pikolomini
Aktives Mitglied
Ich bewohne in Südniedersachsen ein Haus am Dorfrand.
Ein Fernglas wird fast täglich benutzt.
Bisher waren es ein "Aus Jena" 8x50 Octarem, ein Carl Zeiss Dodecarem 12x50 und ein stabilisierendes Nikon 14x40.
Für hardcore seeing ein Gyrostab. Peleng 1440.
Andere Gläser von Zeiss und Swaro sind gekommen und gegangen.
Nun ist seit einiger Zeit ein Zeiss West 8x56 Dialyt T*P dazugekommen und geblieben.
Anm. Laut Zeiss gibt es in der Phasenkorrekturvergütung
P und P* keinerlei Unterschied. Wohl aber zwischen der T und T*
Vergütung. Mein Dialyt entspricht somit dem aktuellen Fertigungsstand.
Das Octarem ist aber schon 26 Jahre alt. Kann man solche Gläser vergleichen?
Ich denke ja.
Äußerer Eindruck:
Zeiss West : Ein optisches Instrument,
jedes Detail präzise gearbeitet, keinerlei
Bearbeitungsspuren zu sehen.
Zeiss Octarem : Ein Fernglas robust ohne Fehl und Tadel für den täglichen Gebrauch. Bearbeitungsspuren durchaus noch unter der Lackierung zu sehen. Bearbeitungskanten nicht so scharf, Schleifspuren unter dem Lack zu sehen. Es fehlt der präziese "Instrumententouch"
Haptik: Hier ist für mich das Octarem vorn.
Es passt einfach in die Hand.
Das Rad für die Okularverstellung des Dialyt ist für mich unbequemer zu handhaben.
Einblickverhalten: Auch hier ist mir das Octarem angenehmer.
Ich benutze die Gläser ohne Brille und überblicke beim Octarem das G-Feld ohne jede Abschattung sofort.
Das Dialyt muß ich sehr genau halten sonst schattet es an der
Bildseite u.U. leicht ab.
Nun zum Bildeindruck:
Auf einen ganz kurzen Nenner gebracht:
Das Dialyt auch hier ein optisches Instrument: Brutal scharf und analytisch. Farbeindruck eher " kalt "
Das Octarem : Sehr scharfes aber nicht so analytisches Fernglas. Farbtöne allgemein, Grüntöne im Besonderen nicht so differenzierend darstellend wie das Dialyt. Farbeindruck
eher " warm ". Im Ganzen " freundlicher " gelb.
Zusammenfassung: Es gibt nichts, was ich mit dem Dialyt sehe, was ich mit dem 26 Jahre altem Octarem nicht auch sehen würde.
--------- Das erste Octarem habe ich mir 1991 gekauft, inzwischen ist das Jetzige mein Dittes. Ich habe verkauft und immer wieder ein Octarem gekauft. Die Dinger " haben Etwas ".
Ich habe schon durch einige andere wirklich gute und teure Ferngläser geschaut.
Ein - für mich - wirklich besseres Glas als das Octarem habe ich noch nicht gefunden. - Chapeau - vor den Zeiss Ost Leuten,
die das Glas entwickelt und gebaut haben.
---------Anm.: Die Vergrößerung scheint mir beim Dialyt gegenüber dem Octarem klar höher zu sein, obwohl beide Gläser nominal eine Vergrößerung von 8x haben.
Die Transmission des 8x56 Dialyt ist mit 93,7%, mit an der Weltspitze. Die Weltspitze ist hier kein halbes % besser.
Hier kann das Octarem nicht mithalten.
Bezeichnend: Meine Ehefrau, technisch absolut unbedarft, aber Naturliebhaberin, benutzt die Ferngläser auch täglich.
Sie greift automatisch nur zum Oktarem.
P.S. Dies sollte kein faktensicherer Vergleich sein, nur die Zusammenfassung einer Erfahrung des täglichen Gebrauchs von Frengläsern.
Ein Fernglas wird fast täglich benutzt.
Bisher waren es ein "Aus Jena" 8x50 Octarem, ein Carl Zeiss Dodecarem 12x50 und ein stabilisierendes Nikon 14x40.
Für hardcore seeing ein Gyrostab. Peleng 1440.
Andere Gläser von Zeiss und Swaro sind gekommen und gegangen.
Nun ist seit einiger Zeit ein Zeiss West 8x56 Dialyt T*P dazugekommen und geblieben.
Anm. Laut Zeiss gibt es in der Phasenkorrekturvergütung
P und P* keinerlei Unterschied. Wohl aber zwischen der T und T*
Vergütung. Mein Dialyt entspricht somit dem aktuellen Fertigungsstand.
Das Octarem ist aber schon 26 Jahre alt. Kann man solche Gläser vergleichen?
Ich denke ja.
Äußerer Eindruck:
Zeiss West : Ein optisches Instrument,
jedes Detail präzise gearbeitet, keinerlei
Bearbeitungsspuren zu sehen.
Zeiss Octarem : Ein Fernglas robust ohne Fehl und Tadel für den täglichen Gebrauch. Bearbeitungsspuren durchaus noch unter der Lackierung zu sehen. Bearbeitungskanten nicht so scharf, Schleifspuren unter dem Lack zu sehen. Es fehlt der präziese "Instrumententouch"
Haptik: Hier ist für mich das Octarem vorn.
Es passt einfach in die Hand.
Das Rad für die Okularverstellung des Dialyt ist für mich unbequemer zu handhaben.
Einblickverhalten: Auch hier ist mir das Octarem angenehmer.
Ich benutze die Gläser ohne Brille und überblicke beim Octarem das G-Feld ohne jede Abschattung sofort.
Das Dialyt muß ich sehr genau halten sonst schattet es an der
Bildseite u.U. leicht ab.
Nun zum Bildeindruck:
Auf einen ganz kurzen Nenner gebracht:
Das Dialyt auch hier ein optisches Instrument: Brutal scharf und analytisch. Farbeindruck eher " kalt "
Das Octarem : Sehr scharfes aber nicht so analytisches Fernglas. Farbtöne allgemein, Grüntöne im Besonderen nicht so differenzierend darstellend wie das Dialyt. Farbeindruck
eher " warm ". Im Ganzen " freundlicher " gelb.
Zusammenfassung: Es gibt nichts, was ich mit dem Dialyt sehe, was ich mit dem 26 Jahre altem Octarem nicht auch sehen würde.
--------- Das erste Octarem habe ich mir 1991 gekauft, inzwischen ist das Jetzige mein Dittes. Ich habe verkauft und immer wieder ein Octarem gekauft. Die Dinger " haben Etwas ".
Ich habe schon durch einige andere wirklich gute und teure Ferngläser geschaut.
Ein - für mich - wirklich besseres Glas als das Octarem habe ich noch nicht gefunden. - Chapeau - vor den Zeiss Ost Leuten,
die das Glas entwickelt und gebaut haben.
---------Anm.: Die Vergrößerung scheint mir beim Dialyt gegenüber dem Octarem klar höher zu sein, obwohl beide Gläser nominal eine Vergrößerung von 8x haben.
Die Transmission des 8x56 Dialyt ist mit 93,7%, mit an der Weltspitze. Die Weltspitze ist hier kein halbes % besser.
Hier kann das Octarem nicht mithalten.
Bezeichnend: Meine Ehefrau, technisch absolut unbedarft, aber Naturliebhaberin, benutzt die Ferngläser auch täglich.
Sie greift automatisch nur zum Oktarem.
P.S. Dies sollte kein faktensicherer Vergleich sein, nur die Zusammenfassung einer Erfahrung des täglichen Gebrauchs von Frengläsern.
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