Welches Teleskop lohnt sich am meisten für Noobs?

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Hallo erstmal ich bin neu hier!
Also ich bin kein absoluetr Noob, aber schon ein ziemlicher, ich hab schon ein tele. aber das is doch arg schwach...
Also deshalb wollt ich mir ein neues zulegen, meine Liste:
-Bresser Messier N-203
-Bresser Messier N-150
-Seben Navigator II 1000-203
-Skywatcher 150/1200mm oder Skywatcher 150/750mm
(was ist bei den 2 letzten eigentlich der unterschied? ausser der brennweite? irgendwelche bildqualität einbüssungen oder so?)

also welches dieser 4 Teile würde sich wohl am besten eignen? also ich will nämlich schon deepsky objekte beobachten.
Besonders ins auge gefallen ist mir der seben, er ist nur 249 Euro, mit massenhaft zubehör und ordentlichen werten.
Aber ihr kennt euch sicher besser damit aus als ich lol

THX und MFG!!
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
 
Re: Welches Teleskop lohnt sich am meisten für Noo

Hallo!

Die Bresser und das Seben vergisst Du am besten gleich wieder <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />.

Der Unterschied zwischen dem 150/1200 und dem 150/750 ist (wer hätte es gedacht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />) erstmal die unterschiedliche Brennweite. Grob gesagt eignet sich der 1200er besser für Planeten, der 750 für Deep-Sky. Sehr grob, denn mit 150mm Öffnung ist bei Deep-Sky noch nicht allzuviel los. Ein nicht unwichtiger Unterschied ist auch das Öffnungsverhältnis (f/8 vs. f/5). f/5 ist okularkritischer, man muss dann schon aufpassen bei der Okularauswahl sonst wird es unscharf am Rand.

Wichtig wäre es vielleicht, wenn Du uns verrätst, was Du so vorhast? Fotografie (sehr teuer)? Planeten/Mond? Deep-Sky?

Ein Option wäre übrigens ein Dobson <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />. Würde ich neu einsteigen, würde ich mir wohl einen gebrauchten 8"f/6 Dobson kaufen, die kann man günstig erstehen, sie sind unkritisch was Okularwahl und Justage angeht und zeigen Dir im Deep-Sky schon Sachen, mit denen Du Dich jahrelang beschäftigen kannst (deutlicher Unterschied zu 6"!). Kürzlich war ein günstiger Galaxy D8 im Gebrauchtmarkt. Ich bin weder verwandt noch verschwägert mit dem Verkäufer (ich kenne ihn noch nicht mal), aber das wäre ein sehr schönes Einstiegsgerät (zeigt Dir mehr als die genannten Teleskope und ist dazu noch billiger).

Viele Grüße,
Michael
 
Re: Welches Teleskop lohnt sich am meisten für Noo

also hallo!
was istz denn schlecht an den beiden?

was heisst eigentlich f/5 oder f/8???

thx und mfg!!
 
Re: Welches Teleskop lohnt sich am meisten für Noo

Hallo immer noch Namenloser <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />,

Von den Bresser und den Seben wird i.A. abgeraten, da es in der Preisklasse einfach besseres gibt. Sehen (und darauf kommt es ja an) wirst Du wie gesagt in einem billigen China-Dobson mehr als in diesen Teleskopimitaten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />.

Am besten wäre es wirklich, wenn Du erstmal aufschreibst, was Du damit so machen möchtest. Ein Universal-Teleskop gibt es nämlich nicht (schon gar nicht zu einem vernünftigen Preis).

Viele Grüße,
Michael
 
Re: Welches Teleskop lohnt sich am meisten für Noo

Hallo Michael,

also so rundum würde ich zumindest das N-203 nicht abtun, das Ding ist ein ziemlich komplettes Paket für den Einstieg, hat halt nur den Einsteiger-Nachteil mit f/4 recht anspruchsvoll bezüglich Justage und Okularqualität zu sein. Das heisst man sollte kein Noob bleiben, wenn man sich das Ding anschafft, ansonsten macht man damit eine Bauchlandung.
Wenn man aber eventuell vor hat, nach ein paar Jahren eine fotografisch taugliche Montierung darunter zu setzen und auch einen Komakorrektor anzuschaffen, dann kann man das Gerät schon fotografisch nutzen. Naja, es gibt allerdings auch Geräte, die besser verarbeitet sind.
Trotzdem bietet das Paket einige Möglichkeiten, selbst zum Einstieg in die Fotografie mit Kamera und kleinem Tele bei Handnachführung, denn sogar ein beleuchteter Polsucher ist im Paket enthalten.
Jedenfalls war ich ziemlich erfreut darüber, daß das N-203 ein angenehm komplettes Zubehörpaket beinhaltet, so daß man für den Anfang nicht gleich über etliche Euro Mehrausgaben für Zubehör nachdenken muß. Bis auf ein Detail: Ein Justierlaser ist meiner Meinung nach eine Pflichtanschaffung.

