FS Spinne aus Europanewton ausbauen: So gehts!!!
Hallo,
da mir keiner einen Tip geben konnte (oder wollte? Will ich ja mal nicht hoffen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> ), habe ich mich gestern mal selbst ans Werk gemacht.
Der HS ist einfach auszubauen. Nachdem man die Rückwand samt Spiegel abgeschraubt und die drei Muttern komplett von den Stehbolzen abgedreht hat, kann man den Spiegel samt der Halterung einfach von der Rückwand abziehen.
Die FS Spinne ist wesentlich komplizierter auszubauen. Hier empfielt es sich auf jeden Fall, den FS vorher auszubauen, indem die mittlere Halteschraube bis zum Anschlag herausgedreht wird. Damit der FS dann nicht in den Tubus knallt, sollte man ihn mit einer Hand festhalten und mit der Zweiten die Schraube herausdrehe. Danach den FS vorsichtig zwischen den Streben der Spinne aus dem Tubus herausnehmen. Jetzt zum Ausbau der Spinne:
Die vier Streben sind am FS Halter mit je zwei Schrauben befestigt. Am anderen Ende der Streben ist ein ca. 3 cm langer eingeschlitzter Gewindebolzen (aus Messing) mit einem Splint befestigt. Diese vier Bolzen sind durch die Löcher im Tubus gesteckt und werden von Außen mit einer Mutter gesichert.
Hier tritt num folgendes Problem auf: Dreht man die vier Muttern von den Bolzen ab, stecken diese immer noch durch die Löcher im Tubus und die Spinne sitzt weiterhin im Tubus fest. Die Spilte sitzen so fest und unzugänglich an den Gewindebolzen, dass es fast unmöglich ist, sie im Tubus zu demontieren.
Die Schrauben, mit denen die Streben am FS Halter befestigt sind, sind ebenfalls kaum zugänglich und so weich, dass der Kreuzschlitz der Schauben sofort in eine Runde Form übergeht, wenn man nicht mit genügend Druck an ihnen dreht. Dieser Druck kann im engen Tubus und auf Grund der Schraubenposition kaum erzeugt werden.
Es gibt also kaum eine Chance, die FS Spinne schnell und sauber auszubauen. Nach ca. 1 1/2 Stunden hatte ich es geschafft, einen Splint aus einem Gewinebolzen zu entfernen, bei dem gegenüberliegenden Gewindebolzen den Steg neben dem Schlitz abzureißen und durch langes Drücken und Ziehen einen Dritten durch das Loch in den Tubus zu ziehen, so dass ich die Spinne aus dem Tubus herausziehen konnte.
Ist die Spinne einmal ausgebaut, ist es kein Problem, sie komplett zu demontieren. Die Splinte können mit einem Nagel und einem Hammer herausgeschlagen werden, wenn die Strebe so auf einer Unterlage liegt, dass nur der Rand mit dem Splint überschaut. Danach können die Gewindebolzen abgenommen werden.
Die Schrauben, welche die Streben am FS Halter halten, können dann entweder mit einem Kreuzschlitzschraubendreher herausgefreht werden, wenn man großen Druck beim Drehen ausübt (sie scheinen durch den schwarzen Lack auch irgendwie noch "verklebt" zu sein), ansonsten tut es eine Kombizange, mit der man sie seitlich packt und dreht. Irgendwann hat jede Schaube nachgegeben.
Nachdem ich nun alles demontiert habe, werde ich einige Verbesseungen vornehmen. Sämtliche Schrauben werden durch Edelstahlschauben ersetzt werden, welche statt eime Kreuzschlitz einen Torx oder Schlitz haben, da man diese ohne Druck besser drehen kann. Die Messinggewindebolzen werden durch solche aus Stahl ersetzt und die Verbindung zu den Streben wird nicht mehr mittels Splint sondern durch eine Madenschraube oder etwas vergleichbarem erfolgen. Ist dies duchgeführt wird die gesamte Spinne und der FS Halter mit schwarzem Schultafellack überzogen.
Ich hoffe, dass wenn ich die Spinne noch einmal ausbauen sollte, es dann wesentlich schneller und einfacher funktionieren wird.
Gruß
Carsten