Welches Teleskop für Anfänger

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Genesis

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Hallo Zusammen0
Ich habe vor mir in naher Zukunft ein neues Teleskop anzuschaffen. Nun meine Frage an euch . Welches Teleskop ist besser geeignet für die Planetenbeobachtung mit Mondschatten? Von wegen der Justierung Usw. Das TS Mak 102 oder das Celestron Refraktor 102/1000. Und wisst Ihr welches von beiden ein helleres Bild liefert? Habt Ihr erfahrung mit einem dieser Geräte?
THX
Peter
 
Hi Peter,
beide haben die gleiche Öffnung, aber der Mak ist obstruiert.
Das bedeutet normalerweise:
1. Der Mak hat weniger Kontrast
2. Der Mak ist von der Lichtsammelleistung schwächer
Dafür ist der Mak farbrein im Gegensatz zum Fraunhofer.
Dementsprechend wirst Du i.d.R. im Refraktor die Mondschatten deutlicher sehen.
Details auf der Oberfläche dagegen müßte der Mak besser zeigen.
Immer vorausgesetzt Du verwendest identische Vergrößerungen und die Optiken sind von vergleichbarer Güte.
Für dem Mak spricht ansonsten die Größe, das Gewicht und die kleinere erforderliche Montierung.
Ich kenne beide Geräte nicht, habe ähnliche Überlegungen aber vor einiger Zeit mal gehabt und getestet. LIDL/80M/ Travelmak 90. Die Ergebnisse sind bei uns auf der HP unter Planetenzwerge kurz dargestellt.
CS
 
Hallo Peter,

mal abgesehen von der Farbe denke ich, dass dir der Refraktor, bei gleichem Objektivdurchmesser, das bessere Bild zeigen wird. Bedingt durch die Obstuktion wird dir der Mak immer das kontrastärmere Bild zeigen.
Willst du zwischen den beiden Geräten wählen, rate ich dir zum Refraktor.
Soll das Teleskop allerdings handlich und leicht transportabel sein, rate ich dir zum Mak.
 
Hi Genesis,
in SuW 5/2004, S.72, findet sich ein Testbericht über das
Celestron 102/1000 mm auf EQ 3 : " Refraktor mit Spaßpotential "
Die Optik wird als sehr überzeugend beurteilt, sowohl bei Planeten- als auch Deep-Sky-Beobachtung.
Kritisch wird dagegen Montierung u. Stativ gesehen:
" Die Freude an der Beobachtung hätte durch eine solidere Montierung noch gesteigert werden können, denn die EQ 3 ist mit einem Teleskop von einem Meter Länge hart an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit: Eine kleine Drehung am Fokussierrad ... läßt das Bild im Okular erzittern und erst nach vier bis fünf Sekunden wieder zur Ruhe kommen. Damit ist das Teleskop photographisch höchstens für kurz belichtete Planetenaufnahmen ... geeignet. "
Um die Steifigkeit des Stativs zu erhöhen, empfehlen die Verfasser des Artikels das Anbringen von Holzlatten an den Stativbeinen. Na ja.
Vielleicht besteht die Möglichkeit, auch finanziell, den offenbar sehr brauchbaren Refraktor mit einer höherwertigeren Montierung aufzurüsten ?
Jedenfalls würde ich hinsichtlich Montierung/Stativ nocheinmal kritisch beim Händler nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen,
cs
Shorty
 
Hi Shorty,

das Stativ der eq3 ist ein eklatanter Schwachpunkt.Es hat an strategisch
ungünstiger Stelle,am oberen Ende am Übergang zur Montierung,Plastik verbaut.
So war es jedenfalls beim 130/900er Newton meines Bruders auf eq3.

Ein Kompletttausch gegen ein passendes stabiles Vermessungsstativ wirkt
wahre Wunder.

Alternativ zur eq3 bietet sich die Sky View Monti an,die ein wenig steifer
als die eq3 ist.Wesentlich mehr bringt dann der Sprung zur GP-E oder Heq 5
Montierung,kostet allerdings auch entsprechend mehr.

MfG,Karsten
 
Hallo Zusammen
Ersteinmal danke für die Antworten.
Leider habe ich nur maximal 500€ zur verfügung.
Wollte noch fragen ob vieleicht jemand etwas über den Celestron Maksutov mit 130mm Öffnung auf der Astro 3 berichten kann. Oder vieleicht noch ein gutes Gerät kennt.

MFg

Peter
 
Hi Peter,
Planeten, wenig Geld und trotzdem hohe Leistung?
Das geht zusammen m.E. mit einem 6" f/8 Dobson.
TS bietet die Teile z.B. an.
Für 250 gibts die neuste Version. Restbestände der Vorgängerversion sollten für weniger Geld zu erwerben sein.
Den Newton noch ein wenig optimiert, und die Okupalette etwas ausgebaut, solltest Du viel Erfolg am Planeten haben und immer noch unter Deiner Grenze von 500,- € bleiben können.
CS
 
Hi Antares.

Auch meine Meinung.

Der 6" f/8 Dobs ist m.E. genauso gut zu transportieren wie ein 127er MAK mit (!) EQ3 und Stativ -
hat hald etwas mehr "Reisevolumen", dafür auch mehr DS-Leistung. Und der 6" f/8 Newt (ich hab' so einen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ) ist auch am Planeten einem 130er Mak kaum "wirklich unterlegen".

Einziger Vorteil der EQ-3 (gerade bei Planeten) sie lässt sich mit einem Nachführmotor ausrüsten - der Dobs nicht...

Bei >200 sollte die Rockerbox schon ziemlich ruckelfrei sein... (okay, die Astro3 und das Stativ auch...)


Ich würde also auch eher den 6" Dobs empfehlen.

Aber, mit 500.- Eumels Budget liegt auch n'8zöller GSO noch drin <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> , mitsamt Telrad, rotlicht-Lampe & Karkoschka... Für die, die schon PW haben + auch mal "raus" wollen...

(weitere Okulare können dann nachgekauft werden)


Also würd'ich, bei diesem Budget die Gesamtlösung
"8zoll (BK7) + Telrad + Karkoschka + Lampe" der anderen Lösung
"6zoll (BK7) + Okularkoffer + Karkoschka + Telrad + Lampe"
vorziehen...
 
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