Ansonsten würde ich für den Start den 150/1200 vorschlagen, wenn man glaubt, daß man eher Planeten und den Mond beobachten wird, oder den 150/750, wenn man glaubt, daß man eher Nebel und Galaxien sehen möchte. Mit beiden Geräten geht beides, aber mit dem einen halt jeweils etwas besser, als mit dem anderen - je nach Disziplin.
Den 150/1200 würde ich übrigens auch als Dobson vorschlagen, dürfte günstiger sein und dennoch angenehmer in der Bedienung, denn im Einsteigerbereich bekommt man zum 150/1200 fast immer eine zu schwache Montierung.

Das soll auch mein abschließender Rat sein: Als Noob immer auch daran denken, daß das Teleskop nur soviel Spaß macht, wie die Montierung wackelfrei ist. Also die Montierung lieber eine Nummer größer kaufen, als der Händler das im Einstiegspaket zum Schleuderpreis drin hat.

Clear Skies
Sven
 
Re: Welches Teleskop lohnt sich am meisten für Noo

Hallo Sven <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />,

f/4 halte ich für einen Anfänger schon für ein K.O.-Kriterium. Am Anfang kämpft man bei der Justage ja schon mit f/6 oder gar f/8. Geeignet wäre er für erste Schritte in Richtung Fotografie, aber eben nicht auf der gelieferten Montierung. Daher halte ich das Angebot - Zubehör hin oder her - auch für ziemlichen Quark. Zum Thema Verarbeitung sollte man da (wie bei den China-Dobs ja auch) eigentlich lieber schweigen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />.

6"f/8 oder 8"f/6 als Dobs sind glaube ich (neben dem immer wieder empfohlenem paralaktisch montierten 114/900) wohl die geeignetsten Anfängerteleskope, wobei ich eigentlich zum 8"f/6 tendieren würde, es sei denn man weiss, daß man sich auf Planeten und Mond beschränken möchte oder un-be-dingt Deep-Sky fotografieren möchte (wovon anfangs wirklich abzuraten ist, da sollte man schon sattelfest sein was Teleskope angeht). Und ich würde auch den Gebrauchtmarkt ins Auge nehmen, gerade den 8" bekommt man oft wirklich spottbillig angeboten.

Achja, f/5, f/8, f/6 - das ist das Öffnungsverhältnis, "MiraculousStudio". Das berechnet sich aus Öffnung:Brennweite. Ein 150/1200 hat also 1:8 -> f/8.

Grobumriss:

f/4 ist "schnell", für Fotografie genauso wie auch f/5 geeignet. f/8 ist "langsam" und visuell am Planeten zu empfehlen, f/6 ist so ein "Mittelding". Ein f/4 benötigt für eine randscharfe Abbildung bereits Okulare, deren Einzelpreis in der Größenordnung des Teleskops liegt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" /> - f/8 ist komplett unkritisch und auch bei f/6 machen die meisten Okulare noch gut mit.
Je höher die Zahl nach dem f/ ist, je langsamer also das Teleskop, umso länger ist außerdem der Tubus. Also: Ein 6" hat 150mm Öffnung.
Ein 6" f/8 hat 150mm x 8 = 1200mm Brennweite, der Tubus ist entsprechend (1,2 Meter) lang.
Ein 6" f/5 hat 150mm x 5 = 750mm Brennweite und Du kannst mit einem entsprechend langen (bzw. kurzen) Tubus rechnen. Je kürzer, desto einfacher ist er wackelfrei zu montieren.

Um über konkrete Empfehlungen zu diskutieren müsste man aber schon wissen, welche Vorstellung "MiraculousStudio" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" /> so hat, was er mit dem Teleskop anschauen und machen will.

Viele Grüße,
Michael
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
also hallo. tzhx für den rat.

also hauptsächlich wollte ich deepsky, aber auch zum teil das sonnensystem. der maximale preis ist 399Euro, und ein einigermassen komfortabler transport sollte auch gewährleistet sein.
ist es eigentlich egal welche okulare man für ein teleskop nimmt? muss nur der einsteckdurchmessseer der gleiche sein (z.b. 1.25") also ich hab nämlich noch ein paar von der grösse, und wär toll wenn ich die da benutzen könnte, oder wenn ich jetzt theoretisch einen skywatcher kaufen würde, und dannn so eine digitalkamera von meade noch dazu haben
wollte.

Ja ich glaub das ist alles.. oder? mhm...

thx und mfg!
 
Hallo,

also egal ist es nicht, welche Okulare man nimmt. Du hast recht, wenn der Einsteckdurchmesser passt (1,25") kann man sie verwenden. In wie weit dies sinnvoll ist, muss man je nach Gegebenheit abwägen.

Wenn du dir ein schnelles Teleskop zulegst, wirst du z.B. bei vielen Okularen Randunschärfen haben. Ein Okular für 20,- € hat davon meistens mehr als eins für 200,- €. Auch das Einblickverhalten ist so eine Sache, besonders wenn man bei sehr kurzbrennweitigen Okularen. Es gibt welche, wo du bei 4mm Brennweite noch 20mm Augenabstand hast und andere, wo du nur noch 3mm Abstand hast.

Wenn dir solche Faktoren allerdings egal sind und du schon einen Okularsatz mit ordentlicher Abstufung hast, wird dich bei passendem Einstckdurchmesser nichts von der Verwendung der Okulare abhalten.

Gruß

Carsten
 
ja klar das ist schon wichtig, aber ich wollte mir vllt. so eine meade kamera zulegen. (nicht die von 350E sondern die kleine von 70). grob gesagt heisst das also, je kleiner das öffnungsverhältnis desto höher der preis für okulare? wie sieht es denn für den skywatcher 150/750 aus? dort ist f/5... und wie sieht es mir dem kollimieren aus?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,
ok 400,- € sind die Grenze und die vorhandenen Okus sollen wenn möglich weiter genutzt werden. Foto soll gemacht werden, aber es ist noch keine Camera da.

Nun, mit dem Budget ist es m.E. unrealistisch ein Gerät zu finden, das alle Forderungen vernünftig berücksichtigt. Vor diesen Hintergrund würde ich zunächst mal Foto ausklammern wollen, denn das ist am Anfang meist zu viel neben dem "richtigen Einstieg". Es bliebe ne visuelle DS Ausrüstung als Forderung stehen.
Das heißt für mich Öffnung steht ob der Objektzielsetzung im Vordergrund. Nun beginnt das Kompromisse machen.
Parallaktisch oder azimutal montiert, das ist die erste Frage.
Aufgrund des Budgets wird die Wahl eine parallaktischen Montierung, die eben Geld kostet, Dich immer zwingen auf Öffnung zu verzichten. Parallaktisch sehe ich im Budgetrahmen eigentlich nur einen kurzen 6". Größere oder längere Geräte fordern größere Montierungen , die dann gar nicht bezahlbar sind.
Azimutal bleibt eigentlich nur die Rockerbox und damit der Dobson, der dann auch schon 8" haben kann um im Preis zu liegen.

Soweit rein die Geräte - es bleiben aber noch die Nebenbedingungen, die hier mitzubrücksichtigen sind.
Ein schnelles Gerät stellt Okularanfoderungen in besonderem Maße. Meist heißt dies höhere Folgekosten. Womöglich schließt dies auch schon die Nutzbarkeit der vorhandenen Okus aus. D.h. nicht, das die gar nicht gehen, sondern ist so zu verstehen, das die Abbildung nicht wirklich gut funktioniert. Das könnte die Freude am schnellen Gerät trüben.
Bedenke dabei 2 Dinge:
Okulare sind mindestens so wichtig wie das Scope selbst. Schlechte Okus an gutem Teleskop bringen auch nur schlechte Bilder, ob der eigenen "Fehler".
Okulare und Teleskop müssen bauart bedingt harmonieren, soll das Ergebnis gut sein. Auch dies kann kostenmäßig sehr relevant werden.

Wie sind Deine Überlegungen dazu?

Dessen ungeachtet bleibt die Frage, ob Du in den angefragten Teleskopgrößen schon praktische Erfahrungen hast. Wenn nein, versuch welche zu bekommen. Die eigenen Anschauung ist neben aller Theorie mit das Wichtigste zur Anspruchsformulierung bie der Teleskopwahl. Sternfreunde helfen Dir i.d.R. gerne dabei.
CS
 
grob gesagt heisst das also, je kleiner das öffnungsverhältnis desto höher der preis für okulare? wie sieht es denn für den skywatcher 150/750 aus? dort ist f/5... und wie sieht es mir dem kollimieren aus?

Es stimmt, dass die Okulare bei schnellerem Öffnungsverhältnis immer teurer werden, wenn man die optimale Abbildung haben will. Ich selber nutze TS Superplössel an einem 150/750mm Newton und bin damit zufrieden. Es gibt zwar besseres, aber mit etwas Kompromissbereitschaft zw. Preis und Abbildung kann man sie gut nutzen.

Die Kollimation ist weniger tragisch. Im Prinzip sollte jedes Teleskop gut kollimiert sein. Egal ob f/5 oder f/10. Bei f/5 fällt eine Dejustierung nur eher auf. Mit etwas Übung und einem geeigneten Hilfsmittel (Chesire, ggf. zusätzlich Laser) ist es aber kein Problem.

Gruß

Carsten
 
Re: Welches Teleskop lohnt sich am meisten für Noo

Hi,

OK 400 Ocken, die Ocke zum Kurs von 1 Euro, soll das Limit sein.
Also ganz unbedarft, das beste was Du da als Allrounder anschaffen kannst ist der typische 200/1200 Dobson. Da bleibt dann noch ein 100 Euro Budget, welches man auch dringend braucht für Zubehör.
Standardzubehör ist ein 1,25" Aufsuchokular, meistens ein 25mm Plössl. Dann fehlen aber noch mindestens zwei Okulare, und wenn im Budget noch Platz ist, eine 2x Barlow. Ich würde mal auf ein 12mm Plössl und ein 9mm Plössl tippen. Dazu eine einfache 2x Barlow, vielleicht so eine, die sich noch als 1,5x verwenden lässt, wenn an der Barlow-Hülse die Linse abgeschraubt und direkt ins Filtergewinde der Okulare geschraubt wird.
Das wäre meine Vorstellung von einer gelungenen Einstiegsausrüstung. Damit geht alles von Deepsky bis Planeten, und zwar in prima Qualität, von der ich zu Zeiten meines ersten Teleskopes nur träumen konnte.

Ich will aber auch ganz klar sagen, daß dann noch Luft für Verbesserungen ist, wenn man auf Lange sicht Spaß am Hobby hat. Da kann ein 2" Übersichtsokular angeschafft werden (aus dem Bereich 30mm bis 40mm), für Deepsky und gegen Stadtlicht ein OIII-Filter, schöne Weitwinkel-Okulare, usw.

Wie Du siehst, ein schönes Paket: Gutes Allround-Teleskop und Raum für Steigerung in der Zukunft. Das Gerät ist ziemlich weit verbreitet und viele Leute haben damit gute Erfahrungen gemacht und andererseits auch schöne Verbesserungsvorschläge, die man leicht umsetzen kann.

Das elektronische Okular - was stellst Du Dir darunter vor? Warscheinlich hast Du eine falsche Vorstellung davon, vergiß das lieber wieder. Du kannst damit Planeten und Mond am Fernseher sehen, wirst aber weniger erkennen können, als mit blossem Auge. Wenn Du Planetenfotos machen willst, kaufe Dir eine Webcam (Toucam Pro PCVC740k), die hat viel mehr Potenzial wenn Du einen Rechner in Teleskopreichweite hast. Damit kannst Du dann große Bilderserien addieren, was heute der wirksamste Kniff zu genialen Planetenbildern ist. (Kostenlose Giotto-Software).
Für Galaxien und Nebel ist das aber alles keine Lösung, egal ob elektronisches Okular oder Webcam. Schau selber durch, das bringt wesentlich mehr!

Clear Skies
Sven
 
Re: Welches Teleskop lohnt sich am meisten für Noo

thx hab noch mal n bissl gegoogelt, aber ich hab keine okulare gefunden, die zu f/5 passen... nur die super plössl, solln so einigermassen klappen, sonst jedoch keine... welche (erschwingliche) okulare gibts denn sonst noch dafür?

thx & mfg!
 
Re: Welches Teleskop lohnt sich am meisten für Noo

Hallo MiraculousStudio,

magst Du uns nicht Deinen Namen verraten? Macht die Kommunikation einfacher.

Die Super-Plössl sind auch nur (randgeschwärzte) Plössl, die Linsenanordnungen sind identisch.

Plössl funktionieren an f/5 so la-la. Du hast schon deutliche Randunschärfen, mit den "Super-Plössl" (sollte man eigentlich Taiwan-Plössl nennen, da von GSO <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />) z.B. fällt einem bei Brennweiten über 15mm die Randunschärfe schon deutlich auf. Darunter ist es dann nicht mehr so schlimm, weil man so damit beschäftigt ist, ins Okular zu kriechen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />.

Will sagen: ja, kann man nehmen, verderben einem mMn auch nicht den Spaß bei der Beobachtung, aber man wünscht sich doch irgendwann mal randschärfere Okulare und unter 10-15mm Brennweite dann auch welche mit größerem Augenabstand. Solche Okulare sind aber bei Deinem Budget nicht drin (in meinem auch nur nach und nach).

Viele Grüße,
Michael
 
Re: Welches Teleskop lohnt sich am meisten für Noo

ok thx... dann vergess ich das f/5 mal schnell...
nehm dan lieber f/8 oder? bin ja noch kein pro so wie die meisten hier ;-)

Nun zum Namen. ALso ich bin Charel.

thx & mfg! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
 
Re: Welches Teleskop lohnt sich am meisten für Noo

Hallo Charel,

muss ja nicht gleich f/8 sein, f/6 ist eine gute Wahl für den Einstieg: der 200/1200, den Dir auch Sven vorgeschlagen hat, hat ja f/6. So ein 8"f/6 ist ein schönes Gerät, es hat genug Öffnung für Deep-Sky, genug Brennweite für Planeten und ist dabei noch kein sperriges Teil. Und wenn Du genug vom Rumdobsen hast, so kann man den auch noch verhältnismäßig günstig auf eine paralaktische Montierung bringen.

Zwischen f/5 und f/6 liegen was Okulareignung angeht Welten! Bei f/6 kann man mit den Plössl denke ich mal sehr gut mit leben (mir fehlt da leider die Erfahrung, neben f/5 habe ich nur f/8 und das ist außerordentlich pflegeleicht).

An Deiner Stelle würde ich mir bei einem Teleskoptreffen einfach mal die verschiedenen in Frage kommenden Teleskoptypen anschauen, mit den Besitzern reden und dann entscheiden. Und dann gibt es ja auch noch den Gebrauchtmarkt, der gerne vergessen wird. Mein erstes Teleskop (6"f/8) war auch gebraucht. Die Leute hämmern ja mit dem Tubus keine Nägel in die Wand, da kann man meist beruhigt zuschlagen.

Viele Grüße,
Michael
 
Re: Welches Teleskop lohnt sich am meisten für Noo

Thx.
ALso ich wollt mal fragn wie das Skywatcher 8" Dobson so ist? Welchen unterschied gibt es zwischen der normalen und der Pyrex version? bringt das pyrex überhaupt was?

Auf einer anderen seite hab ich bilder davon gesehen, vom mond, die sahen sehr schön aus. Aber die hat er mit nem fotoapparat aufgenommen.. mit nem dobso... heisst das man kan doch fotos damit machn? welche webcam wäre gut dafür? und wo gibts die adapter? und dann noch, wenn man die cam an das Scope anschliesst, dann kann man ja keine okulare einfügen ausser der barlow, wie bekommt man denn dann ne vergrösserung??
oder gehts auch einfach indem man die digitalkamera ans okular hält ?;-)

thx & mfg!! Charel <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Welches Teleskop lohnt sich am meisten für Noo

Hallo Charel,

also solche SChnappschüsse - Kamera ans Okular gehalten - gehen mit einem Dobson. Soll es aber mehr werden, dann wird es sehr mühselig. Das heisst um zum Beispiel Jupiter mit der Webcam aufzunehmen, braucht man eigentlich 2 Leute, einer der am PC/Laptop die Aufnahme startet, und einer der nur dafür zuständig ist, Jupiter auch im verdammt kleinen Bildausschnitt zu halten. Irgendwie steigen alle Leute, die das versuchen, sehr schnell auf eine Montierung um. Meistens EQ-6, was für Planetenbilder völlig ausreicht, für Deepsky-Fotos aber bedeutet, daß man einiges an der Montierung umbauen sollte.

Pyrex bringt nur etwas in der Zeit in der das Teleskop auskühlt, also grob in der ersten Stunde nach dem raustragen, und auch da nur, wenn Du mit einem Lüfter die warme Luft aus dem Teleskop absaugst. (Dazu taugt der Lüfter, der für einige Dobsons bereits serienmässig angebaut ist, praktisch nichts, denn der quirlt nur hinter dem Spiegel rum. Korrekt muß der Lüfter die Luft vorne durch die Teleskopöffnung ansaugen und dann hinter den Spiegel ziehen und unten aus dem Teleskop herausblasen. Immerhin kann man einen vorhandenen Lüfter schnell dementsprechend umbauen.)

Clear Skies
Sven
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben