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Markus77

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Hallo!

Also, ich als Anfänger stolpere oft über Beobachtungsberichte bei denen Daten wie 5m6 o.ä. angegeben sind, aus dem Zusammenhang erkenne ich dass es sich hierbei wohl um eine Art der Beobachtungsqualität handelt... richtig? Was genau wird hier beschrieben, und wie ist die Skala und der Weg zur Berechnung?

Vielen Dank!
Markus
 
Hallo Markus,

diese Zahl wird als Grenzgröße bezeichnet. Sie wird nicht berechnet, sondern beobachtet. Ein Wert von 5,6mag bedeutet, dass in dieser Nacht an diesem Ort ein 5,6mag-schwacher Stern mit dem bloßen Auge sichtbar war. Bei 6,5mag hast du schon einen sehr guten Landhimmel. Bei mehr als 7,0mag hast du einen Qualitätshimmel wie man ihn im deutschsprachigen Raum wohl nur noch in den Alpen erlebt.

Geh in einer sternklaren Nacht raus und such dir den schwächsten Stern am Himmel, den du gerade noch so sehen kannst. Beim Online-Planetarium Wikisky.org kannst du dann nachsehen, welche scheinbare Helligkeit dieser Stern hat.
 
Danke schön! Das macht Sinn... allerdings ist es doch sicher nicht einfach den beobachteten Stern auf dieser Website wiederzufinden wenn man sich am Himmel noch nicht so gut auskennt, oder?
 
Richtig. Als Einsteiger sollte man sich erstmal mit den Bildern am Nachthimmel vertraut machen. Bewährtes Hilfsmittel ist da immer noch eine drehbare Sternkarte.
 
Ich empfehle da immer den Bereich rund um den Himmelsnordpol, also die Sterne rund um den Polarstern. Die stehen zwar nicht ganz im Zenit (manche Beobachter bevorzugen zenitnahe Sterne, da dort die Extinktion am geringsten ist), aber doch hoch genug - und immer zu sehen. :)
 
Hallo,
Vorschlag auch von mir: Großer Wagen (Polarstern), Orion, Zwillinge, diese Sternbilder sind sehr auffällig, dann langsam vortasten. Ein Nachschlagewerk wie das Kosmos-Himmelsjahr 2008 wäre auch nicht schlecht, hier kann man üben. Natürlich auch die drehbare Sternscheibe. Am Anfang würde ich noch kein Teleskop nutzen, sondern erst mal die Orientierung erlernen. Ein gutes Programm ist auch stellarium, kostenlos im Internet (verbraucht glaube ich aber sehr viel Speicherplatz) und Calsky. Das sind übrigens die Tipps, die mir im Forum gegeben wurden (danke an dieser Stelle:-), einiges habe ich so ausprobiert, übrigens stehe ich im Hobby Astronomie genauso weit wie du:-)
Gruß, Doro, alias Hermine.
 
Hi Markus,

oder du nimmst die Bortle Skala die anhand der Milchstraßensichtbarkeit dir Angaben über die Qualität deines Beobachtungsortes liefert.

Gruß

Lots
 
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