nach wirklich am einfachsten "nur kaufen".

Wenn man aber Kompromisse beim Thema "klein und leicht" machen kann und der Schwerpunkt sich zu zuverlässig, stabil, schwingungsarm verschiebt, dann kommen Eigenbaulösungen schnell in den interessanten Bereich.

Nach wie vor ein "Geheimtip" sind auch alte Zeiss (?) Holz-Vermessungsstative, die mitunter für 80 - 100 EUR (natürlich gebraucht) angeboten werden. Diese Teile sind preiswert, robust, stabil ... und nicht wirklich klein und leicht ;)

Gruß
Adson
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben