Rhoener
Mitglied
Hallo!
Jedes Fernglas hat ja eine vorgegebene Austrittspupillenschnittweite (was für ein Wort, hab ich aus einem Prosbekt), sagen wir jetzt einmal von 15 mm. Halte ich hinter dem Fernglas ein Blatt Papier, habe ich dann bei 15 mm Abstand eine scharfe Runde Scheibe. Gehe ich mit dem Blatt näher ran oder weiter weg wird die Scheibe größer und unscharf.
Jetzt zu meinem Fall: Wenn ich bei mir den optimalen Augenabstand habe, kann ich das komplette Sehfeld schön überblicken. Betrachte ich jetzt aber, nur mit einem Auge, eine helle Fläche (Hauswand), so erscheint die Fläche gleich hell. Blicke ich aber dann zum Sehfeldrand, bemerke ich eine leichte Abdunklung in dem Bereich, wo ich hinschaue. Meine Vermutung ist jetzt, da mein Auge ja jetzt eine Schrägstellung hat (ca. 30°), wandert warscheinlich ein Teil meiner Pupille aus der Pupille des Fernglases heraus.
Gehe ich weiter weg vom Fernglas, kann ich nicht mehr das gesamte Sehfeld überblicken, ist mir klar.
Gehe ich jetzt näher ran, so 5 mm, so erscheint der schwarze Rand um das Sehfeld breiter, dadurch habe ich den Eindruck eines Tunnelblickes, trotz 60° Sehfeld.
Blicke ich aber jetzt mit einem Auge zum Sehfeldrand, so bleibt die Fläche gleich hell. Die Austrittpupille vom Fernglas ist jetzt größer, und meine Pupille bleibt demnach komplett darin.
Gehe ich noch näher ran, wird es schwierig einen kompletten Einblick zu erhalten, und das Bild wird im ganzen etwas dunkler.
Meine Frage ist jetzt, hat man mit optischen Einbusen zu rechnen, wenn man 5 mm näher dran ist, die Scheibe auf dem Blatt Papier ist ja unscharf.
Viele Grüße,
Rainer
Jedes Fernglas hat ja eine vorgegebene Austrittspupillenschnittweite (was für ein Wort, hab ich aus einem Prosbekt), sagen wir jetzt einmal von 15 mm. Halte ich hinter dem Fernglas ein Blatt Papier, habe ich dann bei 15 mm Abstand eine scharfe Runde Scheibe. Gehe ich mit dem Blatt näher ran oder weiter weg wird die Scheibe größer und unscharf.
Jetzt zu meinem Fall: Wenn ich bei mir den optimalen Augenabstand habe, kann ich das komplette Sehfeld schön überblicken. Betrachte ich jetzt aber, nur mit einem Auge, eine helle Fläche (Hauswand), so erscheint die Fläche gleich hell. Blicke ich aber dann zum Sehfeldrand, bemerke ich eine leichte Abdunklung in dem Bereich, wo ich hinschaue. Meine Vermutung ist jetzt, da mein Auge ja jetzt eine Schrägstellung hat (ca. 30°), wandert warscheinlich ein Teil meiner Pupille aus der Pupille des Fernglases heraus.
Gehe ich weiter weg vom Fernglas, kann ich nicht mehr das gesamte Sehfeld überblicken, ist mir klar.
Gehe ich jetzt näher ran, so 5 mm, so erscheint der schwarze Rand um das Sehfeld breiter, dadurch habe ich den Eindruck eines Tunnelblickes, trotz 60° Sehfeld.
Blicke ich aber jetzt mit einem Auge zum Sehfeldrand, so bleibt die Fläche gleich hell. Die Austrittpupille vom Fernglas ist jetzt größer, und meine Pupille bleibt demnach komplett darin.
Gehe ich noch näher ran, wird es schwierig einen kompletten Einblick zu erhalten, und das Bild wird im ganzen etwas dunkler.
Meine Frage ist jetzt, hat man mit optischen Einbusen zu rechnen, wenn man 5 mm näher dran ist, die Scheibe auf dem Blatt Papier ist ja unscharf.
Viele Grüße,
Rainer