Wie bekomme ich "festgekeilte" Ringe voneinander?

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Gucker14

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Hallo Gemeinde !

Habe zwei festgefressene/festgekeilte Ringe...

1. ein T2/M48 Ring (Bauhöhe 4mm) sitzt im T2-Gewinde für meine Canon D450 fest.

.....nun aber das schlimmere Übel:

2. Am Hyperion Mark III Zoom (8-24mm) sitzt der Adapterring M48 Zeiss/M35 Celestron fest. Der Ring hat diagonal zwei 1 mm Löcher mit ca 52 mm Abstand. Habe bis jetzt noch kein passendes Werkzeug aufgetreiben können. Eine Schublehre nutzt nichts. Der festgefressene Ring verhindert, dass ich eine 2" Nase montieren kann.

Hoffe auf gute Ratschläge wie ich diese Ringe wieder auseinanderschrauben kann.

Grüsse

Theo








 
Hallo Theo,

vor dem Problem stand ich auch bereits. Ich habe damals meinen T2 Adapter im Ofen erwärmt und siehe da, ich konnte alles wieder normal trennen.

Inwieweit man ein Okular erwärmen darf weiß ich nicht. Ich denke aber 50° dürftem deinem Oku nichts ausmachen.

Viel Glück bei deiner "Trennung"

CS,
Michael
 
Hallo Theo,

es gibt von Hama eine Art Filterklemme, die könnte helfen.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Michael,

danke für den guten Rat !

Das Aufwärmen (bei mir mit dem Heizstrahler auf ca. 50 Grad,also kurz bevor's zum weh tun anfangt) hat geholfen !

Den Ringen war der Trennungsschmerz an den Gewinden abzulesen.

Interessanterweise löste sich der Ring vom Hyperion-Okular erst beim Auskühlen durch ein leichtes, hörbares Knack(s)en.
Habe dort ja schon alles andere ausprobiert (desshalb sieht auch der Ring schon etwas ramponiert aus).

Inzwischen hatte es sich erwiesen, dass zwei weitere Ringe (zum Okularsett gehörend) schier unzertrennlich waren. Auch hier half die Wärme.

Übrigens gehen die verkeilten Hyperion-Ringe nicht auf mein Konto (der Schuldige bekommt bald eine Mail mit dem Hiweis auf dieses Forum).

Beste Grüsse
Theo
 
Sowas Ähnliches hatte ich auch mal, aber da konnte nicht erwärmt werden. Ich habe dann ein Stück 10x10mm Vierkantstahl genommen, zwei kleine Löcher im Abstand der Löcher im zu drehenden Teil gebohrt und dann zwei kleine Bohrer mit dem Schaft voran durch die Bohrungen gesteckt. Die Bohrerschäfte griffen dann in die Löcher vom zu drehenden Teil und der Vierkantstahl konnte als Griff zum Drehen verwendet werden. Ich hoffe, die Beschreibung ist halbwegs verständlich ...
 
Hallo Lothar!

Danke. Auch eine gute Idee.Werd mir diese vormerken.

Hoffe aber, dass dies nicht wieder passiert.

Grüsse
Theo
 
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