Welches Zubehör für Vixen GP E R114

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

chrisw30

Neues Mitglied
Hallo,

bin absoluter Neuling und habe seit einiger Zeit das oben genannte Teleskop (114/900).
Was benötige ich noch für Zubehör?
Polsucher?
Okulare ? 9 und 18 mm waren dabei
Zoomokular?
Barlow-Linse?
Motornachführung?
Was haltet ihr von dem skysensor2000pc? sehr teuer!
Wie funktioniert der skysensor?

Viele Fragen auf einmal.

Bin ein bischen gefrustet da ich bisher nur den Mond und ein paar Sterne (kleine helle Punkte) gesehen habe und nun doch mehr einsteigen möchte (Planeten). Falls das mit dem Teleskop überhaupt möglich ist?

Habe vor mir den Atlas für Himmelsbeobachter und das Himmelsjahr 2003 (KOSMOS) zu kaufen.
Kennt ihr noch gute Lektüre die mir als Einsteiger weiterhilft.

Viele Grüße
Christian
 
Du hast Dir da ein recht gutes Anfängerteleskop gekauft. Weitere Investitionen würde ich zunächst mal auf Eis legen, ausgenommen die beiden von Dir genannten Bücher. Ein zusätzliches langbrennweitiges Okular (30-35mm) wäre auch noch sinnvoll. Das wär's dann. Alles andere kommt dann von selbst, wenn Du mal in die Materie eingestiegen bist. Aus Deiner Frage, ob mit dem Instrument Planeten möglich sind, schließe ich, dass Du noch nicht allzu weit bist, daher halte ich es für Unsinn jetzt über weiteres Zubehör nachzudenken und aus Frust unnötig Geld zu versenken.
Apropos: Planeten (vor allem Mars, Jupiter, Saturn) sind möglich. Im Moment vor allem Jupiter und Saturn. Alles weitere findest Du im Himmelsjahr <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />.

 
Kommt ganz drauf an

Hallo Christian,

welches Zubehör sich für Dich eignet, kommt ganz drauf an, was Du sehen/tun möchtest.

Wenn Du mal ein Foto schiessen magst, kann sich eine Nachführung und ein Polsucher rentieren <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> Wenn nicht, würde ich darauf zunächst verzichten. Eine Goto ist eine Glaubensaussage und darüber wurde schon zuviel geschrieben. Auch nach Aussagen zu Zoom-Okularen kannst Du dich ja mal im Forum umsuchen. Ich fürchte fast, Du greifst entweder sehr tief in die Tasche oder Du lässt es besser ganz. Eine Barlow-Linse mit z.B. 2x würde Dir gar nich bringen, denn mit dem 9mm kommst Du auf zu hohe Vergrösserungen und mit dem 18er auf 9mm. Noch längere Barlows sind auch Quark. Vielleicht käme eine 1,5x in Frage. Dann wäre aber vielleicht doch eher ein 6mm LV angesagt. Irgendwie alles nicht so prall.

Dein Teleskop ist übrigens ein sehr schönes, wenn auch recht kleines Gerät. Aber man kann sehr viel damit sehen. Wieviel, kannst Du Dir ja z.B. mal auf der Seite von Klaus Lowitz anschauen. Es gibt also zunächst mal überhaupt keinen Grund, dem Teleskop zu misstrauen. Höchstens die Justierung könntest Du mal wohlwollend prüfen. Wie man das macht und vieles weitere hat Wolfgang Strickling aufgeschrieben. Ansonsten arbeitest Du an Dir selbst, indem Du einfach beobachten gehst. Mit gleichem Gerät unter gleichen Bedingungen siehst Du nämlich am gleichen Objekt bei jedem Versuch ein wenig mehr. Man spricht da auch vom teleskopischen Sehen, was sich da nach und nach ausbildet.

Ich würde daher jetzt erst mal gar kein Zubehör kaufen, sondern den Karkoschka und das Himmelsjahr. Dann würde ich im Treffpunkte-Board inserieren und mit ein paar Leutchen aufn Acker gehen. Danach ergibt sich alles übrige von selbst.

Ermutigende Grüße vom
 
Hallo Chris!
Warum schiebst du deine Misserfolge auf mangelndes Zubehör??
Ein Tikker mehr Ausdauer und du kannst zur Zeit Saturn, Jupiter, die Plejaden, den Orionnebel und viele andere tolle Dinger sehen. Ich hab auch letztens Fotos mit ner Digitalkamera gemacht. Das is einfach suuuper! Und dabei habe ich ein etwas schlechteres Gerät als du. Zwar die gleiche Größe, aber die Montierung ist nicht das wahre, was man von deinem ja nicht behaupten kann...
Also ich würde erst mal noch ein bisschen rumprobieren und im Internet nach Karten suchen, in denen auch die Planeten eingetragen sind. Oder du drehst mal alle Schrauben deiner Montierung los und machst nen Spaziergang durch den Sternenhimmel. Wenn du so da durchheizt, kriegt man ne Gänsehaut, wenn da auf einmal Saturn oder Jupiter durchs Okular zischen. Wenn du dir jetzt noch mehr kaufst, ist die Entteuschung vielleicht noch größer, weil mehr Geld bei draufgegangen ist. Versuchs auf jeden Fall erst mal so!!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Wäre cool von deinen ersten Erfolgen zu hören! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />
Michael
 
Hallo und Danke für die schnellen Antworten.

Ich dachte mit dem skysensor wäre es leichter bestimmte Himmelskörper zu finden und hätte so mehr Erfolg.

Gruß
Christian
 
Hallo Chris!
Also wenn du dich mit minimalem Aufwand n bisschen mit einer drehbaren Sternkarte rumschlägst( 15min Max!) dann weißt du wo die Objekte stehen. Ich hab zwar keine Erfahrungen mit dem Skysensor aber ich könnte mir vorstellen, dass du um die Software zu versthen mehr Zeit brauchst, als wenn du guckst wo was steht. Zur Zeit kannst du super den Orionnebel sehen. Und um den zu finden ist wirklich kei Skysensor nötig. Genauso bei den Planeten Jupiter und Saturn. Außerdem kostet das Teil noch mal teuer Geld, was du gut wo anders hintun kannst. (ich kenne ja nicht deine anderen Hobbies)
Der Skysensor ist was für Leute, die gar keinen Bock haben sich auch nur n bisschen mit dem Himmel zu beschäftigen, die aber sehr wohlhabend sind. Schlag dich lieber mit so ner drehbaren Sternkarte oder einer aus dem Internet (mit Planeten) rum als mit der Gebrauchsanweisung vom Skysensor!
Echt!
MFG
Michael
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo
Kleiner Tip. Schau mal am Abend etwas in östliche Richtung. "ziemlich" hoch steht ein sehr heller "Stern", der hellste weit und breit , der eigentlich der Planet Jupiter ist. Versuch den mal im Teleskop zu beobachten und mit den folgenden Bildern zu vergleichen.
http://www.dnsolutions.at/binoviewer/abberator2.html
Achte auch auf die Einzelheiten!

Falls du das Sternbild Orion kennen solltest, dann befindet sich der Orionnebel unterhalb des Gürtels zwischen den drei mittelhellen Sternen. Hier ist eine Karte des Orions:
http://www.astronomie.de/galerie/projekte/messier/such_karten/k_042.htm

Selbst mit einem Zweizöller ist der Orionnebel recht interessant zu beobachten, bei 15 cm Öffnung bilde ich mir ein, ein wenig grünen Schimmer zu sehen, d.h. das Bild wird langsam farbig, so hell ist der!
 
Hallo AstroManiac!
Also das ist nun mal meine Meinung. Früher sind die Leute ohne Skysensor anhand der Sterne über Ozeane gesegelt. Warum
sollte man sich dann anhand von drehbaren Sternkarten nicht auch so am Himmel orientieren können? Ich glaube nicht, dass Chris das System braucht, wenn er sich nach ner Sternkarte umsieht.
Nichts für Ungut!
MFG Michael
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Christian,

ich hab dasselbe Teleskop bei mir zuhause und bin damit sehr zufrieden. Also am wichtigsten sind deine Pläne einen Himmelsatlas zu kaufen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />

Danach würde ich denken ist ein langbrennweitiges Okular angesagt, ich würde da zu einem 35mm eudiaskopischen Okular von Baader raten. Hab ich selber und bin damit sehr zufrieden, weil es wirklich viel Licht liefert und dabei sehr schön scharf zeichnet.

Und dann bin ich auf deinen ersten Erfolgsmeldungen gespannt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruß
Winfried Melder
alias Dr. Faulkult
vom NBA4.5MHO
member of albireo
 
Hallo Christian!

Besorg Dir das Himmelsjahr, die große drehbare Kosmos Sternkarte und einen Telrad Finder (oder ähnliches Gerät), bevor Du Dir weitere Okulare kaufst. Mit dem Telrad findest Du, mit dem Sucherfernrohr Deines Newtons suchst Du!

Ist halt immer ein bischen das Problem, wenn man ein Teleskop hat und sich noch nicht am Himmel auskennt. Aber so wird das schon! Jupiter kriegst Du so gleich am ersten Abend zu sehen (sternklarer Himmel vorausgesetzt). Versprochen!

Grüße,

osho
 
@Hugo_Holzbein

Kleiner Tip. Schau mal am Abend etwas in östliche Richtung. "ziemlich" hoch steht ein sehr heller "Stern", der hellste weit und breit , der eigentlich der Planet Jupiter ist. Versuch den mal im Teleskop zu beobachten und mit den folgenden Bildern zu vergleichen.

Habe ihn doch glatt gefunden den Jupiter (glaube ich zumindestens). Hat aber im vergleich zu den Bildern schlecht abgeschnitten, da ich nur ein 9mm Okular habe und somit nur einen hellen Punkt mit zwei grauen Streifen gesehen habe.
War aber trotzdem total begeistert! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Habe mir die Bücher gekauft und die drehbare Sternenkarte bestellt. Spiele noch mit dem gedanken mir ein oder zwei Okulare zu kaufen (7mm u. 5mm oder nur ein 6mm). Dachte da an die Serie Vixen Ortho, sollen für den Preis ganz o.k. sein?

Danke nochmals für die guten Tipps
Christian
 
Hat aber im vergleich zu den Bildern schlecht abgeschnitten, da ich nur ein 9mm Okular habe und somit nur einen hellen Punkt mit zwei grauen Streifen gesehen habe.
Wenn Du dir ein Viertelstündchen Zeit lässt, erkennst Du immer mehr Details. Mit nur 60mm Öffnung sehe ich nach einer Stunde intensiven Beobachtens bei nur 90x den GRF, dessen Hof, das Wolkenbändchen, was kurz unterhalb führt und Strukturen im NEB. Sei versichert, wenn Dein Scope justiert ist, kommt alles mit der Zeit von selbst.

Aufmunternde Grüße vom
 
Hallo Chris !
gedanken mir ein oder zwei Okulare zu kaufen (7mm u. 5mm oder nur ein 6mm). Dachte da an die Serie Vixen Ortho, sollen für den Preis ganz o.k. sein?

Für Orthos sind die Vixen recht gut. Aber: Je kürzer die Okularbrennweite, desto unangenehmer ist das Einblickverhalten.

Schaue doch mal im Gebrauchtmarkt nach Vixen LV-Okularen. Habe auch schon einige Okulare (u.a. LV) im Gebrauchtmarkt erstanden. Die Preise lagen so um die 90.- EUR.

Die LV haben ein sehr gutes Einblickverhalten und ermöglichen ein bequemes Beobachten.

Tipp: Suche Sternfreunde in Deiner Nähe. Dann kannst Du mal verschiede Okulartypen an Deinem Teleskop testen und dann entscheiden, was für Dich und Dein Teleskop o.k. ist.
Das "Treffpunkt"-Forum hier auf Astronomie.de ist eine gute Anlaufstelle, um andere Leute kennen zu lernen.
 
Ja das ist schon etwas besonderes wenn man den Jupiter live und in blassgelblicher Farbe vor sich herumzappeln sieht, Gratulation! Wenn zwei Bänder auf dem kleinen Scheibchen erkennbar sind, dann ist das auf jeden Fall der Jupiter. Ein Problem, dass man als Anfänger und ich auch als Fortgeschrittener hat ist, dass man trainieren muss, Details zu erkennen. Das muss man mit Konzentration richtig lernen, bis man perfekt wie der binoviewer ist!
Ein weiteres spezielles Problem gerade bei der Planetenbeobachtung ist das sogenannte Seeing, das Luftschwirren, dass man jeden Sommer auf aufgehitzten Strassen mit blossem Auge beobachten kann. Ein Teleskop vergrössert nun diese Luftschwirrung, die eigentlich immer mehr oder weniger vorhanden ist. Dieses Seeing ist wetter- und standortabhängig, so werden die Sterne über einer warmen Quelle wie einen Schornstein dadurch effektiv herumzittern oder funkeln , bei Planeten wird das Bild durch das Herumgezappel unscharf. Profis reicht meisten eine halbe Sekunde Luftruhe, um eine Vielzahl von Details zu erkennen, wir beide benötigen dafür besseres = ruhiges Wetter. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Wenn man mit einem kurzbrennweitigen Okular (bei dir sind noch etwa 5mm sinnvoll) weiter vergrößert (5mm vergrössert bei deinem Teleskop um den Faktor 180), dan vergrösserst du auch den Effekt des Seeing. Man benötigt bei solchen Vergrösserungen also prima Wetter und eine gute Justage des Spiegels (Dein Teleskop ist glücklicherweise wenig justieranfällig), um das kurzbrennweitige Okular noch sinnvoll nutzen zu können. Welches Okular man am besten nimmt, ist eine sehr individuelle, komplexe Entscheidung (ich habe ein altes Vixen-Ortho, was nicht unbedingt mein Fall ist)
Schau dir mal diesen Okular-Tread zu diesem Thema an!

Zurück zum Jupiter: Wenn du etwas schräg neben den Jupiter schaust, wirst du meistens 4 kleine Sternchen wie auf einer Perlenschnur aufgezogen erkennen können. Dies sind die Jupitermonde Io, Europa, Ganimed und Callisto, die den Jupiter umkreisen.
Die aktuelle Stellung der Monde kann man übrigens hier nachlesen!
Die Monde bewegen sich während einer Nacht merklich, speziell Io, vielleicht zeichnest du dir die Position der Monde bezogen auf Jupiter zum Vergleich mit späteren Beobachtungen auf!

Ich würde mir übrigens heute auch die Mühe machen, den Orionnebel zu finden, für mich persönlich das Paradeobjekt des Himmels schlechthin. Versuche dazu abends am Südhimmel in "halbhoher" Höhe folgendes Sternmuster aufzufinden:
Link zur Grafik: http://www.planets.org/px/orion.gif
Speziell die drei gleich hellen, bläulichen Gürtelsterne, die auf einer Linie in gleichem Abstand stehen sind sehr markant und unverwechselbar, in natura sind die scheinbar weiter auseinander als das Bild suggeriert.
Weiter unten (=südlich) vom mittleren Gürtelstern findet man den Orionnebel (great nebula of orion, s Karte oben), der mit deinem guten Instrument schon wunderbar zu sehen sein sollte. Dieser Nebel ist eine Geburtsstätte für junge Sterne, dort entstehen also gerade jetzt neue Sterne, die die umgebenden Gaswolken so faszinierend anleuchten!
Dann würde ich mir dann auch den oberen linken Stern des Orion (Betelgeuze) im Teleskop anschauen, weil dessen rote Farbe sehr deutlich erkennbar ist. Die Sterne sind nämlich alle farbig und nicht nur weiß.
Viel Spass heute!
 
Hallo Hugo,

danke für den Tip.
Habe das Sternbild Orion gefunden und versucht den Nebel zu finden. Hatte nur leider das Problem das ich in dieser Richtung sehr viel Fremdlicht habe und der Nebel ja sehr weit unten ist. Ich glaube allerdings das ich etwas was nach Nebel ausgeschaut hat erkannt habe (Glaube ist alles!!). Auch den oberen linken Stern des Orion (Betelgeuze) habe ich erfolgreich gefunden und den Rotschimmer auch erkannt.

Habe auch noch mit Hilfe von der Sternenkarte und der Cartier du Ciel den Saturn gefunden was mich wieder sehr fasziniert hat.

Die Monde vom Jupiter habe ich vorgestern schon erkannt, allerdings nur drei. Gestern habe ich auch nur drei gefunden.

Mittlerweile bin ich auch überzeugt, das bei mehrmaliger und längerer Beobachtung immer mehr Details zum vorschein kommen. Bei längerer Beobachtung habe nur noch diverse Probleme mit meiner Nachführung. Drehe meist in die verkehrte Richtung oder mus das ganze Teleskop versetzen da ich mit den beiden Achsen nicht mehr nachkomme. Aber das wird schon noch. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />

Gruß
Christian
 
Hallo,
Prima, dass du schon den Saturn gefunden hast! Zur Zeit ist sein Ring wunderbar zu sehen, in 8 Jahren -wenn ich mich nicht irre- wird man dann leider nur die Kante sehen können In guten Nächten kann man mit deinem Teleskop schon die Cassini-Teilung identifizieren.
Hmmm, du bist dir also nicht sicher , ob du den Orionnebel gesehen hast? Eigentlich ist der Orionnebel bei guten Bedingungen schon mit blossem Auge als kleines Fleckchen identifizierbar. Mit einem 4,5 Zöller sollte die Identifizierung als strukturiertes Nebelfleckchen auch bei wirklich schlechten Bedingungen mit direktem Sehen problemlos möglich sein. Adaptierst du ein wenig das Auge, oder schaust Du vorher in die passend plazierte Strassenlaterne? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Wenn ja, dann verdrück dich in ein dunkles Eckchen, sofern das irgendwie geht.

Da du Cartes du Ciel schon installiert hast und damit schon umgehen kannst (prima!), findest auch die passenden Sterne um den Nebel herum (nicht vergessen,der Reflektor dreht das Bild seitenverkehrt auf den Kopf)?

Mittlerweile bin ich auch überzeugt, das bei mehrmaliger und längerer Beobachtung immer mehr Details zum vorschein kommen.
Dem ist definitiv so, hinzu kommt, dass das Astrowetter von Tag zu Tag gewaltig variieren kann, was gerade den Beobachtungsgenuss von Planeten stark beeinflußt.

Bei längerer Beobachtung habe nur noch diverse Probleme mit meiner Nachführung. Drehe meist in die verkehrte Richtung oder mus das ganze Teleskop versetzen da ich mit den beiden Achsen nicht mehr nachkomme. Aber das wird schon noch.
Das hört sich danach an, als hättest du das Teleskop nicht eingenordet. Du hast eine feine parallaktische Montierung mit der GP-E, die ist so konstruiert, dass man nur in einer Richtung, der der Rektaszensionsachse, drehen muss, um den Stern während der Erdbewegung zu verfolgen. Wenn man faul ist und Geld hat , lässt man das auch einen Nachführmotor machen. Das Zwei-Achsen-Hinterherstubsen überlassen wir getrost den Dobsonauten. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
Für die optische Betrachtung reicht es dabei aus, wenn die Rektaszensionsachse grob Richtung Norden zeigt, das sogenannte Scheinern ist eigentlich erst beim Fotografieren wirklich notwendig.
Schau mal hier nach, denn besser kann ich es auch nicht beschreiben:
http://www.svenwienstein.de/HTML/montierungen.html


Und als Beobachtungstip für den heutigen abend möchte ich dir folgende Liste von relativ einfachen Doppelsternen mitgeben, die in passenden Karten gleich angeführt sind. Da du das Sternbild des Orion bereits kennst , fang am besten mit den beiden Doppelsternen im Gürtel des Orion an.
http://www.sternenhimmel-aktuell.de/Doppelsterne.htm

Viel Spass !

@Mainzelmann: Vielleicht ist das auch eine Sternenkarte bei der Wellenlänge der Hintergrundstrahlung. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